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- und anderswo?
Juni 2002
Siehe auch die "Was gibt´s
Neues"-Seiten - die hier zum Teil
mit berücksichtigt werden - von:
GAB*Net / Kinder,
Psychologie, Entfremdung & Familienrecht /
PaPS-News
/ Trennungskinder /
Väter für
Kinder / Väter-online
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der Familie
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| 30.6. |
Schatten - kein Lichtblick |
Deutschlands z.Z. traurigster Fall ... Väterausgrenzung am 18. Juli 2002 - Der Umgang wird ausgesetzt! (werden) Theaterbühne: Jugendamt + Familiengericht Pfaffenhofen an der Ilm (Bayern) - Fall Luig: Vorläufiges bitteres Ende von 9 Jahren bitteren Ringes um den Kontakt zur Tochter ?!? | |
| 30.6. |
Leichte Fortschritte |
Gemeinsamer Bericht der deutsch-französischen parlamentarischen Mediatorengruppe vom 2. Mai 2002 in deutscher Übersetzung - siehe insbesondere Abschnitt IV.: "Vorschläge für weitere Verbesserungen bei der Lösung internationaler Sorge- und Umgangsrechtskonflikte" | |
| 30.6. |
Schönes Buch ! |
Mein Papa und ich! - Bunter Vater-Kind-Ratgeber. Insgesamt 16 Kapitel befassen sich u. a. mit Freizeit und Ferien, Konflikten und Problemen sowie Vaterschaft heute. Wissenschaftlich betrachtet der Familienforscher Wassilios E. Fthenakis die Frage öWie wichtig sind Väter?ã ... Erhältlich ist das Buch über Mehr Zeit für Kinder e.V., Stichwort üPapaã, Fellnerstraße 12, 60322 Frankfurt/Main. Für Porto und Versand 2,50 Euro beilegen, außerdem ein Etikett mit der Empfängeradresse. Mehr Infos hier: http://www.mehr-zeit-fuer-kinder.de/Texte/PapaBuch.html | |
| 30.6. |
Vater-Kind-Kur |
Die gemeinnützige Kur + Reha GmbH betreibt am Feldberg (Schwarzwald) die Mutter/Vater-Kind-Klinik Feldberg. Die Konzeption scheint einmalig in Deutschland: Erstmals werden Väter nicht innerhalb einer Gruppe von Müttern betreut. Vater-Kind-Kuren sind ein exclusives Angebot, dass sich nur an Väter richtet. Hierfür wurde ein eigenes Gebäude der Klinik reserviert. Siehe das Konzept unter http://www.vater-kind-kur.de | |
| 27.6. |
Hängt das |
Neues im Fall Adler: "Bayerische Rechtswirklichkeit 2002 - Ein Vater fordert von dem Gericht: "Hängen Sie das Kreuz ab!" Begründung: NICHT-Identifikation der erkennenden Richter mit den Grundwerten des christlichen Glaubens, konkret: Physische und materielle Zerstörung der Familie durch die bayerische Justiz während einer familiengerichtlichen Auseinandersetzung - Das Münchner Oberlandesgericht erfüllt den Wunsch ... | |
| 27.6. |
Deutschland ... |
Zu dumm zum Erziehen? Annette und Ingo Kutzner seien "intellektuell nicht in der Lage, ihre Kinder ordnungsgemäß zu erziehen", befand das deutsche Amtsgericht Bersenbrück und erkannte den Eltern das Sorgerecht für die beiden Töchter ab. "Ist ein niedriger IQ Grund genug, eine Familie auseinanderzureißen?" fragt Ariane Vuckovic in der Sendung ZDF-Reporter
Der Europäische Gerichtshof musste Deutschland erneut Einhalt gebieten, siehe das Urteil des Gerichtshofs für Menschenrechte vom 26.2.02 - Kutzner v. Germany - unter http://www.koeppel-kindschaftsrecht.de/uebersetz-kutzner.htm |
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| 27.6. |
Demonstration |
Demo am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg am 25.6.02: Bericht in der französischen Zeitung "Dernières Nouvelles d'Alsace" vom 26.06.2002 in deutscher Übersetzung "Stopp der Kindesentführung in Deutschland" | |
| 27.6. |
Schadensersatz Umgangskosten |
