Presseberichte zum Mißbrauch mit dem Mißbrauch aus dem SKIFAS-Katalog (Pr Presse, Ausgabe C)
Fälle - Ausgewählte Einzelfälle
Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt Vater ist verdächtig
Reg.-Nr. Pr 219284a 2 Seiten Dt. Allg. Sonntagsbl. v. 30.10.92
Fall des Dr. Hans Geißlinger und andere Fälle. Der Vorwurf als Waffe im Sorgerechtsstreit. Soll seinem Sohn Zahnstocher in den Hintern gesteckt und zu Masturbation und Oralverkehr gezwungen haben. Entharmlosung kindlicher Erzählungen. Schwerste Fehlinterpretationen normalen kindlichen Verhaltens. Ächtung des Beschuldigten im gesellschaftlichen Umfeld. Verdächtigende Mutter erhält jedwede gesellschaftliche Unterstützung. Ständige Thematisierung durch vorverurteilende Helfer führen zur subjektiven Auffassung des Kindes, vom Vater bedroht worden zu sein, und zum Umgangsausschluß.
Zu Wort kommen Prof. Reinhart Wolff, Sozialfachhochschule Berlin und Kinderschutzbund, sowie Katharina Rutschky, Berlin, Pädagogin und Publizistin.
Maxi „Ich will mein Kind wenigstens sehen“
Reg.-Nr. Pr 219385b 4 Seiten Maxi Nr. 11/93
Über Väteraufbruch München: Als ihm das Gericht Besuchsrecht gewähren will, erhebt Mutter Mißbrauchsvorwurf. Trotz entlastenden Gutachtens erhält er über ein weiteres Jahr kein Umgangsrecht.
Berliner Zeitung „Damit ich nicht sage, daß
Papa an mir fummelt“
Reg.-Nr. Pr 219396a 2 Seiten Berl. Ztg. v. 02.12.93
Fall der Familie Will: Kind lügt, um sich wichtig zu machen. Gynäkologische Untersuchungen ergeben keine Hinweise. Wegen Erziehungsproblemen kommt das Kind in Psychotherapie. Dort findet einseitige „Aufdeckung“ statt. Therapeutin von „Kind im Zentrum Berlin (KIZ)“ und Jugendamt gehen von sexuellem Mißbrauch durch den Vater aus. Von der Unschuld des Mannes überzeugte Mutter sei Mittäterin, sie sei nicht bereit, die Verhaltensauffälligkeiten der Tochter wie gesteigerte Aggressivität, lügen, Nägel kauen, onanieren, im Zusammenhang mit dem Mißbrauch zu sehen. Jugendamt weist Kind in ein Heim sexuell mißbrauchter Mädchen ein, Rückführung zu den Eltern sei erst bei Geständnis möglich.
Georg Glass: „Das ist der Mann, der mein Kind mißbraucht
hat“
Reg.-Nr. Pr 219455a 2 Seiten Georg Glass in Psychologie Heute, Juli 1994
Fall des Georg Glass und über sein Buch „Vorwurf: Kindesmißbrauch“. Zeigt eindrucksvoll, wie durch ergebnisorientierte und erwartungsgelenkte Befragung eines Fünfjährigen eine Mißbrauchsgeschichte entsteht, „die sich das Kind nicht selbst ausgedacht haben kann“. Das Kind habe Samen aus dem Penis des Vaters schlucken müssen. Die Eignung der Thematik für Falschbeschuldigungen werde einer Entwicklung Vorschub leisten, die die Bemühungen um Aufdeckung sexuellen Mißbrauchs diskreditiert.
Stern Report Mißbrauch. Unter falschem Verdacht
Reg.-Nr. Pr 219527a 4 Seiten Stern 11/95 v. 09.03.95
Fall der Kinder Vanessa und Daniela Orth, Willich. Übereifriger Kindergarten fehlinterpretiert kindliche Erzählungen und Zeichnungen (ein Walfisch wird zum Penis), führt monatelang Aufzeichnungen ohne Wissen der Eltern, verdächtigt den Vater und macht Meldung an das Jugendamt. Dieses droht der Mutter mit Kindeswegnahme, ordnet totale Umgangssperre gegen den Vater (auch Telefonate sind nicht erlaubt) und Therapien für die Kinder an, verschleppt aber gleichzeitig eine fachgerechte Begutachtung. Entkräftung des Verdachts erst nach dreieinhalb Jahren.
Freisinger Neueste Nachrichten / Bild München
Scheidungskampf / Verzweifelter Studienrat kämpft um seine Tochter
Reg.-Nr. Pr 219537a 1 Seite FNN v. 21.04.95, Bild v. 22.04.95
David Albrecht will mit seiner Plakataktion vor dem Freisinger Amtsgericht Stadtklatsch erzeugen, damit seine Ex-Frau und der Richter endlich weich werden. Er kämpft gegen die Freiheit der Mütter, Mißbrauchsvorwürfe erheben zu dürfen, ohne dafür belangt werden zu können. Ein kindgemäß geführtes kurzes Aufklärungsgespräch, eingeleitet durch kindliche Fragen, wird ihm vom Gutachter Friedrich Nolte, der selbst im Verruf steht, seine Patienten zu sado-masochistischen Praktiken zu mißbrauchen, als angeblich gravierendes erzieherisches Fehlverhalten vorgeworfen.. Das Gericht zieht das Verfahren in die Länge, er darf seine Tochter seit einem Jahr nicht mehr sehen, weil seine Ex-Frau ihm sexuellen Mißbrauch vorwirft.
