Wann
gab es was NEUES bei
paPPa.com
- und anderswo?
Siehe auch die "Was gibt´s
Neues"-Seiten - die hier zum Teil
mit berücksichtigt werden - von:
GAB*Net
/ Kinder,
Psychologie, Entfremdung & Familienrecht /
PaPS-News
/ Trennungskinder /
Väter für
Kinder / Väter-online
/ Väteraufbruch / Zukunft
der Familie
November 2004
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Aktuelles
bei paPPa.com und anderswo ... Siehe
auch die Seiten von: |
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| 28.11. |
SPIEGEL-Titel
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DER SPIEGEL Nr. 49/2004 (Seiten
88-101) Aktuell am Kiosk oder Artikel im Volltext
unter Bitte Leserbriefe schreiben (u.a.
für die engagierte Schreibe) -> E-Mail: leserbriefe@spiegel.de |
| 28.11. | Weitere Klarstellung zur Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs anhand des Falles Görgülü | SPIEGEL ONLINE - 14.11.04 http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,327801,00.html
EU-Gerichtshof für Menschenrechte: Kritik für Deutschland, Lob für die Türkei Der Präsident des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte hat die Bundesregierung und das Bundesverfassungsgericht kritisiert. Die Tatsache, dass Entscheidungen des europäischen Gerichtshofes häufig als nicht bindend für deutsche Gerichte betrachtet würden, zeuge von mangelndem europäischen Verantwortungsbewusstsein. Wildhaber mache sich "große Sorgen", was für ein Eindruck da entstehe. Es "tut mir weh, dass zum Teil offenbar die Konvention nicht gelesen wurde", sagte Wildhaber auch im Hinblick darauf, dass Bundeskanzler Gerhard Schröder die Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofes als nicht bindend für deutsche Gerichte bezeichnet hatte. "Unsere Entscheidung wäre sicher anders ausgefallen, wenn in Deutschland die widerstreitenden Interessen sorgfältiger abgewogen worden wären", sagte Wildhaber. Der Gerichtspräsident forderte "mehr europäisches Verantwortungsbewusstsein" von den Deutschen und lobte zugleich Fortschritte der Türkei: Die Menschenrechtssituation dort habe sich "grundlegend geändert". Lesenswert auch der Kommentar in der TAZ: "Eine Frage des Stils - Man stelle sich vor, das türkische Verfassungsgericht hätte erklärt, dass Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte nicht zu befolgen, sondern nur "zu berücksichtigen" seien. Ein Sturm der Empörung wäre losgebrochen: Der Türkei wäre ein zweifelhaftes Verhältnis zu den Menschenrechten unterstellt worden. Doch der skandalöse Spruch kommt nicht aus Ankara oder Moskau, sondern vom Bundesverfassungsgericht aus Karlsruhe. Dessen Formulierung ("sind zu berücksichtigen") ist allerdings kurzsichtig und respektlos ..." http://www.taz.de/pt/2004/10/20/a0209.nf/text |
| 28.11. |
NO KIDS II |
Am 8.11.04 hat das Deutsche Kinderhilfswerk
seinen „Kinderreport Deutschland 2004“ veröffentlicht. Die - nicht
ganz neue - Kernaussage: Kinder sind und bleiben das bundesdeutsche
Armutsrisiko Nummer eins. Dank der rot-grünen "Modernisierung"
der Sozialhilfe mit dem sogenannten Arbeitslosengeld II im Rahmen des "Hartz-IV"-Gesetzes
wird sich dieses Risiko im nächsten Jahr noch einmal deutlich erhöhen.
