paPPa.com informiert:
Matthias Matussek, Die vaterlose
Gesellschaft
Anmerkungen, die in die 2. Auflage eingearbeitet wurden
paPPa.com dankt Matthias Matussek für den Umstand, daß er jetzt einer wichtigen Kritik an seinem Buch "Die vaterlose Gesellschaft" abgeholfen hat: In der 2. Auflage, die im Oktober 1998 erscheint, hat er das Buch mit einem umfangreichen Fussnotenapparat versehen - Ross und Reiter werden genannt. Wir freuen uns, daß wir hier - auch für alle, die die 1. Auflage haben - diesen Anmerkungsapparat veröffentlichen können. Der Text (er steht auch als RTF-Datei zum Ausdruck per Download zur Verfügung):
"Zu dem Versuch meines Buches, Gegenöffentlichkeit herzustellen, gehört auch, daß die Forschung, auf die es sich stützt, leicht und allgemein zugänglich gemacht wird. Deshalb habe ich - wir leben in der Ära des Internet - bei den meisten Quellenangaben auch die betreffende Web-Adresse angegeben, unter der die genannten Aufsätze und Forschungsberichte sowie weiterführende Studien schnell abzurufen sind.
Das empfiehlt sich besonders, weil viele der Quellen aus den Vereinigten Staaten und England stammen - was wiederum daran liegt, daß Forschung, die sich kritisch zum feministischen Diskursgespinst verhält, in Deutschland kaum gefördert, kaum betrieben, kaum zur Kenntnis genommen wird.
Noch ein Wort in eigener Sache: Nahezu täglich wenden sich Frauen und Männer an mich mit ihren Schicksalen, ihren Fallerzählungen, ihrer Not. Ich schaffe es einfach nicht, auf alle diese bewegenden Hilferufe zu antworten, es sind hunderte. Leider kann ich oft auch gar nicht helfen. Ich bin Journalist, mehr nicht. Ich danke allen, die sich an mich wenden, für ihr Vertrauen, und bitte um Nachsicht dafür, daß ich die meisten enttäuschen muß: Ich habe keine Patentrezepte.
Ich kann nur auf die im folgenden ausgewiesenen Väterorganisationen und Anlaufstellen verweisen. Doch ich empfehle jedem, der in seinem ganz persönlichem Trennungs- und Sorgerechts-Alptraum steckt, der seine Kinder nicht sieht und von Bürokratien zermalmt wird - nicht aufzugeben, sondern den Mund aufzumachen und weiter zu kämpfen. Jeder einzelne kann Gegenöffentlichkeit herstellen, und dabei soll dieses Buch helfen. Es soll benutzt werden. Denn: Nur so lassen sich die Verhältnisse ändern.
Über mein Buch, meine Aktivitäten und Lesungen informiert die Homepage, die paPPa.com für mich eingerichtet hat. Also: Rezensionen, Lesetermine und weitere Informationen findet man aktuell im Internet unter http://www.paPPa.com/emanzi/mm_i.htm.
Matthias Matussek, September 1998
Die Fußnoten/Anmerkungen zum Buch:
(Sollte eine oder mehrere Links nicht abrufbar sein, melden Sie sich bei webmaster@paPPa.com - wir haben die Fundstellen alle vorliegen ...)
Kapitel: I.1. Es reicht !
1. Seite 13, 2. Absatz: "Christine Brinck
im Focus"
Christine Brinck, Wo ist Vati? Der Trend zur Ein-Eltern-Familie ist
ungebrochen. Dabei zeigen neueste Forschungen: Kinder ohne Väter haben
es ungleich schwerer im Leben, Focus Nr. 5, 30. Jan. 1995, S. 136 ff. http://www.VeV.ch/presse/fo300195.htm
2. Seite 17, 1. Absatz "Nach einer amerikanischen
Untersuchung, in denen Berufe ..."
U.S. Department of Labor, Bureau of Labor Statistics, Employment and
Earnings, 1988, Annual Averages, Januar 1989, S. 187, Tabelle 22, Employed
Civilians by Detailed Occupation, Sex, Race, and Hispanic Origin
3. Seite 23, 2. Absatz: "Teenager,
die mit alleinerziehenden Müttern aufwachsen ..."
