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| 9.6.10 | Mehr Klarheit und Rechtssicherheit? 14 von 27 EU-Länder regeln Auslands-Scheidungen |
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Im Streitfall gilt zunächst das Recht des Wohnorts Etwa eine Million Ehepaare beabsichtigen jedes Jahr in Europa die Scheidung. Immerhin jeder siebente Scheidungsfall, rund 140.000, sind binational davon 30000 in Deutschland. Aufgrund der unterschiedlichen Rechtssysteme kann dieses Unterfangen kafkaeske Ausmaße annehmen. Während in Schweden eine Scheidung über die Post möglich ist, sind in Malta Scheidungen gesetzlich verboten. Der Partner, der am schnellsten vor Gericht die Scheidung einreichte, konnte in der Regel bestimmen in welchen Land die Scheidung verhandelt wird. Die luxemburgische EU-Justizkommissarin Viviane Reding vertritt die Ansicht, oft suche sich ein Partner das Land mit den für ihn günstigsten Bedingungen aus - etwa um nur geringe Unterhaltszahlungen leisten zu müssen, das ginge häufig zu Lasten von Frau und Kindern. Künftig sollen die Trennungswilligen wählen können, ob sie das Scheidungsrecht ihres Heimatlandes bevorzugen oder das ihres Wohnsitzes. Im Streitfall gilt zunächst das Recht des Wohnorts. Die neuen EU-Regeln betreffen aber nur Bürger aus EU-Ländern, also zum Beispiel keine deutsch-türkischen Paare. Neue Regelungen berühren nicht das nationale Scheidungsrecht Auch Regelungen etwa zu Sorgerechts- oder Unterhaltsentscheidungen werden nicht angetastet. Seit Jahren arbeiten die EU-Staaten an einem einheitlichen Scheidungsrecht, bislang wegen der Blockade Schwedens aber ohne Erfolg. Angeblich soll es den scheidungswilligen Paaren "mehr Klarheit und Rechtssicherheit über das anwendbare Recht im Scheidungsfall bringen" und die Ehegatten künftig hätten mehr Wahlfreiheit. Allerdings soll kein Land zu etwas gezwungen werden, das gegen seine Ordnung verstößt. So kann Malta etwa sein strenges Scheidungsrecht behalten. Für ein deutsches Paar aber, das auf Malta lebt, wäre mit den geplanten EU-Regeln eine Scheidung künftig nach deutschem Recht einfacher möglich. Ein spanisches Paar, das in Deutschland lebt, könnte künftig auch nach deutschem Recht geschieden werden. Außerdem kann ein Ehepartner nicht mehr gegen seinen Willen geschieden werden. Wenn ein polnischer Ehemann nach Finnland zieht und dort die Scheidung ohne Zustimmung seiner Frau verlangt, ist das in Zukunft unmöglich. "Man braucht zwei Leute, um zu heiraten, und man braucht auch zwei, um sich scheiden zu lassen", sagt Kommissarin Reding. Ohne Anwaltliche Hilfe wird es wohl auch künftig trotz der angeblich glasklaren Regeln nicht gehen. Denn ganz banal ist das Regelwerk nicht. Nur 14 der 27 EU-Staaten bekennen sich zum neuen Regelwerk. Dass zunächst 14 Staaten die gemeinsamen Regeln mit dem Einverständnis der gesamten EU in Kraft setzen, wird durch das Verfahren „verstärkten Zusammenarbeit“ ermöglicht. Die Möglichkeit der „verstärkten Zusammenarbeit“ wurde bislang noch nie genutzt. Laut EU-Vertrag ist sie nur „als letztes Mittel“ zulässig, wenn „die mit dieser Zusammenarbeit angestrebten Ziele von der Union in ihrer Gesamtheit nicht innerhalb eines vertretbaren Zeitraums verwirklicht werden können“.
Kommentar [Doris Simon, DLF, 4.06.2010]. |
| 9.6.10 | Gender Mainstream - Schöne neue Sprache |
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Gehören Wörter, wie Vater, Mutter und Fußgängerstreifen auf dem Sprachindex? Nach Anweisung der Stadt Bern an alle Mitarbeiter sollen Texte geschlechtergerecht formuliert werden. Begriffe, wie Fußgängerstreifen sollen auf eine Schwarze Liste. Statt Fußgängerstreifen muss es nun richtig Zebrastreifen heißen. Es sei Ziel die Gleichstellung von Mann und Frau und dazu gehöre auch eine geschlechtergerechte Sprache, begründete Nadine Wenger, Projektmitarbeiterin bei der Fachstelle für die Gleichstellung von Frau und Mann in Bern, diese Maßnahme. Die Schweizerische Bundeskanzlei geht noch in ihren 192 Seiten langen „Leitfaden zum geschlechtergerechten Formulieren im Deutschen“ einen Schritt weiter und empfiehlt unter anderen Begriffe, wie Mutter und Vater durch die Verwendung von geschlechtsabstrakten Personenbezeichnungen "Elternteil" oder "das Elter" zu ersetzen um die Häufung von Paarformen zu vermeiden. Folgende Begriffe werden als problematisch angesehen und sollen durch nachfolgende ersetzt werden:
Leitfaden zum geschlechtergerechten Formulieren im Deutschen (PDF, 1138 Kb) |
| 8.6.10 | Großeltern von Scheidungskindern haben oft schlechte Karten |
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Wenn die Enkel fehlen Nach einer aktuellen Schätzung sind jedes Jahr 350.000 Kinder von Scheidung oder Trennung der Eltern betroffen. Schon nach einem Jahr hat nur noch die Hälfte der Kinder regelmäßigen Kontakt zu beiden Elternteilen. Die Verbindung zur anderen Seite, den dazugehörigen Verwandten, und insbesondere auch zu Oma und Opa, reißt ab. Dies ist oft der Beginn eines verzweifelten Bemühens der Großeltern, den Umgang mit den Kindern doch noch irgendwie erhalten zu können.
ZDF, Mona Lisa, 30.5.2010 |
| 18.5.10 | Käpt’n Blaubär und Hein Blöd Pfingsten in Ketzin |
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Bernhard Lassahn hat seinen Besuch im Jugendclub zugesagt und bringt Käpt’n Blaubär und Hein Blöd mit. Pfingstsonntag ab 11.00 Uhr ist Familienbrunch Nach seinem Besuch im Mikado-Jugendclub könnt Ihr mit der Ponykutsche zur Kind-Vater-Mutter-Begegnungsstätte Lindenhof Nauener Chaussee 7 14669 Ketzin fahren und dort einiges erleben.(zwischen Ketzin und Vorketzin, gegenüber der Baumschule) Einladung als pdf-Datei Gastgeber: Kind-Vater-Mutter-Begegnungsstätte Lindenhof e.V. und Jugendclub Mikado Sponsor: Autotechnics GmbH, Rudower Str. 87, 12524 Berlin Unterstützer: AGENS e.V., paPPa.com e.V.
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| 18.5.10 | 10 Jahre Männerhaus in Oldenburg |
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Bericht über den Geburtstag 10 Jahre Männer-Wohn-Hilfe
Oldenburg! |
| 27.12.09 | Menschenrechtsverletzung in Deutschand! - Wieder eine Klatsche vom EMRK! | ||
Bereits im Juli 2000 wurde Deutschland im Fall Elsholz gegen Deutschland vom höchsten europäischen Gericht in Straßburg wegen Verweigerung des Umgangsrechts eines Vaters für sein nichtehelich geborenes Kind, wegen Verletzung des Rechts auf Familienleben und damit wegen Menschenrechtsverletzung (Art 6, 8 EMRK) verurteilt. Der Menschenrechtsgerichtshof widersprach damals den deutschen Richtern und führte zur Begründung unter anderem an, dass sie kein psychologisches Gutachten herangezogen hatten. Deutschland habe damit gegen zwei Bestimmungen der europäischen Menschenrechtskonvention verstoßen, das Recht auf ein Familienleben und das Recht auf einen fairen Prozess. Erneut stellten die Richter eine Verletzung der Menschenrechtskonvention fest. In dem von Rechtsanwalt Georg Rixe geführten Verfahren Zaunegger/Deutschland - Nr. 22028/04 hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR/EuGHMR) durch seine Grundsatzentscheidung vom 03.12.2009 das Recht außerehelicher Kinder auf beide Eltern gestärkt und die langjährige Diskriminierung von Vätern bei der elterlichen Sorge verurteilt. Die Klage des Vaters vor dem Bundesverfassungsgericht hätte nicht einfach mit der Begründung abgewiesen werden dürfen, dass eine Entscheidung gegen den Willen der Mutter in jedem Fall schlecht für das Kind wäre. Dies verstoße gegen das Diskriminierungsverbot und das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens. In den meisten Ländern Europas gilt ein gemeinsames Sorgerecht. Nur in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein haben Mütter ein Vetorecht. Bei der Entscheidung des Straßburger Gerichts ging es nicht um das Recht, das Kind zu sehen; dies ist auch für nichteheliche Väter anerkannt. Die Straßburger Richter widersprachen zugleich dem Bundesverfassungsgericht, das die Sorgerechtsregelung für unverheiratete Paare im Januar 2003 bestätigt hatte. Das Bundesverfassungsgericht vertrat die Auffassung, wenn Frauen die Teilung des Sorgerechts ablehnten, sei davon auszugehen, dass sie schwerwiegende, von der "Wahrung des Kindeswohls getragene Gründe" hätten. Dieses Argument nannte der Gerichtshof für Menschenrechte "nicht überzeugend". Zwar könnten Gerichtsverfahren zur Regelung des Sorgerechts auf ein Kind verstörend wirken. Das deutsche Recht sehe eine solche gerichtliche Überprüfung aber vor, wenn Paare verheiratet oder geschieden seien. Es gebe keine "hinreichenden Gründe", ledigen Eltern weniger gerichtliche Prüfungsmöglichkeit zu geben. Binnen drei Monaten kann die Bundesregierung Rechtsmittel einlegen. Wer hat entschieden? Eine kleine Kammer des Gerichtshofs mit Richterinnen und Richtern aus Dänemark, Tschechien, Liechtenstein, Monaco, Mazedonien und Estland – und Deutschland. Richter Bertram Schmitt stimmte als einziger gegen das Urteil und schrieb ein Sondervotum. Er trat dafür ein, den Deutschen ihre Sonderregeln zum Sorgerecht für nichteheliche Kinder zu erhalten. Dies sei besser als per Gerichtsbeschluss „erzwungene Harmonie“. Bei einer definitiven Verurteilung muss Deutschland auf dieses Urteil reagieren. Dazu verpflichte Artikel 46 der Menschenrechtskonvention. Urteil: The European Court of Human Rights, CASE OF ZAUNEGGER v. GERMANY, 3.12.09
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| 27.12.09 | Gewaltschutzhaus Lindenhof Ketzin | ||
Ziel der Bemühungen soll es sein, denen, die Hilfe benötigen, einen geschützten Rahmen für sich und ihre Kinder zu geben, unabhängig vom Geschlecht. Trennungskindern, deren Eltern oder Elternteilen, Großeltern wird ein Ort der Begegnung und Kommunikation bereit gestellt. Ein weiteres Projekt: Kind-Vater-Mutter Begegnungsstätte |
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| 27.12.09 | Bericht aus der Schweiz: "Väterhaus: Männer in der Defensive" | ||
Radio DRS1 Doppelpunkt zum Thema "Väterhaus: Männer in der Defensive" …Sie verpasst ihm eine Ohrfeige. Sie beisst und kratzt ihn. Haut ihm eine Flasche auf den Kopf. Gewalt in einer Partnerschaft ist nicht nur männlich. Zahlen der Polizei zeigen nämlich, dass bei häuslicher Gewalt fast jedes fünfte Mal Frauen ihre Männer attackieren. Sie setzen ihren Partnern nicht nur körperlich zu, sie wenden oft auch psychischen Druck an. Lange blieb dieses Thema in der Öffentlichkeit ein Tabu - auch, weil Männer, die von ihren Frauen Gewalt erfahren, aus Scham nicht darüber reden wollten. Und bei Anzeigen stiessen sie oft auf Unverständnis: «Lösen Sie Ihr Problem wie ein Mann» - das soll ein Polizist einem männlichen Opfer gesagt haben… |
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| 27.12.09 | Kindergeld, Kindesunterhalt: Wesentliche Änderungen ab dem 1. Januar 2010 im Überblick | ||
Das Kindergeld steigt für das erste und zweite Kind monatlich von 164 Euro auf 184 Euro, für das dritte Kind von 170 Euro auf 190 Euro und für alle weiteren Kinder von 195 Euro auf 215 Euro. Die Erhöhung der Freibeträge für Kinder wirkt sich auch auf die Unterhaltsansprüche von Kindern von allein erziehenden Eltern aus. Der gesetzliche Mindestunterhalt wird angepasst und beträgt ab Januar 2010
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| 27.12.09 | Gemeinsamen Sorgerechts für nicht verheiratete Eltern? - den Abgeordneten auf den Zahn fühlen! | ||
Sehr geehrte Frau N, die Problematik des gemeinsamen Sorgerechts bei nicht verheirateten Eltern führte im Rahmen der jüngsten Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes zu zahlreichen Kontroversen. Deshalb möchte ich Sie gerne zu einem gemeinsamen Gespräch am 1. Februar 2010 um 18.00 Uhr in meinem Wahlkreisbüro in Siegen einladen, bei dem ich mit Ihnen und weiteren Gegnern bzw. Befürwortern des geteilten Sorgerechts bei unverheirateten Eltern konstruktiv über das Pro und Contra diskutieren möchte.
