Sprecher Dritte Institution im Bunde derjenigen, die bei Gerichtsverfahren über das sogenannte "Kindeswohl" entscheiden, sind die psychologischen Sachverständigen, die Gutachter. Auf sie kann ein Richter zurückgreifen, wenn er sich nicht sicher ist oder seine Meinung absichern will. Bereits die richterliche Auswahl des Gutachters kann den Ausgang des Verfahrens bestimmen.
Sprecher Uwe-Jörg Jopt ist Professor für Psychologie an der Universität Bielefeld, Familientherapeut, Trennungs-und Scheidungsberater. Seit seinem Buch Im Namen des Kindes-Plädoyer für die Abschaffung des alleinigen Sorgerechts gilt er in seiner Branche als Nestbeschmutzer.
O-Ton Jopt "Ja, zu dieser Etikettierung bin ich gekommen, weil ich es gewagt habe, dieses System struktureller Gewalt, was da im Kindschaftsrecht herrscht, aufzuzeigen, anzuklagen und in dem Zusammenhang ganz besonders den Beitrag meiner eigenen Zunft, die sich über große Strecken im Kindschaftsrecht zu regelrechten Handlangern, zu nützlichen Idioten für den justitiellen Apparat gemacht hat, die ganz besonders ins Visier zu nehmen. Hier wird unter dem Deckmantel psychologischer Fachlichkeit den Kindern Schlimmes bis hin zum seelischen Tod verordnet."
Sprecher In sehr vielen Fällen versagen Richter, Gutachter, das Jugendamt und die beteiligten Anwälte auf der ganzen Linie. Und es sind keinesfalls nur der enorme Anpassungsdruck des justitiellen Apparates und die miserablen, auch durch Überforderdung in die Resignation treibenden Rahmenbedingungen des real existierenden Familienrechssystems daran Schuld. Finanzieller Profit, der nicht eintritt, wenn ein Verfahren frühzeitig friedlich beigelegt wird, die ideologisch motivierte Aufrechterhaltung einer abstrakten menschenfernen juristischen Ordnung, beschriebenes Papier, das als erledigter Vorgang in die Akten eingeordnet werden kann, zählen oft mehr als die Seele eines Kindes. Insbesonders die Funktion des Gutachters verkommt so zum reinen Selbstzweck:
O-Ton Jopt "Gutachten in dieser Form von fünfzig, achtzig, hundert Seiten finden Sie ja diese Dinger, dieser ganze Unfug, der nur den Psychologen Geld bringt, aber fürs Kind nichts bringt, gibt es in meiner Sachverständigenarbeit überhaupt nicht. Ja, das ist anstrengender. Das ist nicht so leicht. Es hat mir auch früher Herzklopfen gemacht, mich mit einem so hochzerstrittenen Elternpaar an einen Tisch zu setzen. Da ist es leichter, sich mit den Kinder in ein Spielzimmer zu begeben, einige dieser - ja ich kann es nur idiotisch nennen - dieser idiotischen Testverfahren durchzuziehen und sich dann anschließend an seinen Schreibtisch zu begeben, und ein Gutachten zu schreiben."
Sprecher Lösungsmöglichkeiten sind allerdings durchaus auch bei der jetzigen Rechtslage denkbar und möglich. Sofern alle Beteiligten tatsächlich engagiert zum Wohl des Kindes handeln. Doch das ist eher selten und zudem reine Lotterie, abhängig von Glück und Zufall
(Musik Cohen, Story of Isaac)
Sprecher Klaus Fritze lebt mit seiner Familie in einem Vorort von Köln. Die Ex-Partnerin von Klaus, die Mutter von Michael, hat einen anderen Mann geheiratet und zusammen mit dem Stiefvater hat sie, gegen den Willen des leiblichen Vaters, das Kind adoptiert. Nach deutschen Rechtsnormen war Klaus Fritze von da an nicht mehr der Vater seines Kindes.
O-Ton Klaus Fritze "Ja, ich hab' 'ne Freundin, die hat eigentlich auch zwei Väter. Die Eltern haben sich auch vor der Geburt getrennt. Das liegt jetzt schon fünfunddreißig Jahre zurück. Die hat sich dann als sie ein Teenager war, ganz stark damit auseinandergesetzt. Und sie hat dann darauf gedrängt, ihren Vater zu finden, daß ihre Eltern ihr das sagen und sie wußte, daß da was nicht stimmt. Und sie hat ihn gefunden. Und es war ihr ganz wichtig. Und die sagt immer, die drängt mich total, also du muß, du mußt dranbleiben. Du mußt dran bleiben. Sie sagt, sie wär so glücklich gewesen, wenn ihr Vater sich mal gemeldet hätte. Sie hat ihn so vermißt. Und - (tiefer Atmer) ja, da denk' ich jetzt auch sehr oft dran. Ja."
Autor: "Da kommen dir die Tränen, wenn du drüber nachdenkst?"
