Wir bitten um Eure Unterstützung:
KOMMT NACH BERLIN zum internationalen Hungerstreik
ab dem 14. Juli 2001!
International Webpage - International Version of this page - www.fathersforlife.org/feminism/hfj/hfjpappa0711.htm

Webseite der Hungerstreikenden - http://www.isonet.fr/berlin

AKTUELLE MELDUNGEN

DER HUNGERSTREIK

AKTIONSTAG 14. Juli 2001

Unterstützende Organisationen

Interessierte Medien

Hintergründe/Vorgeschichte

Kontakt zu den Organisatoren

1. Bild von den Hungerstreikenden - Quelle: FAZ
1. Pressefoto der Hungerstreikenden - Quelle: FAZ, 13. Juli 2001

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Am 13.7.2001 beginnt in Berlin der Hungerstreik von mindestens 7 französischen und amerikanischen Eltern, deren Kinder entführt wurden und die zum Teil seit Jahren ihre Kindern noch nicht einmal sehen durften. Jahrelange Proteste und Bemühungen auf juristischer, parlamentarischer und diplomatischer Ebene blieben ohne nennenswerte Erfolge, Deutschland kann faktisch die Rechte der Kinder auf Kontakte zu beiden Elternteilen nicht gewährleisten.

Diese Eltern bitten mit der unten angefügten Mitteilung um unsere Unterstützung und die wollen wir ihnen gerne geben. Diese Aktion gibt uns auch die Möglichkeit, auf die Missstände in Deutschland mit unseren Kindern aufmerksam zu machen - Deutschland produziert bekanntlich nach wie vor jedes Jahr ca. 150.000 Trennungs- und Scheidungswaisen. Wir können davon ausgehen, dass der Hungerstreik eine breite nationale und internationale Aufmerksamkeit bekommen wird - und dies umso mehr, wenn wir alle nach unseren Möglichkeiten mithelfen. Deshalb :

 



Bringen Sie ein Bild Ihrer Kinder mit und zählen Sie die Tage, an denen Sie Eltern waren.


http://www.paPPa.com/kinder/US-DemoBerlin-Juni2000/US-Clinton2000_DEMO-Berlin.htm

"HELP ! 200.000 ELIANS EVERY YEAR IN GERMANY"
"American and German Parents Together - Justice for our Children"

Mahatma Gandhi: First they ignore you - Than they laugh at you - Then they fight you - Then you win.


Hier der Text der Eltern, die ab dem 13. Juli 2001 in den Hungerstreik treten werden (Text in deutsch, englisch und französisch hier)

Hungerstreik in Berlin, Beginn: 13. Juli 2001

Webseite der Hungerstreikenden - http://www.isonet.fr/berlin

Die Aktion wird bisher (13. Juli 01) von den folgenden Organisationen unterstützt:
- Aktuelle Liste immer hier: http://www.isonet.fr/berlin/#Orgs + www.isonet.fr/support -

Wer sind wir ?

Wir sind eine Gruppe französischer und amerikanischer Eltern, die ihre Kinder seit Jahren nicht mehr gesehen haben, weil die deutsche Justiz - sehr oft ohne uns je überhaupt angehört zu haben bzw. zum Teil auch durch geheime (Ver-)Handlung - uns willkürlich das Sorgerecht für unsere Kinder entzogen hat. Zwei deutsche Väter haben sich uns bereits angeschlossen. Ein Vater wird aus Südafrika kommen; er versucht die Unterstützung vom Präsidenten Nelson Mandela zu erhalten.

Warum hungerstreiken wir ?

Der Hungerstreik ist für uns das letzte Mittel, um unseren Kindern die Möglichkeit zu geben, den anderen Elternteil wieder zu sehen.