Im Folgenden Zahlen aus den USA, vergleichbare Studien liegen nach
unserer Kenntnis aus Deutschland noch nicht vor. Die Zahlen stellen eine
Auswertung verschiedener amerikanischer Erhebungen dar:
Im weiteren auch umfangreiche Nachweise in Daniel Amneus, Ph.D., The Garbage Generation, Primrose Press, ISBN 0-9610864-5-9 http://web.calstatela.edu/faculty/damneus/garbgen.htm oder http://fathers.zq.com/garbgen.htm; John Guidubaldi, Chair, Preliminary Report, U.S. Commission on Child and Family Welfare, American Psychological Association, Division 16 School Psychology,1994; Father Presence Matters: A Review of the Literature, by the National Center for Fathers and Families, by Deborah J. Johnson; Women in the United States: A Profile U.S. Department of Census, 1995; Anthony L. Pillay, Psychological Disturbances in Children of Single Parents, Psychological Reports, 61, October, 1987, 803-6; excerpted in The Family in America: New Research, April, 1988.
Weitere Literaturangaben unter http://ftp.vix.com/pub/men/articles/burk-biblio.html
Siehe auch Nachweise auf S. 44, 3. Absatz, hier Nr. 9
4. Seite 29, 2.Absatz, "Autorinnen wie Karin
Jäckel und Dr. Ursula O. Kodjoe"
Karin Jäckel, unter anderem "Der gebrauchte Mann", 1996,
dtv http://www.paPPa.com/kinder/jaeckel.htm
Ursula O.-Kodjoe, unter anderem "Die psychosoziale Situation nichtsorgeberechtigter
Väter", Freiburg 1994 (Diplomarbeit http://www.paPPa.com/studie/prev.htm);
PAS Parental Alienation Syndrom, Der Amtsvormund 1998, 9 ff.
I.2. Die Reportage: Der entsorgte Vater
5. Seite 31, 6. Absatz: "Jährlich
kommen 100 000 hinzu. Knapp 60 % von ihnen ..."
Regierungsentwurf zur Reform des Kindschaftsrechts vom 13.6.96, Bundestagsdrucksache
13/4899. Diese Zahlen berücksichtigen die Trennungswaisen aus nichtehelichen
Beziehungen nicht. Bereits nach einem Jahr haben über 50 % der Kinder
keinen Kontakt mehr zum Vater. Untersuchungen über den weiteren zeitlichen
Verlauf liegen nicht vor.
6. Seite 40, 5. Absatz: "Der
Karlsruher Gerichtsgutachter Ernst Ell ..."
Ells Untersuchungen sind seither durch jüngere Erhebungen bestätigt
worden. Siehe unter anderem: Rheinische Post vom 26.3.1994: "In
Sorge- und Umgangsrechtsverfahren hat inzwischen das Ausmaß der Fälle,
in denen der Vorwurf des sexuellen Mißbrauchs erhoben wird, etwa
40 % erreicht. Das ist eine alarmierend hohe und erschreckende Zahl."
Prof. Siegfried Willutzki, Vorsitzender des Deutschen Familiengerichtstages
http://www.paPPa.com/mmdm/willut94.htm;
diese Angaben wurden von Prof. Willutzki bestätigt u.a. in der NDR-Talkshow
"Talk vor Mitternacht", Sendung vom 5. Januar 1998.
7. Seite 40, 5. Absatz: "In
95 % der Fälle ..."
Professor Dr. Burkard Schade, Universität Dortmund: "Nach
unserer eigenen Statistik auf der Basis von etwa 250 Sachverständigengutachten
wegen sexuellen Mißbrauchs in familiengerichtlichen Verfahren sind
es noch keine 10%, in denen wir den Verdacht bestätigen konnten."
in: Tagungsdokumentation der Evangelischen Akademie Bad Boll, "Zu
den Folgen des Vorwurfs "Kindesmißbrauch"", epd-Dokumentation
Nr. 40/95, 25.9.1995, Seite 36 http://www.paPPa.com/mmdm/schadebb.htm.
Siehe auch den Bericht des Leverkusener Familienrichters Peter Klein in:
Bernd Marchewka (Hg.), Weißbuch sexueller Mißbrauch, Holos-Verlag
1996, Seite 84. http://www.paPPa.com/mmdm/marchwei.htm
8. Seite 43, 4. Absatz: "Mittlerweile lebt
jede vierte Familie ohne Vater."
Statistisches Bundesamt, Mikrozensus, in: Bundesministerium für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Die Familie im Spiegel der amtlichen
Statistik. Aktualisierte Auflage 1998, S. 37 ff. Die Angaben beruhen z.T.
aber auf Schätzungen, weil die Datenerhebungen nicht genau genug differenzieren.
