paPPa.com informiert:
Deutschland am Pranger
(Endlich ...)
USA überlegen Konsequenzen aus permanenten
Rechtsverletzungen an amerikanischen Eltern + Kindern - Clinton redet mit
Schröder Anfang Juni 2000
- Presseberichte, Kommentare und Aktionen deutscher Väter -
Inhalte und Links dieser Seiten:
1. Presseberichte zur Reaktion der USA, Schlingerkurs der deutschen Regierung, Fallschilderungen (nur eine Auswahl)
Hamburger Abendblatt, 26. Mai 2000 (Auszüge)
Bei
Clintons Treffen mit Schröder wird es auch um Kindesentführungen
gehen
Deutschland am Pranger
Auch wenn in Washington dies niemand bestätigen will gilt inzwischen
als sicher, dass US-Präsident Bill Clinton bei seinem Treffen mit
Bundeskanzler Gerhard Schröder in der kommenden Woche in Berlin das
Thema Kindesentführungen auf seiner Agenda hat. Das US-Repräsentantenhaus
verabschiedete einstimmig per Eilantrag eine Resolution, die die Unterzeichner
der Haager Konvention ultimativ auffordert, sich an den Gesetzestext zu
halten. Das Haager Übereinkommen verfügt, dass aus dem Ausland
von einem Elternteil entführte Kinder wieder ins Ursprungsland zurückgegeben
werden müssen.
Die USA und Frankreich werfen
deutschen Gerichten vor, dass sie das internationale Abkommen permanent
unterlaufen und Kinder aus gescheiterten deutsch-amerikanischen Ehen um
jeden Preis in Deutschland halten wollen. Die Entscheidung des US-Kongresses
erhöht sowohl den Druck auf Clinton als auch auf die deutsche Regierung,
in der Angelegenheit aktiv zu werden. Nach Angaben des US-Außenministeriums
gibt es mehr als 50 Streitfälle zwischen der Bundesrepublik und den
USA, die unter die Haager Konvention fallen. In einer emotionsgeladenen
Debatte stellte der texanische Abgeordnete Nick Lampson, der den Antrag
eingebracht hatte, besonders Deutschland, Österreich und Schweden
an den Pranger und machte das Problem an Einzelschicksalen deutlich.
Darunter auch der Fall des Amerikaners Joseph Cooke. Dessen deutsche Frau
hatte die beiden gemeinsamen Kinder 1992 nach Deutschland entführt
und dort dem Jugendamt übergeben, nachdem sie wegen Depressionen in
eine psychiatrische Anstalt eingeliefert worden war. Weder das Jugendamt
noch Gerichte benachrichtigten den leiblichen Vater. Sie steckten die Kinder
in eine Pflegefamilie, wo sie heute noch leben. Joseph Cooke kämpft
seither vergebens um die Rückführung seiner Kinder in die USA.
...
Die deutsche Psychologin Ursula Kodjoe, die sich auf die Beratung und Rückführung
von Opfern internationaler und nationaler Kindsentführungen spezialisiert
hat, sieht das Hauptproblem dagegen nicht bei der deutschen Justiz,
sondern bei den Jugendämtern. Die Gerichte stützen ihre Entscheidungen
fast immer auf deren Empfehlungen. Kodjoe, die sich zur Zeit zu einem Kongress
in den USA aufhält, plädierte dafür, Jugendämter,
"die Sorgerechtsentscheidungen bewusst verschleppen und entgegen der
Haager Konvention zeitaufwendige Kindeswohlprüfungen anordnen, zu
verklagen".
Während das Haager Übereinkommen eine Rückführung von
widerrechtlich entzogenen Kindern innerhalb von sechs Wochen vorschreibt,
zieht sich die Bearbeitung der Fälle in Deutschland nicht selten über
ein Jahr hin. Danach kommen Richter und Psychologen meist zu der Entscheidung,
dass es Kindern nicht zugemutet werden kann, aus ihrer gewohnten Umgebung
- inzwischen Deutschland - herausgerissen zu werden.
Nick Lampson erklärte, dass die jetzt verabschiedete Resolution
293 nur "der erste große Schritt" sei, "Tausende
von amerikanischen Kindern, die in der ganzen Welt illegal festgehalten
werden, in die USA zurückzubringen". Der texanische Abgeordnete
und andere Parlamentarier wollten nicht ausschließen, dass die USA
gegebenenfalls sogar weitaus gravierendere Schritte erwägen müssten:
etwa die Verhängung eines Wirtschaftsembargos gegen Länder, die
die Haaager Konvention verletzten.
Den Schlingerkurs der deutschen Regierung spiegeln die folgenen drei Pressemeldungen wieder - Rot-Grün weiß mal wieder nicht, wo es langgehen soll: Am 30.5. werden alle Vorwürfe pauschal abgetan, einen Tag später ist man zum Entgegenkommen bereit.
