Wann gab es was NEUES bei paPPa.com - und anderswo?
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Oktober-November 2003

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Aktuelles bei paPPa.com und anderswo ...
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18.11.

Hoffnung für viele Scheidungskinder
Das Wunder von Cochem
und die erfahrungswissenschaftlichen Erkenntnisse des Prof. Dr. jur. Roland Proksch

Die Ergebnisse des Zweiten Familienkongresses am 1. und 2. November in Halle zusammengefasst:

Die gemeinsame elterliche Verantwortung ist immer möglich!
Ersatzlose Streichung des § 1671 BGB?

Tagungsbericht von paPPa.com, 17.11.2003
www.paPPa.com/veranst/ZweiterFamkongress/ZweiterFamkongress.htm
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www.paPPa.com/veranst/ZweiterFamkongress/ZweiterFamkongress.pdf

18.11..

Das Scheitern der freien Planwirtschaft des Bildungssenators Rudolf Lange der Funpartei (FDP)

Eine Geschichte über
4-Stunden Kita-"Gutscheine" und einen verhängten Gutscheinstop bis Silvester für berufstätige Eltern

Eltern wehren sich!!!
www.kita-gutschein.de

"Projekt" Kita-Card-System (ein Modell für Deutschland?) fährt gegen die Wand
Eltern zum Nichtstun verurteilt
Ein Elternpaar wollte für den dreijährigen Sohn einen Kita-Platz durchsetzen, um wieder arbeiten gehen zu können. Doch die Klage in Hamburg scheiterte. Die Begründung des Richters: Die Eltern könnten ja weiterhin vom Arbeitslosengeld leben. Das erstaunliche Urteil und das Chaos bei der Kinderbetreuung sorgen für Empörung.

Spiegel Online, 12. November 2003
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,273663,00.html

Bildungssenator Lange muss gehen
Spiegel Online, 17. November 2003
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,274364,00.html

18.11.

Film über Kuckuckskinder

Anfrage vom ZDF

Für einen 30 minütigen Film über Kuckuckskinder in der ZDF-Reihe 37 Grad suche ich Väter (aus ganz Deutschland), die erfahren haben, dass sie nicht wie von ihnen angenommen der leibliche Vater ihres Kindes, ihrer Kinder sind. Und eine Jugendliche, einen Jugendlichen, der gleichzeitig mit dem Vater die schmerzhafte Erfahrung gemacht hat. Bei 37 Grad handelt es sich um sehr einfühlsame, nicht reisserische Reportagen, die die Thematik aus der Sicht der Betroffenen schildern. Eine Aufwandsentschädigung wird selbstverständlich gezahlt.Über Emails oder Anrufe von Betroffenen würde ich mich sehr freuen.
M.Momirovic 03322/24 26 78 oder Mail

17.11.

TV-TIPP

ZDF.info Wirtschaft: Schwerpunkt Ratgeber-Magazin/Wirtschaft
"Familiensache: Ehevertrag, Ohne Trauschein, Sorgerecht"

Sa 29. November  2003 07.15 und 19.15
So 30. November 2003  09.15 und 21.15
Mo 01. Dezember 2003 11.15 und 23.15
Di  02. Dezember 2003  13.15
Mi 03. Dezember 2003  01.15
Do 04. Dezember 2003 03.15

17.11.

TV-TIPP

MDR 08:00 Uhr am Donnerstag, 20. November
Wissensmagazin LexiTV - Wissen für alle "Scheidung"
Für viele Paare bedeutet eine Ehescheidung nicht nur die Trennung vom Ehepartner, sondern auch finanzielle Probleme, seelische Qualen, Enttäuschung, Streit um Sorgerecht und Hab und Gut. Vor allem Scheidungskinder haben unter der familiären Veränderung zu leiden. In den letzten Jahren ist die Scheidungsrate in Deutschland unaufhörlich gestiegen. In dieser Ausgabe von "LexiTV" fragt Victoria Herrmann, was eine gute Ehe ausmacht. Gibt es eine gemeinsame Zukunft nach der Ehescheidung? Welche Möglichkeiten bestehen bezüglich des Sorgerechts? Wie kann man Scheidungskindern helfen?

16.11.

Untätigkeitsbeschwerde in Umgangssache

OLG Karlsruhe, Beschluss v. 24.7.2003 - 16 WF 50/03
1. Eine Untätigkeitsbeschwerde ist bereits dann zulässig, wenn eine Verzögerung behauptet wird, die zu einem nennenswerten Rechtsverlust führt.
2. Droht ein nennenswerter Rechtsverlust, so hat das Beschwerdegericht die Maßregeln zu treffen, die einen effektiven Rechtsschutz des Beschwerdeführers jedenfalls in Zukunft gewährleisten.

http://www.gwg-gutachten.de/pages/Gerichtsurteile/OLGKA16WF5003.html

20.10.

