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Der Spiegel, Nr. 44/1997, 27.10.1997, Seite 30
Auszug aus "Die Beamten - zu mächtig,
zu teuer, zu träge":
"Das nimmt ein bitteres Ende"
Wie sich Beamtenstaat und modernes Management unterscheiden:
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Beamtenstaat |
modernes Management |
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| Wirtschaftlichkeit | Fehlender Anreiz zur Kostenminimierung | Wettbewerb zwingt zur Effizienz |
| Etatansätze müssen ausgegeben werden | Gewinnmaximierung als vorderstes Ziel | |
| Tendenz zur Ausweitung der Bürokratie | Tendenz zur Straffung von Abläufen | |
| Finanzierung | Der Apparat wird aus Steuern finanziert | Finanzierung aus Erlösen |
| Gebühren werden unabhängig von Kosten und Leistungen festegelegt | Die Marktsituation bestimmt den Umfang der Erlöse | |
| Kredite werden ohne Risikoprüfung in Anspruch genommen | Kredite werden nach Bonität und Risiko gewährt | |
| Personal | Keine Kündigungsmöglichkeit | Risiko von Arbeitslosigkeit und Entlassung |
| Laufbahndenken durch Dienstaltersstufen | Beförderung und Bezahlung nach Leistung | |
| Bezahlung ohne Bezug zur Leistung nach dem Alimentationsprinzip | eigener Beitrag zur Rente | |
| Pensionen ohne direkten eigenen Beitrag nach Höhe des letzten Gehalts | Rentenhöhe bemessen nach Durchschnittsgehalt der gesamten Arbeitsjahre | |
| Streikverbot und besondere Treuepflicht | ||
| Kunden | Staatliches Handeln als Hoheitsakt | Service-orientiertes Handeln |
| Bürger als Leistungsträger und Anspruchsteller | Wettbewerb um die Gunst der Kunden | |
| Flexibilität | Bindung an gesetzliche Vorgaben | schnelles Reagieren auf Anforderungen des Marktes |
| Dienstvorschriften und starre Hierarchie | flache Hierarchie | |
| Ausübung von Monopolmacht, starres kameralistisches Rechnungswesen | Konkurrenzdruck fördert Anspassungsfähigkeit |