Wir bitten um Eure Unterstützung:
KOMMT NACH BERLIN zum internationalen
Hungerstreik
ab dem 14. Juli 2001!
International
Webpage - International
Version of this page - www.fathersforlife.org/feminism/hfj/hfjpappa0711.htm
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| Unterstützende Organisationen |
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Hintergründe/Vorgeschichte |
| Kontakt zu den Organisatoren |

1. Pressefoto der Hungerstreikenden - Quelle: FAZ, 13. Juli 2001
Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Am 13.7.2001 beginnt in Berlin der Hungerstreik von mindestens 7 französischen und amerikanischen Eltern, deren Kinder entführt wurden und die zum Teil seit Jahren ihre Kindern noch nicht einmal sehen durften. Jahrelange Proteste und Bemühungen auf juristischer, parlamentarischer und diplomatischer Ebene blieben ohne nennenswerte Erfolge, Deutschland kann faktisch die Rechte der Kinder auf Kontakte zu beiden Elternteilen nicht gewährleisten.
Diese Eltern bitten mit der unten angefügten Mitteilung um unsere Unterstützung und die wollen wir ihnen gerne geben. Diese Aktion gibt uns auch die Möglichkeit, auf die Missstände in Deutschland mit unseren Kindern aufmerksam zu machen - Deutschland produziert bekanntlich nach wie vor jedes Jahr ca. 150.000 Trennungs- und Scheidungswaisen. Wir können davon ausgehen, dass der Hungerstreik eine breite nationale und internationale Aufmerksamkeit bekommen wird - und dies umso mehr, wenn wir alle nach unseren Möglichkeiten mithelfen. Deshalb :
1. Bitte kommt am 14.7. nach Berlin - 13:00 Uhr - GEDÄCHTNISKIRCHE (Breitscheidplatz) - Pressetermin ab 14:00 Uhr - und zeigt damit Eure Solidarität mit den hungerstreikenden Eltern - bildet Fahrgemeinschaften, sprecht andere Eltern an, wir werden uns auch um Übernachtungsmöglichkeiten kümmern ..., weitere News werden jetzt kontinuierlich per Mail und Fax an die Interessierten versandt werden ( bitte bei paPPa.com melden) und bei paPPa.com kurzfristig veröffentlicht werden unter http://www.paPPa.com/hunger /
Wer ebenfalls seine Kinder nicht sehen darf, sollte sich entsprechend den Hinweisen der Veranstalter vorbereiten: Ein Bild von den Kindern in der einen Hand, Anzahl der Besuchskontakte in wieviel Tagen/Jahren in der anderen Hand. Das ganze möglichst groß.
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Details siehe http://www.isonet.fr/berlin
Bitte informiert uns - webmaster@paPPa.com - ob ihr kommen könnt, vielleicht auch zu einem späteren Zeitpunkt ...
Bereits vor einem Jahr trafen wir uns zum gleichen Thema in Berlin, siehe
http://www.paPPa.com/kinder/US-DemoBerlin-Juni2000/US-Clinton2000_DEMO-Berlin.htm
"HELP ! 200.000
ELIANS EVERY YEAR IN GERMANY"
"American and German Parents Together - Justice for our Children"
2. Falls ihr einer Organisation angehört, solltet ihr diese bitten, sich offiziell als Unterstützter in die Liste der Organisationen einzutragen. Entsprechende Mitteilungen bitte direkt an den Kontaktmann der Hungerstreikenden: Olivier Karrer - eMail: OKarrer@aol.com und an webmaster@paPPa.com
Bittet Eure Organisation auch, in der Mitgliedschaft für die Weiterverbreitung dieser Aktion zu sorgen und eventuell bestehende Kontakte zu den Medien zu aktivieren. Eine Pressemitteilung ist in Vorbereitung.
3. Maurice Elfeke, ein Mitorganisator dieser Aktion, wurde anlässlich eines Gerichtstermins am 25. Juni unter einer fadenscheinigen Begründung inhaftiert und soll bis zum 20. Juli im Gefängnis bleiben. Bitte solidarisiert Euch mit ihm, entweder online im Internet unter http://www.isonet.fr/maurice oder auch per Brief an die Justizvollzugsanstalt:
Herrn
Maurice Elfeke
JVA Hannover
Schulenburger Landstrasse 145
D-30165 Hannover
4. In den kommenden Tagen werden wir noch eine Liste der politisch Verantwortlichen zusammenstellen, an die Protestbriefen versandt werden können.
Mahatma Gandhi: First they ignore you - Than they laugh at you - Then they fight you - Then you win.
