I.S. ist wieder zu Hause!

11 Wochen nach ihrer Entführung durch die Mutter wurde I. S. (5) in Bernado de Irigoyen / Argentinien gefunden.

Hessischer Rundfunk/ARD 17.9.99 Reportage von Gabriele Jenk  -  "Entführt -  Ein Vater sucht sein Kind" (bei Gabnet) und 5 Kommentare zur Sendung


25.3.99 "harmlose" Abholung zum Besuchswochenende Suchmeldung v. 4.4.99  

Am 29. März 99 hatte Gisela S. die Kleine nach einem 4-tägigen Besuchswochenende nicht mehr zurückgebracht. Es folgte eine verzweifelte Suche durch den alleine sorgeberechtigten Vater nach seiner Tochter I. Die Verwandtschaft der Mutter gab an, nichts über den Verbleib der beiden zu wissen. 

Die Schwester der Mutter, Maria N. (Augsburg), hatte behauptet, Mutter und Kind seien am 26.3. von ihrer Wohnung aus nach Lechbruck/Allgäu gefahren und nicht zurückgekehrt. Sie erstatte Vermisstenanzeige. Der Freund der Mutter (Josef S. aus München), den man I. und dem Vater gegenüber als "Siegfried" verkaufte, war der gesamten Verwandtschaft der Mutter völlig unbekannt. Es gab keinerlei Anhaltspunkte für die Suche.

Allerdings wurde das Auto der Mutter nach 14 Tagen in Fußwegentfernung zur Augsburger Wohnung gefunden.

Auch die Eltern und Geschwister der Mutter an ihrem offiziellen Wohnort in Münchsreuth/Oberpfalz gaben sich völlig ahnungslos und erteilten letztlich dem suchenenden Vater Hausverbot für das Anwesen der Großeltern. I. sagt, sie habe in Brasilien etwa zehn mal mit ihren Cousins in Münchsreuth telefoniert. Mal habe die Mama angerufen, mal sei angerufen worden. Alles natürlich mit der Beweiskraft einer kindlichen Aussage.

Nach Buenos Aires mit "verlorenen" Kinderausweis

Spanische Suchmeldung

Die Mutter war am 26.3.99 mit I. (in Besitz eines 1998 als "verloren" gemeldeten Kinderausweises mit Lichtbild) zusammen mit Josef S. im Auto nach Madrid gefahren und dort noch am 27.3. mit Aerolineas Argentinas nach Buenos Aires geflogen. Von dort flogen sie weiter nach Iguazu/Misiones im Nordosten Argentiniens und kauften sich schließlich in Baracao/Brasilien ein Haus - bezahlten es aber nicht. Der Kinderausweis war von der zuständigen Behörde (Verwaltungsgemeinschaft Eschenbach i.d. Oberpfalz) nicht zur Fahndung ausgeschrieben worden. 

Heute, zwei Wochen nach der Auffindung Is. hat die Mutter diesen Kinderausweis noch immer nicht abgegeben. Will sie ihn nochmals mißbrauchen?

Das Haus der "Familie S." unweit der Grenze zu Argentinien. Die Mutter stellte I. als Tochter des Herrn S. vor, was - wie man sich vorstellen kann - für die 5-jährige eine schlimme Belastung war. I. ging täglich in einen argentinischen Kindergarten kurz hinter der Grenze. Die Gegend ist sehr von Armut geprägt. Das Trinkwasser braun und unrein - Kinder erkrankten an Wurminfektion - es mußte abgekocht werden. Die Kinder im Kindergarten hatten keine Hausschuhe - wie auch I. - und wenig Spielzeug. Zum Malen bekam jedes Kind einen Buntstift, bis diese eben aus waren, denn es waren halt weniger Stifte als Kinder da. Die Mutter war ohne Geld und Arbeit, sagte sie und wollte so eine Existenz in Südamerikas Provinz beginnen.

I. wurde von ihrer Mutter vermittelt, der Papa werde sie nicht finden, er suche sie gar nicht. I. glaubte das aber nicht, doch hatte sie nach 11 Wochen kaum noch Hoffnung, dass die Suche ihren Vaters zu ihr führen würde. 

Doch es kam - mit viel Glück - anders!