TAZ 30.5.2000: KINDESENTFÜHRUNGEN: Vorwürfe abgewehrt
dpa, Bundesjustizministerin Däubler-Gmelin (SPD) weist die amerikanischen
Vorwürfe zu Kindesentführungen zurück. Die USA werfen Deutschland
vor, Kinder aus gescheiterten deutsch-amerikanischen Ehen widerrechtlich
von ihren Elternteilen in den USA fern zu halten.
taz Nr. 6155 vom 30.5.2000 Seite 7 Inland 12 Zeilen
http://www.mopo.de/seiten/20000530/nachrichten-artikel15.html Morgenpost, 30.5.2000
Themen: Raketenabwehr und Kindesentführung
Dicke Luft beim Clinton-Besuch?
(...) Wie aus Regierungskreisen verlautet, sollen bei dem Treffen mit Bundeskanzler Gerhard Schröder auch Differenzen angesprochen werden. Von deutscher Seite aus geht es vor allem um die Vorbehalte gegen das US-Projekt einer nationalen Raketenabwehr. Präsident Clinton hingegen wird so genannte "Kindesentführungen" zur Sprache bringen. Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin (SPD) wies indes die amerikanischen Vorwürfe entschieden zurück.
Es sei auf keinen Fall zu beanstanden, dass deutsche Gerichte bei Sorgerechtsentscheidungen oft das Kindeswohl in den Vordergrund stellen, so die Justizministerin. Sie könne sich lediglich dafür einsetzen, dass amerikanische Eltern genauer über den Verlauf informiert würden. Druck auszuüben würde der Unabhängigkeit der Justiz widersprechen. (...) SaT/dpa
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/politik/.html/31artik046965.html
Berliner Zeitung 31.5.2000
Deutschland will USA im Sorgerechtsstreit entgegenkommen
US-Präsident wird die Bundesregierung zur Einhaltung des Haager Konvents
ermahnen / Druck aus dem Senat
(...) Wie aus deutschen Regierungskreisen am Dienstag verlautete, wird erwogen, eine bilaterale Kommission unter Einbeziehung der Parlamente einzuberufen, die sich mit dem heiklen Thema befassen soll. Vorbild könnte eine Mediatorengruppe sein, wie sie vor einem Jahr mit deutsch-französischen Parlamentariern zu strittigen binationalen Sorgerechtsfällen eingesetzt wurde.
Ferner wird überlegt, die Zusammenarbeit der zuständigen Behörden in beiden Ländern zu intensivieren. In Fachgesprächen soll außerdem erörtert werden, wie die betroffenen Elternteile in den USA juristisch besser beraten werden können.
Hintergrund der deutschen Bemühungen sind Befürchtungen, dass sich die in den USA mit großem öffentlichen Interesse verfolgten Fälle zu einer Belastung der Beziehungen zwischen beiden Staaten entwickeln könnten. Erst vergangene Woche hatte der Auswärtige Ausschuss des US-Repräsentantenhauses in einer Resolution deutschen Behörden vorgeworfen, Kinder aus gescheiterten deutsch-amerikanischen Ehen widerrechtlich von ihren Elternteilen in den USA fern zu halten. (...)
Kinder
als Geiseln
Wenn ein Elternteil ein Kind entführt, reagiert die Justiz
sehr langmütig auf das Kidnapping - Essay - Von Christine Brinck
- Die Welt 27.5.2000
Einige Zitate:
Paris, Friday, May 26, 2000
Stolen Kids in Germany And What Clinton Can Do
Originaltext unter: http://www.iht.com/IHT/TODAY/FRI/ED/edsally.2.html
INTERNATIONAL HERALD TRIBUNE, 26.5.2000, Sally Quinn:
Gestohlene Kinder in Deutschland und was Clinton dagegen
tun kann
(Auszugsweise Übersetzung)
Präsident Clinton wird in der nächsten Woche Bundeskanzler Schröder
besuchen. Das bietet ihm die Gelegeneit, etwas Außergewöhnliches
zu tun. Er kann amerikanische Kinder zurückholen, die ihren amerikanischen
Eltern gestohlen wurden.
Das ist richtig, gestohlen. Hunderte von Kindern wurden von ihren deutschen
Eltern entführt und mit nach Deutschland genommen. Ihre nicht-deutschen
Eltern haben keinen Zugang zu ihnen und in manchen Fällen wird sogar
ein Besuchsrecht verweigert. Die deutschen Gerichte bleiben dabei, dass
die Kinder in Deutschland besser aufgehoben sind, aufgezogen von Deutschen.
...
Es gibt so viele Horrorgeschichten, dass es unverständlich ist,
dass die US-Regierung, der Kongress und das Außenministerium nicht
einfach jede Beziehung mit den Deutschen ablehnen, solange sie nicht diese
Kinder ihren Eltern zurückgeben oder diesen nicht zumindest freie
Besuchsrechte gestatten. ...
Die Deutschen argumentieren, die Gerichte bräuchten Zeit, um zu
einer Entscheidung zu kommen. Bis es soweit ist, können sie sagen,
es würde den Kindern nicht schaden, aus der gewohnten Umgebung, in
der sie sich so lange befunden hätten, herausgenommen und in eine
fremde Umgebung gebracht zu werden. ...
Die deutsche Regierung behauptet, sie kann die Gerichte, die die Entscheidungen
treffen, nicht beeinflussen. ... Es ist klar, dass sich nichts ändern
wird, es sei denn, Clinton fordert von der deutschen Regierung, dass amerikanische
Kinder zurückgegeben werden. Clinton ist Vater einer Tochter.
