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Bündnis für Kinder
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Unsere Fälle nach Bonn, Karlsruhe und Straßburg !
- Eine Zwischenbilanz, Stand 10/97 -
Dem Aufruf "Unsere Fälle nach Bonn" sind bisher ca. 300 Betroffene gefolgt. Eine systematische Auswertung war noch nicht möglich, ist aber bis Ende November vorgesehen - die Auswertung hat begonnen. Wie werden unsere Fälle nun genutzt?
Leider war es uns nicht mehr möglich, sie mit in die Diskussion um die "Reform" einzubringen - der Zug war dann doch schon längst abgefahren. Auch die Berücksichtigung auf dem Deutschen Familiengerichtstag scheiterte daran, daß man unserem Vertreter die Teilnahme verweigerte. Für das geplante Gespräch in Straßburg, am Europäischen. Gerichtshof für Menschenrechte, werden die Fälle als Basis für die in der Bundesrepublik bestehenden Probleme in der Justizpraxis dienen. Zum Ende des Jahres soll die Endauswertung den Verantwortlichen in Politik und Justiz übermittelt werden, um unserer Forderung "Das Kindschaftsrecht mit Leben erfüllen" und "Ächtung des Umgangsboykotts" den gehörigen Nachdruck zu verleihen. Auch für die geplante bundesweite Weihnachtsaktion (Info folgt kurzfristig) der Eltern, die keinen Kontakt zu ihren Kindern haben dürfen (Geschenke an verantwortliche Richter oder Jugendamtsmitarbeiter), dient die Fallsammlung als "Datenpool". Ein weiterer Schritt wird aktuell noch diskutiert: Einige Fälle könnte die Grundlage für einen Musterprozeß sein - etwa für das Sorgerecht des Vaters bei nichtehelichen Kindern.
Weitere Fälle können noch eingereicht werden.
Die Auswertung der Fälle (inklusive der oft notwendigen Nachrecherche) sowie die damit verbundenen Aktionen kosten Geld. Darum bitten wir Euch um Spenden für diese Aktionen auf das Konto des Bündnis für Kinder e.V. Nr. 33 779 00 bei der Bank für Gemeinwirtschaft, BLZ 100 205 00 - Stichwort "Fallsammlung".
Bündnis für Kinder, Berlin