Volltext der Entscheidung des OLG Karlsruhe vom 21.12.2001 - 5 UF 78/01 - Vorinstanz zum Urteil des Bundesgerichtshofs vom 19.6.2002 (siehe nächste Tabellenzeile)
1. Die Familiengerichte sind zur Entscheidung über den Schadensersatz im Zusammenhang mit der Vereitelung von Umgangskontakten sachlich zuständig. |
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| 19.6. |
Wenn der Umgang nicht klappt ... |
Bundesgerichtshof - Mitteilung der Pressestelle Nr. 62/2002 http://www.bundesgerichtshof.de/PressemitteilungenBGH/PM2002/PM_062_2002.htm Bundesgerichthof entscheidet über Schadensersatz bei Verletzung des Umgangsrechts des nicht sorgeberechtigten Elternteils - Der für das Familienrecht zuständige XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat in einem heute (19.6.02) verkündeten Urteil entschieden, daß ein sorgeberechtigter Elternteil dem anderen Elternteil schadenersatzpflichtig werden kann, wenn er diesem die Wahrnehmung seines Umgangsrechts mit dem gemeinsamen Kind nicht in der vom Gericht vorgesehenen Weise ermöglicht und dem anderen Elternteil daraus Mehraufwendungen entstehen. Entscheidung der Vorinstanz: In seiner Entscheidung vom 21.12.2001 hatte das Oberlandesgericht Karsruhe die Mutter verpflichtet, Fahrtkosten und Stornierungskosten als Schadenersatz dem geschiedenen Ehemann zu erstatten. Das OLG hatte unmissverständich zum Ausdruck gebracht, dass es die aktive Verpflichtung der sorgeberechtigten Mutter ist, dem Vater das Kind eigenhändig zu übergeben, um dadurch auch dem Kind deutlich zu machen, dass die Entscheidung des Gerichts von der Mutter gebilligt und vollzogen wird. - OL G Karlsruhe vom 21.12.01 - 5 UF 78/01, Fundstelle in Fachzeitschrift: ZFE 03/2002, 101 |
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| 19.6. |
Damit der Umgang klappt ... |
Bundesverfassungsgericht - BVerfG, 1 BvR 2029/00 vom 5.2.2002 - http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk2002020 5_1bvr202900
Der sorgeberechtigte Elternteil kann unter Umständen dazu verpflichtet werden, sich an dem erforderlichen zeitlichen und organisatorischem Aufwand zur Ausübung des Umgangsrechts zu beteiligen, um hierdurch einer faktischen Vereitelung des Umgangsrechts vorzubeugen. |
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| 18.6. |
Mehr Lichtblicke |
AG Besigheim vom 16.1.02 - 2 F 556/00 - JAmt 2002, 137 Erschwert oder vereitelt die Mutter den Umgang des Vaters mit dem gemeinsamen Kind dauerhaft über einen längeren Zeitraum und ändert ihre Einstellung, die insbesondere durch Nicht-Loslassen des Kindes und fehlendes Verständnis der Bedeutung des Vater-Kind-Verhältnisses geprägt wird, trotz intensiver Bemühungen während zahlreicher Umgangsstreitigkeiten (einschließlich eines gerichtlichen Vermittlungsverfahrens) in keiner Weise, kann ihr die alleinige elterliche Sorge entzogen und bei entsprechender Erziehungseignung auf den Vater übertragen werden (siehe schon OLG München, 12.4.91, FamRZ 1991, 1343). OLG Karlsruhe vom 21.1.00 - 16 WF 102/99 - JAmt 2002, 135-137 = OLGR Karlsruhe 2002, 126-127 |
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| 18.6. |
Kongress |
Parental Alienation Syndrome - Internationale Konferenz "Jede Wahrheit durchläuft drei Stufen: Erst erscheint sie lächerlich, dann wird sie bekämpft, schließlich ist sie selbstverständlich" (Schopenhauer) - Eine interdisziplinäre Herausforderung für scheidungsbegleitende Berufe - Frankfurt 18./19. Oktober 2002, u.a. mit Richard A. Gardner, Helmuth Figdor, Ursula Kodjoe, Wera Fischer, Franz Weisbrodt - Mehr Infos hier: http://www.pas-konferenz.de/ |
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| 16.6. |