Er sollte wissen, dass das Leid, das viele dieser amerikanischen Eltern
fühlen, unvorstellbar ist. Es liegt in seiner Macht, diesen Schmerz
zu lindern.
http://www.welt.de/daten/2000/05/31/0531eu171234.htx?print=1
Streit um transatlantische Familienaffären Juristische Differenzen
und Polemiken um grenzüberschreitenden Kindesentzug - Die
Welt 31.5.2000
"(...) Im State Department sind zurzeit 1148 internationale Sorgerechtsfälle anhängig, 58 davon in Deutschland. Jeder einzelne ist eine Tragödie, deren erste Opfer die Kinder sind. Der Bundeskanzler wird für sie wenig mehr tun können, als das zu bedauern. Und guter Geschmack wird Schröder verbieten, Clinton zu fragen, wann denn Elián González nach Kuba zurückkehren dürfe."
http://www.mamo.de/redak/20000531/html/Article/r320000003_15100.html
"Eine Familie in Stücke zerrissen" Clinton
und Schröder müssen sich mit deutsch-amerikanischen Scheidungskindern
beschäftigen - Mannheimer Morgen 31.05.2000
http://archiv.berliner-morgenpost.de/bin/bm/e?u=/bm/archiv2000/000525/politik/story63532.html
US-Parlament prangert Kindesentführungen
an - Resolution gegen Deutschland verabschiedet - Berliner Morgenpost,
25.5.2000
"US-Präsident Bill Clinton kommt bei seinem Treffen mit Bundeskanzler Gerhard Schröder in der kommenden Woche in Berlin um das Thema Kindesentführungen kaum herum. Denn das Repräsentantenhaus verabschiedete am Dienstag einstimmig (416:0) per Eilantrag eine Resolution, die die Unterzeichner der Haager Konvention ultimativ auffordert, sich an den Gesetzestext zu halten.
(...) Der texanische Abgeordnete Lampson kündigte an, die nun verabschiedete Resolution 293 sei nur «der erste große Schritt, Tausende von amerikanischen Kindern, die in der ganzen Welt illegal festgehalten werden, in die USA zurückzubringen». Mit weiteren Parlamentariern will er nicht ausschließen, dass die USA sogar weitaus gravierendere Schritte erwägen müssten: Etwa auch die Verhängung eines Wirtschaftsembargos gegen Länder, die die Haager Konvention verletzten."
NRZ 29.05.2000 http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=795820
Entführte Kinder und deutsche Justiz (Auszüge)
Von MIGEUL SANCHES
Berlin (NRZ). Es ist eine delikate Mission, fast wie bei einer Visite im Iran. Nur, dass Bill Clinton ab Donnerstag keinen Unrechtsstaat besucht, sondern in Deutschland der Justiz Verstöße gegen internationales Recht anlastet, konkret gegen das Haager Übereinkommen gegen Kindesentführung.
Eine Reihe von Einzelfällen haben in den US-Medien Wellen geschlagen. Und seit Präsidentengattin Hillary in den Chor der Kritiker einstimmte, sieht sich der Ehemann auch quasi familiär in die Pflicht genommen. Das werde "stark hochgespielt", heißt es klagend am Kabinettstisch in Berlin, "der Ton wird immer schärfer".
Gestern sah sich Justizministerin Herta Däubler-Gmelin denn auch genötigt, die deutschen Richter gegen pauschale Vorwürfe in Schutz zu nehmen. Der Kanzler will den USA aber zweifach entgegen kommen. Zum einen soll eine deutsch-amerikanische Mediatorengruppe sich der Einzelfälle annehmen, die Eltern schneller und genauer informieren. Zum anderen sollen die Verfahren beschleunigt werden. Denn die Zeit spielt für das Elternteil, das ein Kind entführt hat. (...)
1990 zählte die Justiz 24 Verfahren aus US-Ersuchen. Die Zahl der Klagen ist vergleichsweise hoch, heißt es in einer vertraulichen Vorlage für den Kanzler. Der Generalbundesanwalt führe dies darauf zurück, dass für Anträge aus den USA erst nach langem Vorlauf der geforderte Prozesskostenvorschuss geleistet werde oder auch die erforderlichen Unterlagen von den Antragstellern nur schleppend eingereicht würden. Die Ablehnung beruhe somit auf formalen Gründen oder darauf, dass sich die Kinder wegen der langen Verfahrensdauer mittlerweile in Deutschland eingelebt hätten. Hier kommt der Zeitfaktor ins Spiel: Je länger ein Verfahren dauert, desto eher lebt sich ein Kind in die neue Umgebung ein. "Dass unter solchen Umständen eine Rückführung dann als das Kindeswohl gefährdend angesehen wird, legt dessen hohen Stellenwert nahe", heißt es in der Kanzlervorlage. Der Entführer schafft somit die Fakten, die das Gericht - zum Wohl des Kindes - nachträglich billigt. Schröder dürfte es schwer fallen, Bill Clinton diese Logik näher zu bringen.
