Erläuterung der Zeichnung durch das Kind.
Dagegen die psychologische Stellungnahme (7.9.1993) des Ev. Beratungszentrums
München (Dr. P. J., mit Abteilungsleiter Dipl.-Psych. F. X. M.), ohne
das Kind und den Vater (den "Täter") je gesehen zu haben:
,,Die beiden Zeichnungen M.'s * geben eindeutig jeweils einen
Phallus in unterschiedlicher Perspektive wider. Die Zeichnungen sind für
ein Kind von knapp fünf Jahren äußerst ungewöhnlich.
Aus dem o.g. ist u. E. zu schließen, daß M. mit Wahrscheinlichkeit
sexuell mißbraucht worden ist...."
Folge: u.a. 7 (!) weitere Befragungen des Kindes, Verzögerung des
Scheidungsprozeßes um 11 Monate.
* Name geändert.