  • Wir streiken, weil deutsche Richter unsere binationalen Kinder zu den bereits 2 Millionen in der Bundesrepublik lebenden Scheidungswaisen hinzugefügt haben.
  • Wir streiken, weil deutsche Jugendämter sich diese staatlich verordneten Kindesentführungen noch unverschämter von unserem Geld finanzieren lassen wollen.
  • Wir streiken, weil fast jede deutsche Familiengerichtsentscheidung zum " Wohl der Kinder" einen Elternteil, meist den Vater, aus dem Leben des Kindes ausgrenzt. Wir wissen, dass mehrere hunderttausende "entsorgte" Eltern in Deutschland davon betroffen sind. Sie finden nur genauso wenig Gehör bei Gericht und den Politikern wie wir.

Was ist unser Ziel ?

Unser Ziel ist, dass das Wohl des Kindes in Deutschland als das "natürliche Bedürfnis eines Kindes, die emotionale Beziehung zu seinen beiden Eltern in zeitlich ausreichendem Umfang mit den beiden Elternteilen zu pflegen" endlich gesetzlich garantiert wird und zwar ohne die bisherige Möglichkeit, dass ein Elternteil das Recht des Kindes auf seine beiden Eltern faktisch verhindern kann.

Warum Berlin ?

Wir streiken in Berlin, weil in Deutschland die Familienpolitik von Richtern und nicht von den Politikern bestimmt wird. Wir kommen nach Berlin um laut zu rufen: ! Wir sind das Volk und wir sind Eltern !

Ein Teil der deutschen Nation rief: "Wir sind das Volk, wir sind das Volk!" und bekam Recht.

Wann und wo wird der Hungerstreik stattfinden ?

Der Hungerstreik beginnt am 13. Juli in Berlin. Eine Demonstration von Delegationen verschiedener Organisationen wird am 14. Juli stattfinden. Deutsche Eltern und binationale Eltern wollen die gleichen Rechte für sich und ihre Kinder haben.

Wo genau der Hungerstreik in Berlin Stadtmitte stattfindet, wird aus Sicherheitsgründen erst kurzfristig bekannt gegeben. Interessenten melden sich bitte bei Okarrer@aol.com und bei webmaster@paPPa.com

Wer kann mitmachen und wie ?

Jeder Elternteil, der um seine Elternschaft durch die Justiz betrogen wurde, kann sich uns anschließen. Er kann einen Tag lang mit uns hungern. Wir werden in der linken Hand ein Bild unserer Kinder halten, in der rechten Hand auf einem weißen Blatt die Anzahl der Tage, die wir unsere Kinder seit der Trennung nicht gesehen haben, darunter die Zahl der Tage, die seit der Trennung bzw. Scheidung vergangen sind.

Welche Forderung haben wir ?

Wir fordern eine einheitliche Regelung des Familienrechtes in Europa.

Wir, die Hungerstreikenden, werden erst dann aufhören, wenn wir vom deutschen Parlamentspräsidenten bzw. von der deutschen Regierung die schriftliche Zusicherung erhalten haben, dass die deutsche Regierung bis Ende des Jahres dem europäischen Parlament in Straßburg ein Gesetzentwurf zur Schaffung eines europäischen Familiengesetzes vorlegen wird, in dem die Sorge um das Wohl der Kinder ausdrücklich mit dem garantierten Rechtsanspruch des Kindes auf seinen beiden Elternteile erklärt wird.

Die deutsche Regierung soll sich dazu äußern, warum sie selbst unterschriebene internationale Verträge wie die Haager Konventionen oder die UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland faktisch nicht gelten lässt.

Olivier Karrer http://www.isonet.fr/berlin

Medien die uns bisher kontaktiert haben:

