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Eine US-amerikanische Studie vom Mai 1997 (THE CHILD ABUSE CRISIS) stellt fest: Ein Kind ist am Besten vor Mißbrauch geschützt, wenn es bei beiden biologischen Eltern lebt. Am gefährdetsten ist ein Kind, wenn die Mutter mit einem anderen Partner zusammenlebt.
Kurzbeschreibung (etnommen "The Futurist" Jan./Feb. 1998) und Fundstelle der Studie:
Das Zerbrechen der Ehe, der Niedergang der Familie und Gesellschaft wurden in den letzten Jahren auf breiter Front für die die Zunahme von Kindesmißbrauch verantwortlich gemacht.
Insgesamt wurde ein Anstieg von Kindesmißbrauch und Vernachlässigung (incl. emotionaler Mißbrauch) von 67 % zwischen 1986 und 1993 festgestellt. Physischer Mißbrauch erhöhte sich um 102 % und sexueller Mißbrauch um 83 % - das Ergebnis kann den neuesten Studien des U.S. Department of Health and Human Services entnommen werden.
Ein Kind ist am Besten vor Mißbrauch geschützt, wenn es bei beiden biologischen Eltern lebt. Am gefährdetsten ist ein Kind, wenn die Mutter mit jemand anderem zusammenlebt, besagt eine Studie der Heritage Foundation, ein kultur-politischer "think tank" in Washington, D.C.
"Außereheliches Zusammenleben impliziert ein Fehlen von Verbindlichkeit", sagen Patrick Fagan und seine Kollegin Dorothy B. Hanks. "Das Risiko von Kindesmißbrauch ist 20 mal höher als in traditionellen, verheirateten Familien und 33 mal höher, wenn die Mutter in einer Lebensgemeinschaft mit einem Freund lebt."
Kindesmißbrauch bedroht nicht nur die betroffenen Kinder sondern auch die örtliche Gemeinschaft, in denen die Kinder aufwachsen: Es besteht ein direkter Zusammenhang mit der Schwerstkriminalität, vermerken Fagen und Hanks.
Dem Trend des Familienzerfalls entgegenarbeiten kann viel dazu beitragen, die Krise des Kindesmißbrauches zu lösen. Die Studie schlägt vor, den Sexualunterricht in den Schulen durch "Abstinenz-" und Ehepaar-Unterricht zu ersetzen bzw. zu ergänzen. Auch sollten die Kinderschutz-Institutionen ausgezeichnet werden, denen es gelungen ist, die Mißbrauchsvorfälle in ihrer Region zu reduzieren.
THE CHILD ABUSE CRISIS: THE DISINTEGRATION OF MARRIAGE, FAMILY, AND THE AMERICAN COMMUNITY, by Patrick F. Fagan, William H. G. FitzGerald, Senior Fellow in Family and Cultural Issues, Dorothy B. Hanks, Research Assistant - The Heritage Foundation Roe Backgrounder No. 1115 May 15, 1997
Ist kein Vater besser als ein Stiefvater?
cc New York - Jungen, die ohne Vater aufwachsen, geraten später zweimal so häufig mit dem Gesetz in Konflikt als Jungen, die von beiden Eltern erzogen werden. Das haben Wissenschaftler der Universität von Pennsylvania festgestellt.
Die Soziologen hatten die Lebensläufe von 6.000 amerikanischen Männern untersucht. Überraschendes Erkenntnis dabei war, daß diejenigen Jungen, die einen Stiefvater hatten, als Erwachsene noch häufiger straffällig geworden waren als Jungen ohne Väter.
Anmerkung paPPa.com: Auch ein Beitrag zu der von Grünen und PDS hochgelobten Patchwork-Familie ... Zur Gefährdung von Kindern durch Gewalt siehe auch US-amerikanische Studie der Heritage Foundation vom Mai 1997 (THE CHILD ABUSE CRISIS). Sie stellt fest: Ein Kind ist am Besten vor Mißbrauch geschützt, wenn es bei beiden biologischen Eltern lebt. Am gefährdetsten ist ein Kind, wenn die Mutter mit einem anderen Partner zusammenlebt.