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Aktion:

paPamobil - Autokorso
Keine Gewalt gegen Kinder!

Gegen Unvernunft und Willkür, damit nicht länger Kinder wie Umzugskartons behandelt werden! Kinder brauchen unseren Widerstand gegen diejenigen, die ihnen Leid und Gewalt antun. Dies muß nicht immer die direkte physische Gewalt sein, hunderttausendfach handelt es sich jährlich um die stille Gewalt. Diese hat einen Namen:

Umgangsboykott !

Alle vier Minuten verliert ein Kind in Deutschland einen seiner beiden Elternteile, durch Trennung oder Scheidung. Meist bleibt das alleinige Sorgerecht bei einem Elternteil. Das Kind darf seinen (Groß-) Vater oder seine (Groß-) Mutter meist nicht sehen, wenn der hauptsorgeberechtigte Elternteil den Umgang verweigert (Daran ändert auch die Kindschaftsrechtsreform nichts!). Dies wird leider in Deutschland immer mehr zum Regelfall. Von den 200.000 Trennungskinder, die jährlich hervorgebracht werden, verlieren 60 % den Kontakt zu einem Elternteil bereits in den ersten zwei Jahren. Welche seelische Qualen sie dabei erleiden, darüber hat bisher selbst die Presse hartnäckig geschwiegen. Hiergegen müssen wir uns wehren. Kinder dürfen nicht länger die still vor sich hin leidenden Opfer sein, wenn die Eltern sich nicht mehr verstehen.

Daher fordern wir:

Stop dem Umgangsboykott!

Sofortiger Sorgerechtsentzug bei Umgangsboykott!

(Jedes Kind hat ein Recht auf Umgang mit beiden Elternteilen und seinen Großeltern!)

Aufgerufen sind deshalb alle Mütter, Väter, Großeltern am Donnerstag, 28.05.98 um 13.30 Uhr zum Burgplatz nach Düsseldorf zu kommen. Wehren auch Sie sich gegen körperliche Gewalt und gegen die seelische Zerstörung unserer Kinder mit allen ihren späteren Folgen (Kriminalität, Drogensucht, Gewaltbereitschaft, Prostitution etc.) !

 

Auf das Leid vieler Kinder, jeweils konkret Vorort, machen wir auch zukünftig aufmerksam. Von und vor den Entscheidungsträgern (Eltern, Gutachter, Gericht, Jugendamt) fordern wir unterwegs die Einhaltung der UN-Kinderrechtekonvention und der EU-Menschenrechtskonvention und Stop dem Umgangsboykott!!.

Machen Sie mit !

 Geplanter Ablauf des paPamobil - Autokorso am Donnerstag 28.05.98: Unser Ziel ist heute eine (nach der Einweihung des heutigen paPamobil) GutachterInnenpraxis. Treffpunkt um 13.00 Uhr auf dem Burgplatz (Rathausufer) in Düsseldorfs Altstadt. Hier gibt es einige Performances zum Thema Umgangsboykott, Musik etc. Um ca. 14.30 Uhr fahren wir in einem Autokorso u.a. über die Königsallee zur Gutachterpraxis. (Korso-Routenplan wird am Burgplatz verteilt; Länge der Route ca. 4 Km). Dort werden Väter und andere Betroffene in Begleitung unseres "Clownvaters" anschellen, um einen Trauerkranz abzugeben (stellvertretend für andere Betroffene als Zeichen für deren Unrechtspraktiken und als Symbol der Trauer über die verlorenen Kinder). Der Schwarze Mann trifft dort seine Freundinnen. Ende der Aktion um ca. 16.00 Uhr.

Bitte bringen Sie Luftballons, Kinderwagen (auf´s Autodach), Trauerkränze, eigene Fälle (kurz plakativ beschrieben, für Plakatwand) und gute Laune etc. mit !

Aktion Menschenrechte für Kinder



Sinn und Zweck der paPamobil – Aktionen

 

Das Ziel der paPamobil - Aktionen ist die Information von Elternteilen und der Öffentlichkeit in Fällen von Umgangsboykott, von kinder-, großeltern- und väterfeindlichem Verhalten durch sog. "Sorgeberechtigte" und der Funktionsträger wie z.B. Jugendämter, GutachterInnen, Gerichte und Boykoteusen/ren.