TV/RADIO: ARD Brisant - ZDF "Hallo Deutschland" + Report - MDR Leipzig - SWR - WDR - SFB - RTL Explosiv - STERN TV - FOCUS TV - TV Berlin - spectrum TV - Deutsche Welle (franz. Bereich) - Deutschlandfunk - Radio7 (Süddeutschland) - ARTE (TV) - Deutsche Welle (franz. Bereich) - Deutschlandfunk - Radio Hundert,6 - Radio7 (Süddeutschland) - TF1 (Französ. Fernsehen) France2 (Französ. Fernsehen) - Radio France International - BBC British Broadcasting Systems
PRESSE: dpa
Deutsche Presse Agentur - AP Associated Press - ddp Deutscher Depeschendienst - afp Agence France Press - BILD - FAZ - DER SPIEGEL - Süddeutsche Zeitung - Stuttgarter Nachrichten - Berliner Morgenpost - Berliner Zeitung - Berliner Kurier - Märkische Allgemeine - Der Tagesspiegel (Berlin) - Peiner Nachrichten - TAZ - Le Monde - Le Figaro - Le Point - L´Express - France Soir - La Croix - La Liberté (Schweiz) - Washington Post - Washington Times - New York Harald Tribune - THE LIBERATOR/USA - Insight Magazine - Men's International Unity Magazine/USA - Daily Mirror (Großbrittanien)

Organisatoren:

Ankündigungen auf anderen Servern: http://rsbn.online.de/Hungerstreik.htm + http://www.vaeter-aktuell.de/international-page/Berlin-14-juli-2001.htm


AKTUELLE MELDUNGEN:

22. Juli 2001 http://www.isonet.fr/berlin/ Stand 20.7.01: DER HUNGERSTREIK GEHT WEITER. 8 Eltern finden sich jeden Tag von 10:00 bis 17:00 Uhr auf dem Alexanderplatz - Weltzeituhr - Kommt !
22. Juli 2001 20.7.01 - Pressemitteilung von Pierre Cardo in englisch: Maurice Elfeke ist frei!

Maurice Elfeke und Lillah Bezara, Führungsmitglied in der Organisation P.A.R.E.N.T. werden sich dem Hungerstreik am Dienstag, 24.7., anschliessen. Siehe auch: http://www.isonet.fr/maurice/

22. Juli 2001 http://www.isonet.fr/berlin/ Stand 20.7.01: Wir haben einen Termin für Donnerstag, den 2. August 2001, bei der Justizministerin Frau Däubler-Gmelin erhalten. Dr. Karin Jäckel wird uns Eltern dort vertreten.
22. Juli 2001 http://www.isonet.fr/berlin/ Stand 20.7.01: Herr Martin, der französische Botschafter in Berlin, hat uns am letzten Mittwoch (18.7.) in der französischen Botschaft anderthalb Stunden empfangen. Herr Botschafter hat uns bestätigt Herrn Schröder bei jedem deutsch-französischen Gipfeltreffen auf die binationalen Dramen hingewiesen haben zu wollen, die Unabhängigkeit der deutschen Justiz respektieren zu wollen und meint grosse Fortschritte seien in dieser Hinsicht bei der deutschen Justiz zu verzeichnen. ...
22. Juli 2001

Viele Fotos vom 14.7.2001
Gruppenfotos + Forderungen - Einzelfälle:
"So lange können wir die Kinder nicht sehen ..."

