paPPa.com rief auf (Januar 1999):
Unterstützt das Buchprojekt von Karin Jäckel
!
Autorin arbeitet an dem neuen Buch
"Väterratgeber" und bitte um Mithilfe
Jetzt - im September 1999 - ist das Buch da und die Autorin bedankt sich:
Liebe Väter, Mütter, Interessierte, Betroffene ...
ohne Eure/Ihre Mithilfe hätte ich es nicht geschafft. Aber es ist fertig: Mein neues Väter-Mütter-Kinder-Buch ist unter dem Titel
"Mein Kind gehört auch zu mir - Handbuch für Väter nach der Trennung"
im Campus Verlag erschienen und seit dem 15.9.99 in jeder Buchhandlung zu kaufen oder zu bestellen. Die Auslieferung dauert im allgemeinen zwei Tage.
Eure/Ihre Beiträge halfen mir, die Probleme zu erkennen, von denen Väter, Mütter und Kinder im Falle der Trennung am häufigsten bzw. am schmerzlichsten überrollt werden. Dank dieser Hilfe gelang es mir, aus der Fülle individueller Fragen diejenigen auszuwählen, die ich auf den mir vom Campus Verlag eingeräumten maximal 250 Manuskriptseiten unbedingt unterbringen und abhandeln musste.
Obwohl ich ich bemüht habe, jedem persönlich zu antworten, von dem ich einen Beitrag zu meinem Buch erhalten habe, ist es mir wichtig, hier, an dieser Stelle, nochmals ausdrücklich "Danke!" zu schreiben. Es ist ein Buch geworden, an dem wir Hand in Hand gearbeitet haben. Geschrieben mit dem Ziel für eine bessere Zukunft Hand in Hand. Ein vielversprechender Anfang.
Gern hätte ich jedem, der mir einen Beitrag geschickt hat, ein Buch als Dankeschön geschenkt. Leider ist mir dies nicht möglich. Es übersteigt meine Mittel und Möglichkeiten. Vielleicht und hoffentlich lernen wir uns mal persönlich bei der einen oder anderen Lesung kennen. Dann schreibe ich in jedes Buch sehr gern eine Widmung und lege eine Autogrammkarte dazu. Eine Lesung zu initiieren ist übrigens nicht schwer. Es bewegt manches, wenn möglichst viele Leute in ein und derselben Buchhandlung oder Ausleihbücherei oder Volkshochschule danach fragen, ob nicht mal eine Lesung mit der Autorin stattfindet und bekunden, dann unbedingt kommen zu wollen ...
In jedem Fall ist es jetzt an Euch/Ihnen, die Zukunft unseres Gemeinschaftsproduktes zu bestimmen. Es hängt von Euch/Ihnen ab, ob es seinen Weg hinaus in die Welt der Betroffenen findet und das kann, was es soll: Helfen. Bücher zu machen ist nämlich jedesmal ein bisschen wie Kinder gross ziehen: Man tut und gibt sein Bestes, dann muss man sie losgehen lassen und zuschauen, was passiert. Natürlich hoffe und wünsche ich mir, dass nur Gutes passiert. Und ich bin sehr gespannt, von Euch/Ihnen zu erfahren, wie Ihr/Sie das seht/en.
Schon jetzt ist mir bewusst, dass es immer noch Fragen gibt, auf die mein Buch nicht oder nicht ausführlich genug antworten kann. Dass es vielleicht sogar Fragen sind, die für Euch/Sie besonders wichtig gewesen wären. Ich weiss, in einem solchen Fall helfen keine langen Erklärungen oder gar Entschuldigungen. Ich hab mein Bestes versucht. Mehr war nicht drin. Und ich verstehe, dass Ihr/Sie nach womöglich vergeblicher oder unbefriedigender Suche enttäuscht seid/sind. Man ist dann so verdammt allein mit seinem Problem und weiss nicht mehr weiter. Wenn das so ist, dann meldet/n Euch/Sie sich. Meine Mailadresse ist dieselbe wie zuvor. Helfen kann ich vielleicht nicht direkt. Aber ich kann lesen und mitdenken. Meist klaube ich sogar ziemlich rasch ein paar Minuten Zeit von irgendwoher zusammen und antworte, sobald mir etwas zu schreiben einfällt.
In diesem Sinn mit vielen guten Wünschen
grüsst
Karin Jäckel
eMail: karin.jaeckel@t-online.de
Aufruf vom Januar 1999: Hallo, Väter und Mütter!