9. Seite 44, 3. Absatz "Aus
vaterlosen Familien stammen in den USA * 63 Prozent ..."
Siehe schon Anmerkung 3. Weitere Nachweise:
Zusammenstellungen statistischer Angaben bei der
UTOPIA Foundation
http://www.buyer-link.com/~utopia/stats.html
oder http://www.korrnet.org/spfr/FACTS.HTM,
bei der AFC http://www.acfc.org/html/study.htm,
bei Men´s Health Network http://www.menshealthnetwork.org/Library/MHNDocs/Fatherhd.html
sowie bei FAMILIES APART REQUIRE EQUALITY (FARE) http://www.iconz.co.nz/~stokem/fare/facts.html
und http://www.iconz.co.nz/~stokem/fare/#studies
10. Seite 44, 4. Absatz, 3. Satz "Es kam
zu einem verblüffenden Ergebnis."
Untersuchung von Vätern mit 3-5jährigen Kindern, Soziales
Forschungsinstitut (Mogens Nygaard Christoffersen), Kopenhagen, 1995 http://www.papa.com/vk/daen.htm
11. Seite 55, 3. Absatz "40 % wollen aus
Liebe heiraten, doch nur 3 % ..."
Zitiert nach Focus Nr. 46/1997, "Die Familie lebt", S. 58
II.1. Der Aufstand gegen die Väter
12. S. 66, letzter Absatz "Pariarchat ohne
Väter - Helga Levend"
Helga Levend, Ein Patriarchat ohne Väter - Verletzte oder ungelebte
Beziehungen zum Vater sind "offene Wunden", unter denen Töchter
lebenslang leiden http://www.es.shuttle.de/topical/papa01.htm
II.2. Die Rehabilitierung der Väter
13. S. 69, 5. Absatz, "Jugendstudie der Universität
Potsdam"
Dietmar Sturzbecher (Hrsg.), Jugend und Gewalt in Ostdeutschland, 1997
II.3. Männerbilder: Geschlagene Krieger, Clowns
14. S. 87, Ende des vorletzten Absatzes
Daß Ausgrenzung seelisch und körperlich krank macht, ist
in der Forschung mittlerweile unbestritten. Siehe auch die Anmerkungen
auf Seite 118. Selbst Feministinnen, die kämpferisch die Ausgrenzung
betreiben, sprechen offen über diesen Zusammenhang. Etwa Betty Friedan,
die "Mutter" des amerikanischen Feminismus: "Kinderbetreuung
verlängert Männer-Leben" - Würden sich Männer
mehr um die Betreuung ihrer Kinder kümmern, könnten sie ihre
eigene Lebenserwartung erhöhen, DiePresse, Österreich, 10.6.98
http://www.paPPa.com/emanzi/friedan1.htm
II.4. Die Medea-Ausrede
15. Seite 94, 2. Abs. "55
% von Kindstötungen auf das Konto der eigenen Mütter gehen."
Bureau of Justice Statistics of the U.S. Department of Justice, Special
Report "Murder in Families", July 1994 - Zusammenfassung unter
http://192.5.5.2/pub/men/battery/stats/doj-deaths.html
- Family Homicides - Rates by Gender
II.5. Das weibliche Selbstgespräch
16. S. 101, 5. Absatz "Zum Bestseller wurde
der autobiographische Roman einer Powerfrau ..."
Im Original: Helen Fielding, Bridget Jones´s Diary (Viking).
Daphne Merkin, eine blitzgescheite Autorin, hat im New Yorker vom 3.8.98
Fieldings Buch vor der feministischen Presse in Schutz genommen. Fielding,
sagt sie, habe die Tristesse der alleinstehenden Powerfrau, die sich insgeheim
nach Ehe und Familie sehnt, ehrlicher beschrieben, als all jene Ideologinnen,
die in jeder Scheidung einen Schritt zur Emanzipation sehen und die nachfolgende
Leere zur "kreativen Einsamkeit" umlügen.
17. Seite 106, 3. Absatz "Auch
wenn Statistiken mittlerweile belegen, daß etwa häusliche Gewalt
öfter von Frauen ausgeht ..."