Der "Bungalow in Baracao / Brasilien


Der argentinische Kindergarten (der Schule angegliedert) 20 Meter hinter der brasilianischen Grenze in Bernado de Irigoyen

Presseveröffentlichungen / 30. April
Fahndungserfolg: Mutmaßlicher Mittäter verhaftet

Nach Ostern erschienen in mehreren bayerischen Zeitungen Suchmeldungen, die der verzweifelte Vater initiierte (die "Augsburger Allgemeine" lehnte nicht nur Berichterstattung ab, sondern verweigerte auch die bezahlte Veröffentlichung einer Suchanzeige mit Namen), die Hinweise zur Folge hatten, welche schließlich am 30.4.99 zur Verhaftung des Josef Sch. (Freund der Mutter) führten, als dieser versuchte, ihr über Zürich und Buenos Aires zu folgen (er war am 28.3. bereits mitgereist, flog aber am 3.4. nochmals nach Deutschland). Die Einreise von Mutter und Kind in Buenos Aires vom 28.3. konnte festgestellt werden, doch der Wohnort war unbekannt. Augsburger hatten auf Grund der Veröffentlichung eines Fotos der Mutter in der Münchner tz v. 7.4.99 die Mutter wiedererkannt.

Kein internationaler Haftbefehl

Die Staatsanwaltschaft erließ anders als in ähnlichen Fällen, bei denen Väter Entführer waren, keinen internationalen Haftbefehl gegen die Mutter. Somit war der Vater auf die Hilfe der argentinischen Behörden und die guten Verbindungen des Bundeskriminalamtes zu Interpol Argentinia angewiesen. Wäre die Mutter angetroffen worden, hätte man sie nicht verhaften können, geschweige denn ausliefern. Insbesondere die Konstellation einer Weiterreise nach Brasilien machte alles schwieriger: Während der Vater in Argentinien alle zivilrechtlichen Schritte nach dem Haager Kindesrückführungsabkommen einleitete und Interpol Argentinia das durch verdeckte Fahndung unterstützte, war klar, dass all das in Brasilien zunächst nichts geholfen hätte. I. mußte auf argentinischen Boden gefunden werden oder der lange Weg durch die Behörden in Brasilien wäre erneut zu gehen.

I.s Vater hätte aus Brasilien evtl. wieder abreisen müssen, selbst nach einem Auffinden Is. All das, weil ein internationaler Haftbefehl fehlte. Private Familiensache?

Die ARD begleitete die Suche

Mit dem Vater war am 3.6.99 ein Fernsehteam der ARD nach Buenos Aires gereist. Die Anreise des Vaters, der seinen Rückführungsantrag persönlich im Außenministerium Argentiniens abgab, wie auch die Fernsehpräsenz brachte weiteren Schwung in die Ermittlungen. Wir reisten in die Provinz Misiones nach Eldorado, in dessen Nähe man Mutter und Kind vermutete. Deutschstämmige in Eldorado waren bereit zu helfen und nannten uns ihre Kontakte an der brasilianischen Grenze. Am 7. Juni erfuhren wir in Eldorado, dass Interpol eine konkrete Adresse in Baracao/Brasilien als Aufenthaltsort von Mutter und Kind ermittelt habe. Die deutsche Konsulin in Eldorado Frau Wachnitz sicherte uns ihre Unterstützung zu.

... bis zum Erfolg

Am 8.6. morgens suchten wir die angegebene Adresse hinter brarasilianischen Grenze auf, doch hier wohnte scheinbar niemand. Wir lernten in Cerqueira, einem Nachbarort, einen deutschstämmige brasilianischen Polizisten ist. Der Mann setzte sich mit uns in sein Auto und los ging die Suche - "Wir Deutschen müssen zusammenhalten". 

So fanden wir I. mit vielen Hinweisen aus der Bevölkerung. Sie wohnte mit ihrer Mutter in Brasilien und ging immer über die grüne Grenze in einen argentinischen Kindergarten. Dort gingen wir hin und die Schulleiterin führte uns in den Gruppenraum, wo ich I. zum ersten mal wieder sah. 

