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September 2005

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30.9.05

Was das Land
jetzt braucht ...

Kinder – es gibt nichts Besseres! von Dr. Volker Gäckle - Auszug aus dem Buch "Was Deutschland jetzt braucht!"

"Wenn Kinder ein Ausdruck menschlicher Hoffnung und Zukunftserwartung sind, dann ist die deutsche Geburtenstatistik ein Dokument der Hoffnungslosigkeit. ... Die „demographische Katastrophe“ ist nicht mehr abwendbar. Der Schock wird in 20 Jahren kommen, nach heutigen Berechnungen im Jahr 2029 - dann wird „die westliche Welt in einen Ausnahmezustand versetzt werden“. ... Uns wird die Paranoia der reichen Erblasser befallen, weil wir nichts anderes zu vererben haben als die Befreiung der Erde von unserer Existenz. In den Mienen und im Augenspiel der wenigen Jungen lesen wir dann den Vorwurf: "Warum seid ihr nicht tot?“ ... Hört man auf die Statistiker, so werden „die Verteilungskämpfe der Zukunft [...] um Rente und Altenheimplätze ausgetragen.“ ... „Die heute 30- bis 50jährigen müssen rechtzeitig sterben, damit die Rechnungen aufgehen. Unserer gestiegenen biologischen Lebenserwartung steht eine gesellschaftliche Sterblichkeitserwartung gegenüber. Sie lautet: Stirb rechtzeitig.“ ...

Der staatlich (von allen etablierten Parteien!) geförderte Trend, Eltern so früh wie möglich ganztägig von Kindern zu „entlasten“, hat aus staatlicher Sicht schlicht ökonomische Hintergründe: Beide Eltern sollen möglichst schnell wieder als fachlich qualifizierte Arbeitskräfte dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. ... Die Interessen der Kinder kommen mangels Widerspruch nicht in den Blick. Ihre Wünsche sind nicht kompatibel mit dem Leitbild des „flexiblen Menschen“, weil sie auf Regelmäßigkeit, Verlässlichkeit und Nähe angewiesen sind. ... „Familienförderung“ meint in der Gegenwart dagegen das „Outsourcing“ der Kindererziehung aus der Familie. Wer dies für zukunftsträchtig hält, hat die Grunddaten der Schöpfung und des Menschseins nicht verstanden! Eltern sind durch nichts zu ersetzen, auch nicht durch andere Beziehungspersonen oder gar akademisch ausgebildetes Fachpersonal. Wer seine Elternrolle ernst nimmt, weiß, dass die Erziehung von Kindern vor allem eines bedeutet: Zeit nehmen, Zeit investieren, Zeit haben, um die Bedürfnisse, Fähigkeiten und Sorgen kleiner Menschen wahrzunehmen. Elternschaft heißt, im Leben eines Kindes die Hauptrolle zu spielen. ... Man braucht kein großer Psychologe zu sein, um sich ausmalen zu können, dass diese Bewertung von Familienarbeit sich auch tief im Bewusstsein der Kinder verankern wird. Die nonverbale Botschaft ist eindeutig: „Ich bin weniger wichtig als das Geld, das die Eltern mit der Zeit verdienen, die sie nicht in mich investieren.“ ... Der Philosoph Alexander Mitscherlich hat im Blick auf die deutsche Nachkriegszeit von einer „vaterlosen Gesellschaft“ gesprochen. In der Gegenwart erleben wir durch den Trend zu Kinderhorten und Ganztagesschulen die Entwicklung einer „mutterlosen Gesellschaft“. Wir brauchen uns daher nicht zu wundern, wenn wir uns mehr und mehr auch zu einer kinderlosen und damit zukunftslosen Gesellschaft entwickeln."

30.9.

Deutschland wählte
ROT weil ROT
so sozial ist ...

... und so blicken wir einmal auf Berlin, die Stadt mit einer ROT/ROT-Regierung ...

Pressemitteilung Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus Berlin 4.8.05
"Senat setzt Kürzungsorgie in der Jugendhilfe fort" - "In keinem anderen Bundesland haben solche massiven Einschnitte in der Jugendhilfe stattgefunden. Im Gegenteil: Andernorts steigen die Ausgaben für Jugendhilfe. Damit nicht genug, mit dem nächsten Doppelhaushalt will der Senat den Etat noch weiter runterfahren. Dies wird dazu führen, dass Kinder, Jugendliche und Familien in Not von den Jugendämtern abgewiesen werden müssen. Den Berliner Abwärtstrend belegen die aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamt. Seit dem Jahr 2003 fand in der Jugendhilfe eine 25-prozentige Kürzung statt. Wurden Ende 2002 noch über 21.000 Kinder und Jugendliche unterstützt, waren es Ende 2004 nur noch 16.000 Kinder und Jugendliche. Dabei ist gerade in Berlin die Lebenssituation von Kinder und Jugendlichen besonders schwierig. Fast jedes dritte Kind oder Jugendlicher wächst in Berlin in Armut auf, 40.000 Jugendliche sind arbeitslos."