Hier der Text der Eltern, die ab dem 13. Juli 2001 in den Hungerstreik treten werden (Text in deutsch, englisch und französisch hier)
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Hungerstreik in Berlin, Beginn: 13. Juli 2001 Webseite der Hungerstreikenden - http://www.isonet.fr/berlin Die Aktion wird bisher (13.
Juli 01) von den folgenden Organisationen unterstützt:
Wer sind wir ? Wir sind eine Gruppe französischer und amerikanischer Eltern, die ihre Kinder seit Jahren nicht mehr gesehen haben, weil die deutsche Justiz - sehr oft ohne uns je überhaupt angehört zu haben bzw. zum Teil auch durch geheime (Ver-)Handlung - uns willkürlich das Sorgerecht für unsere Kinder entzogen hat. Zwei deutsche Väter haben sich uns bereits angeschlossen. Ein Vater wird aus Südafrika kommen; er versucht die Unterstützung vom Präsidenten Nelson Mandela zu erhalten. Warum hungerstreiken wir ? Der Hungerstreik ist für uns das letzte Mittel, um unseren Kindern die Möglichkeit zu geben, den anderen Elternteil wieder zu sehen.
Was ist unser Ziel ? Unser Ziel ist, dass das Wohl des Kindes in Deutschland als das "natürliche Bedürfnis eines Kindes, die emotionale Beziehung zu seinen beiden Eltern in zeitlich ausreichendem Umfang mit den beiden Elternteilen zu pflegen" endlich gesetzlich garantiert wird und zwar ohne die bisherige Möglichkeit, dass ein Elternteil das Recht des Kindes auf seine beiden Eltern faktisch verhindern kann. Warum Berlin ? Wir streiken in Berlin, weil in Deutschland die Familienpolitik von Richtern und nicht von den Politikern bestimmt wird. Wir kommen nach Berlin um laut zu rufen: ! Wir sind das Volk und wir sind Eltern ! Ein Teil der deutschen Nation rief: "Wir sind das Volk, wir sind das Volk!" und bekam Recht. Wann und wo wird der Hungerstreik stattfinden ? Der Hungerstreik beginnt am 13. Juli in Berlin. Eine Demonstration von Delegationen verschiedener Organisationen wird am 14. Juli stattfinden. Deutsche Eltern und binationale Eltern wollen die gleichen Rechte für sich und ihre Kinder haben. Wo genau der Hungerstreik in Berlin Stadtmitte stattfindet, wird aus Sicherheitsgründen erst kurzfristig bekannt gegeben. Interessenten melden sich bitte bei Okarrer@aol.com und bei webmaster@paPPa.com Wer kann mitmachen und wie ? Jeder Elternteil, der um seine Elternschaft durch die Justiz betrogen wurde, kann sich uns anschließen. Er kann einen Tag lang mit uns hungern. Wir werden in der linken Hand ein Bild unserer Kinder halten, in der rechten Hand auf einem weißen Blatt die Anzahl der Tage, die wir unsere Kinder seit der Trennung nicht gesehen haben, darunter die Zahl der Tage, die seit der Trennung bzw. Scheidung vergangen sind. Welche Forderung haben wir ? Wir fordern eine einheitliche Regelung des Familienrechtes in Europa. Wir, die Hungerstreikenden, werden erst dann aufhören, wenn wir vom deutschen Parlamentspräsidenten bzw. von der deutschen Regierung die schriftliche Zusicherung erhalten haben, dass die deutsche Regierung bis Ende des Jahres dem europäischen Parlament in Straßburg ein Gesetzentwurf zur Schaffung eines europäischen Familiengesetzes vorlegen wird, in dem die Sorge um das Wohl der Kinder ausdrücklich mit dem garantierten Rechtsanspruch des Kindes auf seinen beiden Elternteile erklärt wird. Die deutsche Regierung soll sich dazu äußern, warum sie selbst unterschriebene internationale Verträge wie die Haager Konventionen oder die UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland faktisch nicht gelten lässt. Olivier Karrer http://www.isonet.fr/berlin Medien die uns bisher kontaktiert haben: TV/RADIO: ARD Brisant
- ZDF "Hallo Deutschland" + Report - MDR Leipzig - SWR - WDR
- SFB - RTL Explosiv - STERN TV - FOCUS TV - TV Berlin - spectrum TV -
Deutsche Welle (franz. Bereich) - Deutschlandfunk - Radio7 (Süddeutschland)