Wetzels, P., Pfeiffer, C., Sexuelle Gewalt gegen Frauen im öffentlichen
und privaten Raum. Ergebnisse der KFN-Opferbefragung 1992 (Studie des Kriminologischen
Forschungsinstituts Niedersachsen), 1995;
Sam and Bunny Sewell (Co-Directors of the Best Self Clinic), Domestic Violence
- A Special Report - http://www.radiant.net/coparent/dvmeta.htm
oder http://www.hky.com/DVMETAht.html
- mit vielen weiterführenden Hinweisen und Fundstellen;
Child Maltreatment 1996: Reports from the States to the National Child
Abuse and Neglect Data System, U.S. Department of Health and Human Services,
Washington, D.C.: U.S. Government Printing Office, 1998. "Seventy-seven
percent of perpetrators of child maltreatment were parents, and an additional
11 percent were other relatives of the victim. It is estimated that over
80 percent of all perpetrators were under age 40 and that almost two-thirds
were females." (77% der Täter in Fällen von Kindesmißhandlung
waren die Eltern und weitere 11% andere Verwandte des Opfers. Es wird geschätzt,
daß über 80% aller Täter und 40 Jahre alt waren und zwei
Drittel von ihnen weiblich.) http://www.acfc.org/study/dhhs1.htm
Richard J.l. Gelles and Murray A. Straus, Intimate Violence:
The Causes and Consequences of Abuse in the American Family, New York:
Simon and Schuster, 1988, p. 104;
Bureau of Justice Statistics of the U.S. Department of Justice released
a Special Report "Murder in Families", July 1994 - Zusammenfassung
unter http://192.5.5.2/pub/men/battery/stats/doj-deaths.html
- Family Homicides - Rates by Gender;
Philip W. Cook, Abused Men - The Hidden Side of Domestic Violence, Greenwood
Publishing Group, 1997 http://www.backlash.com/1997/6-nov97/book06.html;
Murray Straus and Richard Gelles, Physical Violence in American Families:
Risk Factors and Adaptations to Violence, in: 8, 145 Families ed., Transaction
Pub., New Brunswick, NJ, 1990;
R. L. McNeely and Gloria Robinson-Simpson, The Truth About Domestic Violence
Revisited: A Reply to Saunders, Social Work, March/April, 1988, p. 186
Warren Farrell, Ph.D., Spouse Abuse - a Two-Way Street, USA Today June
29, 1994;
Straus, Gelles, Steinmetz, Behind Closed Doors: Violence in American Families,
1980, Doubleday / Anchor, ISBN 0-385-14260-9
III.1. Familien ohne Väter
18. S. 113, 5 Abs. "Anneke Napp-Peters in
einer Langzeitstudie"
Anneke Napp-Peters, Familien nach der Scheidung, München 1995
http://www.paPPa.com/kinder/reznapp.htm
19. S. 114, 4. Abs. "Untersuchung der Joseph
Rowntree Foundation"
Understanding and preventing youth crime, David Farrington (Hg.), Joseph
Rowntree Foundation 1996, ISBN 1 899987 13 4; siehe auch Domestic violence
and child contact arrangements in England and Denmark, Marianne Hester
and Lorraine Radford, The Policy Press, ISBN 1 86134 018 4, 1996
20. S. 115, 3. Abs. "Heritage Foundation
in Washington"
The Child Abuse Crisis: The Disintegration of Marriage, Family, and
the American Community, by Patrick F. Fagan, William H. G. FitzGerald and
Dorothy B. Hanks, Heritage Foundation, May 1997 - vollständig unter
http://www.townhall.com:80/heritage/library/categories/family/bg1115.html
21. S. 115, letzter Abs. "Studie des sozialen
Forschungsinstituts"
Untersuchung von Vätern mit 3-5jährigen Kindern, Soziales
Forschungsinstitut (Mogens Nygaard Christoffersen), Kopenhagen, 1995 -
http://www.papa.com/vk/daen.htm
22. S. 116/117 "Das Nachrichtenmagazin Focus
hatte bereits im Januar 1995"
Christine Brinck, Wo ist Vati? Der Trend zur Ein-Eltern-Familie ist
ungebrochen. Focus Nr. 5, 30. Jan. 1995, S. 136 ff. http://www.VeV.ch/presse/fo300195.htm
23. S. 118, 3. Abs. "Die Freiburger Familienforscherin
und Mediatorin Ursula O. Kodjoe hat in ihrer Arbeit mit Trennungsvätern
..."