Wie schön, dass PDS und SPD so sozial und familienfreundlich sind ...

30.9.

Nicht-eheliche 
Papas haben
keine Verantwortung 

Sachsen: Eheliche Kinder jetzt in der Minderheit
"(...) Im vergangenen Jahr sind in Sachsen 33 044 Kinder lebend zur Welt gekommen. (...) 56 Prozent der Kinder haben eine nicht verheiratete Mutter. 44 Prozent der Lebendgeborenen sind in einer bestehenden Ehe zur Welt gekommen. (...)"

Ergänzung: Bundesweit liegt die Zahl der nichtehelich geborenen Kinder bei 28 %, Tendenz deutlich ansteigend. Wenn Kinder eine nicht verheiratete Mutter haben, dann darf die Mami ganz allein bestimmen, dass der Papi nicht verantwortlich für sein Kind sein soll (er darf kein Sorgerecht haben). Diese deutsche Regelung muss endlich gekippt werden, siehe hierzu auch TERMINE.

30.9.

Herzlichen
Glückwunsch
zum 70sten !

Esther Vilar - Die undressierte Frau - Die Welt 16.9.05
"Mit ihrem antifeministischen Bestseller wurde Esther Vilar in den 70er Jahren berühmt - Interview zum 70. Geburtstag
"(...) Männer haben praktisch keinen Einfluß auf ihre eigene Fortpflanzung. Sie müssen - oder können nur - die Kinder bekommen, die Frauen bekommen wollen. Und diese Kinder kriegen sie tatsächlich nur geliehen, Frauen dürfen sie behalten. Denn da Männer in der Regel ein Leben lang arbeiten, beraubt man sie - mit der Begründung, daß sie ja arbeiten müssen - bei der Trennung von der Mutter automatisch der Kinder. Ihr Heim verlieren sie sowieso. (...)"

Sehr schön, dass Esther Vilar immer noch in der Lage ist, über Tabus zu sprechen. In Deutschland allzu selten möglich ...

30.9.

Umgangskosten
und Steuern

Fiskus an Scheidungskosten beteiligen. Bundesfinanzhof entscheidet über steuerliche Absetzbarkeit von Umgangskosten mit Kindern - Die Welt 12.9.05

"Beim Bundesfinanzhof ist zur Zeit eine Klage (Az: III R 41/04 und III R 28/05) anhängig, die die steuerliche Absetzbarkeit von Umgangskosten zum Gegenstand hat. Experten rechnen mit einer Entscheidung zugunsten des Steuerzahlers. Es erscheine nicht unwahrscheinlich, daß sich in der Rechtsprechung etwas verändert, sagt Kauth. Anzeichen dafür gibt es jedenfalls schon. Der Bundesfinanzhof hat bereits in einem anderen Verfahren erwogen, ob beispielsweise die Fahrten für das Abholen und Zurückbringen der Kinder nicht doch als "außergewöhnliche Belastung" im steuerlichen Sinn anzusehen sind. Die Frage wurde allerdings nicht entschieden, weil der Anspruch aus einem anderen Grund nicht gegeben war ..."

30.9.

