Claudia Bommert, Diplompsychologin, Gutachterin, Autorin:
Gegen die erneute Verunsicherung von Opfern, Helferinnen und Helfern, auf Einladung des Hessisches Landesjugendamt, 1995, das auch eine Broschüre mit dem Titel "Gegen die erneute Verunsicherung von Opfern, Helferinnen und Helfern" mit dem Vortragstext vertreibt. In einem darin enthaltenen Schaubild (erstellt von Zartbitter Coesfeld) werden laut EMMA (Mai/Juni 1997) Namen und Organisationen genannt, die federführend in der antifeministischen Backlash-Bewegung sind und zum Teil pädophilenfreundliche bzw. offen pädophile Positionen vertreten. Darunter ist auch der ISUV und der Deutsche Kinderschutzbund.
Bommerts Kommentar: Wenn man die wichtigsten Vertreter dieser Gegenbewegung mit ihren Hintergründen, ihren Äußerungen und ihren Zugehörigkeiten zu Organisationen kennt, ist es nachvollziehbar, was ihre grundlegende Motivation für den Angriff gegen die Aufdeckung sexuellen Mißbrauchs ist: ihre offen unterstützende oder zumindest tolerierende Haltung pädophilen Verhaltens gegenüber. Sie versuchen, durch ihre Angriffe ihre eigenen sexuellen Interessen oder die ihrer Freunde vor einer Strafverfolgung wegen sexuellen Mißbrauchs zu schützen, denn was sie propagieren oder unterstützen fällt weitgehend unter die Definition sexuellen Mißbrauchs.
Roslies Wille-Nopens, Psychotherapeutin (nach dem Heilpraktikergesetz)
und Vorsitzende der Interessengemeinschaft zur Verhinderung des sexuellen
Mißbrauchs an Kindern e.V., Celle "widerlegte" in einer
Stellungnahme ein gerichtspsychologisches Gutachten und bringt darin
die Gutachterin und den ISUV mit der Pädophilenbewegung in Zusammenhang.
Sie unterwirft sich der Unterlassungserklärung
des ISUV, vgl. EMMA Mai/Juni 1997, S. 26-30. Sie und EMMA richten Spendenkontos
für Prozeßkosten in einer Unterlassungsklage gegen Claudia Bommert
ein.