[Anmerkung paPPa.com: Es ist davon auszugehen, dass diese Ausführungen zum größten Teil Schutzbehauptungen sind. Zusätzlich: Warum wird eine Zahl aus dem Jahr 1990 angeführt? Und: Bei Entführungsfällen darf es - nach dem Gesetz - gar keine gesonderte Kindeswohlprüfung geben. Es ist erschreckend, wie auf höchster politischer Ebene nicht verstanden wird, was die geltenden Gesetze sagen - ein Spiegelbild der deutschen Familienrechtspraxis mit Sorgeentzug und Umgangsboykott ...]
http://archiv.berliner-morgenpost.de/bin/bm/e?u=/bm/archiv2000/000523/politik/story62902.html
USA machen Druck bei Kindern aus gescheiterten Ehen -
Berliner Morgenpost 23.5.2000
dpa 23.5.2000: Clinton will Kindesentführungen in Deutschland ansprechen
(...) Clinton solle Schröder persönlich mit der «tragischen Situation amerikanischer Kinder, die aus diesem Land entführt und nach Deutschland gebracht wurden» konfrontieren, forderte Senator Mike DeWine in einem am Montag bekannt gewordenen Schreiben an den Präsidenten. Die US-Regierung werde sich bemühen, Verständnis zu schaffen. Allerdings sei die Justiz in Deutschland unabhängig. «Es gibt keine Möglichkeit, in die unabhängige Rechtsprechung einzugreifen», hieß es in Washington.
DeWine verwies darauf, dass Deutschland, Österreich und Schweden ständig die Haager Konvention gegen Kindesentführungen verletzten. Während aus den USA 90 Prozent der widerrechtlich festgehaltenen Kinder nach den Regeln dieser Vereinbarung zurückkehrten, seien dies in Deutschland nur 22 Prozent.
Der französische Staatspräsident Jacques Chirac habe Schröder bereits zwei Mal auf die Missachtung der Haager Konvention angesprochen. «Sie sollten nicht auf die Gelegenheit verzichten, das Thema persönlich mit Kanzler Schröder zu erörtern» schrieb DeWine. Die US-Regierung müsse die Kindesentführungen zu einem vorrangigen Thema bei ihren Kontakten mit ausländischen Regierungen machen, «besonders mit unseren Verbündeten.» (...)
Während in deutschen Regierungskreisen intern ebenfalls Unmut über den Umgang von Behörden und Gerichten mit den betroffenen Kindern geäußert wird, verwies Fischer auf die Unabhängigkeit der deutschen Justiz. Die US-Behörden sprechen von insgesamt 1 100 Fällen, in denen Kinder widerrechtlich im Ausland festgehalten würden.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nf/0,1518,75882,00.html DER SPIEGEL 10.5.2000
Wer kriegt die Kinder?
Streitfälle um das Sorgerecht für deutsch-amerikanische Kinder könnten die Beziehungen zwischen beiden Ländern belasten. Das befürchtet Außenminister Joschka Fischer. Um den Fall zweier Kinder, die nicht zu ihrem Vater in die USA dürfen, will er sich jetzt persönlich kümmern.
(...) Die amerikanische Außenministerin Madeleine Albright hatte Fischer bei seinem Besuch in Washington mit dem Thema konfrontiert. Es handele sich in dem speziellen Fall um die "tragische Situation" eines amerikanischen Vaters, der bisher vergebens von der deutschen Justiz die Rückgabe seiner beiden Kinder fordert. Wie verlautete, sieht Fischer die große Gefahr, dass sich Streitfälle wie diese im Gefolge des amerikanisch-kubanischen Konfliktes um den Flüchtlingsjungen Elián González immer mehr politisieren und das deutsch-amerikanische Verhältnis belasten.
Die "Washington Post" warf der US-Regierung am Dienstag in einem Leitartikel mangelndes Engagement für die betroffenen amerikanischen Elternteile vor und griff besonders die Bundesrepublik an. "Wenn ein Verbündeter wie Deutschland die Regeln des Anstandes in so einer Angelegenheit missachtet, sollte das Thema ganz oben auf die diplomatische Tagesordnung gesetzt und nicht beiseite geschoben werden."
Nach seiner Unterredung mit Albright äußerte sich Fischer "tief beeindruckt" von dem Sorgerechtsfall. Er sagte zu, sich "im Rahmen der begrenzten Möglichkeiten, die ich als Außenminister habe", damit zu befassen. "Ich kann nichts versprechen", sagte Fischer und wies auf die Unabhängigkeit der Justiz hin. (...)
Das US-Außenministerium hat mehr als 1100 ähnliche Sorgerechtsfälle anhängig. Bekannt ist unter anderem der Konflikt der Frau des britischen Botschafters in Washington, Catherine Meyer. (...) Auch mit Frankreich liegt die deutsche Justiz in einer Reihe Aufsehen erregender Fälle "im Clinch".
http://DerStandard.at/Textversion/20000511/35.htm Der Standard (Österreich) 11.5.2000
Elián ist nicht der einzige Problemfall
US-Sorgerechtsentscheidungen belasten auch politische Beziehungen
zu Deutschland
(AFP/red) Miami/Washington - Für heute, Donnerstag, in Atlanta (US-Bundesstaat Georgia) jener Gerichtstermin angesetzt, zu dem über das weitere Schicksal des kubanischen Flüchtlingsbuben Elián entschieden werden soll. (...) Seit Monaten sorgt der Fall für zusätzliche politische Spannungen zwischen den USA und Kuba. Doch auch mit Deutschland bekommen die USA Probleme bei Sorgerechtsfällen. "Zunehmende Streitfälle über das Sorgerecht für deutsch-amerikanische Kinder drohen die Beziehungen zwischen beiden Ländern zu belasten", sagte dieser Tage der deutsche Außenminister Joschka Fischer. Er war in Washington von US-Außenministerin Madeleine Albright mit dem Thema konfrontiert worden. Fischer sagte zu, sich um einen speziellen Fall persönlich zu kümmern.