_Wahlkreisbüro Siegen: _ Bei Fragen können Sie sich gerne in meinem Wahlkreisbüro melden (Tel.: 0271 -- 231 61 35).
Mit freundlichen Grüßen abgeordnetenwatch.de, 17.12.09 |
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| 27.12.09 | BGH Unterhalt muss Existenzminimum abdecken | ||
Ledige Mütter haben in den ersten drei Lebensjahren des Kindes einen Unterhaltsanspruch von mindestens 770 Euro. focus.de, 17.12.09 |
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| 27.12.09 | Petitionsausschuss: Wissenschaftliche Untersuchung zum Sorgerecht erforderlich | ||
Das elterliche Sorgerecht für Kinder, die in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft geboren wurden, soll auf den Prüfstand. Dafür hat sich der Petitionsausschuss am Mittwochmorgen ausgesprochen. Einstimmig beschlossen die Parlamentarier, die Eingabe eines Vaters den Bundestagsfraktionen zur Kenntnis zu geben und dem Bundesjustizministerium als „Material“ zu überweisen. Damit möchte der Ausschuss sicherstellen, dass die Beschwerde des nichtverheirateten Vaters in die Vorbereitung von Gesetzentwürfen einbezogen wird. Derzeit ist das Sorgerecht des Petenten von der Abgabe übereinstimmender Sorgerechtserklärungen beider Elternteile abhängig. Im konkreten Fall fordert der betroffene Mann ein gemeinsames Sorgerecht für nichteheliche Väter und Mütter. Er begründet seine Eingabe damit, dass Mütter mit alleinigem Sorgerecht dieses als Druckmittel gegenüber dem Partner einsetzen könnten. Die Ausschussmitglieder verwiesen auf eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte, nachdem die Bevorzugung unverheirateter Mütter bei der Klärung des Sorgerechts gegen das Diskriminierungsverbot verstößt. Positiv hob der Ausschuss Maßnahmen des Justizministeriums hervor, die Aufschluss darüber geben sollen, ob die dem geltenden Regelungskonzept zugrunde liegenden Annahmen noch Bestand haben. Eine im März 2009 begonnene wissenschaftliche Untersuchung, die verlässliche Erkenntnisse über die tatsächlichen Gegebenheiten liefern soll, sei „dringend erforderlich“, betonten die Ausschussmitglieder. bundestag.de, 16.12.2009 |
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| 27.12.09 | Schweiz - Gemeinsames Sorgerecht soll zur Regel werden | ||
Nach einer Scheidung sollen in Zukunft beide Elternteile das gemeinsame Sorgerecht für ihre Kinder haben. Der Bundesrat lässt eine entsprechende ZGB-Revision ausarbeiten. Bei ledigen Eltern soll das gemeinsame Sorgerecht weiterhin nur möglich sein, wenn die Mutter damit einverstanden ist. Wer das Besuchsrecht behindert, wird bestraft. Ergänzung des Strafgesetzbuches, wonach künftig ein Elternteil bestraft wird, wenn er die Ausübung des Besuchsrechts behindert. tagesschau.sf , 16. Dezember 2009 |
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| 27.12.09 | Sorgerecht entzogen: Mutter verweigerte Ex-Mann Umgangsrecht mit Sohn | ||
München - Weil sie dem geschiedenen Partner den Umgang mit dem gemeinsamen Kind ohne triftigen Grund verweigerte, hat das Amtsgericht München einer Mutter das Sorgerecht entzogen. Nach dem Scheitern mehrerer Vermittlungsversuche wurde das Sorgerecht noch im Verhandlungssaal dem Vater übergeben, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. Demnach erfolgte die Trennung von Mutter und Sohn bereits am vergangenen Mittwoch. Zuvor hatten sich die Eltern das Sorgerecht geteilt. net-tribune.de, 02. Dezember 2009 |
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| 31.7.09 | Buchvorstellung: "Weil die Mutter es nicht wollte. Wie ein Kind zum "Halbwaisen" gemacht wurde" von Otto Zsok | ||
Dokumentation einer Entfremdung zwischen Vater und Sohn von Dr. Otto Zsok - Dieses Buch, das beispiellos genau und mutig eine wahre Geschichte erzählt und die Fakten belegt und dokumentiert, ist allen zu empfehlen, die mit Kindern zu tun haben. Die Botschaft lautet: Kinder sind nicht "Besitz" eines Elternteils. Sie brauchen Vater und Mutter, um sich seelisch gesund entwickeln zu können. Und: Elternschaft ist Sache zweier Menschen! Mit einer Rezension von Cornelia Schenk: "Der Autor klagt die Mutter seines Sohnes an, den gemeinsamen Sohn zum Halbwaisen gemacht zu haben, aber er denkt auch an jene, die ein ähnliches Schicksal erleiden müssen wie er. Durch sein Fallbeispiel möchte er an Gerichte, Jugendämter, Rechtsanwälte und Familienberatungen appellieren, sensibler und engagierter umzugehen mit dem seelischen Wohl der Trennungs- und Scheidungskinder." |
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| 31.7.09 | Lehren aus 10 Jahren Entfremdung von meinem Sohn |
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Offener Brief an verantwortliche Eltern, Familienrichter und Politiker von Dr. Otto Zsok |
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| 23.11.08 | Buchvorstellung: "Ich bin es, Dein Vater" von Otto Zsok | ||
"Ein 51-jähriger Vater, der seinen Sohn seit zehn Jahren (1999 - 2008) nicht sehen darf, präsentiert in diesem Buch ein Lebensdokument zum fünfzehnten Geburtstag seines Sohnes. Briefe, Tagebuchaufzeichnungen und 71 Fotos erzählen von Empfindungen der Seele. ... Für Mütter wie Väter, die unter der Trennung leiden, sehr geeignet als meditative Lektüre." Buchvorstellung und Leserstimmen |
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| 23.11.08 | SCHLUSSLICHT - Preisverleihung für männerverunglimpfende Werbung | ||
"Mit der Website www.schlusslicht.blogspot.com starte ich eine Initiative, die ab sofort halb- oder jährlich (Entscheidung fällt in Kürze) postalisch mit korrektem Anschreiben und Urkunde Preise („Goldenes / Silbernes / Bronzenes Schlusslicht“) für die männerverunglimpfendsten bzw. -verachtendsten Werbungen vergibt. Quasi in Anlehnung an die „Himbeere“ für schlechte Filme / Schauspieler. Wie Ihr sehen könnte, habe ich schon eine ganze Menge an Beispielen zusammengetragen, die auf mitunter subtile, mitunter äußerst deutliche Art und Weise ausdrücken, wie viel der Mann in dieser Gesellschaft wert. Jeder, der weitere Beispiele parat hat, kann sich damit äußern. |
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| 8.8.08 | Nicht nur ein Jugendroman: "Er wollte nur mein Vater sein" | ||
Otto Zsok stellt den Roman "Er wollte nur mein Vater sein" von Cornelia Schenk vor. |
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| 8.8.08 | Was vom Manne übrig blieb ... | ||
Nicht nur Arne Hoffmann ist begeistert von Walter Hollsteins Buch "Was vom Manne übrig blieb: Krise und Zukunft des starken Geschlechts" - "Ich habe seit Jahren nicht mehr eine so gute Darstellung über die Situation des Mannes in unserer Gesellschaft gelesen." Drei Buchbesprechungen bei Amazon |
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| 5.7.07 | TV-Tip für kommenden Montag, 9. Juli - ARD report München - 21:45 Uhr | ||
| Ein Beitrag der Sendung beschäftigt sich mit den traurigen Zuständen an deutschen Familiengerichten. Neben Richter Rudolph, Cochem, und Ursula Kodjoe kommt auch ein Vater zu Wort. Er hat nach jahrelangem Kontaktabbruch zu seinem Sohn eine Klage am Europäischen Gerichtshof eingereicht. Dieser "Fall" ist Teil der paPPa.com Aktion "Wir wollen unser Menschenrecht" | |||
| 5.7.07 | Neuer Link: PRESSEBLOG | ||
| Viele Hinweise zu Presseberichten (und mehr) rund um das Thema Familie und Kinder unter http://presseblog.blogger.de/ | |||
| 10.6.07 | Väter-Demo 2007: 500 Luftballons für 500 Trennungskinder | ||
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| 17.5.07 | Offene Briefe an die Bundesfamilienministerin von der Leyen zum Vatertag 2007 | ||
paPPa.com e.V.: "Familienpolitik auch weiterhin ohne Männer und Väter?" - Die deutsche Familienpolitik ignoriert bislang die Bedürfnisse von Scheidungsfamilien, von Männern und von Vätern MANNdat + VAfK Euregio-Aachen: Erschwernisse für aktiv erziehende Väter in Deutschland |
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| 17.5.07 | Väteraufbruch für Kinder - Aufruf zu Demo am 16. Juni 2007 in Berlin "Kinder schützen – Väter schätzen" |
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Unter dem Motto „Kinder schützen – Väter schätzen" ruft der Väteraufbruch für Kinder e.V. zur bundesweiten Väter-Demo am 16. Juni 2007 in Berlin auf. Die Demo beginnt um 12 Uhr am Berliner Fernsehturm in der Panoramastraße. Zwischenstationen sind am Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie am Bundesministerium der Justiz geplant. Die Abschlussveranstaltung findet gegen 16 Uhr am Brandenburger Tor oder am Westportal des Reichstages statt. Nähere Informationen zur den Inhalten der Demo sind in den nächsten Tagen unter http://www.demo.vafk.de/ abrufbar. |
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| 17.5.07 | Begutachtete Scheidungseltern! Bitte an Forschungsprojekt von Prof. Jopt beteiligen! | ||
Prof. Uwe Jopt, Universität Bielefeld, bittet Eltern um Beteiligung an seinem aktuellen Forschungsprojekt "Psychologische Begutachtung – Folgen für die Kinder - Erfahrungen und Ansichten aus Elternsicht". Es werden Eltern gesucht, die im Rahmen ihres früheren Scheidungs- bzw. Trennungsverfahrens in den letzten 5 Jahren (!) Erfahrungen mit psychologischen Gutachtern gemacht haben. Insbesondere soll untersucht werden, wie sich deren Beteiligung auf die anschließende psychologische Lage der Kinder und auf die Beziehung der Eltern zueinander ausgewirkt hat. Da solche Gutachter unterschiedliche Arbeitsansätze vertreten, soll darüber hinaus aus den einschlägigen Erfahrungen der Eltern abgeleitet werden, wie ihre Arbeitsweise ggf. verbessert werden muss, damit sie wirksam zur psychischen Entlastung von Trennungskindern und deren Familien beitragen können. Der 17-seitige Fragebogen und weitere Informationen können angefordert werden per Telefon bei Frau Zütphen unter 0521 915 11 55 oder per Fax 0521 106 8014 oder per Mail uwe.jopt@uni-bielefeld.de |
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| 17.5.07 | Buch-Empfehlung: "Der Scheidungsratgeber für Männer" von Christof Obermann und Klaus Wilpert | ||
Auszug aus Kurzrezension bei Amazon.de: "Wem es nicht nur darum geht, Fehler zu vermeiden, also insbesondere Geld zu sparen, sondern auch darum, als Vater in der Verantwortung zu bleiben, ist hier wirklich gut aufgehoben. Es schreiben hier Fachleute (Psychologe und Familienrechtler), welche die beiden wichtigen Themen im Trennungsprozess behandeln. Das rein juristische (eher das Geld betreffende) und die emotional-psychische Seite (Umgang mit sich selbst und allen anderen Beteiligten - Kind, Frau, Gericht, Sachverständige etc.) sind in diesem aktuellen Ratgeber in gut lesbarer Form angesprochen. Er ermuntert dazu, ein wenig kämpferisch zu sein und eben nicht den Kopf in des Sand zu stecken. (...) " Eine ausführlichere Renzension bei paPPa.com folgt. |
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| 13.2.07 | Bundesverfassungsgericht 13.2.07: Keine Verwertung heimlicher Vaterschaftstest – Gesetzgeber muss Verfahren allein zur Feststellung der Vaterschaft bis März 2008 bereitstellen | ||
Pressemittung Bundesverfassungsgericht 13.2.07 - Urteil des Ersten Senats vom 13.2.07 - 1 BvR 421/05 Interview mit dem beschwerdeführenden Vater: "Heute würde
ich manches anders machen" SPIEGEL-Forum: Sollen heimliche Vaterschaftstest rechtsverbindlich sein? |
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| 13.2.07 | Rechtsanwalt Robert Schulte-Frohlinde: "Familie, Politik und Recht" | ||