- ARTE (TV) - Deutsche Welle (franz. Bereich) - Deutschlandfunk - Radio
Hundert,6 - Radio7 (Süddeutschland) - TF1 (Französ. Fernsehen)
France2 (Französ. Fernsehen) - Radio France International - BBC British
Broadcasting Systems |
Hungerstreikende Eltern -
Kontakt zu Olivier Karrer Okarrer@aol.com
paPPa.com e. V., Koordination vor Ort, Übernachtungsmöglichkeit,
Mitfahrgelegenheiten: webmaster@paPPa.com
Väteraufbruch für Kinder e.V.: Mail vafk-buvo@kbx7.de
- http://www.vafk.de/aktion/hunger130701.htm
Vateraufbruch für Kinder Berlin e.V. - Organisator für
den 14.7.01: Tel.: 030 612 86 950 g.gpp@t-online.de
Ankündigungen auf anderen Servern: http://rsbn.online.de/Hungerstreik.htm + http://www.vaeter-aktuell.de/international-page/Berlin-14-juli-2001.htm
| 22. Juli 2001 | http://www.isonet.fr/berlin/ Stand 20.7.01: DER HUNGERSTREIK GEHT WEITER. 8 Eltern finden sich jeden Tag von 10:00 bis 17:00 Uhr auf dem Alexanderplatz - Weltzeituhr - Kommt ! |
| 22. Juli 2001 | 20.7.01 - Pressemitteilung von Pierre Cardo in englisch: Maurice
Elfeke ist frei!
Maurice Elfeke und Lillah Bezara, Führungsmitglied in der Organisation P.A.R.E.N.T. werden sich dem Hungerstreik am Dienstag, 24.7., anschliessen. Siehe auch: http://www.isonet.fr/maurice/ |
| 22. Juli 2001 | http://www.isonet.fr/berlin/ Stand 20.7.01: Wir haben einen Termin für Donnerstag, den 2. August 2001, bei der Justizministerin Frau Däubler-Gmelin erhalten. Dr. Karin Jäckel wird uns Eltern dort vertreten. |
| 22. Juli 2001 | http://www.isonet.fr/berlin/ Stand 20.7.01: Herr Martin, der französische Botschafter in Berlin, hat uns am letzten Mittwoch (18.7.) in der französischen Botschaft anderthalb Stunden empfangen. Herr Botschafter hat uns bestätigt Herrn Schröder bei jedem deutsch-französischen Gipfeltreffen auf die binationalen Dramen hingewiesen haben zu wollen, die Unabhängigkeit der deutschen Justiz respektieren zu wollen und meint grosse Fortschritte seien in dieser Hinsicht bei der deutschen Justiz zu verzeichnen. ... |
| 22. Juli 2001 |
Viele Fotos vom 14.7.2001 |
| 22. Juli 2001 | Presseberichte:
(ddp-bln). Väter- und Großelterninitiativen haben am Samstag in Berlin auf die Probleme von Elternteilen und Großeltern von ins Ausland entführten Kindern hingewiesen. Hintergrund ist die Aktion von Vätern und einer Großmutter, die seit Mittwoch in Berlin für Kontakte mit ihren Kindern beziehungsweise Enkel in Hungerstreik getreten sind. Initiator der Solidaritätskundgebung an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Breitscheidplatz waren unter anderen der Väteraufbruch für Kinder, der paPPa.com e.V. und die Initiative der Großeltern von Trennung/Scheidung betroffener Kinder. Eltern hungern auf dem Gendarmenmarkt, um Kontakt zu ihren vom anderen Elternteil entführten Kindern zu bekommen. Mit einem unbefristeten Hungerstreik soll die Öffentlichkeit auf das Problem aufmerksam gemacht werden, sagte Organisator Olivier Karrer. Künftig wollen zehn Eltern auf dem Alexanderplatz streiken. Für Sonnabendmittag ist eine Demonstration auf dem Breitscheidplatz geplant. (ddp) Die BBC (britisches Radio) war am 19.7.01 vor Ort. DER SPIEGEL am 17.7.01. |
| 22. Juli 2001 | Gruß + Solidaritätsbekundung
von Christian René Gut, 14. July 2001:
I am very sorry that I can't come to the demonstration in Berlin, but I am with you in thoughts. I think the risk would be to high for me, and I am not eager all to see german prisons from inside. My beautifull son's name is Christoph René Gut, now 13, he was
taken from Zurich to Berlin in March 1989, the last time I could see him
was in December 1990, he now probably lives in Berlin-Mariendorf. I have
no visitation right. I computed that I couldn't see him since about 3870
(!) days, so I might be a serious candidate to establish today's sad record.