"Ja, das ist ein Thema, was mich ziemlich emotional anrührt, immer noch. Also das, das Thema, das ist so hart für mich. Also, ich muß das manchmal verdrängen, weil ich das nicht aushalte. Das tut so dermaßen weh. Und ... (Babylaute im Hintergrund) Das ist nicht so, wie die das denken, meine Familie, daß ich das so hinter mir hab' und so. Ja, jetzt geht's dir wieder gut und ... da ist auch immer so ein Schatten auf unserer Beziehung. Das ist son Schatten manchmal."
Sprecher Nicht nur Kinder und Väter haben keinen gesetzlichen Schutz ihrer Bindungen und Beziehungen durch den Staat. Auch die Geschwister, auch Omas und Opas, auch Onkel und Tanten haben keine Rechte und können jederzeit von eben diesem Kinde getrennt werden, wenn es nach Meinung einer Mutter und des sie stützenden Richters oder Richterin das "Wohl des Kindes" erfordert. Im Einzelfall - die Ausnahme von der Regel - trifft das Gesetz der staatlich gebilligten und gesetzlich verordneten Hinrichtungen von Beziehungen auch Mütter. Dann sind Väter die Ausgrenzenden. Mit eben solchen verheerenden Konsequenzen für Mutter und Kind. 2. Sprecher "Ein Kind kennt immer seine Eltern, auch wenn es sie nie gesehen hat. Es IST seine Eltern und seine Großeltern."
Sprecher Das schreibt der Familientherapeut Bert Hellinger in seinem Buch Ordnungen der Liebe. Bert Hellinger ist einer der Begründer der familiensystemischen Therapie. Die familiensystemische Betrachtungsweise beläßt auftretende Probleme nicht bei dem, der sie scheinbar hat, sondern stellt sie in den Zusamenhang des ganzen Familiensystems, also aller beteiligten Personen wie Eltern, Kinder, Großeltern, Onkel, Tanten usw. In seiner theoretischen wie praktischen Arbeit rekonstruiert Hellinger Familiensysteme über drei Generationen. Erschreckend wird dabei deutlich, daß man keines der Mitglieder eines Familiensystems zum Verschwinden bringen kann, ausgrenzen kann, ohne daß alle anderen Mitglieder des Systems Schaden nehmen. Je totgeschwiegener und ausgegrenzter einer ist, desto präsenter ist er im Unbewußten der anderen. Oft treten noch zwei Generationen später Stellvertreter auf, die das Schicksal des ausgegrenzten Familienmitglieds unbewußt nachvollziehen.
Familiensystemische Therapeuten fürchten daher, daß die von Staats wegen juristisch legitimierte massenweise Vertreibung von Vätern nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei deren Kindern schlimme Folgen haben wird. Und Tatsache ist es, daß man einem Kind Gewalt antut, wenn man es dazu zwingen will, den eigenen Vater aus seiner Seele zu verdrängen.
O-Ton Bert Hellinger "Das Kind weiß es immer. Das weiß ganz genau, was los ist. Aber es muß so tun, als ob es das nicht weiß, ja. Und dann entsteht in dem Kind eine Verwirrung. Man kann das zum Beispiel sehen, daß bei adoptierten Kindern, die nichts von ihren Eltern wissen dürfen, die Schizophrenierate doppelt so hoch ist als im Rest der Bevölkerung:Die wissen was und dürfen es gleichzeitig nicht wissen. Es wirkt sich schlimm aus. Und das Kind wird seinen ausgeklammerten Vater immer vertreten. Es wird also mit dem Stiefvater in Konkurrenz treten und seinen Vater demgegenüber vertreten. Ohne daß es das weiß. Das ist ein unbewußter Vorgang. Wie eine notwendige Dynamik, die den Ausgleich sucht und den Ausgeklammerten wieder zur Geltung bringt. Die . . . Mutter gewinnt überhaupt nichts dadurch. "
Autor Wenn Mütter ihren Kindern die richtigen Väter sogar verschweigen und einen anderen als den leiblichen Vater ausgeben, dann kann das dramatische Konsequenzen für das Kind haben. Die Familientherapeutin Felicitas Lehmann.