Der nichteheliche Vater erhält nach deutschem Recht das Sorgerecht für sein Kind nur durch Zustimmung der Mutter. Das Bundesverfassungsgericht hat im Jahr 2003 diese Regelung für verfassungsgemäß erklärt, wenn der Gesetzgeber die ihr zu Grunde gelegten Annahmen überprüft und bestätigt findet. Dieser Beitrag geht der Frage nach, inwieweit der Gesetzgeber diese Voraussetzung erfüllt hat. "(...) Die gesetzliche Regelung ist in der Konsequenz nicht geeignet,
das Elternrecht des Vaters zu wahren, da sie mangels tatsächlicher
Grundlage objektiv willkürlich ist. Der Gesetzgeber handelt willkürlich,
wenn sich ein sachgerechter Grund für eine gesetzliche Bestimmung
nicht finden läßt. (...)" Hinweis paPPa.com: Die vom "Väteraufbruch für Kinder"
jüngst gestartete Initiative zur Befragung von Vätern nichtehelich
geborener Kinder erhält vor diesem Hintergrund ihre besondere Bedeutung, bitte bei der Aktion mitmachen -> http://vafk-berlin.de/modules/news/article.php?storyid=16 |
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| 13.2.07 | Hartz IV bei getrennten Eltern: Petition an den Deutschen Bundestag - Mitmachen! | ||
In der bisherigen Praxis der JobCenter werden trotz gemeinsamer Betreuung die Kinder grundsätzlich nur bei einem Elternteil berücksichtigt, beim anderen werden mit seinem Regelsatz weder die Wohn- noch die Verpflegungskosten und die weiteren Unkosten für die Ausübung der Betreung und Sorge für die Kinder berücksichtigt. Der Petent fordert daher, dass nach einer Trennung bei gemeinsamer Ausübung der elterlichen Sorge die Kinder den Bedarfsgemeinschaften beider Elternteile im Rahmen der Grundsicherung für Arbeitssuchende zugerechnet werden. Abschlusstermin für die Mitzeichnung dieser Petition: 7. März 2007 |
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| 13.2.07 | Hartz IV und Umgangskosten - Welche Ansprüche haben getrennt lebende Eltern? | ||
Seit Anfang 2005 beklagt paPPa.com die Praxis von Sozialämtern und JobCentern, wenn diese die vor Hartz IV bewilligten Beihilfen zu Umgangskosten nunmehr schlicht verweigern mit der Behauptung, dafür gebe es keine Rechtsgrundlage. Nun liegt uns der Text der Grundsatzentscheidung des Bundessozialgerichts, Urteil vom 7.11.06 - Az. B 7b AS 14/06 R vor und wird bei paPPa.com mit den entsprechenden Konsequenzen dokumentiert, siehe die Informationsseite "Umgangskosten nach Hartz IV". Das Ergebnis: Es besteht ein Anspruch auf Erstattung der Fahrtkosten (gegen das Sozialamt) und ein Anspruch auf Verpflegungsmehraufwand (gegen das JobCenter/Arbeitsagentur). Die bereits früher formulierten Musterklagen wurden entsprechend geändert. Diskussion zu Umgangskosten und Hartz IV im paPPa.com-Forum |
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| 13.2.07 | Gerichtlich geregelter Umgang sollte regelmäßig Übernachtungen und Ferien enthalten | ||
Bundesverfassungsgericht - BVerfG, 1 BvR 1827/06 vom 26.9.06: Die lediglich pauschale Verweigerung von Übernachtungen und Ferienumgängen stellt eine Verletzung des Elternrechts auf Umgang dar Zentrales Problem des Umgangsstreites war die Frage der Übernachtung des Kindes beim Vater. Bei einem noch nicht einmal dreijährigen Kind spreche keine Vermutung dafür, dass die Übernachtung beim Umgangsberechtigten dem Kindeswohl diene, meinte das Oberlandesgericht München. Und: Solange das Kind noch nicht zur Schule gehe, sei die Anordnung eines Ferienumgangs "nicht angezeigt". Hierzu das Bundesverfassungsgericht: "Soweit das Oberlandesgericht dem Beschwerdeführer Übernachtungs- und Ferienumgänge mit seinem Sohn versagt hat, hat es weder die materielle Bedeutung des Elternrechts noch seine Ausstrahlung auf die Verfahrensgestaltung hinreichend berücksichtigt." Das BVerfG rügt die mangelnde Untersuchung des Einzelfalles durch das Oberlandesgericht (nähere Untersuchung des Kindeswillens, ggf. Sachverständigengutachten und Verfahrenspflegerbestellung) und verweist die Sache zurück an das OLG. ... Damit haben Kind und Vater leider immer noch nicht den gewünschten Umgang und das Oberlandesgericht wird im Zweifel halt neue Gründe finden ... Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts enthält allerdings eine ganze Reihe interessanter Ausführung zur Bedeutung des Umgangsrechts und ist schon von daher lesenswert. Siehe hierzu auch schon BVerfG, 1 BvR 552/04 vom 7.3.2005: "Es ist zumindest erläuterungsbedürftig, warum mehrwöchige Umgangskontakte größere Probleme bei der Durchführung des Umgangs bereiten sollen (...) . Überdies ist nicht erkennbar, ob das OLG unter Verhältnismäßigkeitsgesichtspunkten berücksichtigt hat, dass gerade die Möglichkeit eines mehrwöchigen Zusammenlebens im Rahmen eines Urlaubs wesentlich dazu beitragen kann, die gefühlsmäßigen Bindungen des Kindes zum nichtsorgeberechtigten Elternteil aufrechtzuerhalten und zu festigen." |
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| 13.2.07 | Generationenbarometer 2006: Allensbachstudie zum Verhältnis zwischen den Generationen und dem Wert der Familie | ||
Noch nie wurde in deutschen Familien so wenig geschlagen Schlachtfeld Familie? Das Heidelberger
Familienbüro kommentiert am 26.1.07: |
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| 13.2.07 | Lernen aus dem Fall Kevin? | ||
Sabine Beppler-Spahl über falsches Misstrauen gegenüber Eltern - NOVO Heft 86 - Jan./Feb. 2007 |
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| 13.2.07 | Erfahrung aus dem Fall Kevin: Der beliebteste Satz deutscher Beamter "Wir sind nicht zuständig." | ||
Der Tod des kleinen Kevin ist eine Geschichte des Versagens. 24 Knochenbrüche wurden bei Kevins Obduktion festgestellt. Als der Kleine noch lebte will niemand die Misshandlungen bemerkt haben - weder die Ärzte noch das Jugendamt. Nun geht der Untersuchungsausschuss in die nächste Runde und ein Satz fällt immer wieder: "Ich war nicht zuständig". STERN-Artikel vom 29. Januar 2007 Ein
Leser-Kommentar: TEAM |
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| 13.2.07 | Falschbeschuldigung Missbrauch - Erfahrungen aus "Kinderschänderprozessen" | ||
Missbrauchsverdacht
- Fehldiagnose - Folge "Alles in allem muss festgehalten werden, dass durch die Falschbeschuldigung mit dem Vorwurf des sexuellen Mißbrauchs nicht wiedergutzumachende Folgen verknüpft sind. Folgen, die nicht nur im Verfahren Worms eingetreten sind und dort durch Justiz und Behörden ein Schaden angerichtet wurde, der nicht wieder gut zu machen ist. Auch in einer Vielzahl anderer, weniger spektakulärer Fälle, die nicht derart von Medienberichten unterlegt waren und sind, verhält es sich so, dass die Folgen durch einen unprofessionellen Umgang mit dem Vorwurf nicht wiedergutzumachen sind. Es kann nach meiner Meinung kein Weg daran vorbeiführen, in derartigen Fällen mit größter Sorgfalt und Vorsicht vorzugehen und insbesondere im Rahmen des Ermittlungsverfahrens größte Sorgfalt walten zu lassen, da der Schaden verschlimmert wird, wenn das Verfahren in einer öffentlichen Hauptverhandlung thematisiert wird." |
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| 13.2.07 | Falsche sexuelle Missbrauchserinnerungen | ||
Forum für iatrogen induzierte falsche Erinnerungen Themen sind „Iatrogene Induzierung falscher sexueller Missbrauchserinnerungen“ und „Fehldiagnose Multiple Persönlichkeitsstörung“ und „Falschanschuldigungen im Scheidungskrieg“ |
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| 13.2.07 | Antidemokratischer Gleichbehandlungszwang | ||
Kai Rogusch hält das „Allgemeine Gleichstellungsgesetz“ nicht nur für unpraktikabel, sondern auch für undemokratisch - NOVO Heft 83 - Juli/Aug. 2006 |
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| 13.2.07 | Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land? | ||
Wenn der Mensch zur MenschIn wird - recht belebtes Forum zum Thema Feminismus und Freiheit unter www.wgvdl.de |
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| 13.2.07 | DEIN glückliches Kind und Du - kostenloses eBook von Bettina Peters | ||
Bettina Peters: DEIN glückliches Kind und Du - Das zweite Buch
von Bettina Peters, Erstlingswerk "Männer wehrt euch", ist
erschienen und wird von der Autorin kostenlos
als eBook angeboten. |
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| 13.2.07 | Von Scheinvätern und eigenständigem Aufenthaltsrecht - Interessantes Dossier aus Österreich | ||
In Deutschland sieht der Gesetzgeber "dringenden Handlungsbedarf"
bei MigrantInnen, die ein deutsches Kind in Obhut haben - Ein Überblick |
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| 13.2.07 | Kinder und Väter in Not e.V. www.kuvin.de | ||
"Wir wollen Vätern helfen, die versuchen trotz Scheidung ihre Kinder zu schützen. Solche Hilfe ist dringend notwendig, da aufgrund der politischen Rahmenbedingungen von staatlicher Seite derzeit keine Hilfe für diese Kinder zu erwarten ist. Eine Mutter darf mit ihren Kindern tun und lassen was sie will, der Staat mischt sich erst dann ein, wenn es zu spät ist. Versucht der Vater den Kinder zu helfen, so wird er notfalls per Gerichtserlass daran gehindert. Andererseits kann aber der Vater ohne Grund und ohne das er sich irgend etwas zu schulden kommen lässt, auf Anordnung der Mutter, notfalls mit Polizeieinsatz, von jetzt auf gleich von seinen Kindern getrennt werden." |
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| 13.2.07 | Bamberg prüft Bedarf für ein Männerhaus | ||
Meldung der PMP - Passauer Neue Presse 7.12.2006: Die Stadt Bamberg prüft auf Anregung der örtlichen Polizei den Bedarf für ein Männerhaus. Dort sollten Männer vorübergehend unterkommen können, die Opfer von Gewalt geworden seien, aber auch Männer, von denen selbst Gewalt ausgehe, sagte ein Sprecher der Stadt Bamberg gestern. Ein Männerhaus sei aber nur in Kombination mit einer Beratungsstelle sinnvoll. Diese könnte entweder von einem Sozialverband oder von der Stadt selbst betrieben werden. Die Anregung für ein Männerhaus habe die Polizei gegeben, sagte der Stadtsprecher. Oft wüssten Männer in Konfliktfällen nicht, wo sie eine Unterkunft finden könnten. Auch Obdachlosenheime seien in der Regel für solche Männer keine Lösung. Die Finanzierung eines Männerhauses solle aber erst geprüft werden, wenn sicher sei, dass in Bamberg ein solches Männerhaus tatsächlich benötigt wird. |
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| 23.1.07 | Sie sind Vater eines nicht ehelich geborenen Kindes? Bitte Fragebogenaktion mitmachen! | ||
Eine Intiative des Väteraufbruch für Kinder Berlin: Seit der Kindschaftsrechtsreform von 1998 können nicht miteinander verheiratete Eltern das gemeinsame Sorgerecht für ihr Kind begründen, indem sie übereinstimmende Sorgerechtserklärungen abgeben. Tun sie das nicht, so hat die Mutter die Alleinsorge. Das Bundesjustizministerium hat im Sommer 2006 eine Fragebogenaktion durchgeführt, um die Praxis bei der Abgabe der gemeinsamen Sorgerechtserklärungen zu beobachten. Die Untersuchung berücksichtigt jedoch nur die Väter, die sich mit ihren Sorgerechtsproblemen an Jugendämter oder Anwälte gewandt haben. Alle anderen Betroffenen bleiben unberücksichtigt. Das Ministerium erfüllt mit seiner Untersuchung eine Forderung des Bundesverfassungsgerichts. Letzteres hatte in einem Urteil aus dem Jahr 2003 die gesetzliche Sorgerechtsregelung unter der Annahme für verfassungskonform erklärt, dass es bei zusammenlebenden und nicht miteinander verheirateten Eltern regelmäßig zu gemeinsamen Sorgerechtserklärungen komme. Aus Gesprächen mit Vätern haben wir den Eindruck gewonnen, dass diese Annahme falsch ist. Diesen Eindruck möchten wir nun durch eine breite Datengrundlage absichern und führen deshalb eine Internet-Befragung durch. Wir bitten alle betroffenen Väter, unseren Fragebogen auszufüllen. Die Aktion soll mithelfen, die grundsätzliche Alleinsorge der Mutter gemäß § 1626a BGB abzuschaffen. |