Meine Erfahrungen im Zusammenhang mit meinem Buch "Der gebrauchte Mann. Abgeliebt und abgezockt. Väter nach der Trennung" (siehe http://www.paPPa.com/kinder/jaeckel.htm) regten mich zu einem weiteren Väter-Buchprojekt an. Dieses ist ein Ratgeber für Väter (aber auch Mütter und Großeltern usw.), der "Überlebensstrategien" im Umfeld der Trennung beinhaltet.
Das Buch wird im Campus Verlag, Frankfurt, erscheinen. Als Termin ist Herbst '99 vorgesehen. Skriptabgabe muß im April '99 erfolgen.
Um ein möglichst realistisches Bild der Problemschwerpunkte und Lösungsmöglichkeiten oder -ansätze zu erfassen und einen möglichst hilfreichen Ratgeber erstellen zu können, interessieren mich Ihre durch keine Theorie ersetzbaren persönlichen Erfahrungen als Betroffene/Fachleute.
Meine Bitte an Sie:
Schreiben Sie mir bis Ende Februar maximal bis Mitte März '99
1. Welches Verhalten sollten scheidungsbereite Lebenspartner im Umgang miteinander und mit den gemeinsamen Kindern an den Tag legen? Was ist zu empfehlen, was zu meiden?
2. Welche Erfahrungen haben Sie mit einem Ehevertrag? Erwies er sich als hilfreich? Wenn ja, warum und inwiefern? Wenn nein, warum nicht?
3. Welche persönlichen und/oder juristischen Tips und Tricks kennen Sie, die Ihnen oder anderen Betroffenen helfen oder geholfen haben, den Kontakt zu Ihren Kindern zu erhalten, zu erneuern und allen Widrigkeiten zum Trotz dauerhaft zu leben?
4. Welche vergeblichen Versuche haben Sie gestartet? Begründen Sie aus Ihrer Sicht, warum dies nicht geklappt hat.
5. Warum haben Sie (scheinbar ?) aufgegeben, Ihre Kinder sehen zu wollen, und wie Sie damit leben, ausgegrenzter Vater/Mutter zu sein.
6. Ihre Wunschliste, Umgangsregelungen u.a. betreffend, an die Mutter Ihrer Kinder und natürlich an die Kinder selbst.
7. Aus welchem Grund leisten Sie Unterhaltszahlungen? Aus welchem nicht? Welche Alternativen nutzen Sie? Was müßte geschehen, damit Sie zahlen würden?
8. Wie schaffen Sie es, alleinerziehender Vater zu sein und wie Ihre Kinder den Verlust der Mutter bzw. das Umgangsrecht mit der Mutter erleben.
9. Wie verhält es sich mit der Zahlungsmoral der unterhaltspflichtigen Mütter?
10. Wie Sie die Mitgliedschaft in einer "Väter-Gruppe" erleben und ob Ihnen diese Erfahrung hilfreich zur Bewältigung Ihrer persönlichen Situation ist bzw. aus welchem Grund.
11. Welche Erfahrungen haben Sie mit PAS gemacht?
12. Was sollte im Umgang mit Anwälten, Jugendamt, Richtern und anderen "Instanzen" berücksichtigt werden?
13. Falls Sie weitere Gesichtspunkte einbringen können, nur zu! Ich freue mich über jede Anregung.
Ich werde Ihre Informationen auswerten und in meine eigenen Überlegungen zu einem hoffentlich sinnvollen, Not wendenden Buch einarbeiten. Selbstverständlich werde ich Ihre Angaben insofern vertraulich behandeln, als ich sie anonymisieren und ohne Ihre ausdrückliche Erlaubnis nicht weitergeben werde.
Wenn Sie mir schreiben möchten, bitte an meine Postadresse:
Dr. Karin Jäckel - Hansjakobstr.5 - D-77704 Oberkirch
oder an meine eMail: karin.jaeckel@t-online.de
Anrufen sollten Sie mich besser nicht, da ich Ihre Gedanken und Anregungen zum Langzeitgebrauch benötige, am Telefon aber nicht hinlänglich speichern könnte.
Und ganz wichtig: Nehmen Sie mir bitte nicht übel, wenn ich Ihre Zuschriften nicht gleich oder nur kurz beantworten kann.
Auf Ihre Nachrichten freut sich
Karin Jäckel
Anmerkung paPPa.com Januar 1999: Auch wir sind jederzeit an solchen und ähnlichen Informationen interessiert - email: webmaster@paPPa.com