O-Ton Lehmann "Ich kann ein Beispiel erzählen, wo es so war, daß der nichteheliche Vater dem Kind auch verschwiegen wurde. Das war adoptiert von dem neuen Partner der Mutter. Das Kind war Baby gewesen, als der nichteheliche Vater sich getrennt hatte von der Frau. Und der Adoptivvater war ein wirklich sehr guter Vater. Die hatten eine gute Beziehung. Und ich kann so sagen, daß die Familie grundsätzlich sehr bemüht war und sehr liebevoll miteinander umging. Nichtsdestotrotz hatte der Junge massive Auffälligkeiten:Er war zerstörerisch, aggressiv und legte Brände, wo immer er konnte. Und wir haben in der Arbeit mit der Familie dann festgestellt, daß es dieses Familiengeheimnis gab, daß der Vater Adoptivvater war und nicht der leibliche Vater des Kindes, und haben dann der Familie empfohlen, dieses Geheimnis zu lüften. Die haben das nach anfänglichem Zögern dann auch getan, in sehr gut vorbereiteter und sehr liebevoller Art und Weise - und das, was die befürchtet hatten, daß der Junge dann sagen würde, 'ich nehm den nicht mehr ernst, das ist nicht mein Vater', das ist nicht eingetreten. Es ist eingetreten, daß der Junge sich sehr entspannt hat. Und wir haben den dann natürlich auch spieltherapeutisch betreut. Und neben der Arbeit mit der Familie, das Ergebnis ist inzwischen, daß der Junge unauffällig sich verhält - und daß es inzwischen Frieden in der Familie gibt."
Autor Auch der Psychologe Willi Butollo plädiert für unbedingte Offenheit in Familien mit Vätern und Stiefvätern:
Sprecher "Wie aber geht es dem Kind, das seinen Stiefvater für seinen echten Vater hält? Muß es die abgelehnten Eigenschaften des Stiefvaters annehmen lernen, obwohl es in dem Sinne nicht seine sind? Schließlich hat es ja andere vererbt bekommen! Und was geschieht mit denjenigen Eigenschaften des Kindes - guten oder schlechten -, die der Stiefvater nicht wiederspiegeln kann, weil er sie schlicht nicht hat? In gewisser Weise wird das Kind in die Lage kommen, wesensfremde Eigenschaften so anzunehmen, als wären sie wesenseigene. Das geht wohl kaum, ohne daß der Lebensausdruck des eigenen Wesens gedämpft, vielleicht entstellt wird. Es weiß im Grunde nicht, wer es wirklich ist. . . . Wie wohltuend ist im Vergleich dazu das Bild des Stiefvaters, der seine Rolle annimmt und der die Art der Beziehung ... offen darlegt. So schafft er in der Familie ein Forum für den Kontakt zum Kind, das frei und klar die realen Beziehungen widerspiegelt. ... Alles andere mündet auf kurz oder lang in einen unwürdigen Krampf von Verdrängung, Verleugnung und Unechtheit, in dem die Seele des Kindes den Ängsten der 'Eltern' geopfert wird. "
Sprecherin Man muß darüber nachdenken, ob ein Kind mehrere Väter haben kann, von denen jeder vom Kind auf andere Weise gespeichert und geliebt wird.
Sprecher ... schreibt die französiche Psychoanalytikerin Christiane Olivier in ihrem Buch Die Söhne des Orest- Ein Plädoyer für Väter.
Sprecherin Was tritt an die vom ersten Vater biologisch besetzte Stelle? Schweigen? Etwas Unaussprechbares und Unverstehbares, eine Verdrängung, die weitere nach sich zieht. In der Schule und zu Hause klagt man, das Kind sei 'unkonzentriert'. Dies trifft auch zu, wenn man ihm verbietet, in sein eigenes Zentrum vorzudringen, dorthin, wo der 'verdrängte' erste Vater schläft. Dank neuerer Forschungen wird man bald begreifen, daß ein Vater sich dem Kind vom vierten Monat der Schwangerschaft an dank intrauteriner Wahrnehmungen 'einprägt' und daß er nicht mehr auszulöschen ist. Deshalb werden Kinder, die im frühen Alter adoptiert wurden, plötzlich eines Tages mit vierzehn oder vierzig wach und wollen IHN wiederfinden - IHN, den ihr Körper mit sich herumträgt, unbewußt und für immer."
O-Ton Reinhold Gast "Ja, per Gerichtsbeschluß bin ich zu einem 500 Meter-Mann erklärt worden, daß heißt, ich darf nicht näher als 500 Meter nahe heran zu meinem Sohn. Und im Falle der Zuwiderhandlung wurde mir eben angedroht für jedes mal fünfhundert Mark Zwangsgeld zu zahlen. Zwangsgelder habe ich insgesamt 1.000 Mark, also zweimal fünfhunddert bezahlt."
Autor In Berlin lebt Reinhold Gast. Er teilt sich seine Zeit auf zwischen den beiden Töchtern im Kleinkindalter und seinem Beruf als Automechaniker. Per Gerichtsbeschluß ist er zum Buhmann gemacht worden, vor dem sich angeblich sogar das eigene Kind erschreckt, wenn er nur auftaucht.
O-Ton Gast "Nein, ich hab' ihn nicht erschrocken durch meinen Anblick, er kennt mich ja oder bzw. er kannte mich damals. Und er wußte, daß ich also auch dahinkomme, wo er ist. Er hat sich gefreut, wenn er mich gesehen hat. Es war also nicht so, daß es für ihn etwas ungewöhnliches war."
Autor Wie war das letzte Treffen, das letzte Mal, wo ihr zusammen habt spielen können?