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| 23.1.07 | "Väter 2007" Umfrage von ELTERN FAMILY: Väter sind ihren Kindern so nah wie nie | ||
Pressemeldung ots 9.1.07. Das Münchner Forschungsinstitut Iconkids & Youth befragte im Auftrag der Zeitschrift ELTERN FAMILY 728 Schüler zwischen sechs und zwölf Jahren in persönlichen Interviews. Und es gibt bemerkenswert gute Nachrichten ... Einige besonders schöne Beispiele für diese Papa-freundliche Entwicklung: 80 Prozent der Kinder wissen, dass sie ihr Vater liebt. Nur noch jedes fünfte Kind hat manchmal Angst vor dem Vater. Und während Reden und Trostspenden noch in der Großelterngeneration nicht Vätersache war, sagt 2007 die deutliche Mehrheit der Kinder (67 Prozent), dass sie mit ihrem Vater über alles sprechen können. Die neuen (?) Väter sagen ihren Kindern nicht nur, dass sie sie lieben, sondern auch, dass sie stolz auf sie sind (74 Prozent). Und drei von vier Kindern werden regelmäßig von Papa getröstet, jedes zweite Kind zwischen sechs und zwölf Jahren wird abends vom Vater ins Bett gebracht. Aber was ist, wenn Papa nicht mehr zu Hause wohnt? Die schlechte Nachricht: Vor allem die Jüngsten leiden unter dem Verlust - von den sechs- und siebenjährigen Jungen sagen 83 Prozent, dass sie sich wünschen, Papa öfter zu sehen. Papa ... Komm! |
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| 23.1.07 | "Neue Väter - andere Kinder?" - Das Vaterbild im Umbruch | ||
Meldung bei Teachersnews Januar 07: Am Frankfurter Institut für Sozialforschung haben die Soziologen Andrea Bambey und Hans-Walter Gumbinger untersucht, wie sich die Rolle des Vaters gewandelt hat und wie sich dieser Wandel auf die Familienkonstellation auswirkt. Als Auszug aus ihrem Forschungsprojekt stellen sie in der neuesten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins "Forschung Frankfurt" (4/2006) drei Vater-Typen vor (...) An der Studie beteiligten sich über 1.500 Väter von Grundschulkindern aus dem Rhein-Main-Gebiet und nahmen Stellung zu traditionellen Rollenklischees, zu ihrer emotionalen Kompetenz, ihrem Einfühlungsvermögen gegenüber ihrem Kind und dem Erleben der Partnerschaft. Darüber hinaus wurden sie befragt, wie sie sich innerhalb der Familie engagieren, welche Position sie dort einnehmen und wie sicher sie sich in ihrer väterlichen Rolle fühlen. Auch die Einstellung der Väter zur Herkunftsfamilie wurde untersucht. (...) Informationen direkt beim IfS: Neue Väter - andere Kinder? Vaterschaft, familiale Triade und Sozialisation |
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| 23.1.07 | Deutschlandradio: Zeugungsstreik in Deutschland? Warum aus Männern keine Väter werden |
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"(...) Was geht in den Männern vor? Warum wollen sie nicht mehr Vater werden? Scheuen sie die finanzielle Belastung durch Kinder, haben sie Angst vor der Verantwortung als Vater? Das bedeutet immerhin, dass sie ihre Verantwortung anerkennen - und von einem wachsenden Misstrauen getrieben sind, im Trennungsfall zu wenig Rechte in Bezug auf ihr Kind zu behalten, dass sie, zumal ohne Eheschein, nur noch den "Zahlvater" abgeben sollen. (...)" Von Peter Leusch - Transkript der Sendung vom 1.9.06 als PDF-Dokument |
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| 23.1.07 | Studie: Väter leiden unter schlechter Vereinbarkeit von Beruf und Familie | ||
Newsletter Bundesfamilienministerium 8.1.07: Die europäischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind im Allgemeinen mit ihren Arbeitsbedingungen zufrieden. Dies zeigt die vierte Europäische Erhebung über Arbeitsbedingungen. Die gelungene Vereinbarkeit von Familie und Beruf spielt dabei neben der Arbeitsplatzsicherheit und positiven Atmosphäre eine zentrale Rolle. Berufstätige Väter geben jedoch im Vergleich zu Müttern häufiger an, unter der schlechten Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu leiden. |
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| 23.1.07 | Bundesfamilienministerin von der Leyen beklagt Mangel an "modernen Männern" in Deutschland | ||
Zur Klage von Frau von der Leyden in der BILD-Zeitung kommentiert das Heidelberger Familienbüro am 15.1.07 zutreffend: "Hätte die Ministerin die Publikationen ihres Hauses gründlicher studiert, dann hätte sie sich kaum zu solch billigen Schuldzuweisungen hinreißen lassen. So veröffentlichte z.B. das Ministerium Ende 2005 folgende Zahlen zur Einstellung und Situationen von Männern und Vätern:
An der realen Diskriminierung von Eltern am Arbeitsplatz dürften auch die "eindringlichen" (aber wohlfeilen) Appelle der Ministerin, die entsprechenden familienfreundlichen Voraussetzungen zu schaffen, nichts ändern - genauso wenig wie die Berechnungen von regierungsbeauftragten Experten über (angebliche) Renditen von bis zu 25% für familienfreundliche Betriebe." |
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| 23.1.07 | Zwei Zuhause - und wie Kinder damit leben | ||
"Für zerschlissene Ehen ist die Trennung ein Befreiungsschlag, für
die Kinder ein Schicksalsschlag. Ihr Seelenschmerz galt bisher als unvermeidbar.
Langzeitstudien belegen nun verblüffend deutlich das Gegenteil. Entscheidend
ist der Umgang der Eltern - mit sich und den Kindern." Kommentar: Der Artikel bietet teilweise interessante Informationen, ist aber journalistisch nicht ausreichend recherchiert und bei einigen Schlussfolgerungen oberflächlich und vorschnell. Schlussendlich müssen auch diese Autoren die immerhin von ihnen erwähnte Tatsache sehen: "Die Hälfte der Kinder verliert ein Jahr nach der Trennung endgültig den Vater, auch in Deutschland." Und das ist kein Grund zum Jubeln. |
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| 23.1.07 | Immer mehr Kinder haben psychische Störungen: Zu wenig Zuwendung macht krank | ||
Immer mehr Kinder und Jugendliche in Deutschland leiden nach Einschätzung eines Experten unter psychischen Erkrankungen. Einer aktuellen Studie zufolge benötige bereits rund ein Fünftel von ihnen ärztliche Behandlung. (...) Eine Ursache dafür sei der mangelnde familiäre Rückhalt. Eltern fühlten sich mit der Kindererziehung zunehmend überfordert. "Fernsehen und Computer müssen oft als Ersatzeltern dienen", so der Experte. Den Kindern fehle dann die notwendige Zuwendung, um soziales Verhalten zu erlernen. [mehr] |
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| 23.1.07 | Missbrauch in gutem Hause | ||
STERN 9.1.2007 "Die Mutter, eine Journalistin, stellt ihren Gesprächspartnern Erziehungsfragen. Zu Hause missbraucht ihr Lebensgefährte die Tochter - bis die Zwölfjährige versucht, sich das Leben zu nehmen. Nun ist die Mutter angeklagt und der leibliche Vater will Schadenersatz von der Stadt Frankfurt. (...) Der Fall zeigt, wie zögerlich Polizisten, Lehrer, Ärzte, Jugendamtsmitarbeiter und Richter reagieren, wenn sich der Verdacht nicht gegen eine so genannte "Unterschichten-Familie" richtet. Der Vater: "Es wäre ganz einfach gewesen, meine Tochter zu retten, hätte nur jemand von diesen professionellen Kinderschützern ein wenig Mut gehabt", sagt der Arzt. "Nach der Katastrophe haben die Behörden versucht, meine Tochter von mir zu trennen, um die ganze Sache zu vertuschen. Ich habe diese herzlose Wegschau-Mentalität zu genüge kennen gelernt und empfinde es als meine Pflicht dagegen vorzugehen." (...) "Sie sagte, sie sei von zu Hause weg gelaufen, weil sie dort nicht mehr leben könne." Unter Schluchzen habe Lara berichtet, dass sie "von ihrer Mutter gezwungen würde zu schreiben, dass sie und ihr Vater schlecht und böse seien. Sie würde nichts zu essen bekommen, dürfe nicht in die Schule gehen, bis sie genug Schlechtes über ihren Vater geschrieben habe." (...) "Als die Schwester Anna nach elf Wochen wieder zum Unterricht erscheint, ist sie so abgemagert, dass sie kaum laufen kann. Ihre rechte Gesichtshälfte ist geschwollen. Sie hat ein blaues Auge. Ein Eckzahn ist abgesplittert, die Nase verformt, so als sei sie gebrochen. Die Lehrer sind zwar schockiert, unternehmen aber nichts. (...) |
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| 23.1.07 | Die vernachlässigten Kinder von Sömmerda - Zehn Monate alter Säugling in Thüringen verdurstet | ||
Die Welt 15.12.06: "Seine Mutter hat ihn und seine Schwester mehrere Tage allein in der Wohnung gelassen. (...) Der Vater wandte sich vor Monaten an das Jugendamt, erzählt dort, dass die 20-Jährige mit der Erziehung der Kinder überfordert sei. Er habe darum gebeten, die Kleinen in seine Obhut nehmen zu dürfen. Lange passierte nichts, das Jugendamt erreichte die Mutter nicht. (...)" Kommentar: Wir sind müde, immer wieder diese und ähnliche Texte zu lesen ... Warum ist das so und warum wird es seit so langer Zeit - bis heute - nicht geändert? Das Versagen des Jugendamts schildert auch der folgende Fall ... |
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| 23.1.07 | Familienrichterin kritisiert Jugendamt: "Saftladen" | ||
taz 18.1.07 "Der Amtsvormund Bert K. hatte das Sorgerecht für Kevin und überließ ihn einem Fremden. "Kein Einzelfall", sagt die Familienrichterin. Bert K. sagte gestern vor dem Bremer Untersuchungsausschuss aus, bis vor kurzem hatte der 64-Jährige als Amtsvormund das Sorgerecht für etwa 240 Bremer Kinder und Jugendliche inne. Auch für Kevin, den Polizeibeamte am 10. Oktober 2006 tot im Kühlschrank seines Ziehvaters fanden. (...) Der Amtsvormund hätte den Umgang des Ziehvaters mit Kevin jederzeit und sogar ohne jeden Gerichtsbeschluss unterbinden können. (...) Sabine Heinke, die Familienrichterin, die den Fall betreute, wies auf ihre Erfahrung hin, nach der Fehlentscheidungen im Sorge- und Umgangsrecht, die auf mangelnden Informationen beruhten, allerdings "kein Einzelfall" seien. Schuld daran sei unter anderem das Bremer Jugendamt, das häufig "keine ordentlichen Infos" liefere, was Elternschaften und Verwandtschaften angehe. "Die achten da nicht drauf, kucken da nicht hin", klagt Heinke, es gebe "kein systematisches Vorgehen" und "keine vernünftigen Datenstammblätter" für die Kinder mit Informationen über Eltern und Verwandte - "ein Saftladen." Kommentar: Hinsichtlich Richterin Heinke stellt sich die Frage, ob für sie nicht der Spruch mit dem Glashaus gilt ... für paPPa.com-Leser ist die Dame kein unbeschriebenes Blatt, siehe die weiterführenden Informationen. Zum Fall Kevin titelt der SPIEGEL am 17.1.07: BEHÖRDENWAHNSINN IM FALL KEVIN - Sozialarbeiter hat 240 Kinder gleichzeitig betreut Lesenwerte Informationen zum "Fall" Kevin beim Väteraufbruch für Kinder, Landesverein Bremen |
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| 23.1.07 | Zur SPD-Ganztagskrippenoffensive: "Die SPD will die Lufthoheit über den Kinderbetten erobern!" | ||
