Nun ist das Befürchtete passiert. I.S. wurde vom letzten Besuchswochenende nicht zurückgebracht. Keine Nachricht, keine Auskunft aus der Verwandtschaft.
Aktuell: I.S. ist wieder da !
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Gesucht:
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Hat
I.S. nicht zurückgebracht:
Weitere bisherige Aufenthalte der Häufigkeit nach: bei ihrer Schwester 86153 Augsburg bei ihrer Schwester 92536 Pfreimd Es könnte sein, daß sie sich dort wieder aufhält. Angeblich arbeitete sie ab Februar in Augsburg. Wer kennt den Arbeitsplatz? Auch ein Frauenhaus käme als Aufenthaltsort in Frage, da man dort bei einer Frau nicht zwingend nach dem Sorgerechtsnachweis fragen wird. |
Ich bin alleine sorgeberechtigter Vater und mache mir große Sorgen, daß eine bereits einmal dauernde Kontaktunterbrechung zu meiner Tochter (damals fast 1 ½ Jahre, nur wenige Stunden Kontakt) eine Neuauflage erfährt. I. hat hier eine gefestigte Lebenssituation, Kindergarten, Freunde und sie hat ihren Vater (der den Umgang mit der Mutter nie erschwert hat). Daraus wurde sie nun fortgerissen in eine Fluchtsituation, die ihrer erfreulich aufgelebten Entwicklung einen weiteren Schlag versetzen wird, wenn sie andauert. |
Die Mutter holte I. am Donnerstag 25.3.99 zuhause ab, beide waren angeblich bis Freitag nachmittag zusammen bei M. N. in Augsburg. Am 29.3.99 sollte I. zurückkommen - was nicht geschah. Seither gibt es keine Nachricht, keinen Anruf: nichts. Auch die Verwandtschaft der Mutter kann oder will keine Auskunft geben. Die Mutter hat evtl. den vor über einem Jahr erfolgten Sorgerechtswechsel nicht verkraftet. Es besteht der Verdacht, daß die Mutter sich ins Ausland absetzte bzw. absetzt. |
Evtl. sind die beiden mit einem Bekannten der Mutter ("Siegfried") unterwegs (geschieden, erwachsene Kinder, etwa 45-50, etwas fester). Diesen Mann ausfindig zu machen scheint wichtig, er könnte evtl. wissen wohin die beiden gefahren sind.
Evtl. wohnt er in der Nähe der Emilienstr. 1 in Augsburg. Auf einer Geburtstagskarte für I. gab er als Nachnamen „Hübner“ an, aber die Adresse existiert nicht - der Nachname trifft dann vermutlich auch nicht zu.
PKW: Evtl. roter Opel Corsa alte Bauart, A-NT 944 oder blauer VW A-PG290, beide zugelassen auf Maria N.
Helfen Sie I.! Wenn Sie auch nur einen kleinen Hinweis geben können, bitte melden Sie sich umgehend.
So soll es wieder werden ...
Nürnberger Nachrichten, 6.4.99
Wurde die kleine I. von der eigenen Mutter entführt?
Vater fahndet nach Kind
Fünfjährige kam von einem viertägigen
Besuch nicht zurück
BAD ABBACH (Eig.Ber./hpk) – Seit einer Woche bereits fahndet H.J.S. aus Bad Abbach mit einer privaten Suchaktion nach seiner fünfjährigen Tochter I.
Das Kind ist am vergangenen Montag von einem Besuchswochenende bei seiner Mutter nicht zurückgekehrt. Der Vater vermutet, daß seine seither ebenfalls verschwundene Ex-Frau das Mädchen entführt hat. Als alleinig Sorgeberechtigter fahndet der Diplomphysiker unter anderem im Internet (http://www.pappa.com/faelle/suchisa.htm) nach seiner Tochter. Eine Anzeige bei der Polizei und eine beim Familiengericht erwirkte Anordnung haben nichts bewirkt.
Vater H-J. S. glaubt, daß die Mutter des Kindes eine im vergangenen Jahr erfolgte Sorgerechtsänderung nicht akzeptieren will und deshalb mit ihrer Tochter auf der Flucht ist. Von der Verwandtschaft der Frau erhalte er bei seiner Suche nach den beiden keine Unterstützung.
Seine Suchaktion im Internet und in bayerischen Tageszeitungen hält S. für die einzige Möglichkeit, seine kleine Tochter zurückzuerhalten. „Hellblond, 102 Zentimeter groß, 15 Kilogramm schwer“, so beschreibt der Vater die fünfjährige I.. Hinweise auf den Aufenthalt des Kindes beziehungsweise seiner Mutter erbittet er an die Polizeiinspektion Kelheim.
H-J. S. mit I. (5)
exp Oberndorf - Scheidungskrieg - immer leiden die Kinder am meisten. So auch die fünfjährige I. aus Oberndorf (Bayern). Nach jahrelanger Trennungs-Schlacht schien endlich Ruhe in das Leben des Mädchens einzukehren, als Physiker H.-J. S. (39) vor einem Jahr das alleinige Sorgerecht zugesprochen bekam. I. verlor die Angst vor den ewigen Streitereien, blühte auf.
Doch jetzt ist der blonde Engel wieder zwischen die Fronten geraten, wurde von der eigenen Mutter entführt.
Entführte ihre Tochter: Gisela S.
Jedes zweite Wochenende durfte Gisela (37) ihre Tochter für vier Tage zu sich nehmen. Vor neun Tagen wartete der Vater vergebens darauf, daß die Biologin das Kind wieder zurückbrachte. S.: "Ich ahnte sofort: Sie hat I. entführt. Ich habe seitdem kein Lebenszeichen von ihr. Meine Ex-Frau benutzt sie als Waffe gegen mich."
Der Wissenschaftler unternimmt alles, um die Kleine zu finden. Er fahndet im Internet, hat Flugblätter verteilt. Auch Polizei und Jugendamt ermitteln - bislang ohne Erfolg.
H.-J. S. hat Angst: "Vielleicht hat Gisela meine Tochter ins Ausland verschleppt."
Ein geregeltes Familienleben hat I. nie kennengelernt. Die Eltern lebten getrennt, seit sie ein Baby war. Anfangs hatte die Mutter das Sorgerecht. "18 Monate lang durfte ich meine Tochter nur stundenweise sehen", sagt der Vater. Trotzdem hing I. sehr an ihrem Papa.
Diese starke Bindung stellte auch ein Gutachter fest. S. bekam bei der Scheidung sein Kind zurück. In seinem Glück merkte der Vater nicht, daß seine Frau Rachepläne schmiedete. Jetzt bleibt ihm nur noch der Appell: "Bitte, bring I. zurück. Sie braucht ihr Zuhause. Sie ist kein Gegenstand, den man einfach mitnehmen kann."