Kurz nach der Gerichtsverhandlung in Eldorado, hier bei der Policia Federal

I. weinte, sie war erschrocken und hatte nur noch wenig Hoffnung gehabt. Erleichterung erfuhren wir beide erst, als 30 Stunden später alle formellen Hürden der Heimreise überstanden waren.

Es war unverschämtes Glück das wir hatten - vor allem I. - die sonst in dieser Armut und in der Fremde ohne Perspektiven aufwachsen hätte müssen. Und es war die Offenheit und Hilfsbereitschaft der argentinischen und brasilianische Menschen, die uns geholfen haben.

Nach einem Tag und einer Nacht auf der Polizeiwache in Bernado de Irigoyen und einer Gerichtsverhandlung in Eldorado am nächsten Tag durften wir mit I. endlich nach Hause fahren und kamen am 11.6.99 in Deutschland an.

Die detaillierte Geschichte ist demnächst in der ARD zu sehen.

Von Anfragen aus Presse und Fernsehen über diese Information hinaus bittet der Vater abzusehen. Wir werden auch nicht Interviews geben oder uns filmen lassen. Wir bitten um Verständnis dafür, daß I. nun ihre Ruhe braucht - für eine normale kindliche Entwicklung.

Unser Dank gilt:

Frau Gabriele Jenk (3. v. l), Günther Milius (1.v.l) und Manfred Gerlach (2.v.l) vom Hessischen Rundfunk und Karl unserem Fahrer (rechts); zwei engagierten Polizisten der deutschen Polizei, die in Kelheim und Buenos Aires ihren Dienst tun - und dem BKA; der Interpol Argentinia und der Policia Federal in Eldorado; der deutschen Konsulin in Eldorado, Frau Dr. Renate Wachnitz - sie hat die Klippen der Justiz überbrücken können.

Ecidio Anor Porsch, dem brasilianischen Polizisten (ein netter Mensch, leider wurde das Bild nicht besser)
der Lufthansa, die in der vollen Maschine nach Frankfurt eine Platz freimachen konnte:

Kaum zuhause auf dem Sommerfest des Kindergartens wurde sie schon wieder frech:

Es geht ihr wieder gut. Möge die Mutter jetzt friedliche Wege zu gehen bereit sein - wir hoffen.

Kontakt zum Vater über w e b m a s t e r @ paPPa.com


Kommentare zur TV-Reportage "Ein Vater sucht sein Kind", 17.09.99, ARD, 21.45 Uhr

Dr. Karin Jäckel - Karin.Jaeckel@t-online.de

Hessischer Rundfunk
Funkhaus am Dornbusch
- z.Hd. Herrn Joachim Paulstich -
Bertramstr. 8

60320 Frankfurt a.M

Sehr geehrter Herr Faulstich plus Team,

Respekt und Gratulation zu Ihrer Sendung "Ein Vater sucht sein Kind!"

Als Autorin der Sachbücher "Der gebrauchte Mann - Abgeliebt und abgezockt - Väter nach der Trennung" (dtv) und "Mein Kind gehört auch zu mir - Handbuch für Väter nach der Trennung" (Campus) kenne ich zahlreiche Väter in vergleichbaren Lebenssituationen.

Wir wissen gegenwärtig mehr über Kinderpsyche und -bedürfnisse als je zuvor. Dennoch werden heute mehr Kinder durch Scheidungsrichter um ihren Vater gebracht und zwangsverwaist als zu Kriegszeiten durch Bomben.

Diesen Skandal haben Sie in Ihrem Filmbeitrag deutlich gemacht und auf diese Weise das Recht aller Kinder auf beide Eltern in den Vordergrund gerückt. Dafür danke ich Ihnen.

Aufgrund meiner eigenen Arbeit in diesem Problembereich weiß ich, dass es schwer ist, sich mit dieser Zielsetzung gegen Vorurteile und Ängste der Entscheidungsträger in den Medien durchzusetzen. Die Befürchtung, als frauenfeindlich verschrieen zu werden und schlechte Quoten einzuspielen, dominiert auf erschreckende Weise den öffentlichen Auftrag der Medien. Gleichzeitig spiegelt sie die allgemeine Wunschvorstellung, es möge sich bei derartigen Vorkommnissen doch bitte um einen "Exotenfall" handeln, der keine Beachtung verdient.

