paPPa.com dokumentiert:
Kampf um´s Sorgerecht
- Aus Sicht der neuen Partnerin des Vaters
Und: Ratschläge für
Väter und auch für neue Lebenspartnerinnen
Sowie: Anmerkungen des Vaters
Zu meiner Person: Ich bin weiblich, 29 Jahre, habe (noch) keine leiblichen Kinder.
Mitte 1996 habe ich einen Mann kennengelernt, der zwei Kinder (damals 5 und 7) aus erster Ehe hatte, diese lebten bei der Ex-Frau. Schnell merkte ich, dass die Kinder dort nicht gut aufgehoben waren.
Kurze Begründung: Unsauberkeit, schlechte Fürsoge, Schläge, Mißhandlungen, seelische Grausamkeiten. Mein Mann (wir haben 1998 geheiratet) hatte keine Hoffnungen und auch nicht die Kraft, einen Sorgerechtsprozeß anzufangen. Zusammen wurden wir stark ... Wenn wir die Kinder gesehen haben, gespürt haben, wie es ihnen bei der Mutter ging, erstickten wir fast vor Frust und Angst um die Kinder. Sie selber übten ihrem Alter entsprechend regelrecht Druck auf uns auf, das machte uns Mut.
1997 stellte mein Mann einen Antrag auf Übertragung des Sorgerechtes, die Scheidung lief noch. Wochenlang geschah gar nichts, dann hörte der Richter die Kinder an und entschied, daß ein psychologisches Gutachten der Kinder erstellt werden sollte. Es vergingen wieder Wochen, die Anwälte begannen, "schmutzige Wäsche zu waschen".
Die Kinder standen zwischen zwei Stühlen, hatten Angst vor der Mutter, die nun wußte, bei wem sie leben wollten. Nach 7 Monaten fing das Gutachten an. Es dauerte 1 Jahr, zwischendurch war die Gutachterin der Überzeugung, daß die Kinder doch besser bei der Mutter bleiben sollten, auch wenn sie weiß, daß sie bei uns besser aufgehoben wären.
Zwischenzeitlich meinte unsere Anwältin, alles wäre klar, wir könnten die Kinder ab den Ferien bei uns behalten, sie hätte alles mit dem Richter "intern" geregelt. Wir glaubten und vertrauten ihr, bis zu dem Tag, als ein Gerichtsvollzieher mit einem Vollstreckungsurteil die Kinder holen wollte, um sie der Mutter zu übergeben. Die Kinder und auch wir dachten, wir hätten alles geschafft und plötzlich fing alles von vorn an. Durch unser Verhalten hatten wir bei der Gutachterin schlechte Karten, mein Mann konnte sie jedoch nach langer Zeit davon überzeugen, daß wir auf Anraten der Anwältin so gehandelt haben.
Als wir von den Kinder erfahren hatten, daß nun auch der neue Lebensgefährte der Mutter die Kinder schlug, haben wir bei der Gutachterin nicht locker gelassen, wir appellierten an ihr Gewissen, riefen immer wieder bei ihr an. Zwischenzeitlich war das Gutachten fertig, 40 Seiten und durchweg positiv für uns. Wir konnten es nicht fassen. Seit Oktober 1998 leben "unsere" beiden Mädchen (inzwischen 7 1/2 und 9 1/2) bei uns.
Wir waren dafür, dass die Kinder die Mutter regelmäßig sehen, zuerst fanden Besuchskontakte beim Kinderschutzbund statt, dort lief bereits alles schief, durch die Äußerungen und Auftreten der Mutter hatten die Kinder selbst bei diesem "beschützen Umgang" Angst vor der Mutter. Erschwerend kam hinzu, dass sie einen Teil des Spielzeuges der Kinder verkauft hatte und ihnen ein schlechtes Gewissen machte, weil sie nun wieder arbeiten muß (das Verkaufen des Spielzeuges hatte sie den Kindern bereits immer wieder angedroht, als es um einen Wechsel zu uns ging. Wir hätten nie gedacht, dass es eine Mutter fertig bringt, den Kindern Kuscheltiere oder Legosteine vorzuenthalten!).
