Presseberichte zum Mißbrauch mit dem Mißbrauch aus dem SKIFAS-Katalog (Pr Presse, Ausgabe C)
Betroffeneninitiativen SHG
"Schuldig auf Verdacht" (Raum Gießen)
(Aus dem Kontext wird die auf festgefahrenem und vorverurteilendem
Denken beruhende Eskalation deutlich.)
Beschuldigte Eltern beklagen Behördenwillkür
Reg.-Nr. Pr 319337a 2 Seiten Gießener Allgemeine Zeitung v. 21.04.93
mit Leserbriefen
Kindeswegnahmen nach angeblich sensibilisierenden Schulungen aufgrund vager Vermutungen (z. B. Kinderzeichnungen) und Denunzierungen ohne Rücksicht auf die Gefühle der Kinder. Verweigerung rechtlichen Gehörs. Gründung der SHG „Schuldig auf Verdacht“. Jugendamt kommentiert diese Flucht nach vorn als grenzenlose Verleugnung. Beschuldigte werden als Täter vorverurteilt. Jugendamt und Kinderschutzbund sprechen von Beweisen und bestreiten Willkür.
Wildwasser besorgt über „neue Täterstrategie“
Reg.-Nr. Pr 319350a 3 Seiten Gießener Allgemeine Zeitung v. 04.06.93
mit Leserbriefen
Ohne eine einzige Verurteilung spricht Wildwasser von „Schuldig auf Verdacht“ als Tätern, die erwischt wurden. Öffentlichkeitsarbeit Beschuldigter sei Täterstrategie und rücksichtsloser Kampf von Männern gegen Frauen und Kinder zwecks Fortsetzung der Gewalt. Fortbildung sei Sensibilisierung. Wildwasser fördert Diplomarbeiten über Täterstrategien.
„Kinder werden regelrecht dressiert“, „Es gibt keinen
Mißbrauch mit dem Mißbrauch“
Reg.-Nr. Pr 319367a 4 Seiten Gießener Allgemeine Zeitung v. 23.08.93
u. 26.08.93 mit Leserbriefen
Kindeswegnahme ohne vorherige Anhörung der Eltern aufgrund vagen Mißbrauchsverdachts ohne körperliche Anzeichen und ohne Verhaltensauffälligkeiten. Aufenthaltsort wird verschwiegen. Kinder werden unter Ausnutzung ihrer Trennungsangst massiv und suggestiv befragt. Vorverurteilung der Beschuldigten als Täter. SHG „Schuldig auf Verdacht“ übt Kritik an Willkür des Jugendamtes. Jugendamt weist sämtliche Kritik von sich, führt Anstieg der Fallzahlen auf Enttabuisierung zurück und verweist auf die ständige Schulung der Mitarbeiter, bezeichnet die Vorgehensweise als sensibel und die Vorwürfe der SHG als Unverschämtheit.
„Wer sexuellen Mißbrauch nicht gesteht, wird
sofort als Täter eingestuft“
Reg.-Nr. Pr 319375a 1 Seite Gießener Anzeiger vom 20.09.93
Vorverurteilung und einseitig verdachtsorientierte Vorgehensweise sowie Verletzung rechtlichen Gehörs seitens der Behörden. Dort finden Gegengutachten keinerlei Beachtung. Wer Verdächtigte verteidigt, gilt als Mittäter. Zu Wort kommen Angela Pracht und Helmut Frank von der SHG „Schuldig auf Verdacht“.
„Schuldig auf Verdacht“ geht auf die Straße.
Willkür bei Verdacht auf sexuellen Mißbrauch
Reg.-Nr. Pr 319380a 3 Seiten Gießener Allg. Ztg. u. Gießener
Anzeiger v. 02.10.93 m. Leserbr.
Demonstration vor Jugendämtern und Gerichten gegen Mißbrauchsverdächtigungen. Behörden verweigern den Dialog mit als „Tätern“ vorverurteilten Beschuldigten. Gericht begründet Länge der Verfahren mit unterbesetzten Schreibdiensten. Zu Wort kommt Helmut Frank, Sprecher der SHG „Schuldig auf Verdacht“. Falldarstellung Julia Frank: Ohne medizinische Befunde, ohne Gerichtsbeschluß und ohne rechtliches Gehör Wegnahme und inzwischen 17-monatige Heimunterbringung eines behinderten Kindes. Protest gegen Behördenwillkür, Denunziation, staatliche Kindesentführung.
Rufmord ohne Beweise, Kinder weggenommen. Protest gegen
Kreisjugendamt. Eltern protestieren gegen Mißbrauch mit dem Mißbrauch
Reg.-Nr. Pr 319420a 6 Seiten Kreisanzeiger Wetterau/Vogelsberg u. Frankfurter
Rundschau v. 9.2.94, Gelnhäuser Neue Zeitung v. 10.2.94, Leserbriefe
Demonstration der SHG „Schuldig auf Verdacht“ in Büdingen gegen Mißbrauch mit dem Mißbrauch, Kindeswegnahme ohne Beweise aufgrund falscher Psychologenberichte sowie gegen Jugendamt und Kinderschützer, die vermeintliche Täter zu Opfern des deutschen Rechtsstaates machen. Forderung nach überparteilichem Gremium und nach Rückkehr des Jugendamtes zu seinem Auftrag, Eltern zu beraten. Jugendamt beruft sich auf Bestätigungsquote seines Arbeitsstils durch Geständnisse und Gerichtsurteile in 75 % der Fälle.
„Bei Schuldig auf Verdacht nicht nur Täter, sondern
auch Monster aktiv“ „Juristen führen ideologische Auseinandersetzung“
Reg.-Nr. Pr 319444a 5 Seiten Gieß. Anz. v. 18.5.94 u. 21.5.94 m.