22. Juli 2001 Presseberichte:
  • 17.7.01 - Berliner Morgenpost Seit 369 Tagen keinen Kontakt mehr - Hungerstreik: Väter und Mütter aus binationalen Ehen kämpfen dafür, ihre Kinder wiederzusehen + Leserbrief von Walter Schneider, 18.7.01: "Ich möchte mich vom ganzen Herzen für den sachlichen Artikel bedanken ... - Hoffentlich sind da nun zureichend Leute aus der Bevölkerung, die sich der Hungerstreiker etwas annehmen und ihnen mit notwendigen Mitteln und anderer Hilfe zur Seite stehen. Nicht zum Wenigsten macht es mir Sorge, dass ärztliche Hilfe nicht selbstverständlich zur Verfügung gestellt werden konnte."
  • 16.7.01 - Peiner Nachrichten Hans-Helmut Meyer protestierte mit anderen Vätern in Berlin für Besuchsrecht - Es geht darum, nicht aufzugeben Mehr als 100 Väter protestierten am Sonnabend an der Friedenskirche in Berlin dafür, ihre Kinder sehen zu dürfen ...
  • 15.7.01 - Berliner Kurier, Sonntagsausgabe: Väter ohne Kinder - Die Mütter haben das Sorgerecht und verweigern jeden Kontakt mit ihren Töchtern und Söhnen
  • 14.7.01 - ddp-Berlin Solidaritätskundgebung für hungerstreikende «verlassene» Eltern Berlin
    (ddp-bln). Väter- und Großelterninitiativen haben am Samstag in Berlin auf die Probleme von Elternteilen und Großeltern von ins Ausland entführten Kindern hingewiesen. Hintergrund ist die Aktion von Vätern und einer Großmutter, die seit Mittwoch in Berlin für Kontakte mit ihren Kindern beziehungsweise Enkel in Hungerstreik getreten sind. Initiator der Solidaritätskundgebung an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Breitscheidplatz waren unter anderen der Väteraufbruch für Kinder, der paPPa.com e.V. und die Initiative der Großeltern von Trennung/Scheidung betroffener Kinder.
  • 14.7.01 - tvb: Der Berliner Fernsehsender "tvb" meldet auf seiner Internetseite http://www.tvb.de/ Kundgebung von Eltern entführter Kinder
  • 14.7.01 - Washington Post / AP: Hunger Strikers Protest German Child Custody Rules
  • 13.7.01 - ddp-Meldung in der Berliner Zeitung: Hungerstreik auf dem Gendarmenmarkt
    Eltern hungern auf dem Gendarmenmarkt, um Kontakt zu ihren vom anderen Elternteil entführten Kindern zu bekommen. Mit einem unbefristeten Hungerstreik soll die Öffentlichkeit auf das Problem aufmerksam gemacht werden, sagte Organisator Olivier Karrer. Künftig wollen zehn Eltern auf dem Alexanderplatz streiken. Für Sonnabendmittag ist eine Demonstration auf dem Breitscheidplatz geplant. (ddp)
  • 13.7.01 - France Soir: Divorced dads on hunger strike - Enough. Fathers of children kept in Germany by their ex-partner demonstrate tomorrow against the favouritism of German Judges.
  • 13.7.01 - Le Monde: Protests by parents against German justice
  • 12.7.01 - PNN - Potsdamer Neueste Nachrichten: Sorgerecht - Vater darf sein Kind nicht sehen - Ausländische Eltern protestieren gegen Rechtsprechung deutscher Gerichte
  • 12.7.01 - Washington Post: Abducted Children Still Beyond Reach - Germany Falls Short in Custody Disputes http://www.washingtonpost.com/ac2/wp-dyn/A58160-2001Jun12
  • 11.7.01 - La Liberté (Schweiz): Les parents d'«enfants enlevés par l'Allemagne» manifestent à Berlin - http://www.inf.ethz.ch/%7Egut/soscag/010711_laliberte.txt
  • Insight Magazine: Complicity in Child Abduction - An estimated 15,000 U.S. children remain abroad after being abducted by a parent. But the State Department is pursuing action in less than 30 Hague Convention cases.
  • Die BBC (britisches Radio) war am 19.7.01 vor Ort. DER SPIEGEL am 17.7.01.

    22. Juli 2001 Gruß + Solidaritätsbekundung von Christian René Gut, 14. July 2001:

    I am very sorry that I can't come to the demonstration in Berlin, but I am with you in thoughts. I think the risk would be to high for me, and I am not eager all to see german prisons from inside.

    My beautifull son's name is Christoph René Gut, now 13, he was taken from Zurich to Berlin in March 1989, the last time I could see him was in December 1990, he now probably lives in Berlin-Mariendorf. I have no visitation right. I computed that I couldn't see him since about 3870 (!) days, so I might be a serious candidate to establish today's sad record. I put his picture onto the web for today: http://www.inf.ethz.ch/~gut/soscag/christoph.jpg
    I love him, I think about him at least one hour per day, sometimes two, and often I cannot sleep, but sometimes I can cry.

