Wann gab es was NEUES bei paPPa.com - und anderswo?
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September/Oktober 2002

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Aktuelles bei paPPa.com und anderswo ...
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Kinder, Psychologie, Entfremdung & Familienrecht / Väter für Kinder / Väteraufbruch für Kinder

29.10.

PAS
Elternentfremdung

Aktuelle Arbeitsmaterialien
Ein Überblick zur aktuellen Forschungslage bei Elternentfremdung
Ursula Kodjoe, Freiburg

Die so genannte PAS-Kontroverse erschien in den vergangenen Jahren zuweilen wie das Sinnbild einer kompetitions- statt kooperationsorientierten Wissenschaftskultur. Der englische Journalist und Vater, Julian Fitzgerald, hat dies mit den folgenden Worten sehr passend zusammengefasst: "Viele Experten kämpfen für die Anerkennung ihrer Theorie in einer Welt professioneller Rivalitäten und Eitelkeiten mit der ihnen eigenen selektiven Verantwortlichkeit. Damit bieten sie jenen, die es angeht, weder Orientierung noch Unterstützung."
Was aber brauchen wir für eine fruchtbare Zusammenarbeit der verschiedenen Wissenschaften und Professionen in hoch konflikthaften Trennungs- und Scheidungsfamilien?

http://www.kinderschutz-zentren.org/ksz_a-material-mainz_2002.html

29.10.

Buch

Kinder brauchen Väter - Kinder im Spannungsfeld zwischen Mütter- und Väterrollen

Herausgeber: Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.
ISBN-Nummer: 3-9805068-6-x - Preis: 10,00 Euro

Die Bedeutung und Funktion von Vätern im Familienverband - Neuere entwicklungsphsychologische Forschung Prof. Dr. Seiffge-Krenke
Was braucht eine gelingende männliche sozialisation und welche Rolle haben die Väter? Rainer Neutzling
Töchter und ihre Väter. Die Rolle des Vaters in der Sozialisation der Mädchen. Michael Knorr
Fehlende Väter Prof. Dr. Matthias Franz
Vom Mann zum Vater - positive Aspekte einer Wachstumskriese Georg Geißler
Die Rolle des Stiefvaters in einer neu zusammengesetzten Familie Hans Dusolt
Der gute Vater in der Kindertherapie. Männliche Therapeuten als Übertragungsfigur Ludwig Werum
Väterbilder im Wandel Andreas Alt, Thomas Hartmann, Thomas Reitberger
Ein Mann muss her Reiner Kirchmann, Thomas Niedermeier
Berufsrückkehrer - eine Sache der Väter? Angelika Pabst
Soziale Vaterschaft in Stieffamiliensystemen - Anregungen für die Praxis Hans Dusolt

8.10.

Trennungsstudie. -
Und die
Konsequenzen?

Scheidung: Wer sozial schwach ist, sieht sein Kind nicht
http://www.pappa.com/studie/zum_kind_kontakt_verlieren.htm

Zu 85% gaben die Männer an, dass sie ursprünglich das gemeinsame Sorgerecht für ihre Kinder anstrebten.

Nach der Trennungsphase haben allerdings:
nur noch 52,0% der Väter häufigen,
17,8% weniger häufigen bis selten Kontakt.
30,2% haben gar keinen Kontakt mehr zu ihren Kindern.
Aber auch die Väter, die noch Kontakt zu ihren Kindern haben, fühlen sich zu etwa zwei Dritteln von wichtigen Entscheidungen im Leben ihrer Kinder ausgeschlossen. So muss letztlich eine hohe Anzahl von Männern sich nur noch unzureichend an der Lebensgestaltung ihrer Kinder beteiligt fühlen

8.10.

Pisastudie. -
Und die
Konsequenzen?

"Jeder ist gut in irgendwas"
Warum finnische Schüler geradezu begeistert sind von ihren Schulen - und das deutsche Bildungssystem ganz und gar nicht verstehen. http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,211325,00.html

Debatte: Böse Buben, kranke Knaben
Jahrzehnte lang galten Mädchen als das schwächere Geschlecht. Jetzt haben sich die Verhältnisse umgekehrt. Als Schulversager erweisen sich die Buben. Sie sind zudem überdurchschnittlich häufig anfällig für Krankheiten und Kriminalität. Nach der "Mädchenpädagogik" fordern Fachleute nun mehr Extra-Zuwendung für Knaben und eine "Lobby für die Jungs" - der erste Teil einer SPIEGEL-ONLINE-Serie.
http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,217197,00.html

23.9.

Kino

"Väter" ab 26.9.02 im Kino

www.vaeter-derfilm.de
Auf dem Spielplatz

Neue Väter - das sind Männer, die nicht mehr nur Ernährer ihrer Familien sein wollen. Auf der Suche nach Bedeutsamkeit drängen sie in die fabelhafte Welt der Kinder. Besichtigung einer seltenen Spezies von WALTER ERHART
http://www.taz.de/pt/2002/09/21/a0345.nf/text.ges,1
23.9.