Im Zusammenhang mit meinen Büchern habe ich erlebt, dass ich nach "Der gebrauchte Mann" rund zwei Jahre keinen neuen Buchvertrag mehr erkämpfen konnte, obwohl ich zuvor jährlich durchschnittlich vier abschloss und inzwischen 64 Bücher veröffentlicht habe. Ich wurde schriftlich aufgefordert, meine "antifeministischen Tendenzen" aus einem Skript zu entfernen und es umzuschreiben, da es in seinem Original nicht zur Veröffentlichung geeignet sei. Mir wurde gesagt, dass ich durch meine Ratschläge für Maenner und mein "ewiges Gehabe mit den armen Vätern" meine "Reputation im Buchhandel" verloren habe und erhielt den Rat, am besten ein Buch zu schreiben, in dem ich "Der gebrauchte Mann" korrigieren solle. Zwei Jahre lang schlugen sämtliche Versuche fehl, einen meiner Verleger zu erreichen. Ich schrieb Briefe, die unbeantwortet blieben, rief ihn an und immer war er gerade in diesem Moment verreist oder in Sitzungen und vergaß natürlich auch jeden versprochenen Rückruf. Ich wurde schriftlich und telefonisch beschimpft, weil ich "den Frauen ins eigene Nest geschissen" hätte, erhielt Morddrohungen, falls ich mich zu Lesungen in einer bestimmten Stadt aufhalten sollte, und musste mehrmals meine Telefonnummer wechseln, weil sie querbeet durch Deutschland mit eindeutig zweideutigem Angebot in Telefonzellen gekritzelt worden war.

Kaum eine Buchhandlung führte mein "Väter-Buch" im Regal und auf konkrete Bestellung wurde es entweder als nie publiziert oder vergriffen gemeldet. Ja, es wurde sogar unter einem falschen Titel in die Verlagsverzeichnisse und Bücher-CDs eingestellt. Matthias Matussek schrieb im SPIEGEL über mich, ich habe mit diesem Buch die Todeszone ewigen Eises betreten. Übertrieben hat er damit kaum.

Allerdings - es gab auch Zustimmung. Überwältigende Zustimmung von Frauen - vor allem den "Zweitfrauen" - und Männern, persönlich betroffenen wie interessierten. Ihre Briefe füllen mehrere dicke Ordner. Es gab wunderbare Buchrezensionen, gerade auch von Frauen. Und ich darf mit Stolz behaupten, dass es mein Buch war, welches 1998 als erstes und damals auch einziges auf die Lebenssituation von Vätern und Kindern aufmerksam machte und dadurch ein bis heute anhaltendes Medien-Echo hervorrief.

Vor dem Hintergrund dieser eigenen Erfahrungen weiß ich, dass Bücher und Filme etwas bewegen können. Bleiben Sie also am Ball! Und - sollten Sie meine Hilfe dazu benötigen, wissen Sie ja, wo Sie mich finden.

Mit besten Grüßen
Dr. Karin Jäckel
Autorin


Sehr geehrte Damen und Herren,

herzlichen Glückwunsch zu dieser Sendung!!

Als "Insider" ist mir bekannt, dass genau das Thema dargestellt worden ist, was meistens als bundesdeutsches Tabu bei Jugendämtern, bei der Justiz (Polizei, Staatsanwaltschaft, Gericht) aber auch bei den meisten Medien behandelt wird.

Dazu gehört die Ignoranz, die Entführung des gemeinsamen Kindes seitens der Mutter, durch verantwortungslosem Nichtstun zu legitimieren. Bei Behörden wird m.E. die ihnen vom Gesetz her auferlegte Verantwortung und Pflicht im Kreise herum geschoben, wobei bei deren  "Verwurstung" "hinten" nichts Kindeswohlförderndes mehr herauskommt.

Anders, sollte der Vater es wagen, das gemeinsame Kind zu "entführen"- selbst  bei gemeinsamen Sorgerecht: Hier wird Interpol eingeschaltet und eine internationale Fahndung ausgeschrieben, die Damen in den staatlich geförderten Frauenhäusern kreischen, der opportunistische Feminist röhrt, das Jugendamt bewegt sich und das Gericht zeigt Tatendrang. Die Effekte: Die Förderung, der Arbeitsplatz ist gesichert und die Medien verdienen mit ihren dann erst zahlreichen Darstellungen auch sehr gut daran.

