paPPa.com informiert:
GAB*Net manipuliert + paPPa.com denunziert !
A. Manipulation von GAB*Net
Per Einschreiben / Rückschein
An die Staatsanwaltschaft
- Anzeige gegen Unbekannt -
Am 4.9.1998 wurde auf unserem Internet-Server http://www.gabnet.com eine Datei mit der Bezeichnung "neu.htm" mit dem Inhalt eines Pornobild mit jugendlichen Darstellern im Passwort-geschützten Bereich abgelegt. Dieses konnte erst nach erheblichem Aufwand entfernt und durch die ursprüngliche Datei ersetzt werden, da sie sich nicht überschreiben ließ.
Darüberhinaus war die Datei Index.htm mit einem Verweis auf diese Bilddatei entsprechend manipuliert. Speziell auf die Datei neu.htm wird von verschiedenen anderen Netzanbietern verwiesen, sodaß wir eine gezielte Aktion der Domain Gabnet.com vermuten müssen, zumal in unserem Gästebuch anonyme Einträge zu verzeichnen sind, die entsprechende unbegründete in Richtung Kinderpornographie weisende Unterstellungen beinhalten. Darüberhinaus wurde 3 Tage später per Mail an das Magazin Online-Today eine entsprechende Diffamierung bzw. Unterstellung getätigt in offensichtlich schädigender Absicht. Über diese Informationen verfügt der Verein paPPa.com e.V., welcher wiederholt auf die Seiten von GAB*Net hinweist.
Wir haben die Datei als Beleg gesichert und stellen sie ermittelnden Stellen gerne zur Verfügung und bitten um Ermittlungen gegen Unbekannt wegen Verbreitung kinderpornographischer Darstellungen im Internet, Beleidigung, Verleumdung und anderer eventuell einschlägiger strafrechtlicher Vorschriften.
Sollte zur weiteren Ermittlung ein persönlicher Termin notwendig sein, bitte ich um vorherige schriftliche Mitteilung, da ich zu einem solchen Termin eine weitere Person hinzuziehen möchte.
Anlagen:
1. Ausdruck des Bildes
2. Text der eMail, das in unser Gästebuch
eingefügt wurde.
3. Text der eMail an das Magazin Online Today
Auszug aus GAB*Net-Gästebuch: "Es mag ja für Päderasten wirklich unangenehm sein, wenn einem die Hämorrhoiden die Eier zerfressen haben und bereits langsam das Gehirn überwuchern - trotzdem - warum könnt Ihr Euch nicht einfach still in eine Ecke setzen und Euch gegenseitig die Eier kraulen anstatt derartige Scheiße zu veröffentlichen?!"
B. paPPa.com erneut denunziert
Am 7. Sept. 98 erreichte den webmaster@paPPa.com folgende eMail einer Mitarbeiterin der Redaktion "ONLINE TODAY":
Hallo, in der Ausgabe 8/98 bzw. 9/98 unseres Magazins ONLINE TODAY haben wir Ihre Seite besprochen. Heute ging der folgende Leserbrief an uns:
"Liebe Damen und Herren der online-redaktion, in Ihrer @-online 09/98 verweisen Sie auf Seite 84 in Ihrer Linkliste der @klassiker auf der Familienseite auf die Webseite von PaPPa.com. Nach meinem Kenntnisstand ist es möglich, über dort geführte Links auf Seiten mit pädophilem Inhalt zu gelangen. Ich bitte Sie, dies zu überprüfen und ggf. in Ihrer nächsten Ausgabe zu korrigieren." (Nik-Name + Angabe der Homepage - anonymisiert von paPPa.com - sie hat was mit "Hexen" zu tun.)
Wir würden dazu gern Stellung beziehen, können aber unmöglich alle Links und Newsgroups durchforsten. Können Sie uns behilflich sein?
Viele Grüße, Katrin Bergel <kbergel@firewall.tvtoday.de>
paPPa.com antwortet am 9. Sept. 98 der Frau Bergel:
Guten Tag Frau Bergel,
diese Behauptung freut uns nun gar nicht und ist mehr als ärgerlich.
paPPa.com ist ein Verein, der sich in erster Linie für das gemeinsame Sorgerecht im Regelfall einsetzt und sich wünscht, daß Eltern gleichberechtigt die Verantwortung gegenüber ihren Kindern auch nach einer Trennung wahrnehmen können. Weiterhin berichten wir über aktuelle Entwicklungen wie z.B. das Kindschaftsrecht.