Eklat in Berlin |
Französischer Vater kämpft um seine Söhne - Maurice Elfeke wurde in Berlin verhaftet, als er das deutsche Justizministerium um Hilfe bitten wollte - ... « Die Deutschen gehen wirklich zu weit», erklärte Pierre Cardo, Abgeordneter der französischen Nationalversammlung gegenüber der Zeitung «France Soir». «Seit einem Jahr hat dieser Mann seine Kinder nicht zu Gesicht bekommen - trotz aller Abmachungen, die Berlin unterzeichnet hat.» ... - Berliner Morgenpost 16.6.02 hier oder hier + beim Väteraufbruch: Hungerstreiker Maurice Elfeke am 11. Juni verhaftet | |
| 16.6. |
Lichtblicke |
OLG Dresden, Beschluß v. 25.4.2002 - 10 UF 260/01 - angekündigt zur Veröffentlichung in http://www.famrz.de/e01.htm
1. Vereitelt der betreuende Elternteil den gerichtlich geregelten Umgang des Kindes mit seinem anderen Elternteil dauerhaft, erfordert die daraus resultierende Kindeswohlgefährdung die Einrichtung einer Umgangspflegschaft, wenn mildere Mittel nicht erfolgversprechend erscheinen. |
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| 14.6. |
Berlin: Demo und Hungerstreik seit dem 8.6.02 |
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| 14.6. |
Presse + Väter |
ZDF-Beitrag in Frontal21 - Beitrag Väter ohne Rechte vom 11.6.02 jetzt online verfügbar unter http://www.zdf.de/wissen/frontal21/62512/index.html |
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| 14.6. |
Neue Website |
www.frauenhausluege.de - Über Frauenhäuser und deren Missbrauch | |
| 14.6. |
Familiengericht |
Ergänzung zum Hinweis vom 7.6.02: Zu wenig Personal: Richter verklagt das Land
"In den Kanzleien türmen sich Aktenberge, weil Schreibkräfte mit der Bearbeitung nicht nachkommen. Streitende Parteien müssen monatelang auf Termine warten ... Als erster Richter Berlins hat Reddemann nun Klage gegen das Land Berlin wegen Verletzung der richterlichen Unabhängigkeit eingereicht. "Wegen der unzumutbaren Arbeitsbedingungen ist eine Ausübung meiner Tätigkeit nach rechtsstaatlichen Gesichtspunkten kaum mehr möglich." - Familienrichter Dietmar Reddemann: "Es müssen endlich durchgreifende Reformen erfolgen. " Berliner Zeitung, 14.2.02 |
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| 11.6. |
Väter in Berlin im Hungerstreik |
Heute Abend, 21 Uhr im ZDF bei Frontal21 ein Beitrag zum Thema: Väter ohne Rechte Zwei Millionen Väter werden nach der Trennung von ihren Partnerinnen daran gehindert, ihre Kinder zu sehen, so eine Schätzung des Vereins "Väteraufbruch für Kinder". Deutsche Gerichte, so der Vorwurf, würden häufig zu Gunsten von Müttern entscheiden, die durch die Wegnahme der Kinder die Männer vor vollendete Tatsachen stellen. Mittlerweile hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte mehreren Vätern Recht gegeben, die vor deutschen Gerichten in ihrem Kampf um das Umgangsrecht in allen Instanzen gescheitert waren - bis hin zum Bundesverfassungsgericht. Seit diesem Wochenende sind Väter in Berlin im Hungerstreik, um den Umgang mit ihren Kindern zu erzwingen und um gegen die Praxis der Gerichte zu protestieren. Frontal21 über deutsche Gerichtspraxis und Väter ohne Rechte. Unter www.frontal21.de gibt es den Chat ab 21.45 Uhr, ab Mittwoch auch den Text und das Realvideo. |
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| 9.6. |
Parteien Die Qual der Wahl Wer bietet mehr? Die Wahlprogramme im Überblick |
Bundertagswahlen in Deutschland 2002
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| 9.6. |
Familiengericht Für Familien werden Rechtswege immer länger |