Ofuatey-Kodjoe, Ursula und Simone Wiestler, Die psychosoziale Situation
nichtsorgeberechtigter Väter, Diplomarbeit 1994 - http://www.paPPa.com/studie/prev.htm
24. S. 118, Ende 4. Abs. "Parental Alienation
Syndrom (PAS)"
O.-Kodjoe/Koeppel, PAS Parental Alienation Syndrom, Der Amtsvormund
1998, 9 ff. http://www.vaterfuerkinder.de/pasvfk.htm
25. S. 119, letzter Abs. "Langzeitstudie
... Judith Wallerstein"
Wallerstein, Judith und Blakeslee, Sandra, Gewinner und Verlierer.
Frauen, Männer, Kinder nach Scheidung, München, Droemer Knaur,
1989
26. S. 122, 4. Abs. "Deutsches Jugendinstitut
... Autor Jürgen Sass"
Zitiert nach Christine Brinck, Wo ist Vati? Der Trend zur Ein-Eltern-Familie
ist ungebrochen. Focus Nr. 5/1995 v. 30. Jan. 1995, S. 136 ff. http://www.VeV.ch/presse/fo300195.htm
27. S. 124, 1. Abs. "In einem einsichtigen
Interview mit der FAZ"
Frankfurter Allgemeine Magazin, 17. Mai 1996, Heft 846, S. 58/59: Warum
können Eltern nicht kündigen, Frau von Renesse? Ein Interview
von Christine Brinck http://www.paPPa.com/reform/renesfaz.htm
28. S. 125, oben, Zahlenangaben
Siehe schon Nachweise auf den Seiten 23 (Anmerkung 3.)
und 44 (Anmerkung 9.).
Siehe auch: Bryan Rodgers, Jan Pryor, Divorce and separation: The outcomes
for children, Ref 6108: A comprehensive review of over 200 research reports,
1998, Joseph Rowntree Foundation, ISBN 1 85935 043 7.
Die Autoren des Aufsatzes "Adoption and adjustment in adolescence",
David Fergusson und John L. Horwood, BAAF's quarterly journal 'ADOPTION
AND FOSTERING 22.1, Spring 1998, page 24-31, ziehen aus den Ergebnissen
bei Kindern, die bei Alleinerziehenden groß geworden sind den Schluß,
diese sollten ihre Kinder besser zur Adoption frei geben; siehe hierzu
Meldung in der Berliner Morgenpost, 28.6.98: "Schlechtes Zeugnis für
Alleinerziehende" http://www.paPPa.com/kinder/allkrank.htm#Fergusson
III. 2. Unterhaltslüge
29. Seite 131, 3. Absatz "... Focus im November
1997"
Focus 46/1997, S. 66 "Die Familie lebt"
30. Seite 135, 2. Absatz, "Es komme, so die
Bundesregierung ..."
Bundestagsdrucksache 12/5052 vom 28.05.1993 und Bundestagsdrucksache
13/4733 vom 24.05.1996. Zu ähnlichen Ergebnissen kommt auch die Antwort
auf die Kleine Anfrage Nr. 13/3077 im Berliner Abgeordnetenhaus - Senatorin
Stahmer vom 11.2.1998 (LPD 43/98 71 v. 3.3.1998) http://www.paPPa.com/vater/unterhv.htm#BerlinKAnfrage
III.3. Die Helferlüge
31. S. 149, 5. Abs. "rund 20 000 Fällen
im Jahr"
Schätzungen nach Angaben des TV-Reports "Akte 95"
32. S. 153, 2. Abs. "Aussteiger, die sich
der Zeitschrift ex anvertraut haben"
ex 7/Juli 1995, Seite 21: "Jugendamt intern" Was noch so
alles schief läuft http://www.paPPa.com/ja/ex79519.htm
33. S. 155, 2. Abs. "Tagung der Ev. Akademie
Bad Boll"
"Kindeswohl" - Dilemma und Praxis der Jugendämter "Wir
sind doch keine Kinderklaubehörde", Dokumentation der Tagung
der Evangelischen Akademie Bad Boll, 4.-6. November 1996, epd-Dokumentation
6/97 http://www.paPPa.com/ja/bb_doki.htm
34. S. 155, 3. Abs. "Rutschky-Zitat"
Warnung vor dem Paradies: Die Familie und das ganz normale Kuddelmuddel.