"Das letzte Treffen, als wir zusammen spielen konnten? Das ist ja sehr lange her. Da war er ungefähr drei Jahre alt und ging auch in eine Kindertagesstätte und da bin ich einmal dazugekommen, als mich noch niemand von den Betreuerinnen kannte und da haben wir ungefähr zwei bis drei Stunden zusammen gespielt und sehr viel Spaß gehabt."
Autor Und wie habt ihr euch verabschiedet?
"Ja, er hat zu mir gesagt, ich soll bald wiederkommen. Und ich hab' gesagt: ich versuch' es, wenn ich's kann."
Sprecher Reinhold Gast hat über Jahre wirklich alles versucht, ist von Pontius nach Pilatus gepilgert - vergebens.
O-Ton R. Gast "Ich warte jetzt solange, bis der Junge so alt ist, daß er selbst auch 'ne Initiative ergreifen kann. Das heißt also, wenn er zwölf, dreizehn, vierzehn ist, irgendwann werde ich mich bei ihm vorstellen und ihm eine Möglichkeit geben, mich anzusprechen oder mich zu erreichen. Ich warte eben, bis er nicht mehr ständig auf Schritt und Tritt bewacht wird und eigene Schritte unternehmen kann. Solange werde ich warten."
2. Sprecher Für ein Kind
Sprecher ... von Günter Bruno Fuchs
2. Sprecher Ich habe gebetet. So nimm von der Sonne und geh.
Die Bäume werden belaubt sein. Ich habe den Blüten gesagt, sie
mögen dich schmücken.
Kommst du zum Strom, da wartet ein Fährmann.
Zur Nacht läutet sein Herz übers Wasser.
Sein Boot hat goldene Planken, das trägt dich. Die Ufer werden bewohnt
sein.
Ich habe den Menschen gesagt, sie mögen dich lieben.
Es wird dir einer begegnen, der hat mich gehört.
Sprecher In Amerika verklagt die erste Generation der Samenbankkinder, die erwachsen geworden ist, eben diese Samenbanken auf Herausgabe von Informationen über ihre Identität. Sie wollen wissen, wer ihre Väter sind. Viele der Kinder, die im Nationalsozialismus in den "Lebensborn"-Zuchtanstalten des "Führers" gezeugt und früh von ihren Eltern getrennt wurden, bzw. ihre Väter gar nicht kannten, sind auch noch Jahrzehnte später, als Menschen im fortgeschrittenen Alter, getrieben von dem Wunsch zu wissen, wer sie sind und wo sie herkommen, auf der Suche nach ihren Wurzeln. Und das, obwohl sie wissen, daß ihre Väter wahrscheinlich hohe Nazi-Offiziere gewesen sind. Kinder, die Opfer sogenannter geschlossener Adoptionen waren, die bis vor wenigen Jahren noch erlaubt waren, und die nicht wissen durften, woher sie kommen, reisen jahrelang um die Welt, um eine Spur zu finden von denen, von denen sie abstammen. Kinder, denen Vater oder Mutter weggenommen oder verschwiegen wurden, geben nicht Ruhe, bis sie ihr seelisches Lebenspuzzle soweit wie möglich komplettiert haben.
Das alles ist bekannt. Doch was man weiß oder wissen könnte und worauf man von Staats wegen Wert legt, sind bei uns zweierlei Ding'. Viele Richter, der Gesetzgeber und die Jugendämter nehmen die reichen Erkenntnisse der Bindungs-und Adoptionsforschungforschung der letzten fünfzehn Jahre einfach nicht zur Kenntnis. Gehandelt wird stattdessen nach überkommenen in der Vergangenheit wurzelnden ideologischen Vorgaben.
Cohen Story of Isaac
Sprecher Der Kerpener Vormundschaftrichter Wolfgang Raack hat in
seinem Alltag sowohl mit Adoptionen wie mit nichtehelichen Vätern
zu tun. Er weiß, daß Bindung zwischen Vater und Kind auch dann
da ist, wenn die tatsächliche Beziehung nicht gelebt werden konnte
oder durfte.
O-Ton W. Raack "Auf dieses tatsächliche Verhältnis ist vielleicht in der Vergangeneheit ein zu großer Wert gelegt worden. Die Erkenntnisse der pränatalen Psychologie oder aber auch der Familiensystemik zeigen, daß auch die nichtgelebte Beziehung von großer Bedeutung für das Elter-Kind-Verhältnis sein kann. Ich hoffe, daß wir in Zukunft von dem rein tatsächlichen, der gelebten oder sozialen Beziehung, weg kommen zu dieser ja doch vorgegebenen Beziehung. Das findet ja auch seinen Ausdruck darin, daß das Bundesverfassungsgericht dem Kind einen Anspruch auf Kenntnis seiner Identität zubilligt."Sprecher Doch auch wenn die Zukunft für die leiblichen Väter und ihre Kinder angeblich besser werden soll, stellt sich eine weitere Frage:Was ist mit den sozialen Vätern? Vielleicht will der leibliche Vater das Kind ja nicht, warum auch immer, ein sozialer Vater aber wohl? Wie geschützt ist denn die Vater-Kind-Beziehung, wenn die leibliche Kindesmutter den sozialen Vater nicht mehr will."