Süddeutsche Zeitung Die Demo mit dem Henkerstrick
Reg.-Nr. Pr 219553a 1 Seite SZ v. 24.06.95 mit Leserbrief
David Albrecht demonstriert vor dem Justizpalast in München gegen Machenschaften psychologischer Gerichtsgutachter. Von einem dieser Sorte wurde er juristisch und finanziell geschädigt. Er soll seine Tochter verbal sexuell mißbraucht haben.
Hamburger Abendblatt Stefanie wieder zu Hause.
Nach falschen Anschuldigungen mußte sie ins Heim
Reg.-Nr. Pr 219568a 1 Seite Hamb. Abendbl. v. 29.08.95
Fall der Stefanie B. (zu diesem Fall s. a. Reg.- Nr. VC 012): Strafverfolgung und dreijährige Kindeswegnahme nach Mißbrauchsverdächtigung, weil sich das Kind in der Diakonie nicht habe ausziehen lassen wollen und der Papa mit ihr Sahne gespritzt habe. Anschließend Tauziehen mit den Pflegeeltern.
David Albrecht Die mißbrauchten Väter
Reg.-Nr. Pr 219577a 2 Seiten Paps, Zeitschrift für Väter, Okt./Nov.
1995
Autor kritisiert am Beispiel seines eigenen Falles Instrumentalisierung der Kinder zwecks Ausgrenzung von Vätern mittels sexueller Mißbrauchsverdächtigung, typisch für Väter, die allen Demütigungen durch allein sorgeberechtigte Mütter zum Trotz weite Wege in Kauf nehmen, um vor verschlossener Tür zu stehen, weil sie ihre Kinder nicht im Stich lassen wollen, sich von parteilich-feministischen KinderschützerInnen Verdächtigungen einhandeln, sich vor diesen wie vor Sondergerichten rechtfertigen und erfolglos ihre Unschuld beweisen müssen, belastet durch die Kosten fragwürdiger Gutachten, während beschuldigende Mütter Prozeßkostenhilfe erhalten. Wobei die Länge des Verfahrens schließlich Verlust des Umgangs bedeutet, sei die Unschuld inzwischen auch bewiesen.
Hamburger Abendblatt Gaby ist wieder zu Hause
Reg.-Nr. Pr 219584a 2 Seiten Ulrike Dotzer im Hamb. Abendbl. v. 26.10.95
Fall der Gabriele Famulla: Sozialarbeiter verbringt das fünfjährige Mädchen ohne vorherige Anhörung der Eltern ins Heim. Es glaubt, es werde bestraft, weil es mit dem Roller in den Sandkasten gefahren sei. Man sagt ihm, zu Hause habe es kein Bett mehr. Erzählungen des Kindes von einer schwarzen Hand führen zum Vorwurf oralen und genitalen Mißbrauchs. Eltern dürfen ihr Kind sechs Monate nicht sehen. Danach zweistündiges Besuchsrecht für die Mutter alle 14 Tage. Nach zehn Monaten empfiehlt das Jugendamt selbstkritisch die Rückführung. Diese dauert dann noch weitere 10 Monate. Zum Fall Famulla s. a. Reg.-Nr. VC 010, VC 012.
Hannoversche Allgemeine Tinas Spur führt bis
nach Polen
Reg.-Nr. Pr 219611a 1 Seite Hann. Allg. v. 06.01.96
Vater hat das Sorgerecht, Mutter entführt das Kind zu den Großeltern nach Polen mit der unbewiesenen Behauptung, der Vater habe es sexuell mißbraucht, die polnischen Behörden geben das Kind nicht heraus mit der Begründung, es gehöre zur Mutter. Diese lebt, ohne das Kind, in Deutschland.
Auf einen Blick: Falscher Mißbrauchsverdacht
stürzte eine kleine Familie ins Unglück
Reg.-Nr. Pr 219612a 2 Seiten Auf einen Blick v. 11.01.96
Fall der Familie Famulla. Jugendamt verbringt Kind ohne Wissen der Eltern, ohne gynäkologische Untersuchuung und ohne psychologische Begutachtung in ein Heim. 20 Monate Auseinandersetzung, für die die Familie 16 000 Mark an außergerichtlichen Kosten u. a. für Gutachten, Anwalt, Fahrgelder aufbringen muß und die ihr nicht erstattet werden sollen. Fall des Schauspielers Krystian Martinek: Staatsanwaltschaft ermittelte monatelang und stellte das Verfahren schließlich wegen Mangel an Beweisen ein. Er verarbeitete seine Erfahrungen als Drehbuchautor in dem ZDF-Film „Schuldig auf Verdacht“ (s. Reg.-Nr. VC 023).
(wird fortgesetzt)