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Gewalt gegen Männer durch Frauen ...
Das Lamm beisst den Wolf ?!?


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(c) Trierischer Volksfreund - 15.1.00

GEWALT "Das glaubt dir doch kein Schwein"
Trierer Selbsthilfegruppe "Talisman" hilft Männern, die von Frauen misshandelt werden

Von unserer Mitarbeiterin DENISE JUCHE

TRIER. Männer als Opfer weiblicher Gewalt. Das gibt es öfter als man(n) sich vorstellen mag. Im Trierer Büro Talisman können sich Männer, die Gewalt am eigenen Leib erfahren haben, über ihre Erlebnisse austauschen.

Werner Groß (Name von der Redaktion geändert) wurde jahrelang in seiner Ehe misshandelt. "Anfangs hat sie versucht, mich zu überfahren", erzählt er. Seine Frau zog ihn an den Haaren oder schlug ihm auch manchmal eine Flasche auf den Kopf.

Doch wenn Werner Groß heute auf seine Ehe zurückblickt, erinnert er sich nicht nur an die körperliche Gewalt, mit der ihn seine Frau verletzt hat. Auch der aggressive Ton, die Lügen und die ständigen Beleidigungen haben ihn sehr verletzt. "Zur Eskalation kam es schließlich, als sie mit einem großen Fleischermesser auf mich losgehen wollte", erzählt Werner Groß.

Doch auch diese brutale Attacke hatte den Mann nicht dazu veranlasst, sich von seiner Frau zu trennen oder sich gegen sie zu wehren. Nur ein einziges Mal hat sich Groß gegen seine Ehefrau gewehrt. "Doch irgendwann war das Maß voll. Da hat dann eine einzige Ohrfeige von ihr gereicht, um mir die Augen zu öffnen und mich von ihr zu trennen", erklärt Groß.

Seit zwei Jahren ist er mittlerweile von seiner Frau geschieden. Heute versucht er zu analysieren, warum er das alles hat mit sich machen lassen. Er ist davon überzeugt, er sei von klein auf darauf gedrillt worden, Opfer zu sein.

Helmut Wilde, Psychologe und Gründungsmitglied des Männerbüros, versteht dies folgendermaßen: "Söhne suchen bei ihren Müttern Wärme, Geborgenheit und vor allem Bestätigung. Später erwarten sie von ihren Ehefrauen Anerkennung für ihre Leistungen."

Als Werner Groß seiner Frau mitteilte, dass er seine Geschichte nicht länger für sich behalten möchte, bekam er zur Antwort: "Das glaubt dir doch kein Schwein. Du bist doch größer und schwerer als ich." Im Männerbüro Talisman hat Werner Groß jedoch Männer kennen gelernt, die Ähnliches durchgemacht haben. "Von zehn Männern haben bei uns drei bis vier Gewalt erfahren", erzählt Helmut Wilde.

"Ich bin stolz auf jeden Mann, der über seine schrecklichen Erlebnisse spricht, Gefühle zeigt und nicht immer nur versucht, stark zu sein", erklärt Wilde. "Wenn man nicht über das Geschehene reden kann, verliert das Ganze an Glaubwürdigkeit", weiß Werner Groß aus eigener Erfahrung zu berichten. Erst nachdem sich die betroffenen Männer alles von der Seele geredet haben, können sie Abschied von ihrer Opferrolle nehmen, erklärt der Psychologe.

Werner Groß weiß, dass seine Ehefrau während ihrer Kindheit selbst Opfer von Gewalt war. Helmut Wilde erklärt, dass es häufig zu einer Opfer-Täter-Verschiebung komme und frühere Opfer selbst zu Tätern würden.

Ein großes Anliegen des Trierer Männerbüros ist, das Thema "weibliche Gewalt gegen Männer" aus der Ecke der Fiktion und Lächerlichkeit zu rücken. Gewalt gegen Frauen sei ein allgegenwärtiges Thema. Doch dass Frauen gegen ihre Männer Gewalt ausüben, sei in der Öffentlichkeit fast völlig unbekannt. "Wir wollen jedoch nicht die Gewalttätigkeit gegen Frauen mit unserer Arbeit bagatellisieren", betont Helmut Wilde. Das Männerbüro Talisman, das bereits mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten ist (maennerbuero.trier-web.de), plant ein virtuelles Männerbüro mit eigenem Chatroom einzurichten, in dem sich Männer via Internet über ihre Probleme unterhalten können.

Kontakt: Selbsthilfegruppe im Männerbüro Trier, Thebäerstraße 7, 54292 Trier

http://www.maennerbuero-trier.de - mailto:info@maennerbuero-trier.de Talisman Männerbüro Trier e.V. - Angebote u.a.


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Föhn in die Wanne geworfen
Berliner Zeitung 6.7.00

Eine 43-jährige Frau hat am Dienstag in einer Wohnung in der Weddinger Liebenwalder Straße offenbar versucht, ihren ehemaligen Freund zu töten. Die Polizei nahm sie wegen des Verdachts des versuchten Totschlags fest. Der 49-jährige Mann hatte nach Polizeiangaben gebadet, als seine ehemalige Freundin einen eingeschalteten Föhn in die Wanne warf. Das Opfer überlebte demnach nur, weil die Frau wenig später den Stecker zog. Als Motiv werden Partnerschaftsprobleme vermutet. - Recherche: P.Thiel


http://www.suedwest-presse.de/dc/html/news/news-ulm_ul/20000714ul_loka0020.htm
Südwestpresse 14.07.2000 - Ausgabe Ulm/Neu-Ulm

Frau verprügelt ihren Mann

Südländer sind für ihr Temperament bekannt - allen voran die Italiener, was eine 39-Jährige diese Woche unter Beweis gestellt hat. Die getrennt von ihrem Ehemann lebende Frau passte den Noch-Gatten vor der Schule des gemeinsamen Sohnes ab und machte sich offenbar wie eine Furie über den 42-Jährigen her.

Nach einer Mitteilung der Polizei kratzte, schimpfte, schlug und biss die Frau den Mann, der das alleinige Sorgerecht für den Buben hat. Der Mann soll sich dagegen abwehrend verhalten und den Wutausbruch seiner Noch-Ehefrau gefasst ertragen haben. Selbst als die Polizei auf den Plan trat, zügelte die Frau ihr Temperament nicht und wütete sogar im Streifenwagen weiter, bis sie gefesselt wurde. In ihrem Bewegungsdrang gehindert, bediente die Frau sich aber ihres ganzen Vorrats an Kraftausdrücken.


Siehe zum Thema auch schon:


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Stand dieser Seite: 11.8.2000 - Fundstelle: http://www.paPPa.com/maenner/gewalt-gg-m.htm


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