Bernd Marchewka (Hrsg.), Weißbuch sexueller Mißbrauch, 1996
ISUV/VDU (Hrsg.), Der Mißbrauch mit dem sexuellen Mißbrauch oder "Schuldig auf Verdacht", 1996
Gemeinschaftswerk der Ev. Publizistik (Hrsg.), Sexueller Kindesmißbrauch in der Familie - ein Vorwurf und seine Folgen, Tagung der Ev. Akademie Bad Boll, Mai 1995
Rutschky, Katharina; Wolff, Reinhart (Hrsg.), Handbuch sexueller Mißbrauch, 1994
SKIFAS-Katalog, Loseblattsammlung umfassender Informationen: Initiativen, Literaturverzeichnis, Falldokumentation, fortlaufend
Bernd Herbort, Bis zur letzten Instanz, 1996
ISUV/VDU (Hrsg.), Der Mißbrauch mit dem sexuellen Mißbrauch oder Schuldig auf Verdacht. Plädoyer für die Einhaltung rechtsstaatlicher Grundsätze, 2. Aufl. 1996. DM 10,00 Schriftenreihe des ISUV/VDU - Interessenverband Unterhalt und Familienrecht, Band 2
Bezug: ISUV/VDU e.V. Bauvereinstr. 30, 90119 Nürnberg, Tel. 0911 / 55 04 78 Fax 0911 / 53 30 74
Inhalt
Einführung (Dr. Hans-Peter Braune) ·
Mißbrauch mit dem Mißbrauch als familiengerichtliches Phänomen: - Zusammenhang von gemeinsamer elterlicher Sorge und der Problematik Mißbrauch mit dem Mißbrauch
Presseerklärung: Probleme der Analyse des sexuellen Mißbrauchs & Mißbrauch mit dem Mißbrauch - Fallbeispiele - Maximen des ISUV/VDU
Monika Aymanns, Psychologische Begutachtung des sexuellen Mißbrauchs. Möglichkeiten der Aufklärung
Donald D. Cramer, In den USA ein bekanntes Phänomen: SAID-Syndrom
Burkhard Schade, Der Mißbrauch mit dem Mißbrauch bei Verfahren um das Sorge- und Umgangsrecht - Hinweise für den Umgang mit der Problematik Mißbrauch mit dem Mißbrauch - Wahrheitsgehalt von Aussagen im Zusammenhang mit dem Mißbrauchsverdacht
Gerichtsurteile zum Mißbrauch mit dem Mißbrauch
Darstellung der Problematik Mißbrauch mit dem Mißbrauch in der Presse
Ziele und Forderungen des ISUV/VDU
Empfehlung: autobiographsiches Sachbuch - Nachwort des Autors
Gemeinschaftswerk der Ev. Publizistik (Hrsg.), Sexueller Kindesmißbrauch in der Familie - ein Vorwurf und seine Folgen, Tagung der Ev. Akademie Bad Boll, Mai 1995 Tagungstexte, Proteste gegen die Tagung, 1995, DM 9,50
Bezug: GEP-Vertrieb, Postfach 50 05 50, 60394 Frankfurt am Main, Tel. 069 / 580 98-189
Inhalt
Dierk Schäfer, Einführung in die Tagung
Udo Undeutsch, Die Untersuchung mit dem Polygraphen („Lügendetektor“) - eine wissenschaftliche Methode zum Nachweis der Unschuld
Reinert Hanswille, Kindesentwicklung, Erziehung und Sexualität. Wo liegen die Grenzen des Wertewandels?
Burkhard Schade, Das Kind und der/die Beschuldigte zwischen Beweislast und Unschuldsvermutung. Ein Leidensweg durch die Institutionen: Jugendämter, Polizei, Justiz, Gutachter
Heinricht Kupffer, Aufklärung oder Hexenjagd? Eine Pathologie der Abwehrmechanismen
Tagungsergebnisse
Anhang:
- Institut für Demoskopie Allensbach: Umfrage zum sexuellen Mibrauch
von Kindern
- Beispielfall, OLG Bamberg vom 14.3.1995
- Protestbriefe gegen die geplante Veranstaltung. Presseecho
Literaturhinweise
Rutschky, Katharina; Wolff, Reinhart (Hrsg.), Handbuch sexueller Mißbrauch, Psychologische und gesellschaftliche Hintergründe der gegenwärtigen Verdächtigungswelle. Klein-Verlag, Hamburg 1994, 39,80 DM.
Rutschky und Wolff organisierten unter der Schirmherrschaft des Berliner Senators für Jugend und Familie im Januar 1994 einen Kongress zum Thema „Sexueller Mißbrauch“. Mit diesem Handbuch werden die Beiträge des Kongresses, erweitert um einige neue Aufsätze, nun veröffentlicht. Experten aus dem In- und Ausland bieten mit ihren Beiträgen über sexuelle Kindesmißhandlungen einen kritischen Forschungsüberblick. Unter anderem werden die Problematik der Diagnostik anhand von Kinderzeichnungen, der Stand der Forschung in den USA, die Gutachterpraxis, neueste Erkenntnisse über die Entwicklung kindlicher Sexualität, gesellschaftliche Hintergründe in der Diskussion des Mißbrauchs sowie Möglichkeiten und Grenzen der Hilfe behandelt.
Angesichts der nicht enden wollenden öffentlichen Erregung, der Vorurteile und Pannen im Umgang mit dem Mißbrauch dient die Sammlung von Beiträgen aus der internationalen Forschung dem Ziel, von der reinen Aufklärung und anschließenden Skandalisierung wegzukommen. Juristen, Sozialarbeiter, Therapeuten, Pädagogen und Psychologen finden hier wichtige Beiträge zum modernen Kinderschutz.