Unterhaltsminderung bei leichtfertiger Beschuldigung
des Missbrauchs

OLG Frankfurt 8.6.05 - 6 UF 301/04 - Teilverwirkung Ehegattenunterhalt durch leichtfertige Beschuldigungen des Kindesmissbrauchs
"(...) erachtet der Senat den leichtfertig und ohne hinreichend gravierende Anhaltspunkte gegen einen Elternteil geäußerten Verdacht eines solchen Missbrauchs als ein schwerwiegendes Fehlverhalten i.S.d. § 1579 Nr. 6 BGB, insbesondere dann, wenn er als Mittel im Rahmen einer Trennungsauseinandersetzung gebraucht wird. Dies gilt auch, wenn der sexuelle Missbrauch nicht positiv und ausdrücklich behauptet, sondern nur angedeutet wird und im Ergebnis nicht zu strafrechtlichen Ermittlungen geführt hat. Ist ein Verdacht erst einmal in der Welt, lässt er sich nicht mehr einfangen. (...) Dass der Klägerin ein solches Fehlverhalten zur Last fällt, ergibt sich bereits aus ihrer Zeugenaussage, die sie bei der Polizei zu Protokoll gegeben hat. So beinhalten etwa die Formulierungen "dass meinerseits der Verdacht vorliegt, dass meine Tochter mit meinem Ehemann ein sehr intimes Verhältnis hat und ich mir überlege, ob ich ihn anzeige" und "Hintergrund dazu ist, dass meine Tochter meinem Mann hörig ist. Er badet mit ihr zusammen, wäscht sie, d.h. er sagt, sie müsse sich gründlich waschen und seift sie dann selber von oben bis unten, einschließlich dem Intimbereich, ein". Er cremt sie auch mit einer Körperlotion von oben bis unten ein. T. schläft jetzt jeden Abend mit meinem Mann im Ehebett im Hause meiner Schwiegereltern" nicht nur vage Andeutungen, sondern die konkrete Bezichtigung sexuell motivierter Handlungen des Beklagten in Bezug auf die gemeinsame Tochter. (...)"
30.9. Buch-Neuerscheinung Rambo-Frauen von Peter Beck und Uwe G. Seebacher
"Alle 44 Sekunden schlägt irgendwo auf der Welt ein Mann seine Frau. Und nun halten Sie sich fest: Alle 41 Sekunden rasten im Gegenzug Frauen aus und verprügeln ihre Männer oder machen sie psychisch fertig. So genannte Rambo-Frauen sind raffiniert. Sie prügeln nicht nur, sondern schneiden Anzugknöpfe ab, betreiben Telefon- oder Überwachungsterror und benutzen unter anderem harmlose Blumenvasen als gefährliche Wurfgeschosse.
Der Mann als Psycho-Waschmaschine unzufriedener Frauen! Der globale Untergang der Aktie „Mann“ ist in vollem Gang und keiner sieht hin. Die Emanzipation der Frauen führt zur Entmündigung, Idiotisierung und symbolischen Kastration des Mannes in einer von Erfolgszwängen geprägten Umwelt. Im Geschäftsleben mobben und lobben die weiblichen „Rambo-Chefs“ was das Zeug hält - gezielt im Wechselspiel zwischen feministischer Anmutung und vermeintlich männlicher Cleverness! Dieses Buch entlarvt erstmals die Rambo-Frauen und deckt ihre Machenschaften und Tricks auf. Es macht Schluss mit Rechtfertigungs-Mythen und versucht so die Argumentations- und Rechtfertigungsbasis für unbelehrbare Rambo-Frauen ein für alle Mal zu Nichte zu machen. Männer bekommen das Rüstzeug, um sich vor Rambo-Frauen zu schützen. Mögliche weibliche „Nachwuchs-Rambos“ erfahren in diesem Buch, wie Sie ihre Beziehungen retten können. (...)"
30.9. Buch-PROJEKT Buchprojekt "Die Ohnmacht der Väter - Wie deutsche Frauen ihre Männer abzocken"

Der Autor fragt: "Wer möchte bei meinem Buch mitmachen?"

30.9.

