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(Archiv)- Mai 2006 |
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| 29.5.06 | Väter-Demo am 17. Juni 2006 in Berlin |
Väterrechte stärken = Familien stark machen!
Demobeginn: 13.00 Uhr Kundgebung: 16.00 Uhr auf dem Potsdamer Platz www.demo.vafk.de |
| 29.5.06 | Europäische Gerichtshof für Menschenrechte rügt erneut Sorgerechtsentzug für Vater |
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Finnland muss 10.000 Euro Schmerzensgeld an britischen Vater zahlen, dem das Sorgerecht vorenthalten wurde.
Straßburg, 9. Mai - Der
Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat abermals die Vorenthaltung des
Sorgerechts für einen Vater als Verstoß gegen das Grundrecht auf Schutz der Familie gerügt.
Das Gericht gab dem 51 Jahre alten Vater Recht, der vergeblich das Sorgerecht für seine in
Finnland lebenden Kinder beantragt hatte. Die finnische Ex-Frau des Klägers war 1993 nach ihrer Scheidung mit den damals
sechs und vier Jahre alten Kindern nach Finnland gezogen, wo sie mit einer anderen Frau zusammenlebte.
Der Vater hatte zunächst ein Besuchsrecht und konnte die Kinder regelmäßig sehen. Nach dem Tod seiner Ex-Frau 1999
beantragte er das Sorgerecht für die Kinder - und erhielt es zunächst.
Diese Entscheidung wurde jedoch später annulliert: Das höchste finnische Gericht gab das Sorgerecht der Freundin der
verstorbenen Mutter. Der Vater erhielt auch kein Besuchsrecht mehr.
European Court of Human Rights JUDGMENT, CASE OF C. v. FINLAND (Application no. 18249/02) Press release issued by the Registrar, 9.5.06 |
| 29.5.06 | Zypries will gegen Scheinvaterschaften vorgehen |
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Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) will mit einem Gesetz zur Reform des Kindschaftsrechts gegen die sogenannten
„Scheinvaterschaften“ vorgehen. Anfang August solle der Gesetzentwurf dem Kabinett vorgelegt werden.
Staatliche Behörden sollen das Recht erhalten, Vaterschaftsanerkennungen anzufechten - insbesondere dann, wenn der Anerkennung weder
eine sozial-familiäre Beziehung noch eine leibliche Vaterschaft zugrunde liegt. Anlaß für die Initiative der SPD-Politikerin ist der
Fall des deutschen Jürgen Hass, der in Paraguay und anderen Ländern die Vaterschaft von mehr als 300 ausländischen Kindern
anerkannt hat.
Vater zu werden, ohne es zu sein, ist in Deutschland seit 1998 nicht schwer. Nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuchs genügen
für die Anerkennung eines minderjährigen Kindes eine entsprechende Erklärung des Vaters und die Zustimmung der Mutter -
beide in öffentlich beurkundeter Form. Eine Überprüfung durch das Jugendamt, ob Kind und „Vater“ tatsächlich verwandt sind,
gibt es seit der Novelle des Kindschaftsrechts von 1998 nicht mehr. Davor unterstanden uneheliche Kinder kraft Gesetzes der
Amtspflegschaft durch das Jugendamt, das so Einfluß auf die Anerkennung der Vaterschaft nehmen konnte.
Zypries will gegen Scheinvaterschaften vorgehen
FAZ.NET, 10. Mai 2006 |
Einladung zum Geburtstagsfest am 20. Mai in Berlin |
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Alle Freunde von paPPa.com sind herzlich eingeladen, den 10.
Geburtstag gemeinsam zu feiern. Am Samstag, dem 20. Mai, beginnt die
Feier ab 15:00 Uhr im Herzen von Berlin. Für das leibliche und
geistige Wohl wird gesorgt, eine Live-Band wird den Blues spielen.
Selbstverständlich sind auch Eure Kinder herzlich willkommen. Platz
zum Rumtollen auch unter freiem Himmel ist vorhanden.
Um die Feier angemessen vorzubereiten bitten wir um eine Anmeldung,
wir teilen dann den genauen Ort mit. Benötigt werden die folgenden
Angaben:
Vor- und Zuname, Angabe mit wieviel Personen ihr kommt, ggf. wieviel
Kinder. Angabe, ob ein Schlafplatz benötigt wird oder ob auch einer
für Gäste von außerhalb angeboten werden kann. Bitte diese Angaben
per Mail an paPPa.com
10 Jahre paPPa.com
Geburtstagsgeschenke sind natürlich willkommen. Wer mag, der kann am
20.5. vor Ort eine kleine Spende in den Opferstock legen (aber nur,
wenn es die Haushaltskasse erlaubt). Wer nicht kommen kann, der mag
vielleicht auf unser Vereinskonto spenden.
