Bündnis für Kinder
    und Menschenrechte

    Ergebnisprotokoll des Kommunikations- und Vernetzungstreffen 15./16. März 1997, Thüringen

    Erschienen waren auf Einladung von paPPa.com e.V. acht Kinder und 40 Eltern, letztere sind Mitglieder bzw. Funktionsträger in folgenden fünfzehn Vereinen und Initiativen:
     

    Dialog Ruhrgebiet e.V. ISUV/VDU e.V. paPPa.com e.V. Eltern im Internet
    SKIFAS e.V. Väter für Kinder e.V. Väteraufbruch für Kinder e.V.
    AK Elterl. Sorge u. Kindeswohl Eltern für immer Deutschland IG Sorge-/Umgangsrecht für Kind und Vater
    Jugendamtsgeschädigte Männerforum für Gleichberechtigung und Menschlichkeit V§V - Verfassungsschutzverein n.e.V.
    V.a.m.V. Vereinigung für aktive Vaterschaft Väter aktuell
  1. Vorstellung von „Parents Forever Germany“
  2. Notwendigkeit eines Dachverbandes wird anerkannt, die vorliegenden Informationen zu Parents Forever International reichen für eine fundierte Beurteilung dieser Initiative nicht aus (siehe Informationen zu Parents Forever Switzerland). Ein europäischer/internationaler Bezug wird begrüßt. Bedenken hinsichtlich eines englischen Ausdrucks, die Diskussion wird zurückgestellt.
    Der Name „Bündnis für Kinder und Menschenrechte“ wurde mit großer Mehrheit als Arbeitstitel angenommen. Dabei steht „Bündnis für Kinder“ groß in der ersten Zeile, „und Menschenrechte“ in einer zweiten kleiner darunter. Das Herzmädchen ist das Symbol. Armin Emrich hat eine graphische Gestaltung zugesagt (Termin nicht festgelegt). Sitz soll in Berlin sein (auch im Hinblick auf die Hauptstadtfunktion).
     

  3. Diskussion über Einzelaspekte einer Organisationsform, deren Anregungen von der Satzungskommission aufgenommen werden sollen. Diese besteht aus Volker Bergmann (SKIFAS), Armin Emrich (paPPa.com), Gerhard Hanenkamp, Hartmut Müller (ISUV/VDU) und Horst Schmeil (Väteraufbruch für Kinder). Sie werden beauftragt, bis zum 18. April 1997 einen oder mehrere Satzungsentwürfe vorzulegen. Bis zum 28. April sollen Änderungs-/ Ergänzungsvorschläge schriftlich eingereicht werden. Spätere Einreichungen können nicht mehr berücksichtigt werden.

  4. Manfred Swars wird einen zusätzlichen Raum im Rahmen der Dialog-Veranstaltung am 3./4. Mai in Gelsenkirchen zur Gründungsversammlung zur Verfügung stellen. Es bieten sich die Abendstunden des 2. Mai sowie des 3. Mai (ab 20:00 Uhr) sowie am 4. Mai der Zeitrahmen von 14:00 bis 16:00 und ab 18:30 Uhr an. Hierüber wurde noch keine Verabredung getroffen.
     

  5. Aktionsprogramm zur Kindschaftsrechts“reform“
  6. a) Das von Thomas Sochart entworfene Flugblatt wird überarbeitet. Es bildet sich dazu eine AG mit den Teilnehmern Herbert Luig, Hartmut Müller und Thomas Sochart.
    b) Erstellung eines gemeinsamen Forderungskataloges: Auch hier wird eine AG gegründet, Mitglieder sind RA Matthias Bloch, Armin Emrich, Gerhard Heilig, Bernd Marchewka. Hier EILT es! Gerhard Heilig stellt die Stellungnahme des Deutschen Familiengerichtstages (Wilutzky) zur Verfügung. Infos hierzu unter http://www.paPPa.com/reform/forderg.htm Der Forderungskatalog soll im Anschluß den MdB bekannt gemacht werden mit dem Ziel, sie auf die fehlende Umsetzung von deutschem und internationalem Recht zu informieren.
    c) Informationen zur bundesweiten Vatertagsaktion des Väteraufbruch für Kinder können bei Thomas Martin, Köln, nachgefragt werden. Das Plenum ist an einer Beteiligung interessiert.
    d) Bericht über Veranstaltungen zum internationalen Kindertag, 1. Juni 97, in Berlin (paPPa.com und Väteraufbruch für Kinder) in Verbindung mit Informationsveranstaltung für Berliner MdB und in Verbindung mit der Tour des hommes, Wir radeln für Kinderrechte von Berlin nach Genf - Details müssen nachgereicht werden, Informationen zur terre des hommes-Aktion sind unter http://www.vev/tdh/index.htm abrufbar.
    Gerhard Zollenkopf plant eine Informationsveranstaltung in Heidelberg, 19:30 h in der Stadtbücherei Heidelberg, am 7.4.97.
    e) Hilmar Stracke gibt Informationen zur EG/UN-Schiene und wird die Sammlung von einschlägigen Informationen koordinieren. Es steht in ein informelles Gespräch in Straßburg in Aussicht, bei dem die Argumente der „Väterverbände“ dargestellt werden sollen.
    f) Ohne genaues Ergebnis wird eine Aktion zur 2. Lesung in Bonn diskutiert. Der symbolische Wert wird allgemein anerkannt, offen ist die Form, um möglichst öffentlichkeitswirksam aufzutreten. Auch ist die Terminfrage zu klären.
    g) Allgemein begrüßt wird die SKIFAS-Aktion „Zur sog. „Aufdeckung“ des sexuellen Mißbrauchs“, Unterschriftenlisten gibt es bei SKIFAS, Volker Bergmann, und unter http://www.paPPa.com/skifas/aufdeck.htm
    h) Allgemein begrüßt wird die Konzeption der Dialog Ruhrgebiet-Veranstaltung „Familie in der Krise?“ am 3./4. Mai 1997. Alle Anwesenden sind aufgerufen, diese Veranstaltung an ihre Mitglieder heranzutragen, Programm abrufbar unter http://www.paPPa.com/dialogr/mai97.htm.
     

  7. Verabschiedung einer gemeinsamen Resolution: Auf der Grundlage eines Vorschlages wurde in sehr angeregter Diskussion ein zwölf Punkte umfassender Text beschlossen, als erste konkrete Handlung des Bündnisses für Kinder und Menschenrechte. Die Resolution soll in das Programm der Dialog-Veranstaltung am 3./4. Mai 97 mit eingebracht werden. Der Text ist dem Protokoll beigefügt und befindet sich im Internet unter http://www.paPPa.com/buendnis-pfg/resolut.htm
  8. Protokoll erstellt durch Armin Emrich, Bernd Marchewka, Hartmut Müller und Horst Schmeil, Berlin, 19. März 1997


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