Kündigungsschutz für
werdenden Vater

Werdende Väter sind bei Kündigung besser zu schützen - Auch zukünftige Unterhaltspflichten zählen bei der Sozialauswahl
Arbeitgeber müssen auch zukünftige Unterhaltspflichten von Arbeitnehmern bei betriebsbedingten Kündigungen berücksichtigen. Das berichtet der Personalverlag in Bonn unter Berufung auf ein Urteil des Arbeitsgerichts Berlin (Az.: 9 Ca 27525/04). Danach muss bei der Sozialauswahl die zukünftige Situation der Arbeitnehmer einbezogen werden. Im Rahmen einer Umstrukturierung war dem werdenden Vater eine betriebsbedingte Kündigung ausgesprochen worden, er galt nach einer durchgeführten Sozialauswahl am wenigsten sozial schutzbedürftig. Er klagte gegen die Kündigung, weil nicht berücksichtigt worden war, dass seine Frau in zwei Monaten entbinden werde. Das Arbeitsgericht Berlin entschied, die Sozialauswahl sei fehlerhaft, denn unter Berücksichtigung der anstehenden Vaterschaft wären andere Kollegen deutlich weniger schutzbedürftig. dpa 16.8.05
30.9. TERMINE Vater – Partner – Arbeitsmann. Männer zwischen den Stühlen.
Vortrag und Festakt zum 10-jährigen Jubiläum der Zeitschrift „PAPS – Die Welt der Väter“
14. Oktober 2005 ab 17.00 Uhr in den Räumen der Heinrich-Böll-Stiftung, Hackesche Höfe, Berlin.
Vortrag und Diskussion "Männer wollen sich heute aktiver am Familienleben beteiligen. Und dieser Wunsch scheint auch im Einklang mit dem gesellschaftlichen Mainstream zu stehen, der seit längerem väterliches Engagement fordert: Natürlich sehen Frauen in einer größeren Beteiligung von Männern an Haushalt und Erziehung die Chance, sich selbst verstärkt in der Erwerbsarbeit zu engagieren. Und die Sozialforscher betonen schon seit längerer Zeit die große Bedeutung von Vätern für die kindliche Entwicklung. Was aber tragen die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen, unter denen Vätern heute leben, zur Verwirklichung dieses scheinbar gemeinsamen Ideals bei? In welchen Arbeitszusammenhängen, Partnerschaften und mit welchen Rollenbildern leben Männer heute wirklich? Und welche Auswirkungen hat das für ihre (aktive) Vaterschaft, für gelungene Vater-Kind-Beziehungen und für „intakte“ Familien?
Mit Dr. Werner Sauerborn (ver.di), Wolfgang Bergmann (Kinderpsychologe, Autor) und Astrid von Friesen (Gestalttherapeutin, Publizistin) stehen an diesem Abend gleich drei Experten mit ihrem Wissen zu diesem Thema bereit. Im Anschluss an ihre Kurzreferate gibt es Gelegenheit, die vorgetragenen Thesen zu diskutieren. Veranstaltet von Heinrich-Böll-Stiftung und PAPS e.V. im Rahmen der Feierlichkeiten zum 10-jährigen Jubiläum der Zeitschrift „PAPS – Die Welt der Väter“. 19.00 Uhr Festakt „10 Jahre PAPS“ Grußworte, Rückblicke und Ausblicke auf 10 Jahre Väter-Arbeit in Deutschland. Musikalisch-kabarettistische Umrahmung: Tobias Bücklein
Infos und Anmeldung: Heinrich-Böll-Stiftung, Hackesche Höfe, Rosenthaler Straße 40/41, 10178 Berlin Kerstin Ahrens,Tel: (030) 285 34-181, E-Mail: ahrens@boell.de


Familienkongress des Väteraufbruchs: Alle fahrn nach Halle!
"Familienpolitik und Familienrecht - Impulse aus Europa"
Halle an der Saale am 29. und 30. Oktober 2005

Themen u.a.:

  • Ergebnisse des ersten europäischen Väterkongresses in Österreich und die Idee der Vernetzung in Europa
  • Die Familiensituation nach der Trennung und die Bedeutung der Familiensysteme in den europäischen Nachtbarländern
  • Tatsachenforschung zur Doppelresidenz des Kindes (Jan Piet de Man)
  • Ist eine Diskriminierung der leiblichen Väter nur durch den Europäischen Gerichtshof in Straßburg korrigierbar?
  • Internationales Familienrecht: Welche neuen Impulse werden aus Europa kommen?
  • Offene Fragen für Deutschland: Menschenrechte und Familienrecht – die überfälligen Probleme
  • Fathers for Justice in Großbritannien sorgten weltweit für Medienaufmerksamkeit. Wie sieht es in den europäischen Nachbarländern aus?
  • Väter aus Europa beschreiben die Situation in ihrem Land.
  • 14.9.05

    Wahl-Spezial von
    paPPa.com

    paPPa.com hatte vor zwei Wochen 4 Fragen zum Familienrecht bzw. zur Familienpolitik an 6 Parteien gestellt.

    Hier Antworten von 4 Parteien.