Mindestens 500.000 Kinder sollen dann zusätzlich auf das (dann sogar
abgesenkte) Sozialhilfniveau abrutschen oder - durch einen neuen "Kinderzuschlages"
- nur knapp darüber bleiben. Meldung zum Kinderreport http://www.dkhw.de/index.html?a=/news/presse/news.php?nr=172 |
| 28.11. |
Kinder dürfen |
http://www.welt.de/data/2004/11/12/359027.html
Mütter unter Druck "Nicht der lange Jahresurlaub, nicht die Tarife, die Wochenarbeitszeit oder die Steuerpolitik stehen einem Wirtschaftswachstum entgegen. Nein, es sind, glaubt man Bundesregierung und Wirtschaftslobby, die Mütter. Und zwar jene Mehrheit unter ihnen, die sich entscheidet, mehrere Jahre ihres Lebens ganz für die Erziehung ihrer Kinder da zu sein, und dafür auf Beruf und Geld verzichtet. (...) soll der Druck auf die Frauen erhöht werden, möglichst schnell wieder an den Arbeitsplatz zurückzukehren. Denn, so Schmidt wörtlich, die Familienphase der Mütter sei in Deutschland "deutlich zu lang". (...) Die aktuelle Debatte dreht sich darum, wie Kinder so geschmeidig versorgt werden können, daß sie die Karriere- und Arbeitsprozesse nicht stören. Die Fragestellung, wie sie von Schmidt und BDI forciert wird, geht nicht mehr vom Kindeswohl, sondern vom angeblichen ökonomischen Gemeinschaftsinteresse aus. Erst die Vergesellschaftung der Kinderverwahrung macht die Gesellschaft wohlhabend, lautet die Gleichung." |
| 28.11. |
Männer + Frauen |
http://www.das-parlament.de/2004/46/Thema/005.html
Das Parlament Nr. 46 vom 8.11.2004 Gerhard Amendt: Über die These von der Verdammnis durch die Frauen Alle Männer sind schlecht - und warum sie sich nicht gegen diese Behauptung wehren + weitere lesenswerte Beiträge dieser Ausgabe von Das Parlament unter http://www.das-parlament.de/2004/46/Beilage/index.html + http://www.das-parlament.de/2004/46/Thema/index.html |
| 28.11. |
Steuer + Umgangsrecht |
Wer sein Umgangsrecht einklagen muss,
kann die Kosten unter Umständen steuerlich absetzen.
Hinweise auf die aktuellen Beschlüsse des Bundesfinanzhofs vom 30.3.04 und vom 18.3.04, III R 24/03 - Details im paPPa.com-Foru |
| 28.11. |
Plakataktion von |
Nach weiteren Protesten teilt das "BÜNDNIS
FÜR KINDER - GEGEN GEWALT" mit:
"Unser Anliegen ist es, zu einem breiten Bündnis für Kinder zusammenzuführen, nicht zu spalten. Nachdem das von Ihnen angesprochene Plakat zu Einwänden geführt hat, haben wir uns entschieden, dieses nicht mehr zu verwenden." Details im paPPa.com-Forum. Manchmal nutzt Väterprotest dann doch ;-) .. |
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23.11. |
"Eins von ihnen mag mit Papa nicht alleine sein." "Jedes 5. Kind ist Opfer von Misshandlung, Missbrauch und Vernachlässigung."
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Noch immer scheint es das alleinige "Privileg"
von Vätern zu sein, Kinder zu misshandeln, zu missbrauchen
oder zu vernachlässigen. Das zumindest suggeriert die Initiative "Bündnis
für Kinder gegen Gewalt" mit einer Plakataktion der Öffentlichkeit.
Mehrere Väter fühlten sich durch die einseitige Darstellung eines
Plakates
mit dem Text "Eins von ihnen mag mit
Papa nicht alleine sein." in ihrer Rolle als Vater diffarmiert.
Der Verein, der auch von einigen Prominenten aus dem Showbiz (Maria Furtwängler,
Viktoria Lauterbach, Axel Milberg, Kai Pflaume, Jörg Pilawa) Unterstützung
findet, hielt es nicht für nötig, sich bei einem Vater
zu entschuldigen, der sich über dieses Plakat bei der Initiative beschwerte.Als
Antwort erhielt er: "Uns ist bewusst, dass unsere Kampagne polarisieren
wird. Sie greift das Thema Gewalt gegen Kinder in deren unmittelbarem Umfeld
auf. Wir haben uns für mehrere, unterschiedliche Motive entschieden.
Mit Sicherheit ist es nicht unser Ziel, uns ausschließlich auf Väter
als vermeintliche Täter zu konzentrieren. Das wird deutlich, wenn
Sie nochmals alle
drei Motive der Kampagne unter www.Buendnis-fuer-kinder.de betrachten.
Mit unseren Plakaten wollen wir Menschen für dieses Thema sensibilisieren:
Gewalt im direkten häuslichen Umfeld von Kindern. Auch von Vätern
kann Gewalt gegen Kinder ausgehen. Es geht dabei aber nicht darum, Männer
zu diskriminieren. Denn umgekehrt betrachtet sagt das von Ihnen monierte
Plakat eben auch aus, dass vier von fünf
Kindern dieser Gewalt und Bedrohung durch Väter nicht ausgesetzt sind".