Zur öffentlich-rechtlichen Ordnung der Reproduktionssphäre, Katharina
Rutschky, taz - Die Tageszeitung - vom 23.10.1997, S. 15 http://www.paPPa.com/familie/rutsch_k.htm
III. 4. Gerechtigkeitslüge
35. S. 157, 5. Abs., "Studie von Schlegel"
Dietrich Schlegel, Bundesstatistik Sondererhebung 1994-1995 - Gemeinsame
elterliche Sorge nach der Ehescheidung, Rechtstatsachenstudie, ISBN 3-00-002440-9
36. S. 177, 5. Abs. "Frauen schlagen bei
Auseinandersetzungen ..."
Siehe schon Anmerkungen 15., 17.
und 37.-41.; Bibliographie mit 67 Titelangaben unter
http://ftp.vix.com/pub/men/battery/pointers.html
37. S. 178, letzter Absatz "Artikel
der Los Angeles Times"
Siehe schon Anmerkungen 15. und 17.
Vgl. auch Wetzels, P., Pfeiffer, C., Sexuelle Gewalt gegen Frauen im
öffentlichen und privaten Raum. Ergebnisse der KFN-Opferbefragung
1992 (Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen), 1995;
38. S. 179, 3. Absatz: "National Family Violence
Survey"
Mit dieser Studie setzen sich auch auseinander: Straus, M.A. &
Gelles, R.J., Societal change and change in family violence from 1975 to
1985 as revealed by two national surveys, Journal of Marriage and the Family
48, po. 465-479, 1986
39. S. 179, 4. Absatz: "Journal of Marriage
and Family"
Straus, M.A. & Gelles, R.J., Societal change and change in family
violence from 1975 to 1985 as revealed by two national surveys, Journal
of Marriage and the Family 48, po. 465-479, 1986
40. S. 179, 5. Absatz: "Journal for the National
Association of Social Workers"
Social Work, Nov./Dec. 1986 - Journal of the National Association of
Social Workers
41. S. 180, 1. Abs., "Mc Neely", Die
Wahrheit über eheliche Gewalt"
McNeely, R.L. and Robinson-Simpson, G.: The Truth About Domestic Violence:
A Falsely Framed Issue. 1988, University Press of America;
R.L. McNeely and Gloria Robinson-Simpson. The truth about domestic violence:
a falsely framed issue. Social Work, 32:6:485-490 (November/December 1987);
R. L. McNeely and Gloria Robinson-Simpson, The Truth About Domestic Violence
Revisited: A Reply to Saunders, Social Work, March/April, 1988, p. 186
42. S. 180, 2. Absatz "Suzanne Steinmetz"
Suzanne K. Steinmetz, PhD., The Battered Husband Syndrome, 1978;
Suzanne K. Steinmetz, PhD., Women and Violence: Victims and Perpetrators,
American Journal of Psychotherapy, No. 3, 1.7.1980; Straus, Gelles, Steinmetz,
Behind Closed Doors: Violence in American Families, 1980, Doubleday / Anchor,
ISBN 0-385-14260-9
43. S. 181, letzer Absatz "Etwa 80 % aller
..." lt. Showalter
Elaine Showalter, Hystories : Hysterical Epidemics and Modern Culture,
1997, Columbia Univ. Press, ISBN 0231104588
44. S. 182, 1. Abs. "Mittlerweile sind diese
"Erinnerungs-Techniken" als Scharlatanerie ..."
Elizabeth F. Loftus, Falsche Erinnerungen, Spektrum der Wissenschaft
Januar 1998, S. 62 ff. mit weiterführenden Hinweisen;
Gisela Friedrichsen, "Ist das jetzt klar, Thomas?" Deutscher
Strafprozeß zur Therapie zur Aufdeckung von Erinnerungen, Der Spiegel
24/1998, S. 72 ff.
III. 6. Mißbrauchslüge
45. S. 186, 1. Abs. "Rund 90 % aller ..."
Siehe Fundstellen für Deutschland auf Seite 40 (Anmerkungen 6.
und 7.).
Amerikanische Untersuchungen der letzten fünf Jahre mit nennenswertem
Erhebungsmaterial kommen zu Ergebnissen zwischen 56 und 98 %, siehe Angaben
der Organisation A-Team unter http://www.a-team.org/proxy.html
http://www.acfc.org/html/study.htm
enthält weiterführende Hinweise, u.a.