Was in diesem Film in einer großen räumlichen Distanz des Vaters zu seinem Kind spektakulär zum Ausdruck kommt, geschieht innerhalb Deutschlands auf kleinstem Raume, mit gleichem zähen Einsatz der Väter für ihre Kinder, jedes Jahr, zehntausendfach. Der Ausgang, entgegen der Darstellung ihrer Dokumentation, hat oftmals kein "happy End", endet vor dem Kadi völlig anders: Entschieden wird trotz der Entführung des gemeinsamen Kindes seitens der Kindesmutter, meistens gegen den Vater. Die behördlich verankerte starke Tendenz, den Vater mit seinem Anliegen zu diskriminieren, läßt das Wohl des Kindes meist völlig unberücksichtigt.

Mit freundlichem Gruß


Rainer Busch - R.Busch_Lp@t-online.de

Sehr geehrter Herr Faulstich, sehr geehrte Redaktion,

vielen Dank für die Ausstrahlung eines Falles, der in zahlreicher Form täglich das Schicksal tausender Kinder und Väter in der Bundesrepublik stellvertretend wiedergibt. Es ist ein Irrsinn, was sich im Scheidungsdeutschland abspielt. Leider findet dieses viel zu wenig Beachtung.

"Im größeren Maße stammen die Schwierigkeiten, welche die heutigen Familien erfahren, aus der geplanten Zerstörung unserer Familien. Diese Zerstörung wird von gewaltigen Organisationen, die in den Vereinten Nationen großen Einfluß haben, betrieben. Radikale Frauenrechtler sind nur eine politische Richtung, die sich diesen Organisationen zu eigen gemacht hat. Es sind Organisationen, die ununterbrochen schon seit lange vor dem zweiten Weltkrieg wirken; die Organisationen, die die sexuelle Revolution möglich machten, indem sie diese zu einem ihrer Hauptziele machten (zusammen mit der Kontrolle des Wachstums der Bevölkerung) und sie außerordentlich großzügig durch finanzielle Beiträge förderten. Welch bessere Maßnahme, unsere Familien zu zerstören, als die Häupter der Familien, Männer zu verleumden und sie dann nachfolgend mehr oder weniger gewaltsam zu entfernen; so wie dass schon einmal in diesem Jahrhundert mit einem großen Teil der europäischen Bevölkerung gemacht wurde. Es ist die Umerziehung der Bevölkerung, welche die Schuld der Männer "offensichtlich" macht." Zitat eines ausgewanderten Deutschen.

George Orwells "1984" ist heute leider schon längst übertroffen. Die gesamte Sprachentwicklung basiert nur noch auf die Macht des Wortes und der Deutung eines Falles, je nachdem, aus welchem Blickwinkel man ihn betrachtet und es anschließend zugunsten des einen oder des anderen auslegt oder ausgelegt sehen möchte. Meistens ist der Mann der Dumme. Doch vernichten sich die Männer selbst, lacht sich der Feminismus nur kaputt. Kleine Kinder glauben alles und sind der rhetorischen und dialektischen Einflußnahme in jeder Hinsicht erlegen. Zwischen radikalisiertem Feminismus und den Sekten gibt es wohl keinen Unterschied mehr.

Ich hoffe, dass es dem Kind jetzt beim Vater gut geht und es hier in Deutschland weiter die Schule besuchen kann, ohne dauerhaft von der Mutter negativ in der Entwicklung beeinträchtigt zu werden. Mich würde interessieren, ob sie nun zur Vernunft gekommen ist oder ob demnächst wieder mit einer Entführung ohne strafrechtliche Folgen für die Mutter zu rechnen ist.

Deutlich kam in dem Beitrag auch heraus, wie das arme Kind I. im Kindergarten auf sich allein gestellt war, offensichtlich auch wegen der Sprachschwierigkeiten im fremden Land und der hinzukommenden Verstörtheit oder Verunsicherung, da es in Deutschland schon die Schule besuchte.