Sprecher: Ein Beispiel:
O-Ton Scheinvater "Ende März 90 wurde meine kleine Tochter Veronika geboren. Meine Vaterschaft war sehr glücklich. Ich hab' mich in diese Rolle sehr schnell und sehr gerne reingefügt. Und nach zweieinhalb Jahren mußte ich leider zur Kenntnis nehmen, daß das Kind einen anderen leiblichen Vater hat. Irgendwann ist diese Bombe jedenfalls geplatzt. Ich mußte das zur Kenntnis nehmen: Blutstestungen und Vaterschaftstestungen waren eindeutig. Und ich mußte also erkennen, ich bin nun nicht der leibliche Vater, ich bin ein 'Scheinvater', nennt der Jurist diese Geschichte, ein sozialer Vater, aber ich bin nicht der leibliche Vater.
Nach einer relativ kurzen Phase des Schocks zunächst mal und nach einer Phase der Besinnung, beschloß ich die Sache weiterzuführen, für die Veronika weiter der Papi zu bleiben, auch in Absprache mit meiner Lebensgefährtin. Trotzdem waren die Spannungen offensichtlich so groß, daß es nach einem Jahr zur Trennung kam. Meine Lebensgefährtin ist letztendlich in einer Hals-über-Kopf-Aktion ausgezogen und ich hab' also letztendlich meine Tochter in einer Nacht verloren. Sie winkte mir nochmal nach. Und ich dachte, nun gut, das wird nicht das letzte sein. Ich durfte sie nicht mehr sehen, circa sieben bis acht Monate lang überhaupt nicht mehr sehen. Die Mutter hat jegliches Gespräch mit Mittlerfunktion über das Jugendamt abgelehnt.
Nach sieben, acht Monaten habe ich begonnen zu kämpfen, indem ich also nun das Vormundschaftsgericht angerufen habe, ob ich nicht doch ein Besuchsrecht hätte. Ich bin also nach deutschem Recht restlos, wie man sagt, auf die Nase gefallen. Also, ich hab' derzeit in Deutschland keinen Rechtsraum, obwohl eine gewachsene Beziehung da ist. Das Kind liebt mich, ich liebe das Kind. Ich kämpfe für ein Kind, das nicht von mir ist - und kann nichts machen."
Sprecher Durch zwei Instanzen hat dieser Vater verloren. Er, nicht die Mutter, hat für alle Kosten aufkommen müssen. Sein Kind hat er gegen Aktenordner eingetauscht. Kinder verlieren heutzutage - bei wechselnden Partnern der Mutter - nicht nur einen Vater, sondern in manchen Fällen sogar gleich mehrere Väter hintereinander.
Im Jahre 1993 wagte es in Köln ein Vater, der nahezu vier Jahre einen intensiven Kontakt mit seinem Kind gehabt hatte, auf ein Umgangsrecht mit seiner Tochter zu klagen, nachdem die Kindesmutter ihm den Umgang ohne Angabe genauer Gründe untersagt hatte. Das zuständige Jugendamt verweigerte jegliche Vermittlung und sprach sich ungeprüft aber drastisch gegen den leiblichen Vater aus. Der zuständige Vormundschaftsrichter verweigerte eine Untersuchung der realen Beziehungen des Kindes. Dem Vater wurde per Gerichtsbeschluß aufgegeben, sein Kind nie wieder anzusprechen, damit dieses sich nicht mehr an die intensiven Zeiten mit ihm erinnere. Dieser Vater, der ein Kind mit einer verheirateten Frau gezeugt hatte, wurde trotz gelebter Beziehung zu diesem Kind, trotz Zahlungen von Kindesunterhalt und einem Vaterschaftsgutachten per Gerichtsbeschluß kurzerhand zu einem "Nicht-nichtehelichen Vater" erklärt, der in keiner juristisch-verwandschaftlichen Beziehung zu seinem Kind stehe.
Das Kind wurde nicht gefragt. Der formaljuristische Schutz der Institution Ehe hatte von vorneherein Vorrang vor dem gelebten Leben.
Lösungsmöglichkeiten sind allerdings durchaus auch bei der jetzigen Rechtslage denkbar und möglich. Sofern alle Beteiligten tatsächlich engagiert zum Wohl des Kindes handeln. Doch das ist eher selten und zudem reine Lotterie, abhängig von Glück und Zufall.