Das Heidelberger Familienbüro kommentiert am 9.1.07 den jüngsten SPD-Vorstandsbeschluss mit der Formel "Aufwachsen der Kinder in öffentlicher Verantwortung": "Die Vorrangigkeit "öffentlicher" (= staatlicher) vor "privater" (= elterlich-familiärer) Verantwortung ist der rote Faden des Papiers. So formuliert die Partei den Grundsatz, eine bessere finanzielle Ausstattung für Familien sei weniger wichtig als der Ausbau öffentlicher Infrastruktur. Und im sozialdemokratischen Kosmos findet die geforderte "Individuelle Förderung von Anfang an" offensichtlich nur in Kindertagesstätten statt. Von Eltern ist in diesem Zusammenhang nicht mehr die Rede. Sie tauchen zwar noch auf - allerdings als von der "Kinderbetreuungslast" Befreite, die "nicht mehr entscheiden müssen zwischen Beruf (1) und Familie (2)." Dank einer guten Betreuungsinfrastruktur hätten sie dann die "Gewissheit, dass ihre Kinder eine anregende, liebevolle Betreuung erfahren, während sie ihrer Berufstätigkeit nachgehen." Und weiter das Familienbüro: "Mit diesen Sätzen demonstrieren die Sozialdemokraten ihren unerschütterlichen Glauben an den (all)mächtigen Staat (...) Die sozialdemokratische Auffassung, Eltern seien bei der Förderung von Kindern bestenfalls Randfiguren, ist längst aus berufenem Munde demontiert worden. So konstatierte beispielsweise vor anderthalb Jahren Wolfgang Tietze, FU-Berlin und Leiter der ersten bundesdeutschen Studie zur Qualität der Kinderbetreuungsreinrichtungen: Entscheidend für die Bildungsqualität sind weniger die Betreuungseinrichtungen, sondern vielmehr der familiäre Hintergrund. Daher sei eine Stärkung der elterlichen Erziehungskompetenz gefordert." |
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| 23.1.07 | Pofalla (CDU): "Die SPD degradiert die Familie zur Wohngemeinschaft" | ||
"Für die SPD ist Familie dort, "wo Kinder sind und wo
Lebenspartner oder Generationen füreinander einstehen". Diese
Definition ist so beliebig, dass am Ende alles Familie sein kann oder gar
nichts. Von Elternschaft wird bei der SPD gar nicht mehr geredet. Wenn
Familie aber gar nichts mehr mit Elternschaft zu tun hat, wird sie letztendlich
zu einer beliebigen Form der Wohngemeinschaft degradiert." (...) "Für
uns ist Familie dort, wo Eltern für Kinder und Kinder für Eltern
Verantwortung übernehmen." |
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| 23.1.07 | Rabenmütter und PAS-Eltern | ||
www.rabenmutter.at Neue Plattform
gegründet, um das Thema PAS auch in Österreich und der Schweiz
fühlbar zu machen. Buchtipp: "Die schmutzige Frau" von Claudia Redlhammer (erschienen November 2006). www.redlhammer.com Eine Mutter gibt vorübergehend die Kinder in die Obhut des Vaters. Damit verliert sie alle Rechte. Sie verliert ihre Kinder, sich selbst und das Muttersein. www.pas-eltern.de Neue Homepage:
PAS-Eltern Siehe zum Thema auch die aktuelle Sendung von Väterradio: "Gebt mir mein Kind zurück" Selbsthilfegruppe entfremdeter Mütter und Väter |
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| 23.1.07 | EU will Suche nach vermissten Kindern erleichtern | ||
Brüssel (dpa-Meldung 17.1.07) - Eine im gesamten Gebiet der Europäischen Union gültige Notruf-Nummer soll die Suche nach vermissten Kindern beschleunigen. Verschwindet ein Kind, kann von diesem Sommer an EU-weit kostenlos die Telefonnummer 116 000 für sofortige Hilfe gewählt werden. Das teilte die EU-Kommission mit. Der Notruf soll dann ein grenzüberschreitendes Alarmsystem auslösen. Zunächst gibt es eine Testphase in Frankreich. Die Telefonnummer ist Teil einer ganzen Liste von für den EU-weiten Einsatz geplanten Notruf-Nummern. |
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| 23.1.07 | Falschbeschuldiung Vergewaltigung: "Die Geschichte eines Irrtums"+ "Inquisitoren des guten Willens" | ||
"Im Jahre 2001 stieß die Gerichtsreporterin der ZEIT, Sabine Rückert, auf die Schicksale zweier Männer, die wegen Vergewaltigung zu langen Freiheitsstrafen verurteilt worden waren. Eine junge Frau hatte ihren Vater und ihren Onkel beschuldigt, sie mehrfach brutal vergewaltigt zu haben. Das Landgericht Osnabrück folgte ihren Darstellungen und verurteilte die Männer zu sieben und viereinhalb Jahren Gefängnis. Zwei Fehlurteile, wie unsere Reporterin herausfand: Aufgrund ihrer Recherchen wurde der Fall neu aufgerollt, beide Männer wurden nach mehrjähriger Haft nachträglich freigesprochen. In ihrem in diesen Tagen erscheinenden Buch »Unrecht im Namen des Volkes«, aus dem wir hier einen Auszug veröffentlichen, erzählt Sabine Rückert die Geschichte der Entstehung und Aufklärung dieses Justizirrtums. Sie berichtet von Richtern, die an zahlreiche Vergewaltigungen und einen gewaltsamem Abtreibungsversuch glaubten, obwohl die angeblich derart Misshandelte noch Jungfrau war. Und sie schildert die Aktivitäten eines Unterstützerkreises, der das Mädchen auf seinem Irrweg vorantrieb. (...)" DIE ZEIT, 11.01.2007 Nr. 03 Inquisitoren des guten Willens "Wegen eines erfundenen Missbrauchs mussten zwei Männer ins Gefängnis. Die Justizirrtümer enthüllen die Ideologie eines fehlgelaufenen Feminismus. Die Tragödie um Amelie (siehe "Die Geschichte eines Irrtums") hat viele Ursachen, und sie besteht auch darin, dass das Mädchen von einem kranken System ins nächste wechselt. Misshandelt und isoliert in der Familie, flüchtet sie sich in den professionell wirkenden Schutz der Psychiatrie. Doch wo man ihr Hilfe verheißt, ist keine zu erwarten. Stattdessen führen die vermeintlichen Retter Amelie noch weiter in die Irre. So wird das Schicksal dieses Mädchens zum Spiegel der dunklen Seite des Feminismus. Die wahnhafte Fixierung auf den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen erfasste in den neunziger Jahren die gesamte Gesellschaft (...)" Zum Missbrauch mit dem Missbrauch siehe auch die Darstellungen bei paPPa.com (vorwiegend aus den 90er Jahren). |
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| 8.1.07 | Umerziehungslager "Gender Mainstreaming" | ||
Unter dem Begriff "Gender Mainstreaming" haben Politiker ein Erziehungsprogramm für Männer und Frauen gestartet. Vorn dabei: Familienministerin Ursula von der Leyen. (...) Gender Mainstreaming ist eine Reaktion auf die Klage vieler Feministinnen in den neunziger Jahren, dass die traditionellen Instrumente der Frauenförderung nicht ausreichten. Deswegen sollen nun Gleichstellungsbemühungen in alle Bereiche des öffentlichen Lebens Einzug halten (...)DER SPIEGEL, 1/2007, Der neue Mensch, René Pfister |
| 8.1.07 | Scharfe Kritik an die pädagogische Arbeit von Dissens e. V. Berlin |
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In Reaktion auf den SPIEGEL-Artikel Der neue Mensch, in dem unter anderem beschrieben wird, wie ein Junge von Mitarbeitern von Dissens e.V. vorgehalten wurde, "dass er eine Scheide habe und nur so tue, als sei er ein Junge" - dies zum Zweck der "Zerstörung von Identitäten" - verurteilte Prof. Dr. Gerhard Amendt diese Vorgehensweise aufs Schärfste. "Wer Identitäten zerstört, der zerstört Menschen. Folter ist der extremste Weg solche Verwirrungen auszulösen. Warum die Zerstörung von Identität bei Dissens e. V. als pädagogisches Instrument eingesetzt wird, lässt sich wissenschaftlich nicht begründen. Identität zerstörende Jungenarbeit ist weder ein wissenschaftlich gesichertes noch anerkanntes Verfahren in der Sozialpädagogik, der Pädagogik oder der Weiterbildung; ganz zu schweigen von Beratung, Psychotherapie und Psychiatrie. Identitätszerstörung ˆ und bereits -verwirrung ˆ führen zu pathologischen Zuständen, die als leidvoll und desorientierend erlebt werden. Der Jugendliche, dem mitgeteilt wurde, dass er sich nur einbilde einen Penis zu haben, in Wirklichkeit aber eine Scheide habe, wird das als zutiefst beschämend und desorientierend erlebt haben. Sollte er darauf mit Gewalt reagiert haben, so wäre das im Hinblick auf die zugefügte tiefe Beschämung nicht überraschend. Psychotherapie ist der bevorzugte Weg zur Heilung von Leidenszuständen, die mit Identitätszerstörung verbunden sind. Soweit die Zerstörung von benennbaren Quellen ausgeht, muss deren Einfluss, wenn das möglich ist, beseitigt werden. " "Da das Familienministerium unter Frau von der Leyen solche Arbeit offenbar für erstrebenswert hält und sie deshalb finanziell unterstützt, sollte die CDUCSU präzisieren, ob das ihrem Verständnis von den zukünftigen Beziehungen von Männern und Frauen entspricht. Wenn das die anderen Parteien ebenfalls täten, wäre das sicher eine sinnvolle Klarstellung darüber, ob sie Veränderungen des Geschlechterverhältnisses mit Gewalt herbeiführen wollen oder ob sie den Prozess der gegenseitigen Veränderungen von Männern und Frauen bevorzugen." Diese Art von Pädagogik und wie sie wohl noch in vielen anderen weniger spektakulären Formen von Dissens e.V. praktiziert werden, erinnert unweigerlich auch an das gescheiterte David Reimer-Experiment von John Money. „Gender Mainstreaming“ Der kleine Unterschied, von Volker Zastrow, F.A.Z., 07.09.2006, Nr. 208 / Seite 8 Ein Vorstandsmitglied der Männerpartei erstattete gegen Dissens e.V. eine Anzeige. |
| 8.1.07 | Von der Leyen warnt vor Benachteiligung von Jungen gegenüber Mädchen |
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- Präsente Väter sind wichtig - dpa 29.12.2006 Familienministerin Ursula von der Leyen hat vor einer Benachteiligung von Jungen gegenüber Mädchen in Bildung und Erziehung gewarnt. Dass vom Bildungszuwachs vor allem die Mädchen profitieren, liege auch daran, dass in der Vergangenheit Mädchen spezifisch gefördert worden seien. Zugleich habe man übersehen, dass Jungen in einer sich verändernden Welt neue Vorbilder bräuchten, sagte sie dem "Hamburger Abendblatt". Solche Vorbilder könnten Lehrer sein. Noch wichtiger aber sei ein präsenter Vater, so die Ministerin. Das Interview im Hamburger Abendblatt: "Jungen brauchen Väter!" |
| 8.1.07 | Qualvolle richterliche Kindesanhörung |
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Der downloadbarer Film zeigt eine richterliche Befragung eines Kindes im Original (Österreich) - was man Kindern alles antun kann ... |
| 8.1.07 | Wenn Ihr Kind beim anderen Elternteil lebt: Machen Sie Fahrtkosten geltend! |
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Lebt Ihr Kind nicht bei Ihnen sondern, beim anderen Elternteil? Dann muss der Finanzbeamte anders als bisher Ihre Fahrtkosten für die gegenseitigen Besuche vielleicht bald anerkennen. Die Begründung: Weil Sie nach dem BGB inzwischen zum Umgang mit Ihren Kindern verpflichtet sind, müssen die Besuchskosten als außergewöhnliche Belastungen abziehbar sein. Aktuelle Hinweise von www.steuertips.de Beiträge zum Thema im paPPa.com-Forum: Thema 7528 - Thema 5807 - Thema 4772 |
| 8.1.07 | Elterngeld: Juristen zweifeln an der Verfassungsmäßigkeit - Gutverdiener werden bevorzugt |
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Der Darmstädter Sozialrichter Jürgen Borchert kritisierte im Berliner "Tagesspiegel": "Das neue Gesetz führt zu einer Umverteilung von unten nach oben." Wer wenig verdiene, verliere jetzt auch noch ein Jahr an staatlicher Unterstützung. Nach Meinung des Verfassungsexperten Christian Seiler (Uni Erfurt) schließt die steuerfinanzierte Förderung gerade jene Familien aus, die die Unterstützung am dringendsten brauchen. Michael Tell macht Ernst. Der Betreiber des Internet-Forums Elterngeld.net ist entschlossen, eine Klage gegen das neue Elterngeld zu finanzieren – notfalls aus eigener Tasche. Der streitbare Vater hält die neue Familienleistung für verfassungswidrig.