Ansonsten freuen wir uns auf Euer zahlreiches Kommen.
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| 19.5.06 | Grußwort von Matthias Matussek an paPPa.com |
| Liebe Freunde von paPPa.com, Herzlichen Glückwunsch zum zehnten Jubiläum. Nie wart ihr wichtiger als jetzt. Unsere Gesellschaft zerbricht, weil sie die Kinder vergessen hat. Allmählich dämmert ihr, was ihr schon längst wußtet, daß Kinder zu wertvoll sind, um sie den Kalkulationen und Manipulationen der Feministinnen zu überlassen. Ihr kämpft den aufrechtesten Kampf, den es überhaupt gibt. Ihr kämpft für das Recht der Kinder auf ihrer Väter, auch nach einer Trennung, und für das Recht der Väter auf ihre Kinder. Mein Buch "Die vaterlose Gesellschaft", das dieser Tage neu bei S.Fischer herausgekommen ist, ist fast so alt wie paPPa.com. Als ich es jetzt wiedergelesen habe, habe ich festgestellt, wie sehr meine Prognosen sich mittlerweile erfüllt haben. Tatsächlich ist die Scheidungsindustrie für diesen Staat nicht mehr finanzierbar. Tatsächlich sind die emotionalen Verwüstungen der Kinder kaum noch aufzufangen durch Therapeuten und Lehrer und Beraternetze. Tatsächlich fehlen den Kindern zunehmend die Vaterfiguren. Tatsächlich kann der Staat nicht mehre als ideeller Unterhaltszahler für alle einspringen. Tatsächlich sendet die Politik deutliche Signale an die Frauen, des Inhalts, daß sie nach einer Scheidung nicht auf immer und ewig mit Unterhalt rechnen können. Wie wäre es, wenn die Politik, statt über die Väterpause zu faseln, die Rechte der Väter nach der Scheidung stärken würde. Tatsächlich also die Väter stärken würde, die sich um ihre Kinder kümmern wollen? Das Thema bleibt aktuell. Euer Kampf bleibt aktuell. Eine frohe Feier im Kreis möglichst vieler Kinder wünscht euch euer Matthias Matussek |
| 19.5.06 | "Heimlicher" Vaterschaftstest kann helfen , aber nur wenn Mama sich verplappert… |
| Nach einem n Urteil des Oberlandesgerichts Koblenz kann ein heimlich eingeholtes DNA-Gutachten im Streit um eine Vaterschaft juristisch unter bestimmten Umständen zumindest hilfreich sein. Das Oberlandesgericht hob mit seinem Urteil eine Entscheidung des Amtsgerichts Idar-Oberstein auf und gab einer Vaterschaftsanfechtungsklage statt. Zwar ist der heimlich eingeholte Test selbst nicht verwertbar. Geltend gemacht werden könne aber ein Eingeständnis der mit dem Testergebnis konfrontierten Mutter, dass sie mit anderen Männern intime Kontakte hatte. In diesem Fall sei nicht das Gutachten, sondern die Erklärung der Mutter Grundlage der gerichtlichen Schlüssigkeitsprüfung. OLG Koblenz, 9.5.2006, (Az.: 7 UF 457/05). |
| 19.5.06 | Hippe Familienforenübergreifende Grillparty bei "Hippo" |
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Nur noch wenige Tage bis zu "Hippos" 7. Grillparty Termin: Das lange Wochenende um Christi Himmelfahrt 20.5.- 23.5.2004 www.hippos-grillfete.de |
| 19.5.06 | Wir trauern um Dieter Mark alias "Hermann Tronk" - Kohlhaas heute |
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"Er hat eine Mission, der alle anderen Anstrengungen seines Lebens untergeordnet
wurden. Er will seine Tochter wiederhaben."
So beschrieb Matthias Matussek den verstorbenen Dieter Mark alias Hermann
Tronk unter der Überschrift: "Kohlhaas heute" in seinem
Buch ³Die vaterlose Gesellschaft
- Überfällige Anmerkungen zum Geschlechterkampfã, Rowohlt
Mai 1998.
