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informiert:
Aktion Menschenrechte für
Kinder
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Kontaktadresse: |
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ChildPeace
e.V. Rosmarinstr. 3 40235 Düsseldorf |
| Tel.
(0211) 233 648 eMail: ChildPeace@t-online.de |
P
R E S S E M I T T E I L U N G Düsseldorf,
20. März 1999
"Feuer und Flamme für
unsere Kinder"
Düsseldorf,
Königsallee-West(vor dem Kaufhof),
27. März 1999, 12:00 h:
Das paPamobil rollt
zur Unterstützung der
Aktion "Väter radeln für Gerechtigkeit"
Die "Aktion Menschenrechte für Kinder" ist ein Zusammenschluß von Betroffenen, unabhängigen Aktivisten und Aktivistinnen sowie in verschiedenen Vereinen und Verbänden organisierten Menschenrechtlern und Menschenrechtlerinnen.
Die Aktion wendet sich gegen die in Deutschland durch Justiz und Jugendämter systematisch geduldeten Verletzungen von familialen Menschenrechten (speziell Kinderrechten) im Zusammenhang mit Scheidung (oder Trennung der nichtehelichen Lebensgemeinschaft) der Eltern.
Schwerpunktmäßig agieren die MenschenrechtlerInnen der Aktion gegen die in unserem Land immer weiter um sich greifenden, gesetzwidrigen Umgangsvereitelungen, die alleinerziehende Elternteile ihren Kindern zumuten, um ihre eigenen primitiven Rachegelüste gegenüber den getrenntlebenden Elternteilen zu befriedigen. Betroffene sind in den meisten Fällen die Väter, seelisch Geschädigte und Traumatisierte in allen Fällen die so mißbrauchten Kinder !
Mitschuldig an dieser Entwicklung sind auch der deutsche Gesetzgeber, seine Justiz und die Jugendämter, die den ihnen durch Völkerrecht und Gesetz auferlegten Handlungspflichten nur selten nachkommen.
Besonders von dieser menschenrechtlichen Misere betroffen sind die nordrhein-westfälischen Gerichtsbezirke um die Oberlandesgerichte Düsseldorf, Köln und Hamm, deren Familiensenate sich in der Vergangenheit in ihrer Mehrzahl durch besondere menschenrechtliche Dickfelligkeit, völkerrechtliche Inkompetenz und familienrechtliche Bigotterie hervorgetan haben. Es kann daher nicht verwundern, daß sich gerade in NRW der Widerstand hiergegen zu formieren beginnt.
Im letzten Jahr hat die "Aktion Menschenrechte für Kinder" in Düsseldorf das "paPamobil" ins Leben gerufen: ein Autokorso, der die Menschenrechtsverletzer an ihren "Wirkungsstätten" heimsucht ... also z.B. "auffällig" gewordene Jugendämter, Familiengerichte, Gutachterpraxen oder Wohnorte umgangsvereitelnder Elternteile. - Denn erfahrungsgemäß fördert nichts die Einhaltung der Menschenrechte so nachhaltig, wie die öffentliche Ächtung und Bloßstellung ihrer Verletzer ... !!
Unter dem Motto "Feuer und Flamme für unsere Kinder" setzt sich der paPamobil-Autokorso diesmal in Bewegung, um in einer Solidaritätskundgebung die am gleichen Wochenende stattfindende Protest-Fahrradstaffel "Väter radeln für Gerechtigkeit"
von Paderborn über Soest, Dortmund, Wuppertal und Köln nach Bonn zu unterstützen. Mit der Düsseldorfer paPamobil-Aktion sollen in der Landeshauptstadt möglichst viele der auch hier betroffenen Eltern und Kinder aktiviert werden, sich an den Kundgebungen der radelnden Väter in den genannten Städten entlang der Proteststaffel-Route, besonders aber an deren Hauptkundgebung am Sonntagnachmittag, dem 28. März, vor dem Bonner Rathaus zu beteiligen.
Auch etliche der paPamobil-Aktivisten werden sich am Sonntag den radelnden Vätern anschließen. Am Montag, dem 29. März, werden dem Bundeskanzleramt und dem Familienministerium von einer Delegation der Väter-Proteststaffel hunderte dokumentierte Einzelfälle familialer Menschenrechtsverletzungen der genannten Art übergeben. Im Bonner "Wasserwerk" findet anschließend ein Gespräch mit namhaften Politikern aller großen Parteien statt.
Die Düsseldorfer paPamobil-Aktion startet am Samstagmittag, dem 27. März, ca. um 12 Uhr an der Königsallee-West (vor dem Kaufhof in Düsseldorf). Im Rahmen einer ca. 1stündigen Auftaktkundgebung wird getreu dem Motto "Feuer und Flamme für unsere Kinder" der Feuerschlucker RONCO das feurige Element besorgen und mit Zaubereien aufwarten.