    ***

    Prof. Dr. Gerhard Amendt - Institut für Geschlechter und Generationsforschung - Universitat Bremen, Tel 0043-1-7130792
    Die Berliner Aktion ist ein bedenkenswerter Erfolg und vielleicht sogar ein historisches Tag . Ich kann den demonstrierenden Männern bei ihrem Kampf für ihr Recht auf Väterlichkeit, und damit für eine menschenwürdige Beziehung zu ihren Kindern nur viel Erfolg wünschen. Kinder brauchen ihre Väter und sie werden ihren Vätern es später einmal verübeln, sollten sie nicht dafür gekämpft haben, dass ihre Väter bei ihnen waren. Die Kinder der streikenden Väter werden stolz auf ihre Väter sein. Ich kann nur hoffen, daß die Presse sich dieses Kampfes annimmt und darüber berichtet. Mit den besten Wünschen für viel Erfolg

    ***

    16/07/01 borneger@ix.netcom.com - We have joined the hungerstrikers with 36 hours of hungerstrike. We are the grandparents of Naomi Gerbatsch kidnapped by German father in 1997. She didn't see her mother and sister for 3 (three) years. Wish you good luck and strength: Tibor and Magdolna Bornemisza, San Diego, CA USA

    22. Juli 2001 Information von Väter für Kinder e.V.: Kommentar zu den Demonstrationen in Berlin und Paris
    13. Juli 2001 Presseberichte:
  • dpa-Meldung 11.7.01 gesendet: Sorgerechtsstreit: Väter und Großmutter im Hungerstreik
  • afp-Meldung 11.7.01: Binationale Scheidungen: Eltern beginnen einen Hungerstreik in Berlin
  • Le Figaro, 11.7.01: Divorced father locked up in Berlin - Custody rights and dual nationality
  • Tagesspiegel, 12.7.01: Sorgerecht: Vater darf sein Kind nicht sehen - Ausländische Eltern protestieren gegen Rechtsprechung deutscher Gerichte
  • FAZ 13.7.01, Seite 9 - In 783 Tagen einmal - Väter und eine Mutter aus „binationalen Ehen" beginnen in Berlin einen Hungerstreik, um ihre Kinder wiederzusehen (mit großem Bild der Hungerstreikenden)
  • Le Monde 13.7.01 - wird nachgetragen
  • 13. Juli 2001 Folgende weiteren Medien haben ihr Interesse bekundet + werden berichten (Gesamtliste hier):
  • TV/Radio: SFB Aktuell + SFB Radio Mulitkulti (Sendung vom 12.7.01) + TV Berlin + spectrum TV
  • Printmedien/Nachrichtenagenturen: Le Monde (Bericht vom 13.7.01, wird nachgetragen) + L´Express + La Croix
  • 13. Juli 2001 Folgende weitere Organisationen unterstützen den Hungerstreik (Gesamtliste Stand 13.7.01):
    - Weitere Unterstützer können sich hier eintragen: www.isonet.fr/support -

    BBVI e.V. Berlin-Brandenburger Väterinitiative www.vaeterinitiative.org - Erklärung der BBVI zum Hungerstreik + Arbeitsgruppe Elterliche Sorge und Kindeswohl - Regionalgruppe Göttingen