Dabei geht es um die beiden Kinder des New Yorkers Joseph Cooke. (...)
"Wenig Engagement"
Seit Herbst 1992 sind sie in der Obhut einer Pflegefamilie. Obwohl ein US-Gericht dem Vater das Sorgerecht für den zehnjährigen Danny und die achtjährige Michelle zusprach, lehnte ein deutsches Gericht die Übergabe ab. Begründung: Die Kinder hätten sich bei der Pflegefamilie eingelebt und würden bei einer Trennung schwere psychische Schäden erleiden.
Rechtsexperten weisen aber auch darauf hin, dass die USA im Fall Elián exakt das machen, was sie bei anderen Ländern kritisieren: Vom Rechtsstandpunkt Kubas aus wurde Elián (in Kuba nach der Trennung der Eltern dem Sorgerecht des Vaters unterstellt) von seiner Mutter auf die Flucht in die USA "entführt". Dieser Logik folgend, hätten die US-Behörden den Buben längst mit seinem Vater nach Kuba zurückreisen lassen müssen.
Dem stehen die massiven Interessen der in Florida angesiedelten Exilkubaner im Wege, auf die Politiker speziell im Wahlkampf sensibel reagieren. Diese Exilkubaner beharren darauf, Elián habe es bei seinen Verwandten in Miami besser als unter Fidel Castros Regime, vor dem sie einst geflohen sind. (...)
http://www.berliner-morgenpost.de/bin/bm/e?u=/bm/inhalt/heute/politik/story58977.html - Berliner Morgenpost 10.5.2000
Kinder plötzlich wichtiger als Raketenabwehr
Bei seinem Besuch in den USA wird Außenminister Joschka Fischer von
scharfer Kritik an deutschen Sorgerechtsentscheidungen überrascht
Von Cornel Faltin
SAD Washington - Eigentlich war Bundesaußenminister Joschka Fischer nach Washington gekommen, um mit seiner Kollegin Madeleine Albright über hochpolitische Themen wie den von den USA geplanten Raketenabwehrschild, die dadurch notwendig werdende Änderung des ABM-Vertrages und die Situation im Kosovo zu reden. Stattdessen stehen plötzlich Sorgerechtsentscheidungen deutscher Gerichte im Mittelpunkt.
Fischer hatte kurz nach seiner Ankunft am Sonntag beim Abendessen mit Albright die wichtigsten Themen für das offizielle Treffen am nächsten Tag im State Department skizziert, als ihm die US-Außenministerin, quasi als Dessert, die neueste Ausgabe der Washington Post überreichte. Mit dem Rat, sich einen Artikel mit dem Titel «Eine Familie in Stücke zerrissen» als Nachtlektüre zu Gemüte zu führen, entließ Albright den Gast aus Deutschland.
Was Fischer dort auf über 700 Zeilen las, ließ ihn nicht gerade ruhiger schlafen. Die Geschichte erzählt den Kampf des Amerikaners Joseph Cooke, der seit siebeneinhalb Jahren vergeblich versucht, seine beiden Kinder Danny (9) und Michelle (10) aus den Klauen der deutschen Justiz zu retten. Cookes Albtraum begann, als seine deutsche Frau Christiane die Kinder im Sommer 1992 zu einem Heimaturlaub mit nach Deutschland nahm. (...)
Joschka Fischer zeigte sich anderntags «tief beeindruckt» von dem Fall und versprach nach einem ausführlichen Gespräch mit Albright, sich «um die Sache zu kümmern», wobei er anmerkte, dass er nichts versprechen könne, da er keinen Einfluss auf die Unabhängigkeit der deutschen Gerichte habe. Nicht zu Unrecht fürchtet der deutsche Außenminister, dass die Kontroverse um die Cooke-Kinder, die nur eine von über 50 beim State Department registrierten Kindsverschleppungen [Anmerkung paPPa.com: Die "Dunkelziffer" ist um ein Vielfaches höher ...] von den USA nach Deutschland repräsentiert, bald zu einem deutschen Fall Elián werden könnte.
Der deutsche Außenminister wird nach seiner Rückkehr Bundeskanzler Gerhard Schröder berichten können, dass sich in den USA die Stimmung gegen Deutschland und seine internationalem Recht zuwider laufenden Sorgerechtsentscheidungen zunehmend aufheizt. Die amerikanischen Eltern von nach Deutschland verschleppten Kindern haben in Washington auch eine starke Lobbyistin in der Frau des britischen Botschafters. Lady Catherine Meyer kämpft seit vielen Jahren ebenfalls um zwei Söhne, die ihr deutscher Ex-Ehemann Hans-Peter V. rechtswidrig nach Deutschland verschleppt hat.