Außerdem werden wieder – wie bei allen paPamobil-Einsätzen – der "Clown" und der "Schwarze Mann" auftreten: der "Schwarze Mann" ist das Symbol für das kinderfeindliche Unrecht umgangs-boykottierender Elternteile und der sich faktisch mit ihnen solidarisierenden Behörden (Jugendämter, Familiengerichte); auf der anderen Seite steht die "Lichtgestalt" des Clowns – er symbolisiert die Kindesinteressen und verteidigt die Kinder- und Menschenrechte gegen den "Schwarzen Mann".
Im Anschluß an diesen Auftakt setzt sich der paPamobil-Autokorso in Bewegung und nähert sich über die "Kö", Heinrich-Heine-Allee, Grabbeplatz und Mühlenstraße dem Burgplatz, wo sich der Korso nach einer Abschlußkundgebung nach 15 Uhr auflöst.
Alle von Umgangsausgrenzung betroffenen Eltern und Kinder sind zur Teilnahme am paPamobil-Autokorso und/oder den Kundgebungen herzlich eingeladen. Infos sind über die oben genannten Kontaktadressen erhältlich.
(Die Aktionen "Menschenrechte für Kinder" und "paPamobil" werden unterstützt durch die Vereine ChildPeace e.V./Düsseldorf, DIALOG e.V./Düsseldorf, DIALOG e.V./Ruhrgebiet und "Väteraufbruch für Kinder e.V.")
Im Namen der Veranstalter
Klaus Ketterer (ChildPeace e.V.)
Nachlese zur Aktion paPamobil-Autokorso, 27. März 1999
"Feuer und Flamme für unsere Kinder"
Am 27. März 199 führte die "Aktion Menschenrechte für Kinder" (AMfK), ein Interessen-Zusammenschluss von Personen aus verschiedenen Vereinen und "Unabhängigen" (Väter, Großmütter - u. Väter, Kinder), abermals eine Demonstration in Düsseldorf durch.
Sie hatte u.a. den Zweck auf die Aktion der radelnden Väter in Wuppertal aufmerksam zu machen. Zuzüglich, der einige Tage zuvor verteilten Aufrufe zur Teilnahme, wurde bei dem Lokalhörfunksender ("Antenne Düsseldorf") 1 Stunde vor Demonstrationsbeginn ca. 2 Minuten lang, mit einer halbwegs gelungenen Darstellung, über die Situation der Kinder und Väter/ Großeltern in Deutschland informiert und auf die Radler Aktion bzw. auf den paPamobil - Autokorso hingewiesen.
Bei unserer Zusammenkunft, am Ausgangspunkt in Düsseldorf`s Stadtmitte, sorgte unser Feuerspucker Ronco für große Aufmerksamkeit bei den Passanten. Bereits hier wurden Flugblätter verteilt.
Mit der Aktionsform der AMfK, "paPamobil", fuhren wir, bei strahlenden Sonnenschein, in diesem von der Polizei mit Blaulicht begleiteten Autokorso, wieder über die bekannte Hauptstrasse "Königsallee" in Düsseldorf`s City.
Hierbei kam unser Megaphon zum Einsatz, mit dessen Hilfe die vorbeigehenden Passanten über die Mißstände im Familienrecht informiert wurden.
Während unserer Fahrt verteilten auch die uns zu Fuß begleitenden Kinder (deren Anzahl vermuten läßt, dass sich etwas in der Rechtsprechung bewegen könnte) verschiedene Flugblätter, Fragen der Passanten wurden beantwortet.
Am Endpunkt angelangt, wurde abermals Roncos Einsatz bewundert, einige Flugblätter verteilt und auf Fragen der Passanten eingegangen. Anschließend besuchten wir gemeinsam dem am Rhein anliegendem Cafedampfer "Rheintreue".
Der Zusammenhalt und das Zusammenspiel der diesmal aus ca. 25 Personen bestehenden Aktionsgruppe war ausgezeichnet.
Bei der 2 Wochen später erfolgten Zusammenkunft wurde folgendes Resümee gezogen:
1. Die Medienpräsenz bei solchen Aktionen muß erhöht werden (zumindest im Raum Düsseldorf erfolgt selten eine diesbezügliche positive Berichterstattung); dazu wurden Vorschläge betreffend auch kürzerer Pressemitteilung angeführt.
2. Die AMfK hat nicht erreicht, dass "aussenstehende" Personen, auch leider nicht für die Radler-Aktion, als Demonstranten aktiviert wurden (vgl. Pkt. 6).
3. Die optische Präsenz, das Auftreten der Gruppe muß leicht geändert bzw. einheitlicher werden; Vorschläge wurden unterbreitet.
4. Das Gruppengefüge muß weiterhin gestärkt werden.
5. Unsere Aktionsgruppe war erfolgreich, bedarf jedoch einiger organisatorischer Verbesserungen.
6. Der Organisationsgrad und die Aktivierbarkeit ist umso größer, je eher und besser sich die Betroffenen persönlich kennengelernt und erlebt haben.
7. Vorschläge für eine nächste Aktion wurden unterbreitet ...
Besucht unsere Internetseite unter http://www.paPPa.com/aktion/papamobi.htm