Der Tagesspiegel, Eine Minute kann 25 000 Euro kosten,
von Heike Jahberg, 29.12.2006 |
| 8.1.07 | Arbeitsrecht: Väter und Mütter als Verlierer - Im Wettstreit um die knappe Ressource der gesetzgeberischen Aufmerksamkeit |
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Wer hat es im Arbeitsalltag schwerer - der Gehbehinderte oder die alleinerziehende Mutter von zwei Kindern? Wer verdient mehr Diskriminierungsschutz - der 50 Jahre alte Homosexuelle oder der junge Familienvater? Sind Mütter und Väter die Verlierer des modernen Arbeitsrechts? Den Wettstreit um die knappe Ressource der gesetzgeberischen Aufmerksamkeit„ hätten Eltern jedenfalls verloren, behauptet Volker Rieble, Direktor des Zentrums für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen (ZAAR) in München. - Beitrag in der F.A.Z. 16.11.2006 |
| 8.1.07 | Scheidung japanisch - "Mann-zu-Hause-Stress-Syndrom" |
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Als Sperrmüll werden die Männer bezeichnet, die nach Jahrzehnten der Arbeit plötzlich tagsüber zu Hause sind - sie stehen im Weg und sind schwer loszuwerden. "Nasses Herbstlaub" ist eine andere wenig schmeichelhafte Bezeichnung - "klebt an den Schuhen". Frauen, die mit scheinbar zu nichts mehr zu gebrauchenen Männern geschlagen sind, gestehen offen ein, ihre verwitweten Freundinnen zu beneiden. Die Zahl der Scheidungen im Rentenalter nimmt in Japan schneller zu als in jeder anderen Altersgruppe. zdf auslandsjournal, Japans verlorene Ehen, 04.07.2006 |
| 8.1.07 | Blaue Weihnachtsmänner aktiv statt blau! |
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Während der Adventszeit versuchten die "Blauen Weihnachtsmänner" bundesweit auf die Menschenrechtsverletzungen im deutschen Familienrecht aufmerksam zu machen. Wie man mit solchen Aktionen einfach und schnell mit "Nichtbetroffenen" ins Gespräch kommt, zeigt der Bericht von Rainer Sonneberger. Kinder kriegen ... Blaue Weihnachtsmänner! |
| 10.12.06 | paPPa.com.Aktion 2007: Wir wollen unser Menschenrecht! |
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MEHR Sorge- und Umgangsrechtsfälle
nach Straßburg !!! |
| 10.12.06 | Präsident des Menschenrechtsgerichts mahnt Deutschland |
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Luzius Wildhaber, Präsident des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte, sagte in einem Interview mit der französischen Nachrichtenagentur afp, Deutschland solle sich "näher mit dem System der Menschenrechtskonvention befassen". Es gebe offensichtlich "einige Wissenslücken, auch bei deutschen Richtern", betonte der 69-jährige Schweizer. Hintergrund dieser Äußerung ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte vom Jahre 2004. Dort wurde festgestellt, dass einem nichtehelichen Vater das Recht auf Familienleben in Deutschland verwehrt wurde. (...)" de.news.yahoo.com, 8. Dezember 2006 |
| 10.12.06 | Menschenrechtsverletzungen werden in Deutschland nicht korrigiert! |
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Väteraufbruch für Kinder zum Skandal-Fall Görgülü:
Menschenrechtsverletzungen werden in Deutschland nicht korrigiert! |
| 10.12.06 | Scheidungsquote 2005 bei 52 % + niedrigste Geburtenzahl seit 1946 | ||||||||||||||||||||||||||||
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Statistisches
Bundesamt 8.12.06: Die Zahl der Ehescheidungen geht im Jahr 2005 auf
201.700 zurück ... so die schöne Nachricht. Nur: Die Zahl der
Scheidungen sinkt, die der Eheschließungen aber auch. Die Scheidungsquote
liegt auch im Jahr 2005 erneut über 50 %, denn 388.451 Eheschließungen
zu 201.693 Scheidungen macht eine Scheidungsquote von 51,9 Prozent. Und:
Im Jahr 2005 wurden 685.795 Kinder lebend geboren. Seit 1946 hat es noch
nie eine so niedrige Zahl gegeben. Zahlenvergleich 2003 - 2004 - 2005 - rote Zahlen: Rekord oder Minus-Rekord seit dem Jahr 1946
Siehe schon Scheidungszahlen + Bevölkerungsentwicklung für 2003 |
| 10.12.06 | Umgangsboykott führt zu Unterhaltsverwirkung |
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OLG München vom 14.2.2006 - 4 UF 193/05 - Die das Kind betreuende Mutter hat ihren Unterhaltsanspruch in zweifacher Weise verwirkt: wegen fortdauernder beleidigender Anschuldigungen und wegen Umgangsverweigerung. Der Unterhaltsanspruch ist ausgeschlossen, weil die Mutter schuldhaft wiederholt schwerwiegende Beleidigungen und nicht haltbare Anschuldigungen (sexueller Missbrauch des gemeinsamen Kindes) gegen den Vater erhoben hat. Der Antragsgegnerin ist ein Anspruch auf nachehelichen Unterhalt auch deshalb zu versagen, weil ihr durch fortgesetztes massives und schuldhaftes Vereiteln des Umgangsrechts des Kindes und des Antragstellers ein offensichtlich schwerwiegendes, eindeutig bei ihr liegendes Fehlverhalten zur Last liegt. |
| 10.12.06 | Zwei Zuhause nach der Scheidung |
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Der Beitrag von Jan Piet de Man zur Doppelresidenz - in Deutschland Wechselmodell genannt - wurde überarbeitet, ergänzt wurden diese Beiträge: Das Alter und die gleichmäßige Beherbergung (Unterbringung) Die Anpassung der Kinder bei gemeinsamen Sorgerecht - oder: Doppelresidenz im Vergleich zum alleinigen Sorgerecht |
| 10.12.06 | Selbsthilfegruppe für entfremdete Mütter |
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Selbsthilfegruppe "SefeM" - Selbsthilfegruppe
für entfremdete Mütter (+Väter) |
| 10.12.06 | Fachvorträge vom Arbeitskreis Familienpsychologie zu "Emotionaler Missbrauch des Scheidungskindes" - "Der Wille des Kindes" |
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| 10.12.06 | Interessante neue Homepages |
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www.uwejopt.de Professor Uwe Jopt: Psychologie im Familienrecht - Lösungsorientierte Begutachtung www.familienpsychologie.de Der Arbeitskreis Familienpsychologie informiert zu den Themen Scheidung, Familienrecht und Familienpsychologie www.maskulist.de Webseite zur Wahrung des maskulinen Ansehens www.walter-hollstein.ch
Professor Walter Hollstein: Männertheorie - Männerpraxis
www.kbbe.de Kinder brauchen beide Eltern e.V. Das Hilfe-Netzwerk für Trennungsväter, -mütter und Großeltern |
| 28.11.06 | Verfassungsbeschwerde - DNA-Vaterschaftstest |
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Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts verhandelte am 21.11.2006 die Verfassungsbeschwerde eines Vaters zu der Frage, ob ein heimlich eingeholter DNA-Vaterschaftstest ohne Zustimmung des betroffenen Kindes oder dessen gesetzlichen Vertreters in einem gerichtlichen Vaterschaftsanfechtungsverfahren verwertet werden kann.
Bundesjustizministerin Zypries kündigte im mündlichewn Anhörungsverfahren an,
so genannte "heimliche" Vaterschaftstests sollen gesetzlich verboten werden und
das Verbot in das geplante Gendiagnostikgesetz des Gesundheitsministeriums
aufgenommen werden. Dafür soll nach Vorstellung der Ministerin aber die Hürden zur
Feststellung der Vaterschaft angeblich gesenkt werden. Väter sollen in Zukunft ihren Antrag nicht
mehr begründen müssen. Erst Anfang (?) des Jahres 2007, wenn der Regierungsentwurf
vorliegt, werden wir wissen, was die Ministerin mit ihrer Ankündigung tatsächlich gemeint hat.
Der Deutscher Juristinnenbund (djb) in dem die Ministerin langjähriges Mitglied ist, gab in seiner Pressemitteilung vom
20.11.06 unmissverständlich zu verstehen: Dass ein Mann sich durch alle Instanzen bis zum Bundesverfassungsgericht durchklagen muss, um diese Klärung herbeizuführen, obwohl er unter Hinweis auf seine 90-prozentige Zeugungsunfähigkeit bereits berechtigte Zweifel geltend machen konnte, ist für die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung ein Skandal. Bei einer Umfrage der ARD-Tagesschau waren fast 90% selbst mit der Feststellung einverstanden: "Ich bin der Meinung, auch heimlich durchgeführte Vaterschaftstests müssten vor Gericht zugelassen werden." Papa wider besseres Wissen - VATERSCHAFTSTESTS VOR GERICHTVon Dietmar Hipp, SPIEGEL ONLINE, 20. November 2006
Was WISSEN schafft - Mamas kleines Geheimnis |
| 28.11.06 | Mensch Mann - Kommentar von Walter Hollstein |
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Geschlechterpolitik ist auf dem männlichen Auge blind. Die Dinge scheinen klar: Männer besetzen noch immer die wichtigsten Positionen in Wirtschaft, Politik, Kirche und Kultur; Männer verdienen im gesellschaftlichen Durchschnitt nach wie vor mehr als Frauen. Also müssen sie das mächtige Geschlecht sein. In seinem Abschiedsbrief notiert der 18-jährige Amokläufer von Emsdetten: „Das Einzigste, was ich intensiv in der Schule beigebracht bekommen habe, war, dass ich ein Verlierer bin.“ Sind die Dinge vielleicht doch nicht so klar?
Mensch Mann.
von Walter Hollstein, Der Tagespiegel, 26.11.2006 |
| 19.11.06 | Tagungsbericht zum 5. Familienkongress am 4. und 5. November 2006 in Halle |
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Thema: Familien leben nach Trennung Das Thema und das Programm auch des diesjährigen Familienkongresses waren viel versprechend. Die damit verbundenen Erwartungen haben sich erfüllt. paPPa.com gibt im Folgenden erste Eindrücke und eigene Einschätzungen wieder.
Weiter zum Bericht |
| 19.11.06 | Interessante neue Online-Broschüren aus Österreich |
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| 19.11.06 | Interessante neue Bücher |
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Hochinteressant: Eskalierte
Elternkonflikte. Beratungsarbeit im Interesse des Kindes bei hoch strittigen
Trennungen von Matthias Weber, Herbert Schilling Buch zum Missbrauch mit dem Missbrauch: "Unsere
Kinder siehst DU nicht!" von Thomas
Alteck "Das Buch legt plastisch dar, wie ein Mensch seinen Glauben verliert, daß sich Wahrheit und Gerechtigkeit letztendlich durchsetzen. Unmittelbar und daher eindringlich schreibt sich hier ein Betroffener seine Gedanken, Erfahrungen, Motive, Enttäuschungen, Ängste von der Seele. (...) Das Buch ˜ es mag grotesk klingen ˜ liest sich spannend. Es informiert und desillusioniert zugleich. Nicht nur für Betroffene kann es Lebenshilfe sein." Zum gleichen "Fall" auch die CD-ROM: "Die Quadratur des Kaukasischen Kreidekreises" - CD mit über 25.000 Seiten Text. Sie enthält alle Schriftsätze, Anträge, Gutachten, Beschlüsse und Urteile der Auseinandersetzung sowie zwei Beiträge zum Thema PAS. 19,80 EUR zzgl. Versandkosten Demo - Bestellung Vergiss, dass es Dein Vater ist! Ehemals entfremdete Kinder im Gespräch - von Elisabeth Schmidt und Allard Mees
Neues Buch von Astrid von Friesen: Schuld sind immer die anderen! Die Nachwehen des Feminismus: frustrierte Frauen und schweigende Männer, 2006 Klaus Sonnefeld "Die (un)heimliche Macht der Frauen" - Essay zum Buch |
| 19.11.06 | Interessante Tagung: Brauchen Jungs eine andere Erziehung als Mädchen? |
Bildungskongress 12. bis 14. Januar 2007 in Stuttgart |
| 19.11.06 | Franz Anthöfer zum Ehrenbürger von Weston ernannt |
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Franz Anthöfer ist zur Zeit in Weston, West-Virginia, USA, und kämpft dort für seine Anerkennung als Sohn von Louis Craig. Sein Vater war Soldat im 2. Weltkrieg und in Deutschland stationiert. |
| 16.11.06 | Öffentliche Petition - Sorgerecht der Eltern: Gleichmäßige Aufteilung |
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An Anlehnung des "belgischen Modells" Der Petent fordert, im Falle einer Trennung der Eltern sollen bei einem gemeinsamen Sorgerecht die Kinder bevorzugt gleichermaßen auch bei beiden Eltern wohnen und von ihnen betreut werden, sofern eines der beiden Elternteile einen entsprechenden Antrag stellt.
Eingereicht durch: Carsten Fischer am Montag, 23. Oktober 2006
Es haben bereits fast 1000 Menschen unterzeichnet! |
| 16.11.06 | TV-Tipp - Waffe Kind - Unser Kind gehört mir! |
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Waffe Kind - Eltern im Scheidungskrieg Die Kinder sind es, die den Preis für die Trennung von Mama und Papa zahlen. Eines dieser Kinder ist der elfjährige Nikolas. Nachdem die Mutter ohne Einverständnis des Vaters mit den Kindern nach Belgien zog, lebt er mit seiner 16-jährigen Schwester Christina bei der Mutter. Jedes erste, dritte und fünfte Wochenende verbringen beide Kinder mit dem Vater. Auf Wunsch von Nikolas versucht der Vater ohne Zustimmung der Mutter den Sohn zu sich zu nehmen…
Sabrina S. hatte sich Jahre lang erfolgreich "verbarrikardiert", den Umgang zwischen Töchterchen Charlotte und deren Vater vereitelt. "Ich wollte diesen Mann einfach nicht mehr in meinem Leben haben", gibt sie offen zu. Doch ihr Plan ging nicht auf: "Lotti" wurde älter, wollte irgendwann von sich aus ihren Vater sehen. "Dagegen kam ich nicht mehr an", sagt die Mutter und hilft der 13Jährigen beim Kofferpacken fürs Papa-Wochenende.
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| 12.11.06 | Radio-Tipp - Leben ohne Vater - das Doppelresidenzmodell |
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Väter ohne Kinder Väter, denen der Umgang mit ihren Kindern verweigert wird. Sie prozessieren, organisieren sich, demonstrieren und schwanken zwischen Wut und Resignation. Von Beate und Stefan Becker, Regie: Beate Becker Vom Leben in zwei Kinderzimmern - das Doppelresidenzmodell
Beim Doppelresidenzmodell leben Kinder abwechselnd bei ihren getrennten Eltern.