    13. Juli 2001 paPPa.com erinnert am 14.7.01 auch an unser ehemaliges Mitglieds Frank Dachtler, der am 10. Juni 2001 Selbstmord begangen hat. Er konnte es nach anderthalb Jahren nicht mehr ertragen, seine Kinder nicht mehr zu sehen. - Heute erreichte uns seine offizielle Todeserklärung, siehe Südwestpresse vom 12.7.01
    13. Juli 2001 Aktuelle Pressemitteilung des Väteraufbruch für Kinder Berlin e.V. Zum internationalen Hungerstreik französischer, amerikanischer, schwedischer und deutscher Väter und Mütter und Großeltern am Gendarmenmarkt / Alexanderplatz in Berlin seit dem 11.07.2001: Aufruf zur Kundgebung
    13. Juli 2001 Die Autorin Dr. Karin Jäckel wird am 14.7. an der Gedächtniskirche dabei sein. Sie hat federführend an der Vorbereitung der Aktion mitgewirkt und war Opfer eines Crasher-Angriffs auf ihren Computer. Sie schrieb uns zuletzt:
    "An alle diejenigen, die mir die Daumen drückten: Es hat geholfen - meine Daten sind gerettet. Danke für die Sympathie und die netten Anrufe, die mich ermutigt haben, nicht die Nerven zu verlieren. Zur Frage, was passiert war: Ein Hackerangriff mit Plazierung eines unbekannten Administrators mit einem unbekannten Passwort mit der Folge, dass vier PC-Profis tagelang das Passwort nicht knacken konnten und bis vor 10 Minuten unklar war, ob nicht "nur" das gesamte System irreparabel ist sondern auch alle meine persönlichen Daten zerstört sind."
    13.Juli 2001 P.A.C.T. - Parents of Abducted Children together www.rheashope.com/pact/ teilt mit: Nach unseren Erkenntnissen hat trotz der deutschen Versprechungen anlässlich des Clinton-Besuchs im Juni 2000 ein Jahr später kein einiges ausländisches Elternteil einen erwähnenswerten Kontakt zu seinen Kindern bekommen. Nahezu alle haben ihre Kinder nach wie vor überhaupt nicht gesehen.
    11. Juli 2001

    Der Hungerstreik hat heute, Mittwoch, mit drei Hungerstreikenden begonnen und wird ab Donnerstag 10:00 Uhr fortgesetzt auf dem Alexanderplatz an der Pendeluhr - eine behördliche Genehmigung liegt zwischenzeitlich nach Auskunft des Sprechers der Hungerstreikenden vor, nachdem der Gendarmenmarkt von dort nicht freigegeben worden war. - Morgen werden weitere hungerstreikende Eltern erwartet.

    Zum Beginn des Hungerstreiks am 11.7. waren folgende Medien vor Ort: ZDF + BILD + AP + AFP + FAZ + Deutsche Welle + Radio France International (Bericht und Streitgespräch mit Dr. Rolf Stöckel, MdB SPD, wird am 12.7. ausgestrahlt um 12:30 Uhr + 18:00 Uhr auf UKW 106, Dauer: 18 Min. )

    11. Juli 2001

    Termin und Ort für der Solidaritätsbendung am Samstag den 14.7.2001 verbindlich festgelegt: Treffen ab 13:00 Uhr - Pressetermin ab 14:00 Uhr - Gedächtniskirche - Breitscheidplatz