 

Die deutsche Rechtspraxis sowie die väterfeindlichen Umgangsformen der verschiedenen Funktionsträger stehen im Mittelpunkt der Diskussion.

 

paPamobil ist ein Symbol gegen Unrechtspraktiken und Menschenrechtsverletzungen von Kindern.

 

Die paPamobil - Aktivisten informieren und helfen in konkreten Fällen.

Wir werden künftig Vorort sein. Im Umkreis von etwa 50 km um Düsseldorf, werden die genannten Funktionsträger (Jugendamt, Gericht, Gutachter, Umgebung des boykottierenden Elternteils) "besucht" und das soziale Umfeld konkret über das Schicksal der Kinder und ihrer Väter und Großelternteile informiert. In besonderen Fällen wird der Aktionsradius erweitert.

 

Zu den paPamobil - Aktionen gehören symbolische Figuren: der Schwarze Mann als Symbol kinderfeindlichen Unrechts und der Clown-Vater, die beide jeweils bestimmte Rollen einnehmen. Diese Rollen richten sich inhaltlich nach konkreten Umständen, auf die aufmerksam gemacht werden soll.

 

Während der Schwarze Mann Sinnbild des "Bösen" ist (z.B.: Jugendamt, Gutachter, Gericht, boykottierender Elternteil), ist der Clown-Vater ein Begleiter von Kind bzw. Vater. Beide handeln in ihren Aktionen jeweils nach einem bestimmten "Drehbuch".

 

Weitere Ziele bzw. Vorstellungen bei paPamobil - Aktionen sind: 

Bei Elternteilen:

Wir informieren vor Ort in der Nähe des Wohnsitzes/ Umgebung z.B. der /des Umgangs-Boykottierenden

a) über die Lage der bei einem leiblichen Elternteil aufwachsenden Kinder (jeweils spezifisches Flugblatt);

b) wir bereiten den Kindern vor Ort eine Freude (Clownerie, Performance etc.) oder richten Grüße aus;

c) wir führen Beratungen von Eltern (bei Anfrage) vor Ort durch;

d) nach Möglichkeit erfolgt ein Versuch der Vermittlung zwischen den Elternteilen, wenn offizielle Stellen damit überfordert sind;

e) schwarzer Mann/Frau stehen als öffentliches Mahnmal für seelische Grausamkeiten, die an den jeweiligen Kindern begangen werden.

 

Gericht:

a) paPamobil - Fahrer bieten gegebenenfalls gerichtlichen Beistand an (bei freiwilliger

Gerichtsbarkeit);

b) führen im konkreten Fall als Beistand bei Verhandlung Verhandlungsprotokoll;

c) informieren in der Nähe des Gerichts (spezifisches Flugblatt);

d) schwarzer Mann/Frau treten auf.

 

Jugendamt:

a) wir bietet gegebenenfalls Begleitung zum Jugendamt an;

b) übernehmen gegebenenfalls Zeugenfunktion;

c) führen Beratung von Eltern (bei Anfrage) vor Ort durch;

d) informieren über die kinder- und väterfeindliche Vorgehensweisen der Jugendämter (spezifisches Flugblatt);

e) schwarzer Mann/Frau treten auf.

 

GutachterIn:

In der Nähe ausgewählter Gutachterpraxen

a) machen wir auf die Funktion von Gutachtern in Gerichtsprozessen (Erfahrungen, Verdienst, Auswirkungen eines Gutachtens, Kosten) aufmerksam (Beispiele konkret auf den dortigen Gutachter bezogen können dort verteilt werden);

b) verteilen auf den "Fall" bezogene Flugblätter;

c) Schwarzer Mann/Frau treten auf.


  Weitere Informationen zur "Aktion Menschenrechte für Kinder":

Grundsatzerklärungen und Aktionsplan
Bitte um Information: Ärztliche Bescheinigungen, Stellungnahmen etc.
Anzeigen bei Kindesentzug (§ 235 StGB)
Erneute paPamobil-Aktion März 99


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