Kontakte finden zur Zeit keine mehr statt, die Kinder verweigern sich sogar am Telefon. Im Moment sind wir gerade dabei, gerichtlich das Umgangsrecht der Mutter für eine gewisse Zeit auszusetzen, damit die Kinder zur Ruhe kommen. Der Kinderarzt, das Jugendamt und die Gutachterin befürworten eine Kontaktsperre, da bei der Mutter keine Einsicht ihrer Fehler zu erwarten ist.
Als die Gerichtsverhandlung im Herbst 1998 stattfand, war das neue Kindschaftsrecht noch fast druckfrisch und damit der Richter vorsichtig. Durch diesen Umstand besteht das gemeinsame Sorgerecht, was jedoch in unserem Fall nur Probleme macht. Aber, Zitat: "Wir können der Mutter doch nicht die Kinder nehmen und zugleich das Sorgerecht, das wäre ein zu großes Manko für die Mutter und die Oma (mütterlicherseits - auch sie hatte die Kinder ständig geschlagen)!" Ob ein Richter wohl diese Probleme auch bei einem Vater und dessen Eltern hätte ?
Das glückliche Lachen eines Kindes läßt alle Qualen vergessen!!!!
Heute möchte ich Euch als Papa dieser beiden Kinder noch einige Zeilen schreiben:
Wir finden es erst einmal ganz toll, dass ihr versucht, auch die Hintergründe zu verstehen. Folgendes möchte ich noch hinzufügen:
Für mich als Vater war es nach der Trennung von der Mutter meiner Kinder klar, dass diese bei der Mutter bleiben. Zu den Kindern hatte ich vom 'ersten Schrei' an eine sehr innige Beziehung, ich habe jede Sekunde mit den Kindern intensiv genutzt. Es ist einfach schön, Papa zu sein. In dem Gutachten, welches wegen des Verbleibes der Kinder erstellt wurde, ist von der Psychologin ein Zitat der Mutter erwähnt worden: 'Ich habe die Kinder mal eben zwischendurch gekriegt!' Dies soll (bitte nur ansatzweise) die Bindung der Mutter zu ihren Kindern aufzeigen.
Als ich nach dem Wegzug meiner Kinder merkte, dass es ihnen nicht gutzugehen scheint, habe ich erst einmal versucht, andere Wege zu gehen. So habe ich mich beispielsweise bei dem zuständigen Jugendamt gemeldet und in einem Gespräch meine Bedenken geäußert, zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht mit dem weitergehenden Gedanken eines Wechsels der Kinder zu mir. Als ich unter anderem erzählte, dass meine jüngste wiederholt wund ist, der Genitialbereich rot und geschwollen ist und das Kind bereits unter Ausfluss leidet, hat dieser Jugendamtmitarbeiter gefragt, wie ich das alles meinte. Ich habe dann ein paar Beispiele aus unserem damaligen Zusammenleben erzählt, versucht in durch Beispiele aufzuzeigen, dass die Mutter sich schon damals nichts aus Kinderhygiene gemacht hatte. Darauf fragte er, welchen Beruf ich ausübe, als ich sagte, ich sei Krankenpfleger, meinte er, 'im OP, dann haben sie wohl ein übersteigertes Hygienebedürfnis'. Auch die Äußerung, solange die Kinder nicht von verschimmelten Tellern essen müssen, sei es doch nicht so schlimm, mussten wir uns anhören. In dieser Zeit waren wir mehrmals mit den Kindern beim Arzt, weil sie wund waren oder auch Ungezieferbisse hatten, dieses wurde auch attestiert.
Ich wollte doch nur erreichen, dass meiner Ex-Frau und damit den Kindern geholfen wird, dass sie Beratung und Unterstützung bekommt, irgendwie kam ich mir nicht ernst genommen vor. Ich habe mehrmals das Gespräch mit meiner Ex-Frau gesucht, habe ihr versucht klarzumachen, dass sie so nicht mit den Kindern umgehen kann. Besondere Bauchschmerzen machten mir nicht nur die hygienischen Verhältnisse, sondern wie sie mit den Kinder umging. Wir hörten von den Kindern Bestrafungsarten, wie zum Beispiel kalt abduschen oder Kopf unter kaltes Wasser halten. Schon früher rastete sie regelmäßig aus, schlug dann mit irgendetwas, was sie gerade in Händen hielt, auf die Kinder ein.