Ferner war bei der sofortigen Vater-Kind-Konfrontation im Kindergarten das PA-Syndrom ersichtlich, nicht zuletzt auch emotionsbedingt. Der Vater hat sich sehr gut verhalten, so wie zuletzt auch der positive Gerichtsbeschluß vorbildlich ist. Ihre Recherche und Begleitung des Vaters ist sehr lobenswert. Dafür vielen Dank für diese vorbildliche Unterstützung. Vor dem Gericht spielte das Kind schon wieder mit dem Vater. Das zeigte, dass das Kind sich sehr schnell wieder an den anderen Elternteil gewöhnt. Damit bestätigen sich auch inhaltlich die Aussagen Professor Gardners, dass Kinder zum anderen Elternteil gehen müssen ... und dass es nach kurzer Zeit zu einer Normalisierung der Eltern-Kind-Beziehung führt ...

Das Verhalten der Kindesmutter ist bei weiterer Abwehrhaltung dezidiert therapiebedürftig. Siehe hierzu in Anlehnung im Deutschen Amtsvormund die Ausgabe 01/98 Parental Alienation Syndrome (PAS), Abschnitt II Pkt. 5 "Therapie- und Interventionsmöglichkeiten", S. 21, erster Abschnitt, die letzten beiden Sätze.

Zwei weitere Fälle, die obiges bestätigen - Scheidung live:

http://www.dpl.net/user/dpl-00198/kamp01.htm und http://www.dpl.net/user/dpl-00198/div/fall_busch.htm.

Lesen Sie bitte auch die Seite http://pappa.com, insbesonders die Schicksale.

Sie finden auf diesen Links auch Hilfen - Hilfen für Kinder in Krisensituationen, wenn man sie nutzt und als Hilfe versteht. Bessere Beweise dafür, dass unbedingt eine gesetzliche Beratungspflicht in Form frühzeitiger Intervention durch Scheidungsmediation oder PAS-Therapie für hochbelastete Konfliktfälle gerichtlich verankert werden müssen.

Lesen Sie dazu auch die Beiträge unter folgenden Links:

http://www.fact.on.ca/Info/pas/gard99m.htm und
http://www.vafk.de/wiesbaden/boch_pas.html

Nochmals vielen Dank für die Ausstrahlung aus der Sicht der Väter und ihrer Kinder Bitte weiter so.

Mit freundlichen Grüßen

Rainer Busch - R.Busch_Lp@t-online.de
http://www.dpl.net/user/dpl-00198/index.htm


Tobias

Sehr geehrte Redaktion, sehr geehrter Herr Faulstich,

zuerst einmal eine Gratulation an Sie und die verantwortliche Redaktion, daß Sie sich dieser, in der Öffentlichkeit kaum bekannten Problematik, so neutral und dokumentarisch eindrucksvoll angenommen haben, Kompliment !!!

In der Tat ist Kindesentführung heutzutage bei Trennung oder Scheidung kein Einzelfall mehr, verursacht tiefe seelische Verletzungen bei allen Beteiligten und sollte, egal von welcher Seite sie ausgeht, nicht mehr nur als Kavaliersdelikt national und international geahndet und bestraft werden!

Das so etwas geschieht, zeigt u.a. wie notwendig weitere Reformen unseres gesamten Rechtssystems und vor allem die kindgerechte Anwendung desselben in der Bundesrepublik Deutschland noch sind. Nur da, wo das System Kinder zu Geiseln der finanziellen oder emotionalen Interessen ihrer Eltern macht  (Unterhalt, Sozialhilfe, nicht bewältigte Verlustängste etc.) und nicht konsequent bestraft, können solche verwerflichen Taten erst den "fruchtbaren Boden" ihres Handelns finden, auf dem diese "Saat" dann aufgeht ...

Der "Väteraufbruch für Kinder e.V." setzt sich seit seiner Gründung verstärkt dafür ein, daß illegale und legale (innerhalb der Bundesrepublik Deutschland) Kindesentführungen durch ein Trennungselternteil (meist durch Mütter) dokumentiert und geächtet wird.