Musik Cohen, Story of Isaac
Autor Auch der Psychologe Willi Butollo plädiert für unbedingte Offenheit in Familien mit Vätern und Stiefvätern:
Sprecher Wie aber geht es dem Kind, das seinen Stiefvater für seinen echten Vater hält? Muß es die abgelehnten Eignschaften des Stiefvaters annehmen lernen, obwohl es in dem Sinne nicht seine sind? Schließlich hat es ja andere vererbt bekommen! Und was geschieht mit denjenigen Eigenschaften des Kindes - guten oder schlechten -, die der Stiefvater nicht wiederspiegeln kann, weil er sie schlicht nicht hat? In gewisser Weise wird das Kind in die Lage kommen, wesensfremde Eigenschaften so anzunehmen, als wären sie wesenseigene. Das geht wohl kaum, ohne daß der Lebensausdruck des eigenen Wesens gedämpft, vielleicht entstellt wird. Es weiß im Grunde nicht, wer es wirklich ist. . . . Wie wohltuend ist im Vergleich dazu das Bild des Stiefvaters, der seine Rolle annimmt und der die Art der Beziehung ... offen darlegt. So schafft er in der Familie ein Forum für den Kontakt zum Kind, das frei und klar die realen Beziehungen widerspiegelt.... Alles andere mündet auf kurz oder lang in einen unwürdigen Krampf von Verdrängung, Verleugnung und Unechtheit, in dem die Seele des Kindes den Ängsten der 'Eltern' geopfert wird.
Sprecherin "Man muß darüber nachdenken, ob ein Kind mehrere Väter haben kann, von denen jeder vom Kind auf andere Weise gespeichert und geliebt wird."
Sprecher ... schreibt die französiche Psychoanalytikerin Christiane Olivier in ihrem Buch Die Söhne des Orest - Ein Plädoyer für Väter.
Sprecherin "Was tritt an die vom ersten Vater biologisch besetzte Stelle? Schweigen? Etwas Unaussprechbares und Unverstehbares, eine Verdrängung, die weitere nach sich zieht. In der Schule und zu Hause klagt man, das Kind sei 'unkonzentriert'. Dies trifft auch zu, wenn man ihm verbietet, in sein eigenes Zentrum vorzudringen, dorthin, wo der 'verdrängte' erste Vater schläft. Dank neuerer Forschungen wird man bald begreifen, daß ein Vater sich dem Kind vom vierten Monat der Schwangerschaft an dank intrauteriner Wahrnehmungen 'einprägt' und daß er nicht mehr auszulöschen ist. Deshalb werden Kinder, die im frühen Alter adoptiert wurden, plötzlich eines Tages mit vierzehn oder vierzig wach und wollen IHN wiederfinden - IHN, den ihr Körper mit sich herumträgt, unbewußt und für immer."
Sprecher Meine Tochter und ich, von Günter Herburger
2. Sprecher Im Zoo, wo die grauen Elefanten mit ihren großen
Ohren,
schweren Häuptern und langen Rüsseln vor Langeweile leise zanken,
stehen wir und essen kleine, gesalzene Nüsse,
verachten die unnatürliche Menschlichkeit der Affen,
beugen uns nieder, immer tiefer gleich den Giraffen,
die nur mit auseinandergestellten Beinen Wasser lassen können,
streicheln uns im Anblick von Schlangen langsam
und schön und geben uns flüchtige Küsse,
die schon vorüber sind, bevor sie uns bewegen.
Im Zoo, wo die vielen Tierarten auch bei Regen auf Besuch warten,
weil jeder Schatten ihnen wenigstens ein Echo ihrer Instinkte bringt,
dort beginnen wir zu weinen, klammern uns aneinander,
hören den häßlichen Schreien der Pfauen zu, die ein Rad
schlagen,
und vergessen allmählich wo wir sind.
Wir dürfen uns nicht entzweien, müssen gemeinsam größer
werden,
das Winterfell abstoßen, den Bast von den Geweihen,
meine Tochter und ich, wir verzichten nicht.
Sprecher Vor dem Verlust seines Kindes schützt einen Vater allein die Ehe, meinen konservative Politiker und christliche Verbandsfunktionäre. Jede dritte Ehe in der Bundesrepublik wird geschieden.
Sprecherin Mindestens 100.000 Kinder werden jährlich von der Scheidung ihrer Eltern betroffen.
Sprecher Nach Scheidung der Ehe ihrer Eltern hat mehr als die Hälfte der Kinder nach einem Jahr keinen Kontakt mehr zu ihren Vätern. So eine Untersuchung aus dem Jahre 1985.
1. Sprecher Die Väter degenerieren zu bloßen Zahlvätern. Und das in vielen Fällen keinesfalls freiwillig, denn die Mehrheit der Scheidungsanträge geht von Frauen aus. Schützt die Ehe tatsächlich die Kinder vor dem Verlust des Vaters, den Vater vor dem Verlust seiner Kinder? Was bleibt übrig z.B.nach zwanzig Jahren Ehe, aus der drei Töchter hervorgegangen sind?