    14.9. www.unwaehlbar.de

    Die populärsten Politiker-Lügen + 112 ultimative Gründe Politiker abzuschaffen

    14.9. Späte Erkenntnisse Zitat aus "Newsletter Monitor Familiendemographie 03 | 2005, Sept. 2005" ein Organ der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Väter und Vaterbilder in Deutschland - Auszüge aus dem EDITORIAL, geschrieben von Bundesministerin Renate Schmidt:
    "Kinderwunsch, Kinderzahl und Kinderlosigkeit waren Themen, die bis vor kurzem nur im Hinblick auf Frauen erforscht wurden. Ich habe veranlasst, dass dies geändert wurde. (...) Doch nicht nur Wissenschaft und Statistik hatten die Väter ignoriert, sondern auch die Konzepte der Familienpolitik. Länger als in anderen EU-Staaten hielt sich in Deutschland die Vorstellung vom Familienvater, dessen Funktion sich im Geldverdienen erschöpfte. Familiäre Kompetenzen erschienen eher "unmännlich". Während sich die Rolle der Frau durch neue Partizipation in Bildung und Beruf erweitert hatte, blieb die des Vaters buchstäblich "beschränkt" - vom Familienleben abgekoppelt. Dies entspricht schon lange nicht mehr dem Alltag und schon gar nicht den Wünschen. Es verursacht aber ein fatales Dilemma: Männer sollen hierzulande Vorstellungen erfüllen, denen die Realität längst den Boden entzogen hat. (...)"
    14.9.

    Was Väter wollen

    Bundesministerin f. Familie, Senioren, Frauen u. Jugend - Aktuell 5.9.05 Lasst die Väter ran!
    "Die Mehrheit der Väter in Deutschland - über 80 Prozent - möchte mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen und sich stärker an der Familienarbeit beteiligen: Aktive Väter wollen gleichberechtigte Partnerschaften! (...) Demgegenüber steht, dass nur knapp 5 Prozent der Väter die seit 2001 bestehende Möglichkeit einer Elternzeit für sich nutzen. Dabei würden 56 Prozent der Väter und der (noch) kinderlosen Männer mit Kinderwunsch gerne bis zu ein Jahr lang in Elternzeit gehen, wie eine aktuelle repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach zu den Einstellungen junger Männer bis 44 Jahre zu Elternzeit, Elterngeld und Familienfreundlichkeit im Betrieb belegt. (...)"
    14.9.

    Vater werden ... ?

    "Der verunsicherte Mann" von Sandra Kegel in FAZ 9.9.05
    "... Der kinderlose Mann ist in der Rechnung der Demoskopen die bislang unbekannte Größe. Über ihn wissen wir fast nichts; und auch nichts über seine Beweggründe, keine Kinder zu wollen. ... Jetzt hat zwar eine Allensbach-Untersuchung über die Einstellung junger Männer zur Familie auch nach den Ursachen für die bewußte Kinderlosigkeit gefragt - und von sechzig Prozent die Antwort erhalten, es seien „andere Gründe” als finanzielle, berufliche oder die ungelöste Situation der Kinderbetreuung . Jedoch hat es das Institut versäumt, bei diesen „anderen” verschwiegenen Gründen nachzuhaken - denn die Zurückhaltung der Männer in der Kinderfrage ist das eigentlich Spannende."
    14.9.

    Lebenserwartung

    "Die Männer holen auf" TAZ 3.9.05
    Die Lebenserwartung in Deutschland steigt weiter - und die Männer holen dabei auf. Nach den neuesten Zahlen von 2002 bis 2004 leben Frauen im Durchschnitt nur noch 5,7 Jahre länger als Männer. In der Zeit von 1991 bis 1993 betrug der Unterschied noch 6,5 Jahre, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Im Durchschnitt werden Männer derzeit 75,9 Jahre und Frauen 81,5 Jahre alt.
    14.9. Skandalfall Görgülü

    Mal gute Nachrichten ... Gibt es eine Wende im Skandalfall Görgülü? paPPa.com drückt die Daumen!

    Tagebuch der Familie Görgülü - Eine Familie gibt nicht auf
    Tagebucheintrag 10.9.05: "Heute hatten wir das dritte Mal in Folge Umgang, da der neue Amtsvormund konsequent Christofer an einem neutralen Ort zu Kazim bringt und Christofer zum Spielen mit seinem Vater ermuntert."
    Tagebucheintrag 31.8.05: "Am Sonntag dem 28.8.05 konnte der Pflegevater sich persönlich davon überzeugen, dass Christofer begeistert mit seinem Vater spielt und keine Ängste hat. Gemeinsam mit dem neuen Amtsvormund hatte der Pflegevater unangekündigt Christofer zum Umgang begleitet. Kazim hatte sich nach der Begrüßung beim Pflegevater bedankt, dass er Christofer zum Umgang gebracht hat. Christofer hat ca. 2 Stunden intensiv mit seinem Vater gespielt.

     

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