Wie bewältigen diese Familien Kinderbetreuung, Beruf, Konflikte, Sehnsucht und Weihnachten? Fünf Väter, zwei Mütter und fünf Kinder erzählen vom Leben in zwei Kinderzimmern.
Audio Links: |
| 12.11.06 | Bundessozialgericht: Höheres Alg II wegen der Ausübung des Umgangsrechts? |
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In einem Urteil entschieden die Kasseler Richter des BSG, dass ein geschiedener Empfänger von Arbeitslosengeld II zusätzliche Leistungen bekommen kann, um Besuche seiner beim anderen Elternteil lebenden Kinder zu finanzieren. Leider ist auch nach diesem Urteil völlig offen ob und in welcher Höhe dem umgangsbetreuenden Alg II- Bezieher tatsächlich mehr Leistungen zustehen. Zwar sei dies "verfassungsrechtlich erforderlich", allerdings könnten anders als bei der Sozialhilfe nicht einfach Pauschalen für dieses Umgangsrecht gezahlt werden, weil "das vom Gesetz nicht vorgesehen sei". Aus diesem Grunde spricht man jetzt von einer "Bedarfsgemeinschaft auf Zeit" die während der Wochenend- oder Ferienbesuchen besteht und könne deshalb möglicher Weise für diese Tage mehr Arbeitslosengeld II gewähren. Es müsse allerdings zuvor geprüft werden, ob die Kinder wirklich bedürftig seien oder ob sie über eigenes Einkommen verfügten. Die Kosten für die Fahrt zwischen den Wohnorten von Vater und Mutter wiederum könnten nur beim Sozialhilfeträger beantragt werden. Weiterhin soll geprüft werden ob die hauptbetreuende Person des Kindes selbst Alg II erhält und gegebenenfalls deren Leistungen entsprechend gekürzt werden müssten. Das alles lässt die Vermutung zu, dass es für die Betroffenen weiterhin sehr schwierig wird Ihre Rechte tatsächlich durchzusetzen, zumal der konkrete verhandelte Fall wieder an das Sozialgericht Duisburg zurück verwiesen wurde.
Falls es eines Tages tatsächlich klare Regelungen zu Gunsten umgangsbetreuenden Alg II -Beziehern geben sollte,
wird sich dann endlich die Erkenntnis durchsetzen, dass auch praktizierter Umgang Kosten verursacht, der mit den
zu zahlenden Kindesunterhalt verrechnet werden muss oder Umgangskosten beim Finanzamt geltend gemacht werden können? Bundessozialgericht, (Az.: B 7b AS 14/06 R), Medien-Information Nr. 32/06 , 7.11.2006 |
| 12.11.06 | Studie: Welche Rolle spielen Männer in Werbung, Fernsehen und Film? |
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Väter sind Volltrottel "Männer in den Medien", so eine Studie des Österreichischen Sozialministeriums, werden fast durchweg diskriminiert. Auf 350 Seiten wird anhand Dutzender Beispiele aus dem deutschen Werbesprachraum dargestellt, dass sie zu Trotteln gemacht werden - und zu Volltrotteln in der Vaterrolle. Die Autoren merken an, dass es als sexistisch empfunden würde, würden Frauen und Mütter so dargestellt. Vor diesem Resümee lag die Befragung von 2560 Frauen und Männer im Alter von 15 bis 93 Jahren. Untersucht wurden 94 Werbespots, die 58 erfolgreichsten Kinofilme sowie die 83 beliebtesten Fernsehserien der letzten sechs Jahre
Väter sind Volltrottel, abendblatt.de, Roland Mischke, 7.11.2006 |
| 30.10.06 | Marco Piono "tempo ~ tempo" Eine Collage polarer Fotografien |
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Marco Piono ist nicht erst seit seiner ersten großen Ausstellung 1987 in Hamburg und paPPa.com-Lesern spätestens seit dem Stella Maria Projekt ein Begriff – der Künstler nennt Europa sein Zuhause. Seine Umtriebigkeit mag darin begründet sein, dass sich sein Wirken nicht nur auf ein Metier beschränkt. Er ist ebenso Maler wie auch Bildhauer ist in der Fotografie unterwegs wie auch in der Konzept-Kunst.
Im Freudenfeuer der Justiz, 2006 Ilfochrome, je H 120 x B 120 cm Marco Piono beschreitet mit der Fusion digitaler Bildbearbeitung und der Ilfochromie neue Wege und versucht, nun auf seine Art das kafkaeske deutsche Justizunrechtswesen darzustellen. Obwohl Maro Piono in dem bezaubernden Ambiente seiner Galerie smart, redegewandt und charmant bis charismatisch seinen Vernissagegästen Rede und Antwort stand, sind die Spuren, die die Geschehnisse bei ihm hinterlassen, die ihm als Vater und seiner Tochter in Deutschland widerfahren sind, nicht nur in seinen Werken unübersehbar. Nach einer zweiundhalb - jährigen psychologischen Begutachtung kam ein vom Familiengericht beauftragter Sachverständiger zu dem Ergebnis, dass die Mutter seiner Tochter die elterliche Sorge dazu missbraucht, um den Umgang der Tochter zum Vater zu verhindern. Die zuständige Familienrichterin „entlastete“ sich dadurch, indem sie letztes Jahr den Umgang für weitere 2 Jahre aussetzte und damit der Umgang für insgesamt fünf Jahre überhaupt nicht mehr stattfindet. „Für mich gibt es keine Grenzen und keine Zurückhaltung mehr“ erklärte Marco Piono anwesenden Journalisten. Die Befreiung aus der Selbstzensur läßt den Betrachter die profane alltägliche Perversion deutlicher spüren!
tempo ~ tempo, noch bis zum 2. Dezember 2006, |
| 30.10.06 | Verzweiflungstat - "Wo sind meine Kinder?" |
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Mann wollte sich vor Kanzleramt selbst verbrennen Ein polnischer Staatsbürger hat während des Besuchs von Ministerpräsident Jaroslaw Kaczynski in Berlin versucht, sich vor dem Kanzleramt selbst zu verbrennen. Er wollte damit gegen die deutsche Sorgerechtspolitik gegenüber geschiedenen binationalen Ehen protestieren. tagespiegel.de 30.10.2006 |
| 30.10.06 | Missbrauch: Eltern auf Verdacht bestrafen |
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Australien will ein scharfes Gesetz einführen: Schon der Verdacht auf Kindes-Missbrauch soll reichen, um Eltern das Sorgerecht für ihre Kinder zu entziehen. diepresse.com 24.10.2006 |
| 23.10.06 | Jugendämter unter Druck |
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Wie Überlastung zu tödlichen Fehlern führt Zurückgetreten wird in Deutschland, wenn das Behördenversagen, wie im Bremer Todesfall des kleinen Kevin, derart offen zu Tage tritt, dass Ausflüchte nicht mehr möglich sind. Wie schützen wir unsere Kinder richtig? Politiker sind bei dieser Frage mit Vorschlägen schnell bei der Hand. Verpflichtende Vorsorgeuntersuchungen, Kinderrechte in die Verfassung, Hebammen als Frühwarnsystem, vieles wird diskutiert. REPORT Mainz, 16.10.2006 |
| 23.10.06 | Wenn die Mutter mit dem Kind wegziehen will |
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Das Recht der Mutter auf Freizügigkeit im Konflikt mit dem Umgangsrecht des Kindes / des Vaters Einer ein gemeinsames Kind betreuenden geschiedenen Mutter kann ein Umzug innerhalb Deutschlands als Teil ihrer grundsätzliches freien Lebensgestaltung jedenfalls dann nicht versagt werden, wenn die Entscheidung auf vernünftigen und nachvollziehbaren Erwägungen beruht. (Oberlandesgericht Düsseldorf II - 3 UF 57/06, Beschluss vom 15.05.2006) |
| 23.10.06 | ERZIEHUNG: Der Staat hat die Eltern entrechtet |
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Im ganzen Land werden plötzlich misshandelte und vernachlässigte Kinder entdeckt. Der Vorwurf, der Staat habe versagt, ist wahr: Er macht die Eltern zu Arbeitsmaschinen und verwaltet die lästigen Kinder am liebsten selbst. Das ist erstens falsch und zweitens funktioniert es nicht. welt.de, Konrad Adam, 20.10.2006 |
| 15.10.06 | BGH verschärft Unterhaltspflicht von Hausmännern für Kinder |
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Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Unterhaltspflichten von Hausmännern für ihre Kinder aus erster Ehe verschärft. Väter, die in einer neuen Ehe die Hausmannrolle und Kindererziehung übernehmen, müssen nötigenfalls arbeiten gehen und zudem ihr gesamtes Taschengeld einsetzen, um den Unterhalt der Kinder aus erster Ehe zu sichern. Nach dem Urteil muss die zweite Ehefrau den Hausmann für Nebenjobs von der Betreuung der gemeinsamen Kinder "freistellen". Denn die Ansprüche der Kinder aus erster Ehe seien "gleichrangig" mit jenen aus zweiter Ehe Aktenzeichen: Bundesgerichtshof XII ZR 197/02
Diskussion im paPPa.com-Forum
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| 15.10.06 | 5. Familienkongress am 4./5. November 2006 in Halle/Saale |
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Familien leben nach Trennung |
| 15.10.06 | Vaterschaft, Erziehung und Alltagserleben von Vätern mit Behinderung |
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Eine empirische Studie zur Lebenssituation behinderter Väter auf der Grundlage von Interviews Birgit Behrisch, Diplomarbeit, FU-Berlin, 2005 |
| 2.10.06 | Propaganda pur - Elterngeld: breite Zustimmung in der Wirtschaft |
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Mit dieser Jubelmeldung überrascht die vom "Familien"ministerium (bmfsfj) betriebene Seite www.erfolgsfaktor-familie.de. Dieses Fazit zieht das bmfsfj aus einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach zum Elterngeld. Für Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen scheint auch auf diesem Gebiet die Welt in Ordnung zu sein. Immerhin stimmten 72% der Unternehmen der unverbindlichen Sugestivfrage zu, der Arbeitgeber habe eine Mitverantwortung, den eigenen Mitarbeitern die Entscheidung für Kinder zu erleichtern.
Wir kommen aber zu einer anderen Einschätzung: Bei einer angenommenen unterbrochenen Berufstätigkeit eines Vaters für zwölf Monate/zwei Monate, um sein Kind zu betreuen, würde das den befragten Unternehmen 43% / 31% große bis sehr große Schwierigkeiten bereiten. Besonders die Verantwortlichen in den Kleinbetrieben sehen mögliche Probleme. Unabhängig davon, ob der Vater nun für 12 oder 2 Monate in Elternzeit gehen würde, nehmen mehr als 50 Prozent große oder sehr große Schwierigkeiten für das Unternehmen an (56 bzw. 55 Prozent). Nur 4 Prozent der Befragten rechneten damit, dass in Zukunft eher viele Väter ihre Arbeitszeit reduzieren werden.