I put his picture onto the web for today: http://www.inf.ethz.ch/~gut/soscag/christoph.jpg
*** Prof. Dr. Gerhard Amendt - Institut für Geschlechter und
Generationsforschung - Universitat Bremen, Tel 0043-1-7130792 *** 16/07/01 borneger@ix.netcom.com - We have joined the hungerstrikers with 36 hours of hungerstrike. We are the grandparents of Naomi Gerbatsch kidnapped by German father in 1997. She didn't see her mother and sister for 3 (three) years. Wish you good luck and strength: Tibor and Magdolna Bornemisza, San Diego, CA USA |
| 22. Juli 2001 | Information von Väter für Kinder e.V.: Kommentar zu den Demonstrationen in Berlin und Paris |
| 13. Juli 2001 | Presseberichte:
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| 13. Juli 2001 | Folgende weiteren Medien haben ihr Interesse bekundet + werden
berichten (Gesamtliste hier):
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| 13. Juli 2001 | Folgende weitere Organisationen unterstützen
den Hungerstreik (Gesamtliste Stand 13.7.01):
- Weitere Unterstützer können sich hier eintragen: www.isonet.fr/support - BBVI e.V. Berlin-Brandenburger Väterinitiative www.vaeterinitiative.org - Erklärung der BBVI zum Hungerstreik + Arbeitsgruppe Elterliche Sorge und Kindeswohl - Regionalgruppe Göttingen |
| 13. Juli 2001 | paPPa.com erinnert am 14.7.01 auch an unser ehemaliges Mitglieds Frank Dachtler, der am 10. Juni 2001 Selbstmord begangen hat. Er konnte es nach anderthalb Jahren nicht mehr ertragen, seine Kinder nicht mehr zu sehen. - Heute erreichte uns seine offizielle Todeserklärung, siehe Südwestpresse vom 12.7.01 |
| 13. Juli 2001 | Aktuelle Pressemitteilung des Väteraufbruch für Kinder Berlin e.V. Zum internationalen Hungerstreik französischer, amerikanischer, schwedischer und deutscher Väter und Mütter und Großeltern am Gendarmenmarkt / Alexanderplatz in Berlin seit dem 11.07.2001: Aufruf zur Kundgebung |
| 13. Juli 2001 | Die Autorin Dr. Karin Jäckel wird am 14.7.
an der Gedächtniskirche dabei sein. Sie hat federführend an der
Vorbereitung der Aktion mitgewirkt und war Opfer eines Crasher-Angriffs
auf ihren Computer. Sie schrieb uns zuletzt: "An alle diejenigen, die mir die Daumen drückten: Es hat geholfen - meine Daten sind gerettet. Danke für die Sympathie und die netten Anrufe, die mich ermutigt haben, nicht die Nerven zu verlieren. Zur Frage, was passiert war: Ein Hackerangriff mit Plazierung eines unbekannten Administrators mit einem unbekannten Passwort mit der Folge, dass vier PC-Profis tagelang das Passwort nicht knacken konnten und bis vor 10 Minuten unklar war, ob nicht "nur" das gesamte System irreparabel ist sondern auch alle meine persönlichen Daten zerstört sind." |
| 13.Juli 2001 | P.A.C.T. - Parents of Abducted Children together www.rheashope.com/pact/ teilt mit: Nach unseren Erkenntnissen hat trotz der deutschen Versprechungen anlässlich des Clinton-Besuchs im Juni 2000 ein Jahr später kein einiges ausländisches Elternteil einen erwähnenswerten Kontakt zu seinen Kindern bekommen. Nahezu alle haben ihre Kinder nach wie vor überhaupt nicht gesehen. |
| 11. Juli 2001 |
Der Hungerstreik hat heute, Mittwoch, mit drei Hungerstreikenden begonnen und wird ab Donnerstag 10:00 Uhr fortgesetzt auf dem Alexanderplatz an der Pendeluhr - eine behördliche Genehmigung liegt zwischenzeitlich nach Auskunft des Sprechers der Hungerstreikenden vor, nachdem der Gendarmenmarkt von dort nicht freigegeben worden war. - Morgen werden weitere hungerstreikende Eltern erwartet. Zum Beginn des Hungerstreiks am 11.7. waren folgende Medien vor Ort: ZDF + BILD + AP + AFP + FAZ + Deutsche Welle + Radio France International (Bericht und Streitgespräch mit Dr. Rolf Stöckel, MdB SPD, wird am 12.7. ausgestrahlt um 12:30 Uhr + 18:00 Uhr auf UKW 106, Dauer: 18 Min. ) |