Bioväter dürfen jetzt manchmal auch Papa sein

Kabinett stärkt Rechte "biologischer" Väter
Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf zur Änderung der Vorschriften über die Anfechtung der Vaterschaft und das Umgangsrecht von Bezugspersonen beschlossen. ?Mit diesem Gesetzentwurf trägt die Bundesregierung den sich stetig fortentwickelnden gesellschaftlichen Anforderungen an neue Familienmodelle und einer modernen Vaterschaft Rechnung. Wir stärken die Rolle des ?biologischen" Vaters", sagte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries. ?Dabei berücksichtigen wir die europäische Rechtsentwicklung."
Anlass des Gesetzentwurfs ist ein Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 9. April 2003. Danach ist der Ausschluss des so genannten biologischen Vaters vom Umgangsrecht und von der Berechtigung, die Vaterschaft eines anderen anzufechten, nicht mit dem Schutz der Familie nach Artikel 6 des Grundgesetzes vereinbar. Zu denken ist etwa an die Konstellation, dass eine verheiratete Frau in einer Ehekrise mit einem anderen Mann eine Beziehung eingeht, aus der ein Kind hervorgeht. Der Ehemann der Frau wird kraft Gesetzes der rechtliche Vater des Kindes. Der "biologische" Vater bleibt weitgehend rechtlos - auch wenn er sich längere Zeit um das Kind gekümmert hat. Das Bundesverfassungsgericht hat dem Gesetzgeber aufgegeben, bis zum 30. April 2004 eine gesetzliche Regelung im Einklang mit Artikel 6 des Grundgesetzes zu schaffen.
Der heute beschlossene Entwurf erweitert sowohl das Anfechtungsrecht als auch das Umgangsrecht des "biologischen" Vaters. Er kann zukünftig die rechtliche Vaterschaft eines anderen Mannes - im Beispielsfall die des Ehemannes - anfechten. Dies gilt allerdings nicht, wenn der rechtliche Vater mit dem Kind eng verbunden ist oder - wie es das Bundesverfassungsgericht ausdrückt - eine "sozial-familiäre Beziehung" hat. Diese ist ebenso Richtschnur beim geänderten Umgangsrecht. Dieses sollen künftig neben Bezugspersonen wie dem "biologischen" Vater auch weitere Verwandte wie etwa Urgroßeltern oder Onkel und Tante erhalten. Auf diese Weise sollen gewachsene Bindungen aufrechterhalten bleiben. Voraussetzung ist stets, dass der Umgang dem Wohl des Kindes dient.

Bundesministerium der Justiz
Pressemitteilung Nr. 84 / 03, Berlin, 15. Oktober 2003

16.10.

Mit den Waffen einer Mutter

Im Streit um das Sorgerecht für Kinder haben Väter fast immer noch das Nachsehen

Erst haben wir gedacht, es sei eine Meldung von vor 10 Jahren - nein, ganz aktuell und in einem Amtsgerichtsbezirk, der als fortschrittlich gilt:
Bei streitigem Sorgerecht bekommen es
- die Mütter in 86 % der Fälle und
- die Väter gerade mal in 5 % der Fälle
Und, Zitat:
"Oft können die Väter, auch wenn eine gesetzliche Verfügung besteht, ihre Kinder nicht einmal zu Besuch sehen. ... " Richter Schulz sieht das Problem: "Natürlich haben die Väter auch Rechte wie Pflichten, aber das steht alles nur auf dem Papier", erklärt er. "Das ist die Ohnmacht eines jeden Familienrichters. Wenn eine Frau nicht will, kann man nichts machen."

Von Kirsten Moser in Münchner Merkur 13.10.2003
http://www.merkur-online.de/regionen/muenchenstadt/51,193288.html

16.10.

Im Zweifel gegen den Beschuldigten?

Vater von zwei Kindern saß mehrere Monate unschuldig in Haft, weil eine ihm völlig unbekannte Polizistin behauptete, er habe sie vergewaltigt.

Skizze eines falschen Vergewaltigungsvorwurfes

Als Katalogzusteller kennt Olaf J. seine Heimatstadt Dresden aus dem Effeff, das Hochwasser aber kennt er nur aus dem Fernsehen. Der Vater von zwei Kindern saß damals im Gefängnis, weil er von einer Polizistin beschuldigt wurde, sie auf ihrem Revier in Altenberg vergewaltigt zu haben, obwohl er immer seine Unschuld beteuerte. Im Juni 2003 wurde er freigesprochen, das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Polizistin ihn, ohne ihn zu kennen,  willkürlich beschuldigte, um ihre eigene Karriere voranzubringen.

paPPa.com 16.10.2003 - http://www.pappa.com/mmdm/olaf_j.htm

9.10.

Und es gibt doch das gemeinsame Sorgerecht als Regelfall.

Das "Cochemer Modell"

2. Familienkongress
in Halle

2. Familienkongress in Halle:
Das Recht der Kinder im Interessenskonflikt der Eltern nach Trennung und Scheidung
Lösungen durch Zusammenarbeit aller während der Scheidung/Trennung beteiligten Professionen

Themen:
Ergebnisse der Begleitforschung der Bundesregierung zum neuen Kindschaftsrecht
Prof. Dr. jur. Roland Proksch, FH Nürnberg
Modell der Zusammenarbeit aller Scheidungsbegleiter: Das "Cochemer Modell" (Cochemer Praxis)
Manfred Lengowski, Jugendamtsleiter in Cochem
Jürgen Rudolph, Amtsrichter in Cochem

In der Stadt Cochem wurde das neue Kindschaftsrecht ernst genommen, welches das gemeinsame
Sorgerecht zum Regelfall machte. Nach einer Scheidung bekommen in Cochem alle Eltern das gemeinsame Sorgerecht und die Eltern brauchen keine Rechtsmittel beim Oberlandesgericht. Das Modell von Cochem ist eine funktionierende Lösung. Aus der praktischen Arbeit vieler Jahrzehnte wurde dieser Weg bestätigt. Die Lösung besteht in der Zusammenarbeit aller Professionen, die an einer Scheidung beteiligt sind. Alle verständigen sich auf ein gemeinsames Ziel im Konfliktfall. Die Fachreferenten stellen dieses Modell vor, damit es auch für andere Städte in Deutschland umgesetzt werden kann.
Termin: 1./2. November in Halle - Download der Einladung und des Programms als PDF-Datei

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