Elterngeld und Elternzeit:
Einstellungen der
Verantwortlichen in deutschen
Wirtschaftsunternehmen
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| 2.10.06 | Das "Eva Prinzip" sieht keinen Mindestlohn für Adam vor |
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Eva Herman verlangt Mindestlohn für Mütter
Das Interview der Sendereihe «Sonntags ab zehn» mit Michael Maier gibt es zum Nachhören bzw. als Podcast unter
www.netzeitung.de und steht zum Nachhören und als Podcast bereit. 30. September 2006, Netzzeitung.de |
| 2.10.06 | Samenspenderkinder auf der Suche nach ihrer Identität |
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Wer bin ich? Woher kommen meine Gene? …Immer mehr alleinstehende und lesbische Frauen beginnen, ihren Traum vom eigenen Kind technisch zu erfüllen. Ähnlichkeit ist unwichtig. Die Auswahl der fehlenden Chromsomen folgt individuellen Vorlieben. Umso wichtiger wird es für die Spenderkinder, später die Art ihrer Entstehung nachvollziehen, ihre Identitätsfragen durch Kontakt mit dem Spender klären zu können…
28.09.2006, Donya Ravasani, 3sat (Kulturzeit)
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| 26.9.06 | Deutscher Frauenrat warnt vor dem Cochemer Modell und dem geplanten vereinfachten Scheidungsverfahren |
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Am besten alles bleibt beim Alten. Das zumindest scheint sich der Deutsche Landesfrauenrat (LFR) zu wünschen und wird nicht müde, vor der geplanten Reform des Verfahrens in Familiensachen und den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit zu warnen, hinter dessen Vorhaben sie mehr Risiken als Chancen vermuten. Aus der Stellungnahme des LFR zum Referentenentwurf können wir entnehmen: "Eine Streitentscheidung ist gerade im intimen Bereich der Familie sicher meistens die zweitbeste Lösung gegenüber einer einvernehmlich erzielten Lösung. Wenn aber das Einvernehmen durch wortgewaltige Ermüdung und Überredung (typischerweise der schwächeren Partei) erzielt wird, kann nicht mehr von Zustimmung in freier Entscheidung gesprochen werden. In diesen Fällen ist eine richterliche Entscheidung vermutlich friedensstiftender." Der LFR nutzte die Gelegenheit gleich auch noch mal Zweifel an die Ergebnisse der Begleitforschung zur Kindschaftsrechtsreform, die von Prof. Roland Proksch durchgeführt wurde, anzumelden. Untertützung im wissenschaftlichen Gewand erhält der LVR von Dr. Kerima Kostka (Universität Frankfurt "Das deutsche Umgangsrecht benachteiligt nicht die Erzeuger, sondern schützt lediglich Mütter "). Obwohl Dr. Kostka über keine Daten aus eigenen Untersuchungen verfügt kam sie zu dem Ergebnis, „dass positive Einflüsse auf Umgang, Unterhalt und Kooperation durch das gemeinsame Sorgerecht aus der vorgenommenen Datenauswertung nicht ersichtlich sind“. Zu diesem Ergebnis kam sie offenbar nicht durch eigene Studien, sondern in dem sie bei der Datenauswertung die Daten von Proksch und anderen Studien aus den USA und England neu „interpretierte“. Neben dem Deutschen Frauenrat werden in der Regel auch der VAMV oder der Deutsche Juristinnenbund zur Stellungnahme bereits im Vorfeld des parlamentarischen Gesetzgebungsverfahrens gebeten. |
| 26.9.06 | Kinder als Waffe |
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Regisseur Wolfsperger sucht freiwillige Väter aus Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen für sein Filmprojekt „Entsorgte Väter“ Es ist bekannt, dass unter Scheidungen vor allem die Kinder leiden. Kaum jemand weiß allerdings, dass zu den Opfern einer Trennung oftmals auch die Väter gehören. Filmregisseur Douglas Wolfsperger will ihnen einen ca. 90 min. Kino-Dokumentarfilm mit dem Arbeitstitel „Entsorgte Väter“ widmen. Im Mittelpunkt sollen Männer stehen, denen es nach einer ehelichen oder außerehelichen Trennung aufgrund der bestehenden Gesetzgebung schwer oder unmöglich gemacht wird, ihre Kinder zu sehen. Es gehe dabei, betont Wolfsperger, keineswegs um Väter, deren Kontakt zu den Kindern völlig zu Recht stark eingeschränkt worden ist. Der mehrfach ausgezeichnete Dokumentar- und Spielfilmregisseur („Bellaria“, „Die Blutritter“) hat jedoch herausgefunden, dass Männer beim Streit ums Sorgerecht offenbar grundsätzlich die schlechteren Karten hätten: „Fast dreizehn Mal häufiger als umgekehrt erhalten die Mütter das alleinige Sorgerecht. Den Vätern bleibt bloß ein so genanntes Umgangsrecht, streng reglementierte, knapp bemessene Zeiten mit dem eigenen Kind. Sie werden zu Wochenendpapis mit der Verpflichtung zur Unterhaltszahlung“.Wolfsperger will Fälle dokumentieren, in denen „die ehemalige Lebensgefährtin diesen kargen Umgang boykottiert und Vater und Kind einander über Wochen, Monate oder gar Jahre hinweg vorenthält“. Nach seinen Erkenntnissen kommt das „häufiger vor, als man glauben will. Dabei geht es oft nicht so sehr um das Wohl und den Schutz des Kindes, sondern vielmehr um die Bestrafung des Ex-Partners für die in der Beziehung erfahrenen Verletzungen. Das Kind als Waffe im Geschlechterkrieg ist traurige Realität“. „Entsorgte Väter“ soll im Frühjahr/Sommer nächsten Jahres in Baden Württemberg und in Nordrhein-Westfalen gedreht werden und danach in den Kinos und auf Festivals gezeigt werden, bevor er ins Fernsehen kommt. Beteiligte Fernsehsender sind der Südwestrundfunk und Arte. Was Wolfsperger jetzt fehlt, sind weitere „interessante Fälle" von Vätern aus Baden Württemberg und Nordrhein Westfalen, die bereit wären, ihr Seelenleben und ihr privates und berufliches Umfeld vor der Kamera auszubreiten“.
Zuschriften (mit Foto) bitte an: |
| 26.9.06 | Gleichstellungspolitik darf nicht nur Frauen fördern |
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Die Lebensbedingungen von Männern und Buben verschlechtern sich signifikant, schreibt der Männerforscher Walter Hollstein. Ungeachtet dessen werde Gleichstellungspolitik aber nach wie vor als reine Frauenpolitik definiert. Männer gelten immer noch als das privilegierte, «starke Geschlecht» – auch in der Selbstwahrnehmung. Eine Gleichstellungspolitik, die diesen Namen auch verdient, müsse künftig beide Geschlechter mit einbeziehen. …In der Schweiz bringen sich Männer etwa viermal häufiger um als Frauen, und für die Pubertät weisen Zahlen darauf hin, dass sich Buben bis zu zehnmal mehr selbst töten als Mädchen. Die Säuglings- und Kindersterblichkeit von Buben ist um ein Vielfaches höher als die von Mädchen. Seit geraumer Zeit wissen wir, dass das angeblich starke Geschlecht in den Industrienationen etwa sieben Jahre früher stirbt als das vermeintlich schwache. Wie wäre der weiblich-feministische Aufschrei, wenn es umgekehrt wäre? – Je mehr die Gesundheitsforschung den Mann zum Gegenstand ihrer wissenschaftlichen Arbeit macht, desto deutlicher wird, wie krank Männer in Wirklichkeit sind und wie krankmachend auch die Bedingungen sind, unter denen Männlichkeit gelebt und exerziert werden muss. Trotz solchen Erkenntnissen ändert sich nichts. So stellt sich auch die Politik stur und verweigert den Männern z. B. einen Gesundheitsbericht, den es für Frauen schon lange gibt.…
26. September 2006, NZZ Online, Walter Holstein |
| 17.9.06 | Das benachteiligte Geschlecht | ||||||||||||||||
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Immer mehr Jugendliche starten direkt von der Schulbank aus eine Karriere in die Arbeitslosigkeit. Vor allem junge Männer sind von dieser Entwicklung betroffen. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hat ermittelt, dass binnen einer Dekade die Zahl der arbeitslosen jungen Frauen um 20.000 abgenommen hat. Im selben Zeitraum schnellte die Arbeitslosenzahl bei den jungen Männern hingegen um 100.000 in die Höhe. Arbeitsmarktexperten sprechen inzwischen von einer Geschlechterlücke. Obwohl laut EU-Statistik eurostat z.B. im April 2003 die Arbeitslosenquote der männlichen Jugendlichen in Deutschland bei 12,3%, die der weiblichen Jugendlichen bei 8,6% lag, d.h. die Jugendarbeitslosenquote lag zu diesem Zeitpunkt bei der männlichen Bevölkerung um etwa 43% höher als bei der weiblichen., scheint es immer noch "zeitgemäßer" zu sein, Mädchen wesentlich stärker zu fördern. So dürfen z.B. bei Siemens in Berlin für bestimmte Ausbildungplätze die nur für Mädchen reserviert sind aber nicht besetzt werden können, nicht an Jungen vergeben werden. Der Berliner Senator Harald Wolf (PDS) sieht es so: …Die Chance von Jungen, betriebliche Ausbildungsplätze im Elektrobereich zu bekommen, sind nach wie vor wesentlich höher als die von Mädchen.… Frage an den noch amtierenden Senator Wolf: Welche Maßnahmen sind geplant, die Jungen gleiche Chancen im Ausbildungsbereich wie Mädchen einzuräumen?
Beispiel Schulaabschluß:
Quelle siehe auch Manndat.de Pressemitteilung Ziel sollte sein: Mädchen und Jungen fördern!!! |
| 17.9.06 | Dritter Zwischenbericht zur Fallstudie „Umgangsverweigerung“ |
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Vor rund einem Jahr hatte Hans-Gerd Gerhards vom VAFK-Aachen damit begonnen, durch Onlinefragebogenaktion eine Fallstudie zur Umgangsverweigerung zu erstellen, um verläßliches Zahlenmaterial zu bekommen. Zwischenzeitlich wurde der dritte Zwischenbericht vorgelegt, von den ca. 800 ausgefüllten Fragebogen wurden bisher 191 ausgewertet. In insgesamt 45 % der Fälle wurde von den Teilnehmern angegeben, dass sie keine oder so gut wie keine Unterstützung zur Durchsetzung des Umgangs durch das Gericht erfahren haben. Als „gut“ oder „sehr gut“ wurde die Rolle nur in insgesamt 8% der Fälle beurteilt. Bei der Bewertung der Rolle des Jugendamtes bei der Unterstützung zur Durchsetzung des Umgangs stellt sich die Situation sogar noch dramatischer dar: hier gaben in insgesamt sogar 73% der Fälle an, dass sie keine oder so gut wie keine Unterstützung zur Durchsetzung des Umgangs durch das Jugendamt erfahren haben. Als „gut“ oder „sehr gut“ wurde die Rolle nur in insgesamt 7% der Fälle beurteilt. Die bisherigen Ergebnissee der Befragung lassen folgende Schlussfolgerungen zu:
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| 17.9.06 | Ohne Rechte, aber zahlen? Geschiedene Väter und ihre Kinder |
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Wenn Eltern sich trennen, beginnen auch für die Kinder schwere Zeiten. Meistens bleiben sie bei der Mutter und zum Vater setzt eine schleichende Entfremdung ein. Vereinbarte Besuchsrechte reichen nicht aus oder werden unterlaufen. Viele "Scheidungsväter" wollen sich damit nicht abfinden und das Recht der Kinder auf beide Eltern durchsetzen. Gäste:
Download der Sendung als mp3-datei: |
| 6.9.06 | Karsten Funk podcastet - radio paPPa.com |
Zur ersten Testsendung…
Kritische Anmerkungen, Anregungen, Hilfsangbote, |
| 6.9.06 | dieses Mal mitkommen - nächstes Mal mitlaufen - Papis laufen für ihre Kinder |
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Etwa 750.000 Kinder in Deutschland sollen ihre Papis nicht regelmäßig sehen, weil die Justiz und der Staat versagen, Kinderrechte umzusetzen - und jedes Jahr werden es mehr. Deshalb laufen 8 Papis am 24. 09. 2006 den 42 km Berlin-Marathon in der Hauptstadt. Weitere Infos unter: Papis laufen für ihre Kinder |
| 6.9.06 | Co-Elternschaft erhält in Belgien künftig den Vorzug |
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Bei der Sorgerechtsregelung nach einer Ehescheidung muss der Richter künftig den Vorzug der Co-Elternschaft geben, vorausgesetzt die Eltern sind sich darüber einig. Bei Co-Elternschaft darf ein Kind geschiedener Eltern genauso lang beim Vater wie bei der Mutter verbleiben. Das neue Gesetz ist nun im Staatsblatt veröffentlicht worden. Falls die Eltern zu keiner gemeinsamen Übereinkunft kommen, soll der Richter zunächst prüfen, ob eine Co-Elternschaft in Frage kommt. Flanderninfo.be, 5.9.06siehe auch www.trennungskinder.de - Mama und Papa teilen sich das Sorgerecht halbe-halbe |
| 6.9.06 | Eklat bei erster Jungskonferenz - weibliches Lehrpersonal überfordert? |
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Unter Leitung der Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Frau Erdsiek-Rave, fand am 31.8. die erste Jungenkonferenz statt um endlich die Probleme der Bildungsdiskriminierung von Jungen zu diskutieren. Auf dieser Konferenz kam es allerdings schnell zum Eklat, als eine feministische Fraktion es ablehnte, jungenspezifische Interessen und Belange in der Schule zu berücksichtigen. Studien belegen den Zusammenhang zwischen schlechter Lesekompetenz von Jungen und der mangelnden Berücksichtigung ihrer geschlechtsspezifischen Leseinteressen. Die Bildungskrise der Jungen ist den Fachleuten seit den 90er Jahren bekannt. …"Diese Sprache können die Jungen aus dem Effeff", rügte eine Lehrerin die vermeintlichen Sexismen, "das müssen die nicht auch noch in Büchern lesen." Auch auf dem Podium hatte der offenherzige Lektor nicht nur Freunde. "Bei mir gehen alle Alarmanlagen los, wenn ich schon den Titel Ihrer Jungsreihe höre", sagte Barbara Koch-Priewe von der Uni Dortmund. Die Pädagogin stieß sich an der Sparte "Für Mädchen verboten". Diese Jugendbelletristik des Thienemann-Verlags greift in deren Sprache auf, was pubertierende Jungen umtreibt. "Verdammt, sie liebt mich" heißt ein Titel, ein anderer "Weiberalarm Stufe rot". Mit solchen Dingern kann man feministisch überkorrekten Lehrerinnen nicht kommen.…
taz vom 1.9.2006, S. 7, 123 Z. (TAZ-Bericht), CHRISTIAN FÜLLER |
| 30.8.06 | Tag der verschlossenen Tür für Väter |
Am Sonntag, den 27.8.2006, lud am Tag der offenen Tür das Bundesministerium für Justiz ein und bot u. a. eine Diskussionsrunde zum Thema „Modernes Familienrecht – Aktuelle Neuerungen" an. Niemand Geringere als die Justizministerin Brigitte Zypries höchstpersönlich und die mit den familienrechtlichen Themen vertrauten Referenten stellten sich den Fragen einer überschaubaren Runde aus der Bevölkerung.
Bericht von paPPa.com ;-) |
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