| 11. Juli 2001 |
Termin und Ort für der Solidaritätsbendung am Samstag den 14.7.2001 verbindlich festgelegt: Treffen ab 13:00 Uhr - Pressetermin ab 14:00 Uhr - Gedächtniskirche - Breitscheidplatz |
| 11. Juli 2001 | Folgende weiteren Medien haben ihr Interesse bekundet + werden
berichten (Gesamtliste hier):
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| 11. Juli 2001 | Folgende weitere Organisationen unterstützen
den Hungerstreik (Gesamtliste Stand 7.7.01):
- Weitere Unterstützer können sich hier eintragen: www.isonet.fr/support - |
| 11. Juli 2001 | Demonstration in Paris am 9.7.01 - Forderung nach Freilassung von Maurice Elfeke: Bilder von der Versammlung vor dem französischen Justizministerium hier und hier (auch Kommentierung von Pierre Cardo, franz. Abgeordnetet) zum gesamten Vorgang in französisch) |
| 11. Juli 2001 | Pressereaktionen:
"Inhaftierung des Generalsekretärs von "SOS Kindesentführung" bestätigt - Pierre Cardo, französischer Abgeordneter und Mitglied der deutsch-französischen parlamentarischen Mediationskommision, - als er von der Ablehnung des Antrags auf Freilassung von Herrn Elfeke erfuhr - appeliert an den französischen Präsidenten und an den Premierminister, "damit Frankreich alles unternimmt, um eine sofortige und bedingungslose Freilassung von Herrn Elfeke zu erreichen". ... "In einem Telegramm wird Kanzler Gerhard Schröder aufgefordert, "in diesen schmerzhaften Dossiers seinen echten Willen zu einem erfolgreichen Europa unter Beweis zu stellen". - Beginn des Hungerstreiks am Mittwoch, ausserdem ist am 14. Juli in Berlin eine Demonstration von Eltern und Grosseltern vorgesehen." Im Sorgerechtsstreit um Kinder aus binationalen Ehen wollen Väter und Mütter aus verschiedenen Staaten am Mittwoch am Gendarmenmarkt in einen Hungerstreik treten. Sie wollen damit erzwingen, dass sie wieder Kontakt zu ihren nach Deutschland verschleppten Kindern aufnehmen dürfen. Eltern aus den USA, Frankreich, Südafrika und Schweden wollen sich unter anderem an der Aktion beteiligen. Volltext auf deutsch hier: http://www.inf.ethz.ch/~gut/soscag/010711_berlinermorgenpost.txt Volltext auf französisch hier: http://www.inf.ethz.ch/~gut/soscag/010711_berlinermorgenpost_f.txt Der Text entält auch unsachliche Kritik an der Aktion. Wir haben Rücksprache mit der Redaktion genommen - die Bedenken konnten ausgeräumt werden. Die Berliner Morgenpost wird weiter und ausführlicher über die Aktion berichten. |
| 9. Juli 2001 | Pressereaktionen
8.+9. Juli 2001:
Auch die Initiative Streitfall Kind e.V. ISK - StreitfallKind@aol.com unterstützt die Aktion |
| 8. Juli 2001 | - Zahl der Hungerstreikenden erhöht sich auf voraussichtlich 10
Eltern - Uhrzeit des Solidaritätstreffens festgelegt: Treffen ab 13:00 Uhr - Pressetermine ab ca. 14:00 Uhr - Ort wird noch bekannt gegeben - wir warten auf die Bestätigung der Ordnungsbehörde. Übernachtungsmöglichkeiten: Entweder anfragen bei paPPa.com per mail webmaster@paPPa.com und/oder Angebote und Nachfragen hier eintragen: http://www.isonet.fr/facilities |
| 8. Juli 2001 | Presseerklärung der Hungerstreikenden veröffentlicht - Langfassung hier: http://www.isonet.fr/press/press_germ_lang.htm - Kurzfassung folgt |
| 8. Juli 2001 | Solidaritätshungerstreiks und Infostände am 14.7.01 geplant
in
"Der Hungerstreik soll am 14.7.2001 um 9:00 Uhr am Stuttgarter Schloßplatz anfangen und bis Abends andauern. An alle, die mitmachen wollen: Bilder/Fotos von den eigenen Kindern mitbringen und ein Plakat basteln, mit den entsprechenden Forderungen, z. B. "Habe meine Kinder seit X Monaten/Jahren nicht gesehen" oder "Dieser Staat hindert mich daran meine Kinder zu sehen" usw. |