Früher hatte ich die Möglichkeit, dazwischen zu gehen, aber wer half jetzt den Kindern? Ich merkte von Wochenende zu Wochenende, wie die Kinder abbauten. Sie bedrängten uns (zu dieser Zeit war ich dann schon mit meiner jetzigen Frau zusammen), bei uns wohnen zu können. Sie waren noch so klein und wollten einfach nur raus, nur weg. Als ich den Antrag auf Wechsel der Kinder zu uns stellte, ging es los. Wir wurden begutachtet, unser Zuhause wurde beäugt, jedoch war das Jugendamt zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal bei der Mutter.
Als endlich eine Psychologin vom Gericht benannt wurde, waren bereits mehrere Monate vergangen. Diese merkte schnell, dass mit der Mutter etwas nicht stimmte und legte ihr nahe, sich psychologische Unterstützung in einer Beratungsstelle zu suchen. Die Mutter fragte dann, wie oft sie dort sitzen müsse, damit ich nicht die Kinder kriege. Hoffnung hatte ich dennoch, ich wünschte mir, dass es bei ihr 'Klick' macht, dass sie endlich aufwacht. Auch in dieser Zeit fanden immer wieder Gespräche zwischen uns statt, irgendwie redete ich gegen eine Wand - ich sah die Kinder und sie den fehlenden Unterhalt. Ich habe meine Anwältin in dieser Zeit beauftragt, dass sie dem Anwalt der Mutter und dem Gericht bekanntgibt, ich sei bereit, den Unterhalt weiter zu zahlen, auch wenn die Kinder bei mir leben. Ich wollte das Geld-Gerede aus unseren Elterngesprächen raus haben, dies ist mir bis heute nicht gelungen.
Als die Psychologin merkte, auf der Seite der Mutter wird sich nichts ändern, fiel das Gutachten eindeutig aus. Es hatte lang gedauert, für die Kinder war es eine unendliche Zeit. Sie mussten der Mutter aus Angst vorspielen, sie werden bei ihr bleiben. Diesen Ausweg der Notlüge haben sie wählen müssen, weil die Mutter sie in der Zeit des Gutachtens immer wieder mit verschiedenen Mitteln unter Druck setzte. Dieses Wechselspiel und das Gefühl, die Mama zu belügen, hat sie sehr geprägt. Ich war bestrebt, den Kontakt zur Mutter so eng wie möglich zu lassen. Vom Jugendamt wurde jedoch zuerst ein 'beschützter Umgang' gefordert, denn auch in einer Verhandlungspause schaffte sie es, die Kinder mit Vorwürfen und seelischem Druck zum Weinen zu bringen. Ich bin ehrlich, mir war es recht so, ich hatte auch Bedenken, was den ersten Kontakt nach der Verhandlung anging.
Beim Kinderschutzbund ging es dann weiter, die Mutter hat die Kinder beschimpft und versucht, ihnen Angst zu machen ("Nun muß ich auf der Straße leben und verhungern, ihr wolltet es ja so ...") Den Kindern kann und will ich nicht die Vermögensverhältnisse der Mutter erklären; zu dieser Zeit hatte sie bereits wieder eine Vollzeitbeschäftigung und den Unterhalt, den ich vereinbarungsgemäß weiter zahlte. Die Kinder kamen mit ihrem schlechten Gewissen kaum zurecht. Schlimm war auch, dass sie bereits beim Kinderschutzbund versuchte, die Kinder mit ihren Spielsachen zu erpressen. "Wenn ihr wieder zu mir kommt, habt ihr auch euren Teddy wieder." Zuhause kam dann unter Tränen der ganze Druck zum Vorschein, unter dem die Kinder litten. Ich habe versucht, die vermissten Spielsachen durch Neukauf zu ersetzen, damit dieser Umstand nicht zwischen der Mutter und den Kindern stehen muss.