Lesetip

"Wir wollen doch nur ihr Bestes! Das Abraham-Syndrom: Wie unsere Kinder verplant und verwertet werden" von Peter Köpf
Infos dazu unter http://www.denk-bar.de

Kinderzimmer sind längst zum lukrativen Absatzmarkt geworden. Und die Bosse aus Wirtschaft und Politik verplanen die Zukunft der Kleinen. Sie sollen den Standort verteidigen, die Rentenkassen sichern, Deutschland vor der Durchrassungä bew bew bewahren und Profite abwerfen.
Diese Aufgaben machen Kinder offenbar zu wichtig, um sie ihren Eltern zu überlassen! Köpf und Provelegios recherchieren, mit welchen Methoden und Zielen in Zukunft Bildung privatisiert sowie Erziehung verstaatlicht werden soll.
Können Mütter und Väter verhindern, selbst zu Rohstoffproduzenten degradiert zu werden und ihren Nachwuchs als Kalkülmasse an Dritte zu verlieren? Wie entkommen sie der "Wir wollen doch nur ihr Bestes!"-Falle, die keine Alternative kennt, als Kinder dem Deus oeconomicus zu opfern?
Die Autoren überraschen mit einer raffinierten Neuinterpretation der biblischen Abrahamgeschichte, die auch Eltern von heute Mut macht in ihrem Kampf für selbstbewußte und zufriedene Kinder.

Erste Reaktion eines taz-Redakteurs: "Endlich wieder Kapitalismuskritik."
18.9.

Wahlen

Wahlprüfsteine des VAfK
Tausende Väter wenden sich hilfesuchend an Jugendämter und Familiengerichte, um den Kontakt zu den Kindern aufrechterhalten zu können. In strittigen Auseinandersetzungen wird Ihnen das Sorgerecht gegen ihren Willen entzogen und sie wenden sich hilfesuchend an unseren Verein. Sie gaben uns den Auftrag, uns für die  Bundestagswahl kundig zu machen.

Welche familienpolitischen Ziele möchte Ihre Partei in der nächsten Legislaturperiode einbringen?
http://www.vafk.de/news/wahl2002.htm
18.9. Umgangsverweigerung Aktuelle Arbeitsmaterialien
Richterliche Regulierungsmöglichkeiten bei Umgangsverweigerung
Gretel Diehl http://www.kinderschutz-zentren.org/ksz_a-material-mainz_2002.html
12.9.

Urteil

1. Es ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, daß der Gesetzgeber das Interesse des nicht sorgeberechtigten Elternteils an der Beibehaltung des Namensbandes erst dann zurücktreten läßt, wenn zwingende Gründe des Kindeswohls die Namensänderung erforderlich machen.
2. Das Vorhandensein von Halbgeschwistern macht eine Namensänderung nicht regelmäßig für das Kindeswohl erforderlich.

http://www.paPPa.com/urteile/namenaenderungbghXIIZB94-00.htm

10.9.

Urteil

Seit zehn Jahren Kontakt zu Kindern verweigert

Das Frankfurter Oberlandesgericht hat einer Mutter aus Hessen teilweise das Sorgerecht entzogen, weil sie seit zehn Jahren jeden Kontakt des Vaters zu ihren Kindern verhindert hat. Die Frau habe jede vor den Gerichten ausgehandelte Umgangsregelung kompromisslos verhindert und dem Vater noch nicht einmal Fotos gegeben, berichtete das OLG am Montag.

Der Familiensenat setzte eine Umgangsregel in Kraft, die auch mit Zwang durchgesetzt werden kann. Vater und Kinder hätten ein Recht auf Umgang miteinander, so die Richter. Die Mutter müsse alles unterlassen, was dem Verhältnis der Kinder zum Vater schaden könnte. Das Jugendamt hatte die Haltung der Mutter als problematisch für die Entwicklungsmöglichkeiten der Kinder beurteilt. Da die zehn Jahre alten Zwillinge ihren Vater noch nie bewusst getroffen haben, soll laut Beschluss eine Psychologin das Treffen vorbereiten und begleiten. Sollte sich die Frau widersetzen, droht ihr neben einer Zwangshaft von bis zu sechs Monaten der komplette Verlust des Sorgerechts, über das derzeit noch ein Verfahren laufe.

Aktenzeichen: 1 UF 103/00
http://www.paPPa.com/urteile/umgangsurteil1UF103-00.htm

10.9.

Vaterschaftstest

Ein Plädoyer für den Vaterschaftstest
10.9.

Studie

Im Rahmen einer Dissertation wurde seit 1998 an der Hamburger Universität, am Psychologischen Institut III, unter der fachlichen Leitung von Prof. Dr. Inghard Langer und Prof. Dr. Reinhard Tausch in dem Projekt "Verlassene Väter" geforscht. Unter dem Titel "Verlassene Väter"

Die inner-seelische Situation und das Bewältigungsverhalten von Männern nach einer ungewollten Trennung von Frau und Kindern wurde diese Untersuchung unter Einsatz verschiedener wissenschaftlicher Methoden ( Interviews, Gespräche und die Erhebung mittels Fragebögen ) durchgeführt.

Ziel der Untersuchung war, die spezifischen Lebensbedingungen, insbesondere im individuellen und sozialen Kontext, der von einer ungewollten familiären Trennung betroffenen Männer zu erfassen. Reaktionen auf die Trennung von Frau und Kindern, sowie Formen der Bewältigung wurden ebenfalls untersucht.

Die Ergebnisse der umfangreichen Studie liegen seit Juni 2002 vor.

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