Protest gegen die feministische Besetzung der Anhörung am 24. Februar 1997
Bonn gibt unverhohlen zu: Dem Druck der parteilich-feministischen Bewegung muß man nachgeben, siehe unseren Kommentar "Faustrecht". Auch auf einer aktuellen Anhörung der PDS Berlin kam klar zum Ausdruck, daß die Gesetzesreform so weit gebracht werden muß, daß nichts mehr von dem Reformansatz übrig bleibt: "Mein Bauch gehört mir, mein Kind auch!"
Die Kräfte, die sich mit Argumenten und guten Worten für die Interessen der betroffenen Kinder einsetzen, sollen nicht wahrgenommen werden. Schon jetzt ist der Entwurf in einem Zustand, in dem die Forderungen von Verbänden wie dem Deutschen Kinderschutzbund, dem ISUV, dem Väteraufbruch für Kinder oder auch den Forderungen von EG-Rechtlern nahezu unberücksichtigt bleiben. paPPa.com wird diese Forderungen kurzfristig hier dokumentieren.
Es stellt sich die Frage, ob dem Druck dieser Bewegung, die die Kindschaftsrechtsreform als Spielfeld für den Geschlechterkampf mißbraucht, eine Stimme der Vernunft entgegengesetzt werden kann. Bonn hört nicht auf Argumente, Bonn reagiert nur auf den Druck der Straße - leider.
Jetzt geht es zunächst darum, diese Tendenz nicht unkommentiert hinzunehmen!
paPPa.com stellt im folgenden den Entwurf eines Protestschreibens vor und dokumentiert die Adressen von Mitgliedern des Deutschen Bundestages, die vorrangig mit der Kindschaftsrechts- "reform" befaßt sind (nur eine Auswahl). Wir fordern alle, die diese Entwicklung nicht gut heißen können, auf jetzt dem Druck der parteilich-feministischen Kräfte etwas entgegenzusetzen. Lange genug haben wir allein auf die Kraft unserer Argumente vertraut. Jetzt müssen auch wir laut und sehr deutlich werden und nicht weiter schweigen.
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Adreßliste Mitglieder des Deutschen Bundestages |
Bisherige TeilnehmerInnen an der Anhörung:
Themen der Anhörung