| 8. Juli 2001 | Folgende weitere Organisationen unterstützen
den Hungerstreik (Gesamtliste Stand 7.7.01):
- Weitere Unterstützer können sich hier eintragen: www.isonet.fr/support - |
| 5. Juli 2001 | M. Elfeke bleibt in Haft - Demo in Paris angekündigt Kurzinformation: Heute 05.07. fand eine Gerichtsverhandlung zur Freilassung von Maurice Elfeke statt. Es wurde gegen seine Entlassung entschieden. Für Montag 09.07. um 14 Uhr ist eine Protestkundgebung gegen die Inhaftierung von Maurice Elfeke vor der deutschen Botschaft in Paris vorgesehen. - Mehr zu Maurice hier: Internationale Unterstützerliste für Maurice Elfeke http://www.isonet.fr/maurice + http://www.fathersforlife.org/feminism/hfj/elfeke.htm |
| 26. Juni 2001 | Karin Jäckels Bitte an die die deutschen Medien , über den Hungerstreik zu informieren - WORUM GEHT ES EIGENTLICH? |
| 8. Juni 2001 | The Washington Post: Give
Back the Children - Gebt die Kinder zurück Ein Jahr nach den Zusagen Deutschlands anlässlich des Besuchs von Präsident Clinton: "Die deutschen Behörden sagen, sie könnten geschlossene Fälle nicht wieder öffnen - obwohl schätzungsweise 172 davon ohne die Rückführung des Kindes geendet haben. Die deutschen Politiker beharren darauf, dass sich niemand in ihre unabhängige Justiz einmischen darf." |
Scheidungswaisen: 2 Millionen deutsche Kinder als Scheidungswaisen - die entstehen so:
Jedes Jahr gibt es in Deutschland ca. 170.000 Scheidungen mit ca. 150.000 betroffenen Kindern. Von diesen sehen nach drei Jahren den Vater in 75 % der Fälle nur noch sehr unregelmäßig bzw. ein hoher Anteil davon gar nicht mehr (ein Jahr nach der Trennung sind es "nur" 50 %, das steigert sich dann aber noch, siehe oben). Diese Angaben sind dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zum neuen Kindschaftsrecht entnommen, Bundestagsdrucksache 13/4899 vom 13.6.1996.
Das macht mithin 110.000 Scheidungswaisen pro Jahr, hochgerechnet auf 10 Jahr sind das 1,1 Millionen. Es ist die Frage, wieviel Jahrgänge man hier aufaddieren soll. Viele von diesen Kindern werden lebenslang gar keinen oder keinen qualifizierten Kontakt mehr zu ihrem Vater haben.
Kinder aus nichtehelichen Verbindungen werden geschätzt auf aktuell ca. 800.000 (1994 noch ca. erst 600.000), Tendenz deutlich weiterhin steigend. Untersuchungen haben ergeben, dass ca. in 50 % der Fälle diese Kinder ihren Vater noch nicht einmal kennen. Ein weiterer erheblicher Prozentsatz wird ihn zwar kennen, aber keinen Kontakt haben. Auch diese Angaben kann man dem o.g. Gesetzentwurf entnehmen. Insofern wird hier eine Zahl von mindestens 500.000 geschätzt. Diese beiden Zahlen ergeben mithin ca. 1,6 Millionen, wobei man sich hier bei den Scheidungen auf 10 Jahrgaenge beschränkt hat, siehe oben.
Dann kommt noch eine weitere Zahl hinzu: Eine statistisch noch nicht näher genannte Zahl von Kindern lebt in Heimen oder Pflegefamilien (siehe z. B. den US-Fall Joseph Cooke ), ein nicht unerheblicher Anteil davon gegen den erbitterten Widerstand der Eltern. Auch hier bricht der Kontakt zu den Eltern regelmäßig im überwiegenden Anteil ab. Die Schätzung der fremduntergebrachten Kinder liegt zwischen 30. und 80.000.
26. Juni 2001 - Karin Jäckels Bitte an die die deutschen Medien, über den Hungerstreik zu informieren - WORUM GEHT ES EIGENTLICH?
Es handelt sich um einen Hungerstreik von aktuell 7 Elternteilen aus mehreren Nationen vornehmlich Amerika und Frankreich, welcher zwischen dem 10. und 13. Juli an einem noch geheim gehaltenen Ort in Berlin starten wird.