Ralph Underwager and Hollida Wakefield, Personality Characteristics of
Falsely Accusing Parents In Custody Disputes, presented at the Sixth Annual
Symposium of Forensic Psychology, Las Vegas NV, March 13, 1990. "77%
of the divorce-linked sex abuse cases coming to the Human Sexuality Program
at the University of Minnesota have turned out to be "hoax" cases.
This is based upon the opinion reached by the agancy staff that the allegations
were not accurate. Gardner (1986) also notes that an accusation of sexual
abuse is a powerful weapon in a divorce and custody dispute ... He describes
a "parental alienation syndrome" in which the child identifies
with the vilifying parent and communicates absolute hatred toward the other
parent. We have also observed that parents who make false accusations of
child sexual abuse in acrimonious custody situations are likely to have
significant psychopathology." 70% of falsely accusing females had
personality disorders, whereas only 26% of the falsely accused males had
personality disorders." ("77 % der mit Scheidungsverfahren zusammenhängenden
Anzeigen wegen sexuellen Mißbrauchs, die dem Human Sexuality Program
der Universität Minnesota zugeleitet werden haben sich als "Schwindel"-Fälle
herausgestellt. ... Gardner (1986) stellt zudem fest, daß die Beschuldigung
sexuellen Mißbrauchs eine wirkungsvolle Waffe in einem Scheidungs-
und Sorgerechts-Disput darstellt. ... Er beschreibt das "Eltern-Entfremdungs-Syndrom",
in welchem das Kind sich mit dem beschuldigendem Elternteil identifiziert
und dem anderen Elternteil absoluten Haß entgegenbringt ...")
Siehe http://www.acfc.org/study/under1.pdf
"1991, in Bernalillo County, stellten sich von 5.809 Fällen nur
154 = 2,6% als wahr heraus. In 1992, ebenfalls in Bernalillo County, wurden
von 10.000 untersuchten Fällen nur 189 = 1,9% als wahr befunden.",
zitiert nach AlbuQuerque Journal, May 9, 1993
46. S. 186, Ende des 3. Absatzes "... zehn
Jahre hinterher."
Eine der wenigen Ausnahmen für Deutschland ist Frank Gerbert,
Sexueller Mißbrauch - Kinder in der Psycho-Falle, Focus vom 3.6.1996,
Heft 23, S. 154-159 http://www.paPPa.com/mmdm/foc_mmdm.htm
47. S. 186, 4. Abs. "Englische Sozialwissenschaftler
..."
Eine Zusammenfassung von verschiedenen Untersuchungen mit unterschiedlichen
Ergebnisse gibt es im Internet unter "Sexual Abuse by Females"
- Angaben zwischen 5 bis 77 % hinsichtlich Mißbrauchshandlungen durch
Frauen http://telusplanet.net/public/sheep_/femsxabs.htm;
siehe weitere Nachweise in "Child Abuse, The Respective Roles of the
Genders" - http://telusplanet.net/public/sheep_/chldabse.htm
48. S. 186, letzter Abs. "Beim Hamburger
Landesverband ..."
Zitiert nach Kirstein, Männerrundbriefe Nr. 13
49. S. 187, 5. Abs. "Forschungsreihe zum
Thema ..."
Die Forschungsreihe "Frauen als Täter" wurde durchgeführt
am Psychologischen Institut 3, Universität Hamburg, Von-Melle-Park
5, 20146 Hamburg, Frau Dr. Teegen, Tel. 040-4123-5355
50. S. 188, 4. Abs. + 190, 3. Abs. "Hilary
Eldridge ..."
Hilary Eldridge: Therapists Guide to Maintain Change, Sage 1997; zitiert
nach der taz vom 4.10.1997, Seite 9 (Constanze von Bullion, "Ich hatte
das Gefühl, dieses Kind ist mein Besitz") http://www.paPPa.com/mmdm/missmutt.htm
51. Siehe Anmerkung 50
52. S. 191, 2. Abs. "Cosmopolitan"
Florentine Hoffmann, Wenn Frauen ihre Kinder mißbrauchen, Cosmopolitan
3/1989 http://www.es.shuttle.de/topical/div04.htm
53. S. 191, 4. Absatz. "In den meisten Fällen
..."
Daly, M. & Wilson, M., Parent-Offspring Homicides in Canada, 1974-1983,
Science v. 242, pp. 519-524, 1988;
Das Statistische Jahrbuch der Vereinigten Staaten von 1987, Tabelle 277,
enthält die Berechnung, nach der in angezeigten Fällen von Kindesmißhandlung
zwischen 1980 und 1984 in 57,0-61,4% der Fälle die Mutter die Täterin
war.