Dieter Mark wurde zu seinem eigenen Anwalt. Wir wünschen mit ihm:
"Man sollte den Buchstaben des Gesetzes in das Alphabet aufnehmen." "Das
Lebenn - im Gestrüpp der Gesetze nimmt den Menschen sehr viel Zeit
weg". "Er setzte auf ein gutes trojanisches Pferd." aus: Sämtliche
unfrisierte Gedanken. Stanislaw Jerzy Lec.
Am Ende wird Tronk-Mark von Matussek wörtlich zitiert in Bezug
auf den verzweifelten Kampf für die Tochter und gegen die deutsche
Familienjustiz: "Mir ist überdeutlich klar, ich befinde
mich in der ersten Phase <des Sterbens>, das bekanntlich in fünf
Phasen erfolgt. Noch bin ich nicht bereit in <Phase zwei> überzugehen,
weil das aus meiner Sicht ein zu bequemer Ausweg wäre."
Dieter Mark starb nach schwerer Krankheit am 19.4.06. Die Trauerfeier
fand am 10.05.06 in der Kapelle des Friedhofs Huchting (Kirchhuchtinger
Landstraße 208, Bremen) statt.
Mit herzlichem Beileid und Frieden für Dieter.
Armin Emrich 1. Vorsitzender von paPPa.com http://35783.rapidforum.com/topic=101775406470&startid=3 |
| 2.5.06 | Deutsche Muttis zu faul? |
Deutsche Mütter mit Kindern unter sechs Jahren bringen mit 72 Minuten pro Tag im Vergleich zu Müttern in Finnland, Großbritannien,
Frankreich, Schweden und Norwegen (120 bis 137 Minuten) deutlich weniger Zeit für Erwerbsarbeit auf.
Daraus zieht die Sachverständigenkommission des siebten Familienberichts der Bundesregierung den Schluss, dass deutsche Mütter "diese gewonnene Zeit aber nicht in Hausarbeit investieren, sondern in persönliche Freizeit".
Die Kinderbetreuungszeiten sind sehr ähnlich: In Frankreich, Schweden, Norwegen und Finnland - wo mehr Mütter berufstätig sind als hier - verbringen die Frauen demnach zwei bis zweieinhalb Stunden
am Tag mit ihren Kindern. Mit zwei Stunden und 18 Minuten liegen deutsche Mütter im Mittelfeld. Der Familienbericht bezieht sich dabei
auf Zahlen der Eurostat-Statistik
"How Europeans spend their time - Everyday life of women and men - Data 1998-2002". Deutsche Väter mit Kindern unter 6 Jahren
beteiligen sich mit 180 Minuten an der Hausarbeit und liegen damit leicht über den europäischen Durchschnitt (176 Minuten). Generell
wenden auch deutsche Väter weniger Zeit (272 Minuten) für Erwerbsarbeit auf wie Ihre europäischen Nachbarn, allerdings weicht die
aufgewendete Zeit von der Durchschnittszeit (297 Minuten) nicht so eklatant ab wie bei den deutschen Müttern.
Ob eine verfehlte Unterhalts- und Familienpolitik, wie das nicht ausreichende Angebot von Betreuungsplätzen und Ganztagsschulen zu der so
deutlichen Unterpräsenz deutscher Mütter am Arbeitsmarkt führten? Immerhin finden wir im Familienbericht die leise Vermutung:
Siebter Familienbericht www.bmfsfj.de, Di 25.04.2006 |
| 2.5.06 | Unterhaltsrecht |
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Weitere Überlegungen zur der geplanten Reform des Unterhaltsrechtes gibt es hier: paPPa.com-Forum und http://www.manndat.de/fileadmin/Dokumente/Unterhaltsreform.pdf |
| 2.5.06 | Abrechnung mit dem Feminismus |
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Tagesschau-Moderatorin Eva Herman macht die Emanzipation für den Kindermangel in Deutschland verantwortlich. Und nicht nur das.
…„Weder in der Karriere noch in der Küche ist die Frau voll handlungsfähig“, meint sie. Partner und Kind kämen ebenfalls zu kurz. „Wegen fehlender Bemutterung“ würden bei fast der Hälfte aller Kinder in Deutschland in vorschulischen Untersuchungen deutliche Defizite wie motorische oder sprachliche Störungen festgestellt. …
Cicero-Maiausgabe 2006 "Die Frau von heute ist im Stechschritt unterwegs" sueddeutsche.de, 25.04.2006 |
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