Anlaß des Hungerstreiks ist die Tatsache, dass Deutschland international die einsame Spitze bei der Ausnutzung des sogenannten Schlupflochartikel 13 b der Haager Konvention zur Überführung entführter Kinder (HKÜ) in ihr ursprüngliches Heimatland hält und sich auf diese Weise unrühmlich hervortut. Artikel 13b der HKÜ regelt den Ausnahmefall, welcher es gestattet, Kinder nicht zurückzuschicken. Und zwar dann, wenn das Wohl des Kindes durch die Rückführung gefährdet wäre.
Im direkten Widerspruch zur HKÜ veranstalten deutsche Familiengerichte regelmäßig ein Sorgerechtsverfahren in Deutschland, um die Frage des Kindeswohls zu klären, was letztlich dazu führt, dass die betroffenen Kinder nach der meist weit über ein Jahr dauernden Verfahren laut Gerichtsbeschluss zu sehr "germanisiert" sind und daher das Kindeswohl in Deutschland liegt. Man könnte auch sagen, in Deutschland gilt das Faustrecht des Kidnappers mit Hilfe der Gerichte.
Ursache dafür ist laut Margot von Renesse (SPD) die Provinzialität der Richter/innen und deren Unkenntnis der internationalen Rechtslage sowie die Weigerung der Richter/innen, Verantwortung zu übernehmen, so dass sie zur Selbstentlastung regelmässig Sorgerechtsverfahren unter Zuhilfenahme von Gutachtern führen.
Um diese Zustände zu beenden, die letztes Jahr im Sommer von Clinton und Albright heftig bei Schröder und Fischer beklagt wurden, erhielt Margot von Renesse den Auftrag, ein neues Programm zu erarbeiten. Dieses besagt, dass in binationalen Sorgerechtsverfahren künftig nicht mehr jedes Gericht eingreifen darf sondern nur vorbestimmte Zentrale-Gerichtshöfe, dass ferner kein Einzelrichter mehr beschlussfähig ist sondern eine Gruppe aus einem Richter plus zwei Laienrichtern. Alle drei müssen deutsche Staatsbürger/innen sein. Einer der beiden Laien muss in einer Kinderhilfsorganisation tätig sein, der anderen in der Botschaft des mitbeteiligten Landes. Außerdem muss ein/e Gutachter/in als Expert/in hinzugezogen werden, um das Kindeswohl zu ermitteln. Zusätzlich wurde vom Europäischen Menschenrechtsgerichtshof festgelegt, dass derartige Verfahren künftig nicht mehr länger als ein Jahr dauern dürfen. Dauern sie begründet doch länger, muss und wird verlängert werden.
Theoretisch klingt das gut, doch ändert das nichts an der Tatsache, dass Deutschlands Richter/innen weiterhin gegen das HKÜ verstoßen, indem sie nicht dem beschlossenen HKÜ entsprechen, sondern wie zuvor umfängliche Sorgerechtsverfahren einleiten und die ausländischen Elternteile, die die Rückführung ihrer Kinder verlangen, quasi am langen Arm verhungern lassen, indem sie ihnen den Kontakt mit den Kindern verwehren, weil ja angeblich Rückentführung drohe.
Dass die Kinder auf diese Weise dem ausländischen Elternteil entfremdet werden und an PAS leiden, einem weltweit bekannten seelischen Entfremdungssyndrom, welches auf die Manipulation und Aversions-Übertragung des Kidnappers zurückzuführen ist, wird von der deutschen Gerichtsbarkeit unter dem Vorwand des Kindeswohles hingenommen bzw. bestritten.
Die Reaktion des Auslandes auf dieses Problem, welches sich in ca. 1.000 Kidnappingfällen pro Jahr in Deutschland niederschlägt, ist, dass das deutsche Familiengesetz das "Gesetz des Dschungels" darstelle (J. Chirac) und in seinen Ursprüngen das alte Nazi-Lebensborn-Prinzip anwende, Kinder aus dem Ausland zu germanisieren, um die deutsche Rasse zu optimieren und zu stärken. Für letztere Thesen werden z.B. Aussagen aus den Verhörprotokollen der Nürnberger Nazi-Prozesse herangezogen und zum Vergleich neben die Beschlussformulierungen heutiger Richter/innen gesetzt. Die Übereinstimmung der Wortwahl ist teilweise erschreckend. Auch das Erstarken des Neo-Nazi-Unwesens leistet seinen Beitrag dazu, dass sich diese Vermutungen weltweit bestärken.