Haben also die Väter die dieses Plakat "monierten", die
Aussage des Plakates doch richtig verstanden? Den die Antwort von "Bündnis
für Kinder gegen Gewalt" lässt doch nur den Umkehrschluss
zu, ja 20% aller Kinder sind Opfer von Gewalt die ausschließlich
von Vätern ausgeht.
Gewaltlose Erziehung ist ein viel zu wichtiges Thema als dass es durch fragwürdigen Aktionismus und Gedankenlosigkeit oberflächlich abgehandelt werden sollte und das auch noch auf Kosten von Vätern! Bitte den sehr lesenswerten Artikel "Mein Papa ist unschlagbar!" von R. Sonnenberger und C. Bade, Berlin, beachten NACHTRAG: Siehe Eintrag über diesem Eintrag |
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20.11. |
TV-TIPP Hauptsache Mensch Der Kampf der Väter um die Kinder Dienstag 23.11. 21:30 RBB |
Mutter - Vater - Kind: die "heile" Familie ist zerbrochen
- jede fünfte Ehe endet im Rosenkrieg, und die Eltern kämpfen
gegeneinander vor Gericht um ihre Kinder: Wo sollen sie wohnen? Wer wird
sich um sie kümmern? Wie oft darf der Ex seine Kinder sehen? Im Kampf
um die Kinder werden Mütter für geisteskrank erklärt, und
Väter des Missbrauchs bezichtigt. - Ein Familiendrama, ausgetragen
auf dem Rücken der Kinder. Noch vor wenigen Jahren haben sich Männer
im Falle einer Trennung oft einfach zurückgezogen. Heute wollen immer
mehr Väter auf ihre Kinder nicht verzichten. Sie leiden und können
sich ein Leben ohne ihre Kinder nicht vorstellen.
"Hauptsache Mensch" trifft Väter, die ihre Kinder nicht mehr sehen dürfen, spricht mit Ex-Partnern, die es geschafft haben weiter Eltern zu bleiben, informiert über Hilfsangebote und fragt Experten zum Thema. Des Weiteren wird über das Projekt Stella Maria Progetto berichtet. |
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17.11. |
Stella Maria Progetto
Wir freuen uns, Sie zur Eröffnung und zum Gespräch mit den Künstlern Giovanni Umicini und Marco Piono einladen zu dürfen .... |
Einer der berühmtesten amerikanischen Fotografen, Walter Rosenblum
(Jg.1919), nennt Umicini (Jg. 1931) einen "Abenteurer der Fotografie",
in dessen Bilder Visionen vom Leben stecken. Beeindruckt von der Arbeitsweise
des 30 Jahre jüngeren Bildhauers und Malers Marco Piono verfolgte
Giovanni Umicini mit seiner Leica die Entwicklungsstufen seiner Skulptur
"Stella Maria", die später einmal eine überdimensionale
Marmorbüste (4 x 3,6 x 2,8 m) werden soll. Das begehrte Objekt in weißem Gold stellt den Kopf eines gerade 24 Stunden alten Mädchens dar. Es ist Ausdruck des ersten Moments im Leben eines Kindes. Zu diesem Zeitpunkt, kurz nach der Geburt, wähnte sich Marco Piono als der glücklichste Mensch auf Erden. Das Glücksgefühl hielt nicht lange an und aus dem Väterglück wurde Leid. Die ursprüngliche Freude am eigenen Kind wandelte sich zu tiefem Schmerz. Bis heute ist er daran gehindert, wirklich Vater für seine Tochter sein zu dürfen. Nichts Ungewöhnliches: Wie ihm geht es zigtausenden von Vätern in Deutschland, in Europa und auf der ganzen Welt. Der Kontakt zu ihrem Kind ist ihnen verwehrt. Somit wurde aus dem ursprünglichen Porträt eines Kindes als Ausdruck des Glückes für die Ewigkeit, ein viele Generationen überdauerndes Mahnmal. Ein Monument für die Kinder dieser Welt und ihr Naturrecht einen uneingeschränkten Umgang mit ihren genetischen Elternteilen zu haben. Umicini hat die Fähigkeit die tiefsten und verborgensten Gefühle von Personen bei ihrem Wirken und ihrem Schaffen in beeindruckender Weise mit seinen schwarzweißen Fotografien kraftvoll zum Ausdruck zu bringen und in ein besonders sensibles Licht zu tauchen. Eröffnung der Fotoausstellung innerhalb des Monats der Fotografie
Berlin- Paris- Wien November 2004 Das Projekt - Stella Maria aus der Sicht von paPPa.com |
| 13.11. |
Notwendige Klarstellung zur Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs anhand des Falles Görgülü |
Vize-Generalsekretärin des Europarates
stellt klar: "Die Verbindlichkeit der Urteile
des Menschenrechtsgerichtshofs steht unzweideutig fest. - Die
Medienberichte über die Entscheidung des deutschen Bundesverfassungsgerichts
waren irreführend. - Die Ausführungen des Bundesverfassungsgericht
stellen die Verbindlichkeit der Urteile des Europäischen Gerichtshofs
für Menschenrechte keinesfalls in Frage".