O-Ton Vater "Ich hab' so den Eindruck, meine Kinder müssen sich schützen. Sie müssen einfach hingehen und müssen sehr viel Loyalität ihrer Mutter gegenüber beweisen. Die fordert sie zwar nicht mit Worten, die fordert sie mit Taten und mit ihrer Lebensweise. Ja, und um sich selber zu schützen, müssen sie mich ignorieren. Sie müssen vergessen, daß sie 'nen Vater haben. Das Besuchsrecht, das wird nicht abgestritten. Das wird mir auch offiziell nicht genommen."
2. Sprecher
Wir kommen weit, her liebes Kind, und müssen weit gehen,
keine Angst alle sind bei Dir,
die vor Dir waren Deine Mutter, Dein Vater und alle,
die vor ihnen waren weit weit zurück alle sind bei Dir,
keine Angst, wir kommen weit her und müssen weit gehen,
liebes Kind.
Sprecher Keine Institution in Deutschland schützt Kinder davor, die Beziehungen zu ihren Vätern zu verlieren. Eine Rechtsvorschrift, die besagt, daß Kindern die Kontakte zu denen, die sie lieben, unbedingt erhalten werden müssen, gibt es nicht. Niemand schreitet ein gegen den Machtmißbrauch durch Mütter. Es gibt kein Gesetz, wie in England, das Kinder ermächtigen würde, sich juristisch gegen z.B. einen ausgrenzenden Elternteil zu wehren. Das gemeinsame Sorgerecht ist in vielen unserer Nachbarländern gang und gebe. Auch bei uns böte es, als neue Rechtsnorm, große Chancen, Kindern die Beziehungen zu beiden Elternteilen zu erhalten. Streit selbst ist schon für die Kinder schädlich genug.
Statt aber ums Sorgerecht streiten zu müssen, wäre es selbstverständlich, daß bei Trennung oder Scheidung als gängige Regelung beide Eltern ein gemeinsames Sorgerecht erhalten. So könnten Chancen größer werden, daß die Liebesbindungen von Kindern erhalten bleiben. Doch bei uns gibt es das gemeinsame Sorgerecht nur auf Antrag. Und verweigert sich ein Elternteil, dann wird es schwierig.
O-Ton Prestien "Ich würde mir wünschen, daß ein Familienrichter für die Rahmenbedingungen sorgt, bei denen ich als Kind die größtmögliche Sicherheit habe, meine Beziehungen zu Tanten, Großeltern oder wem auch immer, den ich einmal liebgewonnen hab', auch weiter leben zu können. Und diese größtmögliche Sicherheit hätte ich eigentlich nur dann, wenn beide Eltern für mich weiterhin auch rechtlich sich in der Verantwortung wüßten mir gegenüber und beide Eltern zueinander im Verhältnis der Gleichwertigkeit stehen würden. Das heißt, wenn also kein Elternteil alleine das Sagen über mich hätte und keiner alleine bestimmen könnte, sondern beide sich gewissermaßen für mich Gedanken machen müßten. Dann wäre aus meiner Sicht am ehesten sichergestellt, daß schon jeder Elternteil aufpassen würde, wann immer der andere Elternteil versuchen würde, Beziehungen von mir zu irgendwelchen anderen Personen zu kappen."
Sprecher Meint der Potsdamer Familienrichter Hans-Christian Prestien. Auf Grund seiner richterlichen Vorlage entschied das Bundesverfassungsgericht 1982, daß Eltern nach der Scheidung die gemeinsame elterliche Sorge ausüben können. Bis heute haben es die Politiker nicht vermocht, aus dem Auftrag des Verfassungsgerichts Gesetze zu schmieden, sodaß es allein in der Initiative von Eltern und einzelnen Richtern liegt, die gemeinsame Sorge in der Praxis durchzusetzen. Im Scheidungs-und Trennungskrieg ist das Wohl der Kinder und der Erhalt der Liebesbeziehungen von Kindern nicht der Maßstab der Dinge.
Eltern verlieren zeitweise die Bedürfnisse ihrer Kinder völlig aus den Augen. Eifersucht, Rache, Verletztheit und Haß spielen eine Rolle. Selbst bei einem gemeinsamen Sorgerecht hören die menschlichen Verstrickungen nicht auf zu wirken. Und immer steht ein Kind zwischen den Fronten. Was macht da der Richter? Was kann er machen? Heute schon und nicht erst in Zukunft, wenn alles - vielleicht - besser geworden ist?
O-Ton Prestien "Das Kindesinteresse ist aus meiner Sicht darauf gerichtet, eben diese Beziehungen zu erhalten, zu behalten und nicht darauf gerichtet im Sinne der klaren Verhältnisse dem einen oder dem anderen zugeordnet zu werden. Wenn es aber drauf gerichtet ist, beide Seiten behalten zu können, dann kann ich zum Beispiel dem Elternteil keinesfalls das alleinige Sorgerecht ohne weiteres übertragen, bei dem ersichtlich ist, daß er zu einer Konfliktlösung, zu einer Konfliktauflösung nicht beitragen will, daß er also sich gewissermaßen rauszieht und daß er gewissermaßen für sich reklamiert, das alleinige Sagen zu bekommen. Wenn das so ist, kann ich nicht erwarten, daß dieser Elternteil auch in der Lage ist, die Bedürfnisse und die Wünsche des Kindes zum anderen zu respektieren."