    11. Juli 2001 Folgende weiteren Medien haben ihr Interesse bekundet + werden berichten (Gesamtliste hier):
  • TV/Radio: Deutsche Welle (franz. Bereich) + Deutschlandfunk + Radio7 (Süddeutschland) + ARTE (TV) + Deutsche Welle (franz. Bereich) + Deutschlandfunk + Radio7 (Süddeutschland) + TF1 (Französisches Fernsehen) + France2 (Französisches Fernsehen) + Radio France International
  • Printmedien/Nachrichtenagenturen: dpa - Deutsche Presse Agentur + AP - Associated Press + afp - Agence France Press + DER SPIEGEL + Süddeutsche Zeitung + Stuttgarter Nachrichten + Berliner Morgenpost + Berliner Zeitung + Märkische Allgemeine + Der Tagesspiegel (Berlin) + TAZ + Le Monde + Le Figaro + Le Point + Washington Times + New York Harald Tribune + Daily Mirror (Großbrittanien)
  • 11. Juli 2001 Folgende weitere Organisationen unterstützen den Hungerstreik (Gesamtliste Stand 7.7.01):
    - Weitere Unterstützer können sich hier eintragen: www.isonet.fr/support -
  • Deutschland: Familien-Partei Deutschlands www.familien-partei.de + SKIFAS e.V. www.skifas.de + Interessengemeinschaft "Sorgerecht für Väter - Mehr Rechte für Kinder" http://home.t-online.de/home/engelbert.kandlinger + Initiative Streitfall Kind e.V. ISK - StreitfallKind@aol.com + Initiativgruppe Jugendamtsgeschädigte Peine
  • Schweiz: Interessengemeinschaft geschiedener und getrenntlebender Männer (IGM) - Sektion Bern www.igm-be.ch
  • 11. Juli 2001 Demonstration in Paris am 9.7.01 - Forderung nach Freilassung von Maurice Elfeke: Bilder von der Versammlung vor dem französischen Justizministerium hier und hier (auch Kommentierung von Pierre Cardo, franz. Abgeordnetet) zum gesamten Vorgang in französisch)
    11. Juli 2001 Pressereaktionen:
  • 9.7.01 afp Agence France Press: Volltext in deutsch + in französisch - Zusammenfassung:
    "Inhaftierung des Generalsekretärs von "SOS Kindesentführung" bestätigt - Pierre Cardo, französischer Abgeordneter und Mitglied der deutsch-französischen parlamentarischen Mediationskommision, - als er von der Ablehnung des Antrags auf Freilassung von Herrn Elfeke erfuhr - appeliert an den französischen Präsidenten und an den Premierminister, "damit Frankreich alles unternimmt, um eine sofortige und bedingungslose Freilassung von Herrn Elfeke zu erreichen". ... "In einem Telegramm wird Kanzler Gerhard Schröder aufgefordert, "in diesen schmerzhaften Dossiers seinen echten Willen zu einem erfolgreichen Europa unter Beweis zu stellen". - Beginn des Hungerstreiks am Mittwoch, ausserdem ist am 14. Juli in Berlin eine Demonstration von Eltern und Grosseltern vorgesehen."
  • 9.7.01 dpa - Deutsche Presseagentur meldet: Sorgerechtsstreit - Eltern treten in Hungerstreik
    Im Sorgerechtsstreit um Kinder aus binationalen Ehen wollen Väter und Mütter aus verschiedenen Staaten am Mittwoch am Gendarmenmarkt in einen Hungerstreik treten. Sie wollen damit erzwingen, dass sie wieder Kontakt zu ihren nach Deutschland verschleppten Kindern aufnehmen dürfen. Eltern aus den USA, Frankreich, Südafrika und Schweden wollen sich unter anderem an der Aktion beteiligen.
  • 11.7.01 Berliner Morgenpost: Eltern hungern für Kontakt mit Kindern
    Volltext auf deutsch hier: http://www.inf.ethz.ch/~gut/soscag/010711_berlinermorgenpost.txt
    Volltext auf französisch hier: http://www.inf.ethz.ch/~gut/soscag/010711_berlinermorgenpost_f.txt
    Der Text entält auch unsachliche Kritik an der Aktion. Wir haben Rücksprache mit der Redaktion genommen - die Bedenken konnten ausgeräumt werden. Die Berliner Morgenpost wird weiter und ausführlicher über die Aktion berichten.
  • 9. Juli 2001 Pressereaktionen 8.+9. Juli 2001:
  • 8.7.01 - Agence France Press - AFP: Parents on hunger strike in Berlin - Volltext  hier
  • 9.7.01 - Berliner Radiosender Hundert,6 meldet: Hungerstreik - Volltext hier
  • Die FAZ wird am 10.7. ein Interview mit dem Sprecher der Hungerstreikenden machen
  • Auch die Initiative Streitfall Kind e.V. ISK - StreitfallKind@aol.com unterstützt die Aktion