Meyer hat es durch ihre guten Kontakte zu First Lady Hillary und US-Politikern geschafft, dass rund 140 Kongressabgeordnete den US-Präsidenten Bill Clinton kürzlich aufgefordert haben, bei seinem Deutschlandbesuch im Juni den Bundeskanzler auf die Angelegenheit anzusprechen. (...)
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/seite_3/.html/27artik045884.html Berliner Zeitung vom 27. Mai 2000
Der fremde Vater
Seit Jahren kämpft Joseph Cooke um
seine Kinder - sie leben im Schwarzwald, er lebt in New York. Eine Geschichte,
die nicht nur Gerichte beschäftigt -
"... "Spiegel-TV" fing die abwehrende Pflegemutter kurz in der Haustür ab, "Frontal" beschäftigte sich mit Kindesentführungen und der Haager Konvention, Bundesjustizministerin Däubler-Gmelin verwahrte sich im ARD-Mittagsmagazin gegen Stimmungsmache im amerikanischen Vorwahlkampf, mit der deutsche Gerichte pauschal verurteilt würden. ..."
".... Cookes New-Yorker Anwalt Rosenlehner zitiert jüdische Kollegen, sie ziehen Parallelen zu "Deutschlands dunkler Zeit" und sprechen von "Zwangsgermanisierung". ..."
"... Das Jugendamt hört den Vater nicht an. Es informiert ihn nicht, dass seine Kinder in Pflegschaft gegeben werden. ... Das Jugendamt Tuttlingen beantragt im Juni 1993 beim Einwohnermeldeamt, eine Auskunftssperre über die Kinder zu erlassen und begründet das mit der Furcht, der Vater könnte die Kinder entführen wollen. Die Auskunftssperre wird im Juli genehmigt. Der Vater hat jetzt keine Chance mehr, die Kinder auf dem offiziellen Weg zu finden. ..."
"... In den nächsten vier Wochen soll Cooke dem Psychologen beweisen, dass er ein guter Vater ist. Eine Bewährungssituation mit Stressanteil. Immer unter Beobachtung. ... Cooke sei selber noch ein Kind und könne mit Kindern kaum umgehen. Sogar der Hund möge Herrn Cooke nicht, was bei dem Hund sehr selten sei. ..."
"... Der Singener Richter Wolfgang Dallinger, gewiss ein nachdenklicher Mann, folgt dem Psychologen und beschließt im März 1995 den Verbleib der Kinder in der Pflegefamilie. ... Ich konnte nicht anders entscheiden. ..."
"... Der Vater will noch einmal den Kampf mit der deutschen Justiz aufnehmen, er ist jetzt 31 Jahre alt. Vielleicht schafft er es ja und holt seine Kinder aus dem Haus am Sonnenhang. Sie sind jetzt neun und zehn Jahre alt. Vielleicht haben sie etwas Englisch gelernt. Aber sie werden den Vater nicht verstehen. Sie sind die Kinder ihrer Pflegeeltern geworden. Es gibt kein Happy End. Wahrscheinlich nicht."
http://www.schwaebische-zeitung.de/www/News/de/news/0000000001?infoID=340177 - Schwäbische Zeitung 23.5.2000
Familiendrama nahm seinen Anfang in Tuttlingen
Tuttlingen (sz) - Ein Drama mit offenem Ausgang: 1992 kehrte
die ausgewanderte Christiane Cooke mit ihren Kindern aus den USA zu ihren
Eltern im Kreis Tuttlingen zurück. Vater Joseph fordert Sohn und Tochter
zurück, der Fall schlägt immer höhere Wellen.
Die Zukunft im Fall Cooke konzentriert sich um zwei Kernfragen: Wird es
Vater Joseph Cooke gelingen, seine neun- und zehnjährigen Kinder zurückzuholen
in die USA? Und: Welche Dimension wird dieses Familiendrama noch annehmen?
Möglich ist, dass die Angelegenheit einen ähnlich spektakulären
Verlauf nimmt wie der Streit um den kubanischen Flüchtlingssohn Elian.
Alles begann im Landkreis Tuttlingen: (...)
Das Ende der Odyssee der Cooke-Kinder ist noch nicht absehbar. Ein
Machtkampf zwischen deutschen und amerikanischen Gerichten um das Sorgerecht
könnte sich anbahnen.
http://www.suedwest-presse.de/dc/html/news/news-ulm_ul/20000518ul_swp_bren0003.htm Süd-West-Presse 18.5.2000
Sorgerecht / Internationales Recht schützt Eltern nicht immer
Streit um Kinder über Grenzen hinweg
Zwischen den USA und Deutschland sind 58 Fälle offen - Hoffnung
auf Clinton-Besuch in Berlin
Joseph Cooke hat ein neues Leben begonnen. Wieder hält er zwei
Babys im Arm. Doch die Kinder aus erster Ehe sind nicht vergessen. Sie
wurden von der Mutter nach Deutschland gebracht und dort von den Behörden
an eine Pflegefamilie vermittelt. Cooke ist nicht alleine. Es gibt 58 deutsch-amerikanische
Sorgerechtsstreitfälle.