Vater Görgülü erhält wohl kurzfristig ein Umgangsrecht mit seinem Sohn. paPPa.com kommentiert und erläutert die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 14.10.04. Zu allen Aspekten siehe hier: |
| 13.11. |
Batman,
Robin, Spiderman & Co MACHTen es MÖGLICH |
Nach jahrelangem massiven Protesten
von Väter-Aktivistengruppen wird
England jetzt beginnen, das Kindschaftsrecht wirklich zu ändern!
"Fathers win justice" - The People Sunday, 10th October 2004
http://www.crisisline.co.uk/content/view/201/62/ In The Name Of The Fathers - Across Europe, desperate dads are taking dramatic action -- on public landmarks and in the courts -- to win the right to see their own children |
| 13.11. |
Arbeitslosengeld II |
SPIEGEL ONLINE - 19. Oktober 2004 -
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,323846,00.html
Hartz IV: Scheidungskinder sind die doppelten Verlierer Väter können nicht mehr zahlen / DGB verlangt Abhilfe Das neue Arbeitslosengeld II bringt für die Betroffenen handfeste Einschränkungen mit sich. Kinder, deren Eltern getrennt leben, gehören aber zu den echten Verlierern. Sie werden künftig auf Unterstützung der Sozialämter angewiesen sein. |
| 13.11. | Unterhalt: Mehr geht nicht | Säumige Väter können
oft wirklich nicht zahlen Zweijähriger Modellversuch bringt überraschendes Ergebnis: Rückholquote ist bei Anwaltskanzlei nicht höher - DIE WELT 3.11.04 - http://www.welt.de/data/2004/11/03/355014.html ABER: Wesentliche Inhalte zur geplanten Reform des Unterhaltsrechts (1.11.04), u.a. sollen nichtverheiratete Mütter viel länger Geld bekommen und ein konkreter "Mindestbedarf" für die Kinder wird jetzt vom Gesetz erhoben. "Natürlich" nur für Väter, nicht für den Staat, denn sonst müssten die Sozialhilfesätze für Kinder ganz heftig ansteigen - so zum Beispiel von 190 Euro (Staat) auf 384 Euro (Papa) für einen 14jährigen ... |
| 13.11. |
NO KIDS I |
Sind
Kinder purer Luxus? Immer mehr Privatleute müssen Insolvenz
anmelden - allein im letzten 43 Prozent Steigerung - dabei besonders stark
betroffen die Familien. Schlechte Haushaltsplanung, der unerwartete Verlust
des Arbeitsplatzes und die ständig steigenden Kosten sind die Hauptfaktoren,
die Familien in die Schuldenfalle treiben. Wer will oder kann sich da heute
überhaupt noch guten Gewissens Kinder leisten? + Studie: Kinderlosigkeit
aus Finanzsorgen
Warum
wir keine Kinder haben Die Tagespost 7.10.04 Mythos Kinderwunsch Da hilft kein Elterngeld: Viele Männer können sich etwas anderes vorstellen, als Papa zu werden - Die Welt 25.9.04 - Um den fehlenden Nachwuchs zu bekommen, werden Mütter alimentiert, gesponsert und begünstigt, wird versucht, die Vereinbarkeit von Beruf und Kind mit allerlei Legislativem herzustellen. Der Erfolg ist gering: Die Reproduktionsrate ist, obwohl so viel wie noch nie zuvor in Deutschland für Kinder gezahlt wird, so gering wie noch nie zuvor in Deutschland. Zeit, einen schüchternen Einwurf zu machen: An der Reproduktion sind nicht nur Frauen beteiligt, sondern auch Männer - ja, wirklich, und auch nach der Geburt benötigt man sie, meist als "male breadwinner", wie Christian Schmitt schreibt. Schmitt arbeitet beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung und hat etwas Bemerkenswertes getan: Er hat eine Studie über Männer durchgeführt, die kinderlos sind oder bleiben. http://www.diw.de/deutsch/produkte/publikationen/materialien/docs/papers/diw_rn04-01-34.pdf http://www.maennerleben.de - Fragen, die das Forschungsprojekt "männer leben" beantworten soll: Wie sieht das Leben von Männern mit und ohne Kinder aus? Wann werden Männer Väter, wann nicht? |
