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Gewalt gegen Männer
  Personale Gewaltwiderfahrnisse von Männern in Deutschland – Ergebnisse einer Pilotstudie

In der Kindheit und Jugend ist das Risiko, Opfer von Gewalthandlungen zu werden, für Männer sehr viel größer als im Erwachsenenleben. Nur eine kleine Minderheit der befragten Männer – jeder siebte – berichtet über keine Gewaltwiderfahrnisse in dieser Lebensphase. Über körperliche und psychische Gewalt wird jeweils von der Mehrheit berichtet. Sowohl in Öffentlichkeit und Freizeit als auch in Schule und Ausbildung werden in der überwiegenden Mehrheit männliche Täter benannt (etwa fünf von sechs). Im Gegensatz dazu sind männliche und weibliche Täter und Täterinnen innerfamiliär fast gleichgewichtig verteilt. Jeder vierte der befragten Männer gab an mindestens einmal körperliche Auseinandersetzungen oder sexualisierte Gewalt in Partnerschaften erlebt zu haben.

Die Ergebnisse dieser Studie decken sich mit anderen Forschungsergebnissen auf die auch paPPa.com, z.B. am 6.3.2004 zum Thema Familiäre Gewalt bereits verwiesen hat. Wie aber meistens familiäre Gewalt immer noch in Deutschland wahrgenommen wird, zeigen Unterlagen zur einer Fortbildungsveranstaltung der Landesärztekammer Baden-Württenberg. Einschreiten der Polizei bei Gewalt im sozialen Nahraum ...

Die erfasste Gewaltbelastung von Männern während der Wehrdienstzeit – besonders im Bereich der psychischen Gewalt – liegt weit über den Belastungen im weiteren Erwachsenenleben.
  • Drei von fünf Männern, die Wehrdienst geleistet haben, berichten, schikaniert, unterdrückt, schwer beleidigt oder gedemütigt worden zu sein (63 von 107).
  • Ein Drittel (31 von 107) gibt an, gezwungen worden zu sein, etwas zu sagen oder zu tun, was sie absolut nicht wollten.
  • Jeder Sechste (17 von 107) ist eingesperrt, gefesselt oder anderweitig in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt worden.
Studie:
Gewalt gegen Männer - Langfassung PDF (7,1 MB)
Gewalt gegen Männer - Kurzfassung PDF (207,1 KB)
Violence against men. - Kurzfassung (englisch) PDF (205,9 KB)
Jedes dritte Kind leidet, doch viele Eltern wissen nichts davon!
  In einer noch unveröffentlichten Studie der Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Kölner Universitätsklinik heißt es, Ängste bei Kindern und Jugendlichen seien ein noch unterschätztes Problem. 29,5 Prozent der befragten 11- bis 17-Jährigen gaben an, sich starke Sorgen zu machen, ihre Eltern zu verlieren. Zugleich könnten sich aber weniger als 5 Prozent der Eltern vorstellen, dass ihre Kinder unter dieser Angst leiden. 16,6 Prozent des befragten Nachwuchses gaben Leistungsängste an, aber nur 7,7 Prozent der Eltern wussten davon.
Mahnwache am 18. März 2006 in Magdeburg
  Eine Woche vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt ruft der „Väteraufbruch für Kinder e.V.“ alle Väter, Mütter, Großeltern, Freunde und Anhänger des Vereins auf, gegen die gravierenden Menschenrechtsverletzungen sowohl im Fall Görgülü als Paradebeispiel und der vielfach als unmenschlich geltenden familiengerichtlichen Praxis zu demonstrieren, die in unüberschaubarer Zahl in Deutschland regelmäßig dazu führt, dass Elternteile ihre Kinder verlieren, der Kontakt zu ihnen erschwert wird oder ganz abbricht.

Samstag, 18. März 2006 in Magdeburg
Treffpunkt:  ab 12.00 Uhr
  Beginn:  13.00 Uhr
  Ende:  ca. 15:00 Uhr
 Treffpunkt:   Magdeburg Breiter Weg/Ecke Ernst-Reuter-Allee
http://www.demo.vafk.de
Neue Studie mit "überraschenden" Ergebnis…
   Auch Väter leiden einer neuen Studie zufolge unter der Doppelbelastung von Beruf und Familie.

Männer empfänden es immer mehr als Konflikt, berufliche und familiäre Verpflichtungen zu vereinbaren, berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf einer Studie des Bundesfamilienministeriums. Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) sagte der Zeitung, die Männer steckten in einem "echten Dilemma". Einerseits sei die Arbeitswelt von tradierten Rollenvorstellungen geprägt, die eine völlige Präsenz des Mannes am Arbeitsplatz einforderten. Andererseits wollten die meisten jungen Männer Zeit für ihre Kinder haben und aktive Väter sein. "Üblicherweise wird immer angenommen, dass die Doppelbelastung von Familie und Beruf ausschließlich Frauen trifft", so die Ministerin. Die Studie stellt heraus, dass die erlebte Belastung von berufstätigen Vätern genau so groß ist wie die der berufstätigen Mütter. Es wird eine "vätersensible Familienpolitik" gefordert.

Facetten der Vaterschaft - Perspektiven einer innovativen Väterpolitik
bmfsfj.de, 07.03.2006, PDF (11,6 MB)
Neue Studie zeigt Dilemma der Väter zwischen Beruf und Familie
Die Welt, 6. März 2006
Väter zwischen Kindern und Karriere
von Cornelia Schmergal und Heike Vowinkel, Welt am Sonntag, 5. März 2006
Deutsche Geburtenrate stürzt auf 60-Jahres-Tief
  Dass die Deutschen zu wenige Kinder bekommen, ist ja bekannt - im vergangenen Jahr aber hat sich das Problem vorläufigen Daten zufolge noch einmal dramatisch verschärft. Die anderen Länder Europas schneiden viel besser ab.