PETER DE TIER, Washington
Joseph Cooke presst seine beiden Babys ganz fest an die Brust. "Diese
beiden bedeuten alles für mich. Was mit Danny und Michelle geschah,
wird sich nicht wiederholen.'' Wut spricht aus den Worten des 31-Jährigen.
"Wenn einem Amerikaner die Kindern gestohlen werden, dann schert das
in Washington keinen Menschen.''
Cooks Geschichte beginnt vor zwölf Jahren: Als in Deutschland stationierter
GI hatte der damals 19-Jährige Joseph auf einer Party die bildhübsche
Christiane kennen gelernt. Es war Liebe auf den ersten Blick, wenige Monate
später heiratete er und zog mit seiner deutschen Frau in die Vereinigten
Staaten. Bald danach kamen seine Kinder Danny und Michelle zur Welt. Das
Glück hielt nicht lange. Seine Frau Christiane konnte sich mit dem
"American way of life'' nicht anfreunden. Sie wurde depressiv und
litt unter Heimweh. Im Oktober 1992 beschloss Christiane, für drei
Wochen nach Deutschland zu fliegen, um Eltern und Freunde zu besuchen.
"Ich hielt das für eine gute Idee'', erinnert sich Joseph. Damals
hatte er nicht ahnen können, welcher Alptraum für ihn begann.
Monate verstrichen, ohne dass der junge Vater eine Nachricht von seiner
Frau bekam. Trotz zahlreicher Telefonate konnte er seine Frau nicht ausfinden
machen. Erst im Herbst des darauf folgenden Jahres teilte sie ihm kurz
angebunden mit, dass ein deutsches Familiengericht Danny und Michelle in
die Obhut einer Pflegefamilie gegeben hatte. Der Grund: Die Mutter hatte
sich nach ihrer Ankunft in Deutschland in psychiatrische Behandlung begeben
und die Kinder einem Jugendamt überlassen. Die Existenz des in Amerika
lebenden Vaters hatte sie der Behörde verschwiegen.
Für Joseph Cooke begann eine Irrfahrt durch das Dickicht der internationalen
Justiz und des deutschen Bürokratendschungels. Die Telefonnummer der
Pflegefamilie, die in Binningen am Bodensee neben fünf eigenen fünf
Pflegekinder groß zieht, gab Hoffnung. Doch Joseph Cooke wurde vom
Pflegevater Franz Weh abgewiesen. Dieser bestritt, von Danny und Michelle
zu wissen. Innerhalb von achtundvierzig Stunden erwirkten die Wehs dann
aber eine einstweilige Verfügung gegen den leiblichen Vater, der zwar
einen Anwalt engagiert hatte, sich aber erst ein halbes Jahr später
auf den Weg nach Deutschland machte.
In der Zwischenzeit hatten amerikanische Gerichte längst entschieden,
dass die Kinder zu Joseph Cooke gehören, der heute in zweiter Ehe
verheiratet ist und als Teilzeitlehrer in New York arbeitet.
So sieht es auch das Den Haager Abkommen über internationale Kindesentführung
vor, das 1990 in Deutschland in Kraft getreten ist. Danach kann bei internationalen
Sorgerechtsfällen das Gericht in jenem Land ein verbindliches Urteil
fällen, in dem die Kinder geboren wurden und aufgewachsen sind. (...)
Erst drei Wochen nach seiner Ankunft durfte der Vater seine Kinder für
eine Stunde unter Aufsicht sehen. Über die Begegnung gibt es unterschiedliche
Schilderungen. Fest steht jedoch, dass sich Danny und Michelle mittlerweile
in Deutschland eingelebt haben und ausschließlich Deutsch sprechen.
Die deutsche Justiz argumentierte deshalb, dass den Kindern eine Rückführung
in die USA nicht zuzumuten sei. Sie würde "psychologischen Schaden''
anrichten.
Mittlerweile haben Joseph Cooke und sein deutscher Anwalt sämtliche
Instanzen durchlaufen. Gerichte in Tuttlingen, Singen und Konstanz entschieden
durchweg für die Pflegefamilie. Der Vater will aber noch nicht aufgeben:
Anfang Juni treffen sich Präsident Clinton und Bundeskanzler Schröder
in Berlin. Wenn sich der mächtigste Mann der Welt dafür einsetze,
dass ein befreundetes Land internationale Abkommen achte, dann gebe es
für Eltern in einer ähnlichen Situation zumindest noch eine Hoffnung.
http://www.nordkurier.de/news/extra/vater/vater.html Nordkurier 17.5.2000
Sieben Jahre Kampf im Interesse der Kinder
Amerikanischer Vater will Sohn und Tochter aus Deutschland zurückhaben
(Auszüge)
Von unserem Mitarbeiter Friedemann Diederichs
New York. "Im Interesse der Kinder." - vier Worte, die
sich im Gedächtnis von Joseph Cooke (31) eingebrannt haben. Vier Worte,
die ihn seit sieben Jahren verfolgen. In Schriftsätzen von Rechtsanwälten,
Jugendämtern, Psychologen. Und in Urteilsbegründungen deutscher
Gerichte, die nunmehr seit drei Instanzen dem Lehrer aus New York beharrlich
verweigern, was nach internationalem Recht eigentlich längst hätte
erfolgen müssen: Die Rückführung seiner Tochter Michelle
(9) und seines Sohnes Danny (10) in die USA. (...)
