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Alleinerziehende Mütter fordern
Recht auf Umgangsboykott
Erklärung "Väteraufbruch für Kinder" zum Artikel: "Nach Scheidung beide Elternteile wichtig: Kinder leiden häufig unter Folgen, Verband alleinerziehender Mütter fordert Recht auf Kontaktverweigerung", Neue Osnabrücker Zeitung 23.6.00 - Die bestehenden Behinderungen der Vater-Kind-Kontakte reichen wohl nicht aus?
Kommentar von Dr.Karin Jaeckel -
karin.jaeckel@t-online.de
Autorin (u.v.a. Der gebrauchte Mann - Die Frau an seiner Seite)
Betreff: Neuen Osnabrücker Zeitung 23.06.00
- Ines Treffler: Nach Scheidung beide Elternteile wichtig - Verband fordert
Recht auf Kontaktverweigerung
Seit Jahren propagiert der VAMV, dass die Kinder speziell allein erziehender Mütter die bessere Alternative seien, weil sie autonome Mütter erlebten, die zu ihrem Glück keinen Mann brauchten, und weil sie im Gegensatz zu den Kindern verheirateter Eltern weniger "beglückt" würden. Aus diesem Grunde bekämpfte der VAMV schon im Vorfeld die seit Juli 99 greifende Novelle des Kindschaftsrechts, welche das Recht des Kindes auf beide Eltern festschreibt und der Tatsache Rechnung trägt, dass Kinder Mutter UND Vater zur gesunden Entwicklung brauchen.
Nunmehr zu fordern, dass Kinder ein Recht auf Kontaktverweigerung zum anderen Elternteil haben sollten, zeigt einmal mehr die Raffinesse des VAMV, die einseitigen Wünsche der Eltern, überwiegend der Mütter, auf dem Rücken der Kinder durchzusetzen und dies als Wohltat zum Wohle des Kindes zu verpacken. Von der gehirnwäscheartigen Manipulation der Kinder (weltweit unter dem Fachausdruck PAS bekannt) durch den allein sorgeberechtigten Elternteil gegen den ausgegrenzten Elternteil, scheint der VAMV nichts zu wissen oder nichts wissen zu wollen. Ebenso wenig scheint der VAMV von den elementarsten Bedürfnissen zu wissen, die einer jeden Beziehung Bestand geben, nämlich Kontinuität und die Vertrautheit des Alltäglichen.
Tatsache ist, dass Kinder, die ihre Väter oder Mütter gelegentlich mal für eine Stunde oder gar nicht sehen dürfen, weder eine echte Beziehung zu ihnen noch Beziehungsqualität erleben. Ihnen, die ansonsten in allen Belangen unmündig sind, die Entscheidung über ein Nein zum Vater oder ein Ja zur Mutter aufzubuerden, ist kinder- und familienfeindlich.
In der dekadenten Ich-Zuerst-Gesellschaft feministischen Dominanzstrebens ist dies freilich nichts Neues.
Stand dieser Seite: 4.8.2000 - Fundstelle: http://www.paPPa.com/reform_u/vamv-fordert.htm
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