    8. Juli 2001 - Zahl der Hungerstreikenden erhöht sich auf voraussichtlich 10 Eltern -
    Uhrzeit des Solidaritätstreffens festgelegt: Treffen ab 13:00 Uhr - Pressetermine ab ca. 14:00 Uhr - Ort wird noch bekannt gegeben - wir warten auf die Bestätigung der Ordnungsbehörde.
    Übernachtungsmöglichkeiten: Entweder anfragen bei paPPa.com per mail webmaster@paPPa.com und/oder Angebote und Nachfragen hier eintragen: http://www.isonet.fr/facilities
    8. Juli 2001 Presseerklärung der Hungerstreikenden veröffentlicht - Langfassung hier: http://www.isonet.fr/press/press_germ_lang.htm - Kurzfassung folgt
    8. Juli 2001 Solidaritätshungerstreiks und Infostände am 14.7.01 geplant in
  • Stuttgart Kontakt: GNassos@vaeter-aktuell.de Telefon + Fax von 9 bis 19:00 Uhr 0711-636 55 26
    "Der Hungerstreik soll am 14.7.2001 um 9:00 Uhr am Stuttgarter Schloßplatz anfangen und bis Abends andauern. An alle, die mitmachen wollen: Bilder/Fotos von den eigenen Kindern mitbringen und ein Plakat basteln, mit den entsprechenden Forderungen, z. B. "Habe meine Kinder seit X Monaten/Jahren nicht gesehen" oder "Dieser Staat hindert mich daran meine Kinder zu sehen" usw.
  • Saarbrücken Infoveranstaltung und Soliadritätsbekundung mit dem Berliner Hungerstreik duch den Väteraufbruch für Kinder e.V., Kontakt: Georg.Dauer@t-online.de
  • Löhne Kontakt Löhner Elterninitiative: medienbuero@t-online.de
  • 8. Juli 2001 Folgende weitere Organisationen unterstützen den Hungerstreik (Gesamtliste Stand 7.7.01):
    - Weitere Unterstützer können sich hier eintragen: www.isonet.fr/support -
  • USA: P.A.R.E.N.T International www.childrenabduction.com + The Children's Voice + Center for Children's Justice, Inc. www.childrensjustice.org
  • Frankreich: Collectif pour le Retour des Enfants Enleves au Liban
  • Großbrittanien: Family Routes www.familyroutes.org + UK Men's movement www.ukmm.org.uk + Live Beat Dads UK www.lbduk.org
  • Australien: Nuance http://go.to/nuance/
  • Schweden: UFR Umgängesrätts Föräldrarnas Riksförening (Association for Equal Parenting) www.ufr.org
  • Schweiz: SOS Childabduction Schweiz www.inf.ethz.ch/~gut/soscag/
  • Deutschland: Väter aktuell - Thomas Sochart www.vaeter-aktuell.de + Initiative der Großeltern von Trennung und Scheidung betroffener Kinder www.paPPa.com/familie/grosselt.htm + DEUTSCHE VÄTER IM EXIL www.freebox.com/winkler + Löhner Elterninitiative medienbuero@t-online.de
  • 5. Juli 2001 M. Elfeke bleibt in Haft - Demo in Paris angekündigt
    Kurzinformation: Heute 05.07. fand eine Gerichtsverhandlung zur Freilassung von Maurice Elfeke statt. Es wurde gegen seine Entlassung entschieden. Für Montag 09.07. um 14 Uhr ist eine Protestkundgebung gegen die Inhaftierung von Maurice Elfeke vor der deutschen Botschaft in Paris vorgesehen. - Mehr zu Maurice hier: Internationale Unterstützerliste für Maurice Elfeke http://www.isonet.fr/maurice + http://www.fathersforlife.org/feminism/hfj/elfeke.htm
    26. Juni 2001 Karin Jäckels Bitte an die die deutschen Medien , über den Hungerstreik zu informieren - WORUM GEHT ES EIGENTLICH?
    8. Juni 2001 The Washington Post: Give Back the Children - Gebt die Kinder zurück
    Ein Jahr nach den Zusagen Deutschlands anlässlich des Besuchs von Präsident Clinton: "Die deutschen Behörden sagen, sie könnten geschlossene Fälle nicht wieder öffnen - obwohl schätzungsweise 172 davon ohne die Rückführung des Kindes geendet haben. Die deutschen Politiker beharren darauf, dass sich niemand in ihre unabhängige Justiz einmischen darf."

    Scheidungswaisen: 2 Millionen deutsche Kinder als Scheidungswaisen - die entstehen so:

    HINTERGRÜNDE:


    26. Juni 2001 - Karin Jäckels Bitte an die die deutschen Medien, über den Hungerstreik zu informieren - WORUM GEHT ES EIGENTLICH?


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    Stand dieser Seite: 22.7.2001 - Fundstelle: http://www.paPPa.com/hunger/index.htm
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