Sprecher Welche Gesetzesänderungen auch immer die Zukunft bringen mag, sie müssen einhergehen mit qualifizierten Beratungsangeboten. Eine Art Elternschule, frei nach Erich Kästner, ist geboten. Der Elternteil, der ausgrenzt, muß zur Verantwortung gerufen und in die Pflicht genommen werden und sei es die Pflicht eines für ihn unangenehmen Beratungszwanges. Der Beziehungserhalt von Kindern ist zu schützen und nicht die egozentrische Bequemlichkeit ausgrenzender Mütter.
Für deutsche Verhältnisse Revolutionäres entschied 1993 ein Amtsrichter im hessischen Groß-Gerau: Er übertrug als erster bundesdeutscher Familienrichter beiden Eltern das gemeinsame Sorgerecht für ihre Kinder, obwohl sich die Mutter dagegen ausgesprochen hatte. Neu war auch der Verweis des Richters auf die UNO-Kinderrechtskonvention. Ebenso bemerkenswert ist ein Urteil des Amtsgerichts Kamen vom Frühjahr 1995, in dem die Europäische Menschenrechtskonvention wohl zum ersten Mal im bundesdeutschen familienrechtlichen Bereich angewandt worden ist. Seit Jahren schreibt der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg europäische Rechtsgeschichte. In mehreren bahnbrechenden Urteilen stellten die Straßburger Richter eine familiäre Bindung zwischen Vater und Kind von der Geburt des Kindes an fest, unabhängig von der Rechtsform, in der Kind, Kindesmutter und Vater leben.
Das Justizministerium hat nun - nach über einem Jahrzehnt des Reformstaus - einen Entwurf für eine umfassende Reformierung des Kindschaftsrechts vorgelegt. Darin sollen eheliche und nichteheliche Kinder weitgehend gleichgestellt werden. Ein gemeinsames Sorgerecht für geschiedene Eltern soll eingeführt werden, allerdings nicht gegen den Willen eines Elternteils. Ausgrenzung bleibt also weiterhin möglich. Das gemeinsame Sorgerecht soll auch für nichtverheiratete Paare eingeführt werden. Das Bundesverfassungsgericht hat es 1991 so beschlossen. Nichteheliche Väter sollen ein Besuchsrecht erhalten - unabhängig vom Willen der Mutter. Besuchsrechte sind auch vorgesehen für Großeltern und Geschwister, auch für nähere Bezugspersonen des Kindes. Das alles natürlich nur, sofern es das sogenannte 'Kindeswohl' zuläßt.
Mit der Leerformel "Kindeswohl" können allerdings auch in Zukunft - wie vielfach bisher - Väter, Freunde und Verwandte gerichtlich von einem Kind ferngehalten werden. Ein "Anwalt des Kindes", der im Rechtsstreit die Interessen des Kindes schützt, soll doch nicht zur Regel werden und nur in Ausnahmefällen eingreifen dürfen. Gegen diesen Entwurf des Ministeriums laufen Frauen-und Mütterverbände Sturm. Im Bundestag deutet sich eine Allianz aus Sozialdemokratinnen, Grünen und CSU-lern an, die aus unterschiedlichen Motiven, Kinder lieber weiterhin als Besitzstand der Mütter sehen wollen.
O-Ton Prestien "Es müßte also in der Tat ein juristischer Schutzengel her. Es müßte in der Tat Rechtsschutz für Kinder geben. Dieser Rechtsschutz müßte gleichwertig sein den Erwachsenen. Ich denke, wenn das der Fall wäre, würde sich vieles ändern und würde also sehr schnell aus dieser scheinbar so hochstreitigen Trennungslandschaft werden, daß also die betroffenen Erwachsenen sehr wohl in der Lage sind, aus dem Kriegsgeschehen herauszugehen, über den Waffenstillstand schließlich zu einer Kompromißlösung zu gelangen- und damit den Friedenschluß im Interesse des Kindes zu erreichen. "
Musik Cohen, Story of Isaac (bleibt unterlegt)
Sprecher VÄTERVERTREIBUNG - Kinder als Opfer des Elternkrieges - ein Radiofeature von EDGAR LÜCK
Es sprachen:
Manfred Georg Herrmann
Jochen Kolenda
Sabine Trooger und
Wolf Lindner
Ton und Technik: Ilse Siewecke und Anne Efferts
Regieassistenz: Axel Pleuser
Regie: Joachim Sonderhoff
Redaktion: Curt Hondrich
Eine Produktion des WDR 1995/copyright WDR 1995/Edgar Lück, alle Rechte vorbehalten.
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