Mehr als zwei Jahre Wartezeit in Sorgerechtsverfahren ... ?! (siehe Hinweis vom 7.6.02) Es geht auch anders! Der Beschluss der Familienrichterin: "Der Vater wird von seiner Verpflichtung zum Umgang mit seiner Tochter befreit. Dem Antrag war zu entsprechen, denn dies entspricht dem Wohl des Kindes" |
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| 7.6. |
Betreuter Umgang Vorläufige deutsche Standards zum begleiteten Umgang |
Die positiven Erfahrungen auf internationaler und nationaler Ebene,
die mit dem begleiteten Umgang gemacht worden sind, und die Unterzeichnung
des "UN-Übereinkommens über die Rechte des Kindes"
haben dazu geführt, dieses Angebot auch in Deutschland im Rahmen der
jüngsten Kindschaftsrechtsreform mit Wirkung zum 01.07.1998 als Regelleistung
einzuführen (§ 1684 Abs. 4 BGB). Mit der wissenschaftlichen Begleitung
der Umsetzung dieser neuen Maßnahme in der Praxis hat das Bundesministerium
für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) das Staatsinstitut
für Frühpädagogik (IFP) in München beauftragt. Zu den Aufgaben dieses Forschungsprojekts zählt u.a. die Entwicklung "Deutscher Standards für den begleiteten Umgang", nachdem es in Deutschland auf Bundesebene bislang noch keine Standards gibt. Solche Standards sind jedoch erforderlich, um die Qualität dieser Maßnahme sicherstellen zu können. Bei den vorliegenden "Deutschen Standards" handelt es sich vorerst um vorläufige Empfehlungen. http://www.ifp-bayern.de/cms/BU_Standards.pdf |
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| 7.6. |
Betreuter Umgang |
Weitere Beiträge zur Entwicklung von Interventionsansätzen im Scheidungsgeschehen - Beaufsichtigter und begleiteter Umgang gemäß § 1684 Abs. 4 BGB - siehe Verzeichnis http://www.ifp-bayern.de/index.html/a_Projekte/s_71 | |
| 7.6. |
Studie |
Die vorliegende Studie untersucht die Vaterrolle im Entwicklungsprozess
von Familien. Es wurden Männer aus unterschiedlichen Familienstadien
zu ihren Vorstellungen über Vaterschaft und über ihre Beteiligung
im Haushalt und in der Familie befragt. Autoren: Wassilios E. Fthenakis,
Beate Minsel (Staatsinsitut für Frühpädagogik, München)
Zusammenfassung des Forschungsberichts http://www.bmfsfj.de/Kategorien/Publikationen/Publikationen,did=4254.html Siehe auch: Focus 16.07.2001 Big, big Daddy |
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| 7.6. |
Familiengericht Für Familien werden Rechtswege immer länger |
Mehr als zwei Jahre Wartezeit in Sorgerechtsverfahren
- Gerichte mit Streitfällen und neuen Aufgaben überlastet 17.8.01 Tagespiegel - http://www2.tagesspiegel.de/archiv/2001/08/16/ak-be-5515863.html |
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| 7.6. |
Männer als Opfer häuslicher Gewalt |
Das schwache Geschlecht Ein Mann wird jahrelang von seiner Frau geschlagen. Vielen Beamten scheint dieses Problem kaum realistisch. Doch im Seminar trafen die Polizisten einen Kollegen, der achtzehn Jahre lang von seiner Frau geschlagen wurde. Angezeigt hat er sie nie. "Welcher Mann gibt schon gerne zu, dass er von einer Frau geschlagen wird?" Eine Studie des kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen besagt, dass das Geschlechterverhältnis der Opfer zehn zu neun ist: demnach werden jedes Jahr 240 000 Frauen und 214 000 Männer Opfer von häuslicher Gewalt. Doch selbst die Broschüren des Familienministeriums sind eindeutig formuliert. In den Hinweisen steht: "Berichten Sie über Gewalt durch Ihren Ehemann." Die Ehefrau wird nicht erwähnt. Berliner Zeitung, 24.04.2002, Ressort: Blickpunkt , Autor: Susanne Frömel |