Bürokratische Mühlen
Der Kampf gegen die Windmühlen deutscher Behörden und der
Justiz ist nunmehr sogar zum Politikum zwischen Washington und Berlin geworden
ist. Denn als Au ßenminister Joschka Fischer vor wenigen Tagen mit
seiner Amtskollegin Madeleine Albright am Frühstückstisch saß,
reichte diese ihm einen Bericht zur Morgenlektüre mit den Worten:
"Darum sollten Sie sich wohl kümmern." (...)
Abkommen ignoriert
Doch die deutschen Gerichte, denen sich Jospeh Cooke fortan gegenüber
sieht, pflegen hier eine schlechte Tradition: Sie ignorieren schlichtweg
dieses Abkommen - nicht nur im Fall Cooke: Von 369 amerikanischen Kindern,
die nach einer Statistik des US-Außenministeriums in den Jahren 1990
bis 1998 zumeist von Elternteilen nach Deutschland entführt wurden,
sind bis heute erst 80 in die USA zurückgekehrt. (...)
Anders als im Fall des kubanischen Jungen Elian, wo das Sorgerecht des
Vaters sogar mit Gewalt durchgesetzt wurde, haben sich die US-Behörden
gegenüber den deutschen Kollegen bisher zahnlos gezeigt. Und in deutschen
Amtsstuben? Beim zuständigen Kreisjugendamt Konstanz verweist Amtsleiterin
Iris Dindia-Collenbusch darauf, dass das Ziel von Pflegeverhältnissen
die Rückführung der Kinder sei. "Es sei denn, es gibt gravierende
Gründe, die gegen eine Rückgabe sprechen," so die Beamtin.
Und diese seien dann gewiss "im Interesse der Kinder."
http://www.tagesspiegel.de/archiv/2000/06/01/ak-po-we-15519.html
Kindesentführung: Es war einmal die Familie Cooke - Warum für
einen amerikanischen Vater seine Kinder unerreichbar sind - Robert Von
Rimscha, Tagesspiegel 1.6.2000
Falldarstellung Josephe Cooke in der Washington Post:
Diverse Artikel wiedergegeben in:
Fischer in USA wegen Sorgerechtsfall unter Druck http://www.gabnet.com/pol/fischer-albright.htm
Diverse Artikel wiedergegeben in:
http://www.vaeterfuerkinder.de/fischer.htm
Eine für uns noch nicht ganz überschaubare Fülle von
Pressemeldungen zu deutsch-amerikanischer Kindesentführung im Zusammenhang
mit dem Außenministertreffen in Washington. Einzelne Links sind
aber vermutlich bald nicht mehr aktuell.
http://www.news.zeit.de/20000509/welt/afp.34f925a6a692776ff785bb2ef970c4b1.html
Fischer in USA wegen Sorgerechtsfall unter Druck - Bundesaußenminister
will sich zu "tragischem" Fall erkundigen 9.5.2000
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/politik/.html/10artik040347.html
Berlin im Streit um Sorgerecht unter Druck - Albright
bittet Fischer um Intervention
http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/politik/html/100500/105USA4.HTM
Deutsches Recht im Visier - Sorgerechtsprobleme belasten
das Verhältnis zu den USA
http://www.abendblatt.de/bin/ha/set_frame/set_frame.cgi?seiten_url=/contents/ha/news/politik/html/100500/105USA4.HTM
Kommentar: Deutsch-amerikanische Beziehungen - Es knirscht
Zusammenfassung
der für die rechtliche Beurteilung wesentlichen Fakten des Falles
Cooke
- bei Väter für Kinder -
Catherine Meyer, Rede vor dem Ausschuß für Außenpolitik des amerik. Senats, 14.10.1999 - Internationale Kindesentführungen: EINE ART VON MENSCHENRECHT
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/dc1/html/news-stn/20000519lana0002.htm - Stuttgarter Nachrichten 19.5.00 zum Fall Cooke
Ein Vater kämpft um seine beiden Kinder - vergebens
Streit um Sorgerecht zieht auch in den USA Kreise
Singen - Das Schicksal von zwei neun und zehn Jahre alten Kindern aus Singen am Hohentwiel ist zwischen den USA und Deutschland zum Politikum geworden. Seit sechs Jahren versucht der Vater vergeblich, sie wieder nach Amerika zu holen. (...)
© paPPa.com
e.V. - Stand dieser Seite: 4.6.2000
Fundstelle: http://www.paPPa.com/kinder/US-Clinton2000.htm
Wenn Sie unsere Informationen nützlich finden, freuen wir uns auch über Ihre Unterstützung durch eine Spende an paPPa.com e.V. (Konto 337 02 00, BLZ 100 205 00 - Bank für Sozialwirtschaft). Sie ist steuerlich absetzbar und wir sind darauf ... Ab 30 DM senden wir unaufgefordert eine Spendenquittung.