Für paPPa.com -Leser kein überraschender Befund!
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SCHRUMPFVOLK
Spielgel-Online, 14. März 2006
mythos mutter: das taz-dossier
  "Auch die psychologische Bindungstheorie hat sich langsam von der Mutter abgenabelt: Tatsächlich begünstigt die Hormonlage der Mutter nach der Geburt, dass sie schneller auf das Kind reagiert. Nicht zuletzt beim Stillen wird diese Bindung verfestigt. Doch wenn keine Mutter da ist oder die Mutter sich eine Weile taub stellt, so berichtet Blaffer Hrdy, dann kann auch eine andere Person, ja: auch ein Mann, Mutterqualitäten für eine gute Bindung entwickeln. Spätestens mit dem Abstillen könnten Väter genauso gut muttern wie Mütter: Sie müssen nur wollen - und man muss sie lassen"

Zum Internationalen Frauentag das taz-Dossier Seite 2-10
Das Auslaufmodell - Warum es Zeit ist, mit dem Mütter-Mythos aufzuräumen
Mutter ./. Jugendamt - Karin Jäckel stellt neues Buch in Bozen vor
  10. März 2006 - Pressekonferenz aus Anlass des Erscheinens des Erfahrungsromans "Nicht ohne meine Kinder - Eine Mutter kämpft gegen das Jugendamt" - Ein international besetztes Podium diskutiert im Rathaus Bozen (Norditalien) zur Frage:  « Das deutsche Jugendamt - eine Kinderklaubehörde? » und erläutert der Presse entsprechende Fallgeschichten. U. a. mit dabei die beiden Autorinnen Jäckel und Joumana Gebara, Schauspieler Mathieu Carriere, Bildhauer Marco Piono, Papa Kazim Görgülü und andere vom Jugendamt geschädigte Eltern.
Zur Einladung der Organisation CEED

"... Die Aussagen der Kinder vor der italienischen Jugendbehörde über ihre Zeit in der Bereitstellungsfamilie und Pflegefamilie und ihre flehentlichen Bitten, nicht zurück nach Deutschland geschickt zu werden, gehören zu dem Ergreifendsten, was mir in meiner langen Arbeitszeit als Autorin sozialkritischer Bücher über Kinder und ihre Familien in der Krise je begegnet ist." Karin Jäckel
Opfer der Missbrauchs-Inquisition in Frankreich
  Bewegender Bericht in der Berliner Zeitung vom 1.3.06: Der Entehrte.
"Vierzehn Männer und Frauen saßen in Frankreich unschuldig wegen Kindesmissbrauchs im Gefängnis. Zu ihnen gehörte Alain Marécaux. Nun ist er frei" - " Und so schreitet Marécaux noch einmal die Trümmer seines Lebens ab, versucht sich an einer Bestandsaufnahme. Sie fällt vernichtend aus ..."
Mehr zum Missbrauch mit dem Missbrauch bei paPPa.com
Tatort - Familienanwaltskanzlei
  Am Sonntag dem 12.03.2006 um 20.15 Uhr wird der aktuelle Tatort mit dem Titel "Feuerkämpfer" ausgestrahlt. Der Tatort beschäftigt sich ausschließlich mit der Thematik von Trennungsvätern und den Sorgen/Problemen der betroffenen Kinder. Drehbuchautor und Regisseur ist Thomas Bohn, Mitglied des Vereins "Trennungsväter e.V." und selbst betroffener Vater. Mitglieder des Vereins "Trennungsväter e.V." selbst hatten auch die Möglichkeit, am Drehbuch beratend mitzuarbeiten und auch als Statisten im Tatort mitzuspielen.

Ermordet wird eine Rechtsanwältin, die sich ohne Rücksicht auf Verluste Trennungsväter vorknöpft und diese nach Strich und Faden ausnimmt. Wer also ist der Täter? Tatortkommissar Robert Atzhorn, Ursula Karven und Co ermitteln...

Regensburg: Live-Übertragung dieser Tatortfolge auf Großbildleinwand um 20:15 Uhr im historischen Saal der Spitalbrauerei Regensburg in Zusammenarbeit mit den Regensburger Sozialinitiativen mit anschließender Möglichkeit zur Diskussion und zum Gedankenaustausch - Einlaß ab 19:00 Uhr - Eintritt ist frei

Details mit Bildern - auch der offiziellen Pressemappe mit Interviews der Schauspieler zum Thema Trennungsväter - finden sich auf der Vereinsseite www.trennungsvaeter.de  und beim NDR.

Tatort: Feuerkämpfer
NDR, Länge: 90 Minuten 
ARD, Sonntag, 12.03.06, 20:15 Uhr, VPS: 20.15
Was ist mit den Jungen los?
  In der Schule werden sie locker von den Mädchen abgehängt. Zu wenig Lust zum Lernen, zu viel innere Unruhe? Pädagogen plädieren für gezielte Förderung. Jungen bleiben an deutschen Schulen doppelt so häufig sitzen wie Mädchen. Von 100 Schulabgängern ohne Hauptschulabschluß sind 72 Prozent männlich. Und Jungen landen zweimal so häufig auf Sonderschulen wie Mädchen.

Wir sind doch nicht blöd
Von Julia Höpfner, Berliner Morgenpost, 11. Februar 2006
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