Mittlerweile arbeiten wir mit vielen anderen Vereinen, renommierten Guterachtern, Psychologen, Jugendamtsleitern, Familienrichtern, Zeitungsredakteuren und anderen Institutionen zusammen. Seiten und Links mit pädophillen Inhalt haben auf paPPa.com keinen Raum. Wir nehmen diese Vorwürfe sehr ernst und möchten nun wissen, um welche Links es sich handeln soll. Es wäre schön, wenn Sie uns weiter über diese Angelegenheit auf den laufenden halten und bedanken uns, daß Sie uns umgehend über diesen unglaublichen Vorfall informiert haben. Ihre und diese Mail erhalten alle Vorstandsmitglieder von paPPa.com. Dort wird dann weiter entschieden werden müssen, wie wir mit diesen haltlosen Vorwürfen umzugehen haben.
Erstmal alles Gute.
Vorstand paPPa.com e.V.
Wir schauen uns die Internet-Fundstelle der angegebenen Hexen-Seite an + werden fündig, welche Dame dort verantwortlich ist. Wir schreiben ihr am 10. Sept. 98:
Sehr geehrte Frau M.-A.,
die Redaktion von TV-Today teilte uns mit, Sie hätten bemerkt, daß es von unseren paPPa.com-Webseiten Verweise zu Seiten mit pädophilen Inhalt gebe. Wie sie beim Besuch unserer Seiten sicherlich feststellen konnten, handelt es sich bei paPPa.com um einen gemeinnuetzigen Verein, der sich in erster Linie für das gemeinsame Sorgerecht im Regelfall einsetzt und sich wünscht, daß Eltern gleichberechtigt die Verantwortung gegenüber ihren Kindern auch nach einer Trennung wahrnehmen können.
Seiten und Links mit pädophilen Inhalt haben bei paPPa.com keinen Platz. Sie können sicher sein, daß wir solche Hinweise sehr ernst nehmen. Nach einer kurzfristiger Rücksprache aller Vorstandsmitglieder sind wir alle entschlossen, so schnell wie möglich die Staatsanwaltschaft zu informieren. Wir sind auch schon dabei, alle Links zu kontrollieren. Wir konnten aber bisher keine Unregelmäßigkeiten feststellen.
Wir möchten nun Sie bitten, uns den genauen Zeitpunkt sowie die url umgehend mitzuteilen. Nur so ist es uns möglich, der ermittelnden Behörde konkretere Anhaltspunkte zu geben. Für Ihre Mithilfe möchten wir uns herzlichst bedanken.
Vorstand paPPa.com e.V.
Einige Tage später erhalten wir Antwort:
"In Erledigung meiner Mail an die Redaktion von TV-Today sowie Ihrer Mail an mich, teile ich Ihnen folgendes mit:
In Gesprächen mit mir nahestehenden Frauenvereinen kam schon öfter das Thema auf Ihre Seiten und ich hörte von diesen Links. Ich hatte Pappa.com in der Vergangenheit deshalb verschiedentlich mit Gruppen besucht.
Tatsächlich hat sich der Hinweis, den ich in dieser Sache bekommen habe, als von mir nicht nachweisbar herausgestellt. Ohne eine Aussage zu den Inhalten Ihrer Seiten zu treffen, distanziere ich mich von dem Vorwurf, es wäre über Ihre Seiten möglich, Seiten mit pädophilen Inhalten zu erreichen.
Sie werden sicher verstehen, daß gerade aufgrund der derzeitigen öffentlichen Diskussion wir Frauen besonders sensibel zu diesem Thema reagieren. Sie können sicher sein, daß wenn mir Links bekannt gewesen wären, ich die URL sofort an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet bzw. bei online-today konkretere Angaben gemacht hätte.
Es beruhigt mich, zu hören, daß auch sie sich für ein sauberes Netz einsetzen und ich bedaure, wenn es zu Mißverständnissen gekommen ist.
Mit freundlichem Gruß U. M.-A.
Die Redaktion Online-today erhält selbstverständlich eine Kopie dieser Mail.
paPPa.com fragt seine Leser: Was sollen wir davon halten - und wie reagieren ?
Im Strafgesetzbuch findet man u.a. folgende Vorschrift:
"§ 164 Falsche Verdächtigung
(1) Wer einen anderen bei einer Behörde oder einem zur Entgegennahme von Anzeigen zuständigen Amtsträger oder militärischen Vorgesetzten oder öffentlich wider besseres Wissen einer rechtswidrigen Tat oder der Verletzung einer Dienstpflicht in der Absicht verdächtigt, ein behördliches Verfahren oder andere behördliche Maßnahmen gegen ihn herbeizuführen oder fortdauern zu lassen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Ebenso wird bestraft, wer in gleicher Absicht bei einer der in Absatz 1 bezeichneten Stellen oder öffentlich über einen anderen wider besseres Wissen eine sonstige Behauptung tatsächlicher Art aufstellt, die geeignet ist, ein behördliches Verfahren oder andere behördliche Maßnahmen gegen ihn herbeizuführen oder fortdauern zu lassen."
Siehe auch schon vorhergehende Denunziation durch