Leserbr. u. einer Pressemittlg der SHG
Auf einer Pressekonferenz stellt Amtsrichter die Verfahren schönfärberisch als rechtsstaatlich dar (mit Anhörung, ohne Vorverurteilung). Die lange Dauer des Verfahrens der Julia Frank läge an deren Behinderung. Bei „Schuldig auf Verdacht“ seien nicht nur Täter, sondern auch Monster aktiv. Dies wird von der SHG als unsachliche und undienliche Rechtsüberschreitung kritisiert. Die Situation sei durch Sanktionen ohne vorherige Anhörung und damit der Unschuldsvermutung zuwiderlaufend gekennzeichnet.
„Schuldig auf Verdacht“ will jetzt Druck machen „Schuldig
auf Verdacht“ übergab Petition an Landtag
Reg.-Nr. Pr 319466a 2 Seiten Gießener Anzeiger v. 15.08.94, Gießener
Allgemeine Zeitung v. 22.08.94
Nachdem die Behörden weiterhin rechtliches Gehör verweigern und mehrere Jahre ins Land gingen, in denen die Kinder den Familien entfremdet wurden, ohne daß Fachgutachten zu den Vorwürfen erstellt wurden, reicht die SHG nun Petition beim Hessischen Landtag ein.
„Unberechtigter Kindesentzug ist staatlich geduldete
Vergewaltigung“
Reg.-Nr. Pr 319480a 1 Seite Gießener Anzeiger v. 01.10.94
Erneut Demonstration der SHG „Schuldig auf Verdacht“. Im Verlauf eines Jahres Rückkehr von nur zwei unberechtigt entzogenen Kindern. Anprangerung skandalöser Suggestivbefragungen („Ist Popolecken schön?“) durch hysterisierte Kindergartenmitarbeiter nach Schnellkursen, die nun überall sexuellen Mißbrauch entdecken und bekämpfen wollen, ohne an das Leid Unschuldiger zu denken.
Lawine: Sexueller Mißbrauch Hauptthema, Kampagnen
zur Vertuschung stärken den Täter, „Wir werden für unsere
Kinder kämpfen“
Reg.-Nr. Pr 319582a 7 S. Kreisanz. 13.10., Wetterauer Wochenp. 14.10.,
Wett. Ztg. 03.11.95 m. Lbr. u. Antw.
Sozialarbeiterin Inge Möbus von Lawine Hanau über Beschuldigte in angeblich fragwürdigen Selbsthilfegruppen, z. B. „Schuldig auf Verdacht“, die mit ihren Aktivitäten angeblich die Öffentlichkeit verunsichern, Kinder einschüchtern, Opfer zu Tätern abstempeln, Beratungsstellen verleumden und mutlos machen, Opfer diffamieren, bundesweit vernetzt mit Pädophilen, die straffreien Kindersex wollen, gegen Jugendämter, Richter und Kinderschützer vorgehen, so daß Rückschritte und Mittelkürzungen bei der Bekämpfung sexuellen Mißbrauchs, begangen meist vom eigenen Vater, zu befürchten seien. Interessengruppen mit der Forderung nach Straffreiheit für Sexualität mit Kindern müßten verhindert, den Machenschaften von „Schuldig auf Verdacht“ entgegengewirkt werden.
Albert Kaltenecker, Gruppensprecher der SHG „Schuldig auf Verdacht“, bezeichne dies als Diffamierungskampagne eines ominösen Frauenbündnisses und erhebe Vorwürfe gegen Wildwasser, Zartbitter, Lawine. Opfer sexueller Verleumdungen im Zusammenhang mit Scheidungen, feministisch-parteilichen Beratungsstellen, Interpretation nichtssagender Kinderzeichnungen und Beeinflussung müßten unglaubliches Unrecht wie willkürliche Trennung von Kindern, nur teilweise zurückgegeben nach jahrelangen unmenschlichen Verfahren, über sich ergehen lassen. Der Bundespräsident habe zugesagt, das Anliegen der SHG in der Öffentlichkeit anzusprechen. Auch die Kinderschutzkommission setze sich für sie ein.
Polizei zieht Flugblatt ein, Strafanzeige gegen „Schuldig
auf Verdacht“
Reg.-Nr. Pr 319590a 3 S. Gießener Anzeiger v. 16. u. 17.11.95., Gieß.
Allgemeine v. 17.11.95 m. Leserbr.
Mahnwache von „Schuldig auf Verdacht“ vor dem Gießener Amtsgericht. Flugblatt mit schweren Vorwürfen (Justizskandal, abwegige Praktiken, Kidnapping, Geiselnahme, Kriminalität) gegen Jugendamt, Kinderschutzbund, Wildwasser, Amtsgericht und gegen einen Richter. Amtsgericht werte dies als Vorwurf der Rechtsbeugung und habe Strafanzeige wegen Beleidigung erstattet. Beschlagnahme des Flugblatts. SHG halte an Vorwürfen fest, die-se seien beweisbar (s. a. Reg.-Nr. Info 219504).
Betroffeneninitiativen SKIFAS-Regionalgr. Worms, SHG Schuldig auf Verdacht Worms (s. hierzu auch Presseberichte zu Massenbeschuldigungsverfahren Pr 22)
Kritik an Verfahren wegen sexuellem Mißbrauch
Reg.-Nr. Pr 329588a 1 Seite Wormser Wochenblatt v. 02.11.95 und 16.11.95
Zur Gründung der SHG „Schuldig auf Verdacht“ Worms. Entgegen der Unschuldsvermutung Kindeswegnahme und Heimunterbringung statt Familienhilfe ohne Anklