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Beate Kricheldorf, Verantwortung: Nein danke!
Weibliche Opferhaltung als Strategie
und Taktik
R.G. Fischer Verlag, 1998, 108 S., DM 14,80,ISBN
3-89501-617-9
Anzeigetext: "Frauen neigen zu einseitigen und subjektiven Sichtweisen, um ihre Opferhaltung beibehalten zu können und somit Eigenverantwortung zu vermeiden. Hier geht es darum, die weibliche Berechnung aufzudecken: welche Strategien und Tricks Frauen anwenden, um aus ihrer vermeintlich schwächeren Position Profit zu ziehen. Die Täuschungsmannöver sind so perfekt, dass Männer weiterhin nicht merken, dass eigentlich sie die Opfer sind."
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Beate Kricheldorf, geb. 1949 in Homberg bei Kassel, Dipl.-Psychologin(Studium von 1967-1973 an der Philipps-Universität in Marburg) war18 Jahre lang Lehrerin in den Fächern Psychologie und Pädagogikan der St.-Franziskus-Schule (Fachhochschule für Sozialpädagogik)in Olpe; dann Zusatzausbildung "Sozialmanagement" in Dortmund,Projektleiterin eines Frauenförderungsprogrammes und Arbeit an einerCaritas Beratungsstelle in Olpe. Nach freiberuflicher Tätigkeit alsDozentin vor allem an Fachseminaren für Altenpflege in Oberhausenund Duisburg heute Job-Club-Trainerin in Siegen.
Sind es nun eher Männer oder Frauen, die Mädchen in eine solcheHaltung [Rollenverhalten] drängen? Und warum machen es so viele Mädchenund Frauen bereitwillig mit, ihre Interessen auf Haushalt, Mode und Kosmetikzu beschränken? Sicher sind Männer daran interessiert, dass Frauenschön/attraktiv sind und putzen und kochen können. Aber welchesInteresse sollten sie daran haben, dass Frauen auch dumm, unfähigoder ungeschickt sind? Von dem Gefühl, überlegen zu sein, habensie eigentlich wenig; während Frauen aus ihrer vermeintlichen Unterlegenheitständig Profit ziehen: indem sie alles Mögliche nicht können,müssen das eben andere für sie erledigen.
Der springende Punkt ist, dass es in erster Linie wieder die Müttersind, die Bequemlichkeit oder auch Mutlosigkeit bei ihren Töchterntolerieren oder sogar fördern, bei den Söhnen aber strikt missbilligen.
Mütter vermitteln jetzt ihren Töchtern: Natürlich musstdu einen Beruf erlernen und kannst auch dieses und jenes tun, aber dasWichtigste ist, den "richtigen" Mann zu finden, also einen, derdir ein gesichertes und sorgenfreies Leben bieten kann.
Jungen erleben die Übernahme der Geschlechterrolle insofern nichtso einschneidend, da ihr Wert weiterhin an Tüchtigkeit, Leistung undErfolg bemessen wird. Sie entwickeln nur Probleme bei zu starker Mutterbindungoder wenn geeignete männliche Modelle fehlen.
Jungen beginnen nun, die Haltung zu entwickeln, dass sie die Liebe einerFrau nur dann verdient haben oder gewinnen und erhalten können, wennsie entsprechend tüchtig und erfolgreich sind.
Diese Haltung wird vorwiegend wieder von Müttern und Frauen erzeugt.Denn sie wissen eben, dass ein Mann trotz guten Aussehens und menschlicherQualitäten bei einer Frau kaum Chancen hat, wenn er nicht das entsprechendeGeld verdient. Für eine Frau ist es nur wichtig, einen Mann nichtmerken zu lassen, dass sie an seinem Geld oder Status interessiert ist.
Von nun an haben Frauen und Männer gelegentlich vielleicht nochgleiche Interessen, aber die Motive dafür unterscheiden sich grundlegend.
Mädchen oder Frauen tendieren dazu, sich nur noch für daszu interessieren oder das zu tun, was im Dienst ihrer Ziele steht odermit einem persönlichen Nutzen für sie verbunden ist. Jungen oderMänner interessieren sich weiterhin für die Dinge an sich. EinMann nimmt ein Gerät auseinander, weil es ihn interessiert,, wie esfunktioniert; oder er liest die Zeitung, weil er wissen möchte, wasin der Welt passiert. Eine Frau liest die Zeitung - wenn überhaupt-, um mitreden zu können oder nicht als dumm zu gelten.
Frauen haben die Wahl (oder fordern dies zumindest), ob sie nun berufstätigsein, nur Hausfrau/Mutter sein möchten oder beides miteinander verbindenwollen. Männer haben diese Wahl normalerweise nicht, sondern sie müssenberufstätig sein und Geld verdienen. Die Möglichkeit, sich ganzder Versorgung und Erziehung der Kinder zu widmen, bleibt ihnen meist verwehrt.Ganz Hausmann zu sein, kommt für die meisten Männer nicht infrage,selbst wenn sie es wollten, weil die meisten Frauen zur Übernahmeder Ernährerrolle nicht bereit sind.
Der Unterschied zwischen Männern und Frauen liegt darin, dass Hausarbeitfür Männer tatsächlich etwas langweiliges oder bestenfallsein notwendiges Übel ist, während sie vielen Frauen offenbarSpaß macht und ihren Interessen durchaus entspricht. Wie wärees sonst zu erklären, dass haushaltliche Erleichterungen (technischeGeräte, Fertiggerichte usw.) Hausfrauen keineswegs dazu animieren,ein Buch zu lesen oder sich außerhäuslichen Interessen zu widmen?Sondern die gewonnene Zeit wird für Heimverschönerung verwendet,vielleicht auch für Mode oder Kosmetik. Oder die Hausfrau wird zurÜber-Hausfrau, indem sie täglich staubwischt oder jede Wochedie Fenster putzt.
Sagt eine Frau zu ihrem Mann "Du bist zu beneiden, führstein abwechslungsreiches, interessantes Leben, während ich durch dieKinder ans Haus gefesselt bin", ist das nur dann keine Täuschung,wenn sie auf seinen Gegenvorschlag "Gut, dann geh du arbeiten,und ich bleibe zu Hause" auch wirklich eingeht.
BERUFSARBEIT, VERSORGUNGSDENKEN(S.18)
Mädchen und Jungen haben hier und heute gleiche Ausbildungs- undBerufschancen. Unterschiede und Benachteiligungen sind manchmal durch diesoziale Schicht bedingt, aber nicht durch das Geschlecht.
(S.19/20)
Das Problem ist, dass das Versorgungsdenken von Frauen keineswegs ein Reliktaus
alten Zeiten ist, sondern wesentlich verbreiteter als allgemein angenommen,auch
bei modernen Frauen. Es bleibt nur ein Tabu-Thema oder wird verschleiert,weil
Männer dies nicht erfahren dürfen, sondern in dem Glaubengehalten
werden müssen, dass Frauen grundsätzlich immer nur ausLiebe heiraten
und aus Liebe treu sind, aber am Geld oder Status des Manneskeineswegs
interessiert sind.
Jede Frau ergreift heute einen Beruf, aber kaum eine Frau ist freiwilligbereit, ein Leben lang allein für ihren Lebensunterhalt zu sorgenoder gar eine Familie zu ernähren. Viele Frauen opfern nicht den Beruffür Mann und Kinder oder verzichten auf die Karriere, sondern sindheilfroh, den Berufsstress endlich los zu sein oder das ungeliebte Studiumabbrechen zu können. Die Täuschung "dir zuliebe" glaubenfast alle Männer bereitwillig und nur allzu gern.
In Wirklichkeit sind es also eher Männer und Kinder, die den Bedürfnissenvon Frauen dienen als umgekehrt. Im übrigen finden viele Männerin ihrem Job keineswegs Selbstverwirklichung und machen auch keine großeKarriere, sondern schuften sich jahrzehntelang ab, um sich selbst und ihreFamilie über die Runden zu bringen. Das betrifft Fließbandarbeitergenauso wie Buchhalter oder Zahnärzte.
(S.21/22)
Vermutlich basiert das Ehegatten-Splitting auf dem Ideal der traditionellenHausfrauen-Ehe.
Praktisch heißt das, dass es auch heute noch MillionenFrauen gibt,
die ihren Lebensunterhalt allein dadurch verdienen, dass sieEhefrauen sind.
Und das freiwillig.
Das weibliche Versorgungsdenken wird zwar bezüglich Geld (Sicherungdes Lebensunterhalts) am deutlichsten, ist aber auch in anderen Bereicheneine tief verwurzelte Einstellung.
Im ersten Fall schieben Frauen Kinder vor, wenn sie sich von einem Mannernähren lassen. In Wirklichkeit geht es ihnen natürlich um dieeigene Versorgung; zunächst, um dadurch ihrerseits Kinder betreuenzu können. Aber auch wenn die Kinder größer sind und keineRundumbetreuung mehr brauchen, geben sie ihr Versorgungsdenken nicht auf.
Aber nicht nur finanziell wollen sie versorgt sein, sondern auch inallen anderen Bereichen. Immer sollen andere irgendwie für ihr Glück,ihre Zufriedenheit usw. zuständig sein. Der Traumprinz soll sie emotionalversorgen: ihr Glück und Geborgenheit bescheren. Die Kinder sollenihrem Leben einen Sinn geben: ihr Erfüllung bescheren. Die Gesellschaft/derStaat soll dafür sorgen, dass sie alle Rechte und Privilegien bekommt.Verantwortung: Nein danke.
(S. 24)
Die oft zitierte Aussage, dass Frauen doppelt so gut sein müssen wieMänner,
um auf der Karriereleiter weiterzukommen, ist ein feministischerGlaubenssatz,
der noch nie konkret belegt oder bewiesen wurde.
Es sind gerade die Feministinnen, die Frauen entmündigen, indemsie für Frauenschicksale grundsätzlich andere (die Gesellschaft,die Erziehung, die Männer usw.) verantwortlich machen. (...)
Frauen klagen gern über Doppel-belastung, auch wenn sie eine wirklichdoppelte Verantwortung (z.B. Alleinverantwortung für den Lebensunterhaltund Alleinverantwortung für Kinder) gar nicht allein tragen.
Jedenfalls fordern Frauen umgekehrt mit der größten Selbstverständlichkeit,dass Männer solche Doppelbelastung auf sich nehmen: der berufstätigeMann soll sich in seiner Freizeit mehr am Haushalt beteiligen und sichmit den Kindern beschäftigen. Da ist dann von Doppelbelastung plötzlichkeine Rede mehr.
Nicht genug, wenn ein Vater in seiner Freizeit mit den Kindern spielt,schwimmen geht oder eine Radtour macht, er wird trotzdem als "abwesenderVater" beschimpft, der nur die Schokoladenseite der Kindererziehungerlebt und sich nicht genug an den "niederen" Pflichen des Haushaltsund der Kindererziehung beteiligt.
(S. 28)
Für Frauen ist es bequem, alles Übel dieser Welt den Männernin
die Schuhe zu schieben und somit als die edleren Menschen zu gelten,die
niemals irgendwie schuldig sind. Andererseits ist damit auch Selbstentmündigungverbunden:
für nichts wesentliches selbst verantwortlich zu sein,heißt
auch unbedeutend zu sein.
SEXUALITÄT, SEXUELLER MISSBRAUCH (S.34/35/36)
Es ist kein Wunder, dass Frauen (besonders Feministinnen) das Thema"Sexueller Missbrauch" so vehement und leidenschaftlich aufgegriffenhaben - und sich für alle anderen Verbrechen wenig oder gar nichtinteressieren.
Frauen sehen eben immer nur das, was sie sehen wollen: was sie in ihremMenschenbild - dass Frauen immer Opfer sind - bestätigt.
Es bedarf wohl keiner Diskussion, dass sexueller Missbrauch (besondersan Kindern) zu den scheußlichsten Verbrechen gehört. Aber dieMeinung zu verbreiten, sexueller Missbrauch sei ein Massenphänomen,ist eine unerhörte Verständnislosigkeit gegenüber allentatsächlichen Opfern. Was muss ein tatsächlich missbrauchtesKind empfinden, wenn es hört, dass sowas ganz normal ist oder dassalle Männer schlecht sind?
Was bringt es, partout nachweisen zu wollen, dass jedes dritte Mädchenoder Frau in ihrem Leben sexuell missbraucht wurde?
Was bringt es, keinerlei Unterschied zu machen zwischen harmloser sexuellerBelästigung und schwerem Missbrauch? Was muss eine vergewaltigte Frauempfinden, angesichts der feministischen Hysterie schon bei den kleinstenBelästigungen? Wenn ein angetrunkener Mann einer Frau das Knie tätscheltoder auf den Po klapst, ist das sicher nicht schön; aber eine normale,erwachsene Frau kann das wegstecken, ohne sich gleich ihrer gesamten weiblichenWürde beraubt zu sehen. Als wenn es keine schlimmeren Übel aufdieser Welt gäbe!
Warum werden nur Fälle beschrieben, in denen Mädchen/Frauendie Opfer sind und Männer die Täter? Tatsache ist, dass 30 %aller sexuell missbrauchten Kinder Jungen sind; wobei allerdings - im Bereichdes sexuellen Missbrauchs - überwiegend Männer die Tätersind.
Andere Formen von Kindesmisshandlungen (physische oder psychische Gewaltoder Vernachlässigung) kommen vergleichsweise häufiger vor; undhier sind überwiegend Frauen (Mütter) die Täterinnen.
Es ist auch eine seltsame Haltung, Frauen und Kinder gleichzusetzen.Ein Kind ist wirklich abhängig, den Eltern oder Erwachsenen ausgeliefert.Aber eine Frau ist ein erwachsener Mensch oder sollte es zumindest sein.Wenn eine Frau ihr "Nein" nicht signalisieren oder aussprechenkann (von Gewaltverbrechen jetzt mal abgesehen), ist das ihr Problem undnicht das des Mannes.
Sexuell missbrauchte Kinder leiden einmal an der Missbrauchserfahrungselbst. Noch mehr aber leiden sie darunter, dass keine Mutter da war, diesie geschützt hat oder der sie sich anvertrauen konnten. Oder nochschlimmer: die Mutter hat ihnen nicht geglaubt oder ist (aus Egoismus oderVersorgungsdenken) bei dem Täter geblieben oder hat ihn sogar geschützt.
Welchen Zweck erfüllt die feministische Einstellung, dass sexuellerMissbrauch Machtmissbrauch wäre? In Wirklichkeit ist es ein Zeichenvon Ohnmacht und Schwäche. Wer sich an einem Kind vergreift (odereinem vermeintlich schwachen Erwachsenen), ist selbst schwach. Nur unreifeoder zurückgebliebene Menschen sind zu solchen Taten fähig.
KINDERWUNSCH, KINDERKRIEGEN(S. 42)
Wirklich auffällig wird es aber erst dann, wenn Frauen ihre Mutterschaftbewusst zu ihrem eigenen Vorteil oder Nutzen verwerten, was durchaus keineSeltenheit ist. Das fängt mit der Glorifizierung der Geburt selbstan. Obwohl die Fähigkeit zu gebären der Frau von Natur aus gegebenist, also nicht ihr eigener Verdienst ist, kann sie sich nicht damit begnügen,die Geburt als ein kleines Wunder anzusehen, sondern erwartet stattdessendie allergrößte Hochachtung und Verehrung.
Und als Mutter sieht sie sich gern als Märtyrerin, als Sich-Aufopfernde,die sich damit verdient hat, nur noch Ansprüche zu stellen und fürnichts anderes mehr verantwortlich zu sein. So kultivieren Frauen z.B.den Mythos, kinderlieb zu sein, obwohl sie sich für verwahrloste Nachbarskindernicht ernsthaft interessieren. Überhaupt beschränkt sich weiblicheHilfsbereitschaft oft nur auf Ernährung oder Pflegerisches. Zu echterUnterstützung oder Ermutigung anderer oder gar zu Engagement außerhalbder eigenen vier Wände sind viele Frauen nicht fähig.
ABHÄNGIGKEIT, UNABHÄNGIGKEIT(S. 49)
Feministinnen finden es toll (angeblich), wenn eine Frau LKW- Fahrerinoder Kranführerin wird (was ist daran so schön oder emanzipatorisch?)oder wenn eine Frau einen Mann beschimpft und diffamiert (was ist daranso schön oder emanzipatorisch?). Aber sie werden böse und feindselig,sobald eine Schwester sich wirklich emanzipiert: Eigenverantwortung übernimmtund die Opferrolle ablehnt. Das darf nicht sein, weil es der feministischenIdeologie widerspricht. Und das könnte ja so aussehen, als wäreder Feminismus überflüssig; und dies soll auf keinen Fall passieren.
Als selbstbewusste oder gar erfolgreiche Frau hat man real in feministischenoder ähnlichen Kreisen einen schweren Stand: kaum eine Chance, akzeptiertoder integriert zu werden, sondern man wird angegiftet und ist verstecktemNeid ausgesetzt.
(S. 50)
Unter Feministinnen dagegen zählen nur Menschen, die sich als Opferfühlen.
Wenn eine Frau sich nicht als Opfer fühlt, istdas verdächtig.
Dann muss wohl irgendetwas mit ihr nicht stimmen:dann ist sie womöglich
genauso verdorben und verachtenswert wie Männer.
Seltsam ist auch, dass Feministinnen (s.o.) real nicht LKW-Fahrerinnenoder Kranführerinnen werden, sondern lieber Sozialpädagogik studieren.
Weil im Bereich der Sexualität Täu-schungen so schwierig sind,spiegeln sich gerade hier Machtverhältnisse gut wieder.
Wir wissen inzwischen, dass die gängige Auffassung vom männlichenEroberer nicht ganz stimmt, sondern dass es eigentlich die Frauen sind,die die Geschehnisse bestimmen, indem sie ihre Bereitschaft signalisierenoder eben auch nicht. Die Initiative überlassen sie dann aber lieberdem Mann und haben damit ein wichtiges Machtmittel in der Hand: sie könnenauf Annäherungsversuche eingehen oder sie auch zurückweisen.
(S. 58 / 59)
Real sind es (hier und heute) die Frauen, die alle Macht besitzen: dieMänner
benutzen und ausbeuten, um ein Leben nach ihren Vorstellungenzu führen.
Und Männer fallen darauf herein, weil sie süchtignach Frauen
(Familie) sind. Dafür rackern sie sich ab bis zum Herzinfarktund ernten
nur Undankbarkeit: Frauen, die immer mehr wollen und sich gleichzeitigimmer
mehr verweigern.
Opferhaltung aus Berechnung und Einflößen von Schuldgefühlenist ein uralter Trick, um andere zu manipulieren und in Schach zu halten.Frauen haben sich darin zu Perfektionistinnen entwickelt, sodass Männerdiesen Trick nicht bemerken.
Das weibliche Jammern und der Feminismus sind vorzüglich dazu geeignet,Männern Schuldgefühle einzuflößen und davon abzulenken,dass eigentlich sie die Ausgebeuteten sind und vollständig im Dienstvon Frauen stehen.
Frauen hätten es in der Hand, die Dinge zu ändern, indem sieMänner mit Sklaven-Mentalität nicht mehr akzeptieren würden.Aber das werden sie natürlich nicht tun. Denn es ist ja für siesehr angenehm und bequem, Männer zu Sklaven zu machen (zu Arbeit undVerantwortung zu verpflichten) und Kinder zu Sklaven zu erziehen (Anhänglichkeitund Abhängigkeit zu fördern, statt Entfaltung zu ermöglichen).
(S. 63)
Dass weibliches Verantwortungsbewusstsein oft vorgetäuscht oder zumindestbegrenzt
ist, zeigt sich an folgendem Beispiel: Wichtige Themen wie Umweltschutzhaben
Frauen begeistert aufgenommen, soweit sich dies auf den privatenBereich
beschränkt: mit Feuereifer sortieren Frauen ihren Müll,kaufen
keine Spraydosen mehr und nur noch Bio-Klopapier. Das Anlegen einesKomposthaufens
überlassen sie schon lieber einem Mann, und die Inbetriebnahmeeiner
Kläranlage interessiert auch nicht mehr ernsthaft; Industrieund Auto
sind dann endgültig Männersache.
Am liebsten würde die schwache Frau den Mann ganz und gar fürihre privaten Interessen einspannen. Dass er weggeht, um was nützlicheszu tun und um Geld zu verdienen, akzeptiert sie natürlich, denn irgendjemandmuss ja schließlich Häuser bauen, Brot backen, Blinddärmeentfernen usw. und für ihren Lebensunterhalt sorgen.
Außerdem möchte sie ihn auch gar nicht unentwegt um sichhaben. Aber in seiner Freizeit sollte er dann wenigstens ganz fürihre Belange da sein: am Frühstückstisch keine Zeitung lesen,nicht so oft im Hobbykeller sein und schon gar nicht allein weggehen wollen.
(S. 67)
Die Möglichkeit, einen richtigen Beruf erlernen zu können, dervollautomatisierte
Haushalt, Ganztagsschulen usw., stellt für vieleFrauen keinen Fortschritt
dar, sondern eher eine Bedrohung. Denn dann gibtes ja kein Alibi mehr dafür,
dauerhaft nicht mehr zu arbeiten. AlsLösung bleibt dann nur noch ein
drittes oder viertes Kind. Andernfallswürde die weibliche Bequemlichkeit
und Arbeitsscheue allzu deutlichsichtbar werden.
Tatsächlich sind Frauen hier und heute nicht mehr benachteiligt,sondern haben gleiche Rechte, Pflichten, Chancen. Natürlich gibt esBenachteiligungen, Ungerechtigkeiten, von denen Frauen betroffen sind (ebensowie Männer), aber das hängt dann nicht mit dem Geschlecht zusammen.
Seltsam ist nur, dass Männer die Parolen der Frauenbewegung sowiderspruchslos akzeptiert haben, oft sogar zugestimmt haben. Vermutlichweil es ihnen ganz gut gefällt, als Herrscher, Tyrannen usw. dargestelltzu werden. Und weil sie nicht merken - durch den Aufstand der Frauen erstrecht nicht -, dass eigentlich sie die Ausgebeuteten sind, die sich ständigden Wünschen von Frauen unterordnen.
(S. 73)
Sehr viele Frauen identifizieren sich zwar mit der feministischen Opferhaltung,wollen
aber trotzdem nicht als Feministin gelten. Vermutlich wegen desNegativ-Images
bezüglich der Äußerlichkeiten: Feministinnensind entweder
dick oder magersüchtig; sie tragen Schlabber-Look undGesundheitssandalen,
sind ungeschminkt, haben kurze oder strähnigeHaare und zeigen ungeniert
ihre Achselhaare.
TRENNUNG, SCHEIDUNG (S. 74/75)
Spätestens bei Ehescheidungen wird die weibliche Skrupellosigkeitendgültig entlarvt. Denn in dieser Situation braucht die schwacheFrau ihr Profit- und Versorgungsdenken nicht mehr zu tarnen.
Die emotionalen Schlammschlachten sind ausgetragen, und es geht jetzt"nur" noch um Geld und Kinder. Das ganze Ehe- und Familienrechtist weitgehend darauf ausgerichtet, den vermeintlich schwächeren Teil(die Frau) zu schützen und ihr Vorteile zu verschaffen. Dagegen wäreauch nichts einzuwenden, wenn nicht real dadurch der vermeintlich stärkereTeil (der Mann) ruiniert würde.
Bei Scheidungen sind Männer oft doppelt betrogen, währendFrauen einen doppelten Gewinn ziehen. Die Frau ist endlich den Mann los,der ihr lästig geworden ist, profitiert aber weiterhin von seinemGeld, indem sie Unterhalt bezieht oder gar hohe "Abfindungssummen"kassiert. Der Mann verliert meist die Kinder, an denen er hängt undmuss obendrein noch zahlen; zudem leidet er an dem Verlust der Frau emotionalmehr als umgekehrt.
Das typisch weibliche Ansinnen bei Scheidungen ist, die Kinder zu behaltenund möglichst hohe Unterhaltszahlungen herauszuschlagen. Man stellesich einmal vor, der Mann würde das gleiche Ansinnen an die Frau richten,was im Zeitalter der Gleichberechtigung eigentlich denkbar sein müsste:der Mann erklärt sich bereit, den Beruf aufzugeben oder nur noch halbtagszu arbeiten, um sich ganz den Kindern widmen zu können. Dies ermöglichtder Frau, voll berufstätig zu sein. Es wird also von ihr erwartet,in Zukunft allein für ihren Lebensunterhalt aufzukommen und zusätzlichUnterhaltszahlungen an Mann und Kinder zu leisten.
Ein solches Ansinnen würden die meisten Frauen entsetzt zurückweisen.Also das, was sie von dem Mann mit der allergrößten Selbstverständlichkeiterwarten (auf Kinder zu verzichten, zu arbeiten, Unterhaltszahlungen zuleisten), betrachten sie bei sich selbst als unerhörte Zumutung, etwas,was für sie überhaupt nicht infrage kommt. (...)
Aus solchen Gründen wünschen sich manche Männer bereitseinen Ehevertrag, um notfalls (im Fall der Scheidung) wenigstens ihr Geldbehalten zu können und finanziell nicht ruiniert zu werden.
(paPPa.com fügt hinzu: Bei Kinderwunsch ist es für einenvernünftigen Mann auch sinnvoll, mit einer Frau die gemeinsame Sorgefür die Kinder vorab zu klären und zu vereinbaren - leider istdies nicht rechtsverbindlich, falls es darüber später zum Streitkommt ...)
(S. 76)
Was (...) nur heißen kann, dass Frauen ihre vermeintlich schwächerePosition
und ihre Opferhaltung nicht aufgeben werden, weil sie sich zuWeltmeisterinnen
darin entwickelt haben, diese Situation zu ihrem Vorteilzu nutzen.
WEITERE TÄUSCHUNGSMANÖVER(S. 78)
Frauen geben sich gern bescheiden, anspruchslos, opferbereit und wirkendann auch so; sind aber im Grunde ihrer Seele unersättlich und maßlosin ihren Ansprüchen. Sie wollen z.B. nicht nur Versorgung und Sicherheit,sondern obendrein auch noch das Sagen haben. Oder sie wollen keine Verantwortungtragen, aber trotzdem höchste Wertschätzung genießen. Siefordern unentwegt mehr Verständnis, mehr Anerkennung,mehr Hilfsbereitschaft.
Obwohl inzwischen sogar einige Feministinnen die weibliche Opferhaltungfür bedenklich oder sogar falsch halten, ist dies doch das einzige,was die Frauenbewegung tatsächlich bewirkt hat und was von ihr übriggeblieben ist: nämlich die weibliche Opferhaltung noch tiefer zu verwurzelnund noch mehr auszuschlachten.
(S. 88)
Durch die Frauenbewegung ist niemand zufriedener, selbstbewusster, stärkeroder
friedlicher geworden. Es ist eher ein Klima von Frustration und Feindseligkeitentstanden.
(S. 90)
Das ursprüngliche feministische Anliegen, Frauen nicht längerzum
Heimchen am Herd zu verdammen und aus der finanziellen Abhängigkeitvom
Mann zu befreien, griff nicht mehr, als sich herausstellte, dass Frauendiese
Rolle freiwillig wählen; also weder durch Männer noch durchirgendwelche
wirtschaftlichen oder sozialen Umstände dazu gezwungenwerden.
(S. 92)
Es gibt wohl keine Menschengruppe auf der ganzen Welt, der es besser gehtals
europäischen oder amerikanischen Mittelschicht-Frauen.
Sie haben vergleichsweise alles: Wohlstand, Sicherheit, Demokratie/Selbstbestimmung, Bildungschancen usw. Dass ausgerechnet diese Menschengruppeam lautesten ihre Benachteiligung bejammert und unentwegt nur Forderungenstellt, ist irgendwie bezeichnend. Das heißt, die feministische Haltunggleicht der eines verwöhnten und egoistischen Kindes, das immer nochmehr will und nur an sich selbst denkt.
(S. 96/97)
Unbewusst spüren Männer wahrscheinlich, dass sie von der weiblichenSelbstentmündigung
(Feminismus) ebenfalls nur negativ betroffen sind.Aber solange sie die
weibliche Berechnung nicht durchschauen, bleiben sieOpfer von Frauen.
(S. 102)
Die Forderung nach absoluter Gleichheit in allen Bereichen hat teilweisesogar
groteske Formen angenommen, wenn man z.B. an die Quotenregelung denkt.Schließlich
pochen Frauen auch nicht auf Quotenregelung, wenn esum Müllabfuhr
oder Kanalreinigung geht.
Und wäre es wirklich eine echte Errungenschaft, wenn die Hälftealler Hebammen plötzlich männlich wäre? Hier wäre sicherangebrachter, Respekt vor Andersartigkeit einzuüben, statt Gleichheitzu fordern. Aber da das etwas schwieriger und anstrengender ist: nichtunbedingt Frauensache (...)