| 13.11. |
Papa Staat? |
Stiefvater Staat - Kolumne -
Die Bundesregierung will etwas für die ganz Kleinen tun - so jedenfalls die Propaganda; die Wahrheit sieht anders aus. Tatsächlich dient der Kabinettsbeschluß, das Krippenangebot auszubauen, den Erwachsenen. Daß eine regelmäßige und längere Trennung von ihren Eltern Kindern in diesem frühen Alter zuträglich sei, haben selbst Rote und Grüne noch nicht behauptet. Sie wissen allerdings, daß Kinder keine Stimme haben. Das macht sie zu geborenen Opfern der Familienpolitik. DIE WELT 25.10.04 - http://www.welt.de/data/2004/10/25/351019.html |
| 13.11. |
ENDLICH einmal! |
Misshandeltes Pflegekind erhält
Schmerzensgeld - Der BGH (Az: III ZR 254/03) spricht einem Jungen 25.000
Euro zu, der bei Pflegeeltern fast verhungert wäre - das Jugendamt
wird haftbar gemacht. SZ vom 22.10.04 - Pressemitteilung 21.10.04 des Bundesgerichtshofs (BGH) zum Urteil vom 21.10.04 |
| 13.11. |
Bemerkenswert ... und leider noch zu selten |
Druck durch Strafgericht wegen Umgangsboykott
- § 235 StGB Trotz Beschlüsse durch das Familiengericht (AG und OLG) boykottierte die Kindesmutter seit ca. 2 Jahren den Umgang mit dem Vater. Vorgegebene Termine wurden nicht eingehalten und der Vater stand meist vor verschlossener Tür ... "Die Staatsanwältin wollte unbedingt eine Verurteilung und rief dazu auf, diesen Weg auch weiterhin einzuschlagen. Der Oberstaatsanwalt gesprochen war der selben Ansicht. Er hat selbst kleine Kinder und würde zum Tier werden, wenn man ihm diese weg nimmt. Nur sei die Umsetzung des §235 äußerst schwierig ... Das Verfahren wurde vorläufig mit der Auflage eingestellt, dass sich die Mutter die nächsten 6 Monate an den Beschluss des Familiengerichtes zu halten hat, erst dann würde das Strafverfahren eingestellt werden." Bericht + Diskussion im paPPa.com-Forum + im Väteraufbruch-Forum |
| 13.11. |
NO DAD |
Kein Kontakt zum anderen Elternteil
- Konsequenzen für Kinder - von Prof. Dr. Bruno Hildenbrand, Friedrich-Schiller-Universität
Jena http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_Teilfamilien/s_1492.html
Wenn dem Kind der Vater fehlt - Langzeitstudien zeigen, dass eine Kindheit mit nur einem Elternteil ein Leben lang negative Folgen haben kann. Wenn Papa fehlt, leidet das Kind - aber auch die Gesellschaft und das Gesundheitssystem. Süddeutsche Zeitung - SZ - vom 10.9.04 Uni Leipzig: Vaterlose Kinder schwer traumatisiert Aufwachsen ohne Vater (vorliegend durch Vatertod) belastet laut Studie das ganze Leben - Verstärkte Neigung zu Depressionen und Ermüdung SIEHE SCHON http://www.pappa.com/kinder/folgen.htm |
| 13.11. |
Wechselmodell (50/50-Betreung nach Elterntrennung) |
Jetzt kam doch mal (endlich!) was Positives
zum Wechselmodell durch die deutsche Rechtsprechung - OLG Dresden,
Beschluss vom 3.6.04 - 21 UF 144/04 (FPR 2004, 619 - Heft 11) - siehe hier:
http://www.papa.com/paPPa-Forum/viewtopic.php?t=2430
Negativ dagegen: OLG Brandenburg vom 11.4.02 - 10
UF 13/02 (NJOZ 2003, 3041) |