Nach dem dritten Mal bat ich die Mitarbeiterin des Kinderschutzes um ein Gespräch mit der Mutter. Ich wollte eine dritte, neutrale Person als Unterstützung für UNS. Wir redeten 1 Stunde über unsere Probleme, ich hatte wirklich Hoffnung, jetzt hatte sie verstanden, wem sie durch ihr Verhalten weh tut. Als dann noch unsere Große nach all den Enttäuschungen auf ihre Mama losging und fragte, ob sie ein Würfelspiel spielen könnten, fiel mir ein Stein vom Herzen. Ich ging zur Mitarbeiterin in das Büro, wollte Raum zum Annähern schaffen, ließ jedoch die Tür zum Spielzimmer einen Spalt auf. Kurze Zeit später hörten wir, wie meine Ex-Frau den Kindern in einem fast hämischem Ton sagte, ihr Lieblingsspielzeug (bestimmte Legoteile, eine Spieltafel zum Schule-Spielen usw.) hätte sie bereits verkauft, sie hätte die Kinder vorgewarnt, von irgend etwas müsse sie ja leben.
Alles war kaputt, dieses Pflänzchen Hoffnung; die Mitarbeiterin des Jugendamtes konnte es nicht fassen. Die Kinder wollten sofort weg, nur noch weg aus diesem Raum. Weitere Besuche beim Kinderschutzbund wurden nicht mehr angeordnet, die Kinder wollten nicht. Ich versuchte, telefonischen Kontakt zwischen der Mama und den Kindern zu halten, sprach vorher immer mit ihr, manchmal eine Stunde lang, kaute immer wieder den selben Brei durch, in der Hoffnung, sie würde endlich kapieren, dass sie dabei ist, sich das Verhältnis zu ihren Kindern auch für die Zukunft zu versperren. Kaum hatte sie die Kinder am Telefon, beschimpfte sie die Kinder, plärrte sie an und vor allem tat es den Kindern weh, dass sie ihnen gegenüber immer wieder behauptete, sie hätte ihnen nie weh getan.
Als die Kinder zu uns kamen, waren es zwei kleine, eingeschüchterte Mädchen, besonders die große hatte Kontaktschwierigkeiten. In der Zeit, die sie nun bei uns waren, entwickelte sich so langsam etwas Selbstbewusstsein, das Rückgrat wurde stärker. Irgendwann hatte die Große die Nase voll und legte während der Beschimpfungen der Mutter einfach den Hörer auf. Sie hat bis heute noch nicht einmal wieder mit ihr sprechen wollen.
Ostern diesen Jahres versuchte die Mutter, mich mit Zwangsgeld dazu zu bringen, die Kinder mit erzieherischen Maßnahmen zu den vereinbarten Umgangskontakten zu bewegen. Gottseidank haben alle Beteiligten und der Richter selbst gemerkt, dass die Kinder schon genug erzieherische Maßnahmen ertragen mussten, der Antrag wurde abgelehnt.
Trotzdem kam eine Idee zustande, vielleicht mal mit den Kindern etwas zu unternehmen. Wir trafen uns zu einem Eisessen. Sie begrüßte auch hier wieder die Kinder mit Vorwürfen und versuchte, ihnen verbal Angst zu machen, nach ca. 5 Minuten wollte die Große gehen. Ich war fix und fertig, suchte Rat beim Jugendamt und bat um Beratung für uns Eltern, jedoch meinte die Mitarbeiterin, es müsste von beiden kommen und die Mutter sei der Meinung, sie mache keine Fehler. Nun haben wir einen 'Schwebezustand', die Kinder wollen die Mutter nicht sehen, wollen ihr nicht schreiben, nichts für sie basteln oder malen. Wir (meine neue Frau und ich) sind ständig im Kontakt mit dem Jugendamt, uns wird wirklich gut geholfen. Langfristig sieht die Mitarbeiterin nicht, dass sich die Lage entspannen wird, weil bei der Mutter die Einsicht fehlt. Für die nächste Zeit wurde vorgeschlagen, den Umgang im Interesse der Kinder erst einmal ganz auszusetzen.