American Humane Association, National Commission for the Prevention of
Child Abuse (1977, 1994), as reported by Cherie S. Harder in "Statistics:
Are We Better Off?" Foundation News & Commentary, November/December
1997: Zusammenfassung: "Kindesmißbraucher sind: Eher weiblich,
eher alleinerziehend, vier mal eher arm, zweimal eher schwarz".
54. S. 192, 5. Abs. "Ihre Vermutungen wurden
durch Statistiken gestützt ..."
Siehe Anmerkung von S. 94, 2. Absatz (Nr. 15.)
55. S. 193, 5. Abs. "Cosmopolitan"
Florentine Hoffmann, Wenn Frauen ihre Kinder mißbrauchen, Cosmopolitan
3/1989 http://www.es.shuttle.de/topical/div04.htm
56. S. 194, 2.+3. Abs. "SEM/Stoßhoff"
Kinder ab ins Heim - oft nur ein böser Verdacht, BILD vom 28.10.1997
(Ausgabe Ostwestfalen)
57. S. 196, 1. Abs. "Allensbach-Studie"
allensbacher bericht 1995 / Nr. 17 "Sexueller Mißbrauch
von Kindern" vom Institut für Demoskopie Allensbach http://www.paPPa.com/mmdm/allens95.htm
58. S. 196, 3. Absatz: "1995, in ganzen 2009
Fällen"
Statistisches Bundesamt: Sexueller Mißbrauch von Kindern. Bekanntgewordene
und aufgeklärte Straftaten, Tatverdächtige, Abgeurteilte und
Verurteilte. Statistisches Jahrbuch 1996: Statistik für die Jahre
1954 bis 1995 nach Quellen des Bundeskriminalamts (Polizeiliche Kriminalstatistik)
und des Statistischen Bundesamtes (Strafverfolgungsstatistik). Zwei Beispiele:
1964 (alte Bundesländer) wurden 18773 Straftaten (§ 176 StGB)
bekannt, davon wurden 80,7 % aufgeklärt. Von insgesamt 10747 Tatverdächtigen
entfielen 7805 auf Erwachsene, davon wurden 2348 rechtskräftig verurteilt.
1994 (alte und neue Bundesländer) wurden 12549 Straftaten bekannt,
davon wurden 65,6 % aufgeklärt. Von insgesamt 5824 Tatverdächtigen
entfielen 4874 auf Erwachsene, davon wurden 1819 rechtskräftig verurteilt.
59. S. 197 oben "Realschullehrer Bernd Herbort"
Bernd Herbort, Bis zur letzten Instanz, Bastei Lübbe, 1996 http://www.paPPa.com/mmdm/herbort.htm
IV. 1. Kohlhaas heute
60. S. 233, letzter Abs. "Rituale der Umgangsvereitelung"
Wolfgang Klenner, Rituale der Umgangsvereitelung bei getrenntlebenden
oder geschiedenen Eltern - Eine psychologische Studie zur elterlichen Verantwortung,
FamRZ 1995, S. 1529 ff. - http://www.vev.ch/presse/fa151295.htm
Literaturverzeichnis - Neu aufgenommene Titel:
Elliott, Michele (Hrsg.), Frauen als Täterinnen, Sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen, Donna Vita 1995
Heyne, Claudia, Täterinnen - Offene und versteckte Aggressionen von Frauen, Droemer Knaur München, 1996 http://dns.ivnet.co.at/justizwaisen/jw397/taeterinnen.html
Kricheldorf, Beate, Verantwortung: Nein danke! Weibliche Opferhaltung als Strategie und Taktik, 1998, 108 S., DM 14,80, ISBN 3-89501-617-9 http://www.paPPa.com/emma/krichel1.htm
Ofuatey-Kodjoe, Ursula und Simone Wiestler, Die psychosoziale Situation nichtsorgeberechtigter Väter, Diplomarbeit 1994 - http://www.paPPa.com/studie/prev.htm
Rodgers, Bryan and Jan Pryor, Divorce and separation: the outcomes for children, 1998, Joseph Rowntree Foundation (ISBN 1 85935 043 7)
Schmidt, Andreas, Mehr Vater für´s Kind - auch nach Trennung und Scheidung. Wege aus der vaterlosen Gesellschaft, Sept. 1998