Vergleiche zum Thema auch: Uta König, WennMütter gehen - EMMA Nov/Dez 1995
Psychologieheute, August 98, S. 11
Kleine Biester
Die versteckten Waffen der Mädchen
Mädchen sind heimtückisch.Sie haben oft keine andere Wahl. Zu diesem für die weibliche Weltwenig schmeichelhaften Ergebnis kommt die Psychologin Nicki Crick von derUniversität von Minnesota. Ihre Studien mit 383 Viert- und Fünftkläßlernzeigen: Während Jungs prügeln, knuffen und kämpfen, greifenMädchen, wenn sie über eine Geschlechtsgenossin wütend sind,zu infameren Mitteln: Sie verbreiten Gerüchte, schließen dasOpfer aus, kappen Freundschaften (APA Monitor, 5.5.1998). Weil körperlicheAggression bei Mädchen sozial wenig akzeptiert wird, setzen sie alsKampfmittel Manipulation und Liebesentzug ein.
Bislang, so kritisiert die PsychologinCrick, habe sich die Aggressionsforschung in erster Linie auf Jungen konzentriert,weil ihre Kampfformen sichtbarer seien als die der Mädchen. Geradeihre "Unsichtbarkeit" mache die weiblichen Aggressionsakte aberso gefährlich: Wie die Opfer von körperlichen Attacken Ieidenauch die mit Psychoterror verfolgten Mädchen unter Depressionen, Unterwürfigkeitund Angst. Doch während Jungen die Möglichkeit haben, sich tatkräftigzu wehren, fressen gemobbte Mädchen ihre negativen Einationen in sichhinein. Sie haben keine Möglichkeit sich offen gegen Diffamierungund Freundschaftsentzug zur Wehr zu setzen. "In Beziehungsopfern schlummertein Ärgergefühl, das sich als Blockade für spätereBeziehungen erweisen kann", erklärt Nicki Crick die langfristigenAuswirkungen des Mädchenmobbings. "Da ihnen das Selbstvertrauenin die eigenen sozialen Fähigkeiten fehlt, haben sie möglicherweiseSchwierigkeiten, stabile Partner- und Freundesbeziehungen im Erwachsenenalteraufzubauen."
Die Psychologin hält es fürdringend notwendig, daß Eltern, Erzieher und Lehrer bewußterauf versteckte Mädchenaggression achten und die Mädchen (wieauch die Jungen) angemessene Formen der Aggressionsverarbeitung lehren.
SiegenerZeitung, 14.10.98 - Das politische Buch
Verantwortung:Nein danke! - Eine Auseinandersetzung mit der "weiblichen Opferhaltungals Strategie und Taktik" von Beate Kricheldorf
Die Autorin, eine Dipl.-Psychologin,war u.a. 18 Jahre Lehrerin an der St. Franziskus-Fachschule für Sozialpädagogikin Olpe und ist mittlerweile als Job-Club-Trainerin in Siegen tätig.Sie vertritt - im Gegensatz zu vielen Geschlechtsgenossinen - und nochdazu vehement und bewußt provozierend - in ihrer thesenähnlichenStreitschrift die Auffassung, daß Frauen zu einseitigen und subjektivenSichtweisen neigen, um ihre Opferhaltung beibehalten, kultivieren zu könnenund somit Eigenverantwortung zu vermeiden.
Ihr geht es in diesem Paperback u.a.darum, weibliche "Berechnung" aufzudecken, aufzuzeigen, welcheStrategien und Tricks Frauen anwenden, um aus einer vermeintlich schwächerenPosition Profit zu ziehen.
Die Täuschungsmanöver, soKricheldorf, seien so perfekt, daß Männer weiterhin nicht merkten,daß eigentlich sie "Opfer" sind.
Beifallheischende, provokante Thesen,sicherlich. Feministinnen werden die Hände über dem Kopf zusammenschlagen,sollten sie das Buch zu Ende lesen, das u.a. mit folgendem Resümeeendet: "Frauen fordern genau das, was sie gerade nicht haben können,obwohl ihnen tausend andere und viel verlockendere Möglichkeiten offenstehen.Sie fallen - legitimiert durch die Frauenbewegung in eine Kleinmädchen-Haltungzurück oder behalten diese bei, statt eigene Wege zu suchen oder eigeneSpielzeuge zu finden, stampfen sie mit dem Fuß auf und wollen genaudas Spielzeug des Mannes (auch wenn es eine Pistole ist). Und da sie nachetwas schreien, was sie nicht haben können, laufen sie nicht in Gefahr,daß herauskommen könnte, was sie in Wirklichkeit gar nicht habenwollen; z.B. Soldatin oder Priesterin werden".