Wenn man glaubt, dass diese Denkweisen in ihren Auswirkungen nur auf binationale Eltern mit Kidnappingerfahrungen begrenzt sind, irrt man. Eine der Erklärungen, warum die sog. Creen und Bluecards nicht im erhofften Ausmaß Arbeitskräfte aus de Ausland anlocken, ist die weit verbreitete Kenntnis des deutschen Familienrechts und die berechtigte Befürchtung junger Arbeitnehmer/innen, davon eines Tages selbst betroffen zu sein.
Die in Berlin in Hungerstreik tretenden Eltern haben sich seit Jahren vergeblich um eine echte Beziehung zu ihren ihnen entrissenen Kindern bemüht. Sie haben alle legalen Möglichkeiten ausgeschöpft. Der Hungerstreik ist ihre letzte Hoffnung, auf den Unrechtszustand hinzuweisen, unter dem sie und ihre Kinder leiden und gleichzeitig die Aufmerksamkeit auf die deutsche Handhabung des HKÜ zu lenken. Auf die einzige ihnen noch mögliche Weise treten sie den Beweis dafür an, dass Deutschland Menschenrechtsverletzungen begeht und das Wohl von Kindern schädigt.
Deutsche Elternteile, die ebenfalls unter dem Entzug ihrer Kinder leiden und keine Chance haben, gegen die Verweigerung des anderen Elternteils ihr Recht auf Umgang und auch die Pflicht zum Umgang mit ihren Kindern zu erhalten, werden sich der Aktion mit der Darstellung ihrer eigenen Fallbeispiele anschließen.
Einer der Väter aus der Hungerstreikgruppe wurde vorgestern inhaftiert, als er sich in Deutschland einfand, um zu verhindern, dass die Mutter, welche seine beiden Söhne nach Deutschland entführte, den Nachnamen der Kinder gegen seinen Willen ändert. Ihm wurde vorgeworfen, die Kindesmutter bedroht und an ihr Haus uriniert zu haben. Anders als seinerzeit August von Hannover, Ehemann der Caroline von Monacco, der sich für einen vergleichbaren Akt auf der Hannoveraner Expo allenfalls schämen musste, wurde der hier gemeinte Vater wegen dieses Vergehens von 12 Sicherheitsbeamten in Empfang genommen und abgeführt. Ein Kameramann, der ihn als Zeuge zur Verhandlung begleitet hatte, sowie ein Freund wurden abgedrängt.
Bis heute versuchen die französische und amerikanische Botschaft vergeblich, den Vater, der amerikanischer Staatsbürger französischer Abstammung ist, aus der Haft zu befreien. Es steht zu erwarten, dass der Vater keinen Verhandlungstermin mehr vor der Sommerpause der Gerichte bekommt und bis zur Wiederaufnahme des Betriebes inhaftiert bleibt.
Nach Tagen vergeblicher Suche, wohin der Vater verbracht worden war, steht nun fest, dass er in der JVA Hannover, Fuhlenburger Landstr.145, einsitzt.
Meine Bitte ist, dass Sie diese ganze Geschichte aufbereiten und ausstrahlen.
Ihre Kontaktperson bleibe gern ich. Sie haben aber auch die Möglichkeit, mit Olivier Karrer per eMail Kontakt aufzunehmen und ihn um eine Stellungnahme zu bitten. Er ist der direkte Verbindungsmann zur Gruppe der Hungerstreikenden. Auf Wunsch gebe ich Ihnen seine Kontaktadresse weiter.
Ich selbst bin deutsche Autorin und schreibe Bücher über die schweren Probleme seelisch verletzter Kinder und aus dem Leben ihrer Kinder ausgegrenzter Eltern speziell Väter, die dieses Schicksal im Vergleich zu Müttern in eklatanter Weise erleiden, in der feministischen Öffentlichkeit aber vorzugsweise als "Leidfiguren" oder "heulende Jammerlappen" verunglimpft werden. Siehe "Der gebrauchte Mann, Abgeliebt und abgezockt; Väter nach der Trennung "(dtv) oder "Deutschland frisst seine Kinder, Ausgebeutet, ausgebrannt: Familien heute" (Rowohlt)
In den Hungerstreik bin ich insofern involviert, als ich die meisten der Betroffenen persönlich kenne, vor kurzem an einer internationalen Tagung zur Kidnapping-Problematik teilnahm und seit Jahren versuche, internationale Netzwerke zu bauen, um die Rechte unserer Kinder und Familien zu verbessern.
Für Fragen oder Interviews stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.
Mit besten Grüßen und großer Hoffnung auf Ihre Berichterstattung bin ich
Karin Jäckel - Karin.Jaeckel@t-online.de
Stand dieser Seite: 22.7.2001 - Fundstelle: http://www.paPPa.com/hunger/index.htm
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