Vielleicht suchen die Kinder den Kontakt zur Mutter, wenn sie älter sind. Jedoch meint die Mitarbeiterin und auch die Psychologin, die Kinder haben mit meiner Frau einen wichtigen Ausgleich zur fehlenden Mutter gefunden. Bei ihr finden sie nun dass, was sie so vermisst haben.
Die Kinder haben sich toll entwickelt, manchmal habe ich natürlich Bedenken, wie es ihnen so ganz ohne Mama geht und versuche auch, nachzuhorchen. Letztens fragte ich die Große, ob sie denn nicht vielleicht doch die Mama vermisst und es nur uns zuliebe nicht sagen mag. Darauf meinte sie: 'Wenn ich sie vermissen würde, müsste ich auch die Kühe von der Weide vermissen und die vermisse ich auch nicht!' Kindliche Logik!?
Die Kinder stellen sie sich oft die Frage, warum ihre Mutter so ist, warum ausgerechnet ihre. Und warum tut sie den Kindern so weh? Wir versuchen dann zu erklären, dass sie ihnen nicht beabsichtigt weh tun möchte, sie würde ihnen bestimmt nicht weh tun wollen. Aber es ist eine Gratwanderung, sollen wir den Kindern einreden, all die Ängste und Schmerzen, die sie durch die Mutter erleiden mussten, waren nicht beabsichtigt ? Wir wollen den Kindern gegenüber glaubwürdig bleiben, möchten, dass sie sich mit Ihren Gedanken ernst genommen fühlen. Wie können wir ihnen die Sichtweise der Mutter erklären, wenn wir, oder selbst die Psychologin, sie nicht verstehen kann ?
Ich möchte im Moment nicht weiter bohren, ich merke, dass es den Kindern mit dieser Distanz im Augenblick gut geht. Immer noch sind große Ängste vorhanden, es ist viel zu verarbeiten, die Kinder brauchen Zeit.
Ich verstehe, dass es Euch [gemeint ist die Redaktion von paPPa.com] auch um die Mutter geht, ich bin egoistisch geworden und meine, erst mal sind die Kinder dran. Ich bin es auch leid, ständig dieselben Phrasen runterzuleiern, ich kann und will mich zur Zeit nicht mehr mit der Mutter beschäftigen. Ich habe ihr sooft die Hand gereicht, habe versucht, für sie Wege zu einer Lösung zu finden. Irgendwie ist da eine Wand, ich weiss nicht, warum sie so unrealistisch und verletzend reagiert. Ich habe auch keine Lust mehr, mich von ihr beschimpfen und bedrohen zu lassen (sie tauchte z.B. mal hier auf und beschimpfte mich vor den Kindern an der Haustür, sie fragte jedoch nicht, ob sie die Kinder sehen kann).
Die Kinder bekommen immer etwas mit, da kann man noch so aufpassen. Sie sollen endlich zur Ruhe kommen. Die Beratung beim Jugendamt gibt uns Halt und ich kann mir einfach nicht mehr den Kopf um die Mutter zerbrechen. Bei einem unserer letzen Telefonate gab ich ihr nochmals zu verstehen, dass ich der Letzte bin, der ihr nicht helfen will, habe ihr vorgeschlagen, sich Hilfe zu holen. Nun ist es aber an der Zeit, dass sie die Initiative ergreift, sie kann sich jederzeit bei uns melden, wenn sie wirklich etwas an der Situation ändern will.
Hoffentlich ist es nicht zuviel Stoff für Euch, aber ich will natürlich, dass ihr unsere Situation wirklich erkennt. So, wie das Verhältnis der Kinder zur Mutter jetzt ist, hätte ich es mir in meinen schlimmsten Träumen nicht gedacht. Wenn ein Umgang im Interesse der Kinder stattfinden soll, muss es jedoch von BEIDEN Elternteilen kommen, nur dann hat es doch Sinn, oder?
J. und A.
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