Leider wird über dieses Thema in den Medien gegenüber der Öffentlichkeit größtenteils entweder gar nicht oder nur einseitig berichtet. Ihr Sender, sehr geehrter Herr Faulstich, hat dieses Tabu, politisch wohl nicht korrekt, durchbrochen, nochmals meinen herzlichen Glückwunsch dazu! Vielleicht dringen diese Signale, auch in Anbetracht der jüngsten Wahlergebnisse, auch bis zum Bundesfamilienministerium nach Berlin vor, man darf gespannt sein ...

Weiterhin viel Mut und Durchhaltevermögen bei allen gegensätzlichen Darstellungen, die jetzt wohl noch folgen werden, wünscht Ihnen und allen in der Redaktion von ganzem Herzen.

Ihr 700km Trennungsvater
Tobias aus München
(1. Ortsgruppensprecher des "Väteraufbruchs für Kinder e.V.", Ortsgruppe München)

PS: Selbstverständlich stehen wir ("Väteraufbruch für Kinder e.V." bundesweit) Ihnen (und all Ihren Kollegen bei jedem Sender) jederzeit für eine weitere Zusammenarbeit gerne objektiv zur Verfügung!


Dr. Imre Molnar

Sehr geehrter Herr Faulstich, sehr geehrte Redaktion,

Gratulation an Sie und die verantwortlichen Redakteure. Sie haben eine in der Öffentlichkeit kaum bekannte Problematik dokumentarisch eindrucksvoll aufgearbeitet und auch die Rolle der verzweifelten Väter sachlich dargestellt.

Ich habe selbst meine zwei Söhne (16 und 21) seit 10 Jahren nicht mehr sehen können bzw. sollen und kann diesen Vater, den Sie interviewt haben, sehr gut verstehen.

Die Kinder haben ein Recht auf BEIDE Eltern. Leider nutzen viele Mütter die für sie positive öffentliche Meinung um die ehemaligen Partner mit Kindesentzug zu bestrafen.

Dabei werden aber in erster Linie die Kinder getroffen. Sie müssen ohnmächtig zusehen, wie die Mutter den leiblichen Vater demontiert, und sie müssen die mütterliche Manipulation zum PAS (Parental Alienation Syndrom = die Erkrankung, wenn ein Kind den leiblichen Elternteil SELBST ablehnt - eine international gut erforschte seelische Erkrankung von Scheidungskindern) erdulden bzw. "aktiv" mitmachen.

Hier ist es notwendig, daß die Öffentlichkeit wach gerüttelt und das psychische Mißbrauch der Kinder, in 95% der Fälle durch die Mütter - was übrigen in Ihrem Bericht dezent dokumentiert wurde, als das Kind den Vater wiedersehend in Tränen ausbrach - öffentlich verurteilt wird.

Es sind weitere Reformen unseres gesamten Rechtssystems notwendig. Die Richter müssen begreifen, daß es sich hier nicht vorrangig um die Lösung von Paarkonflikten geht, sondern um die Sicherung des Rechtes der Kinder auf beide ihrer Eltern. Diese Kinderrechte werden z.Zt. in Deutschland von der Familienjustiz mit den Füßen getreten.

Es kann ja nicht angehen, daß heute Mütter ihre Kinder zu Geiseln machen können um sich dadurch Ihrer Ängste über die eigene Zukunft loszuwerden, anstatt sich mit dem Partner vertragen.

Leider wird über diese Themen in den Medien viel zu selten berichtet. Ihr Sender, sehr geehrter Herr Faulstich, hat einen wichtigen Beitrag geleistet für die Zukunft unserer Kinder und für Zukunft unserer - hoffentliche humanen - Gesellschaft.

Machen Sie weiter so. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Redaktion weiterhin viel Glück und Erfolg.

Ich hoffe, daß Sie in Zukunft mehr Sendezeit gewährt bekommen und finanziell entsprechend besser gestellt werden um diese notwendige Arbeit leisten zu können.

Lesen Sie bitte auch die Seite http://pappa.com, insbesonders die Schicksale. Dort finden Sie auch meine Geschichte: http://www.paPPa.com/faelle/umgangsrecht/im.htm

Viel Glück für Ihre Arbeit

Dr. Imre Molnar, Berlin


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Fundstelle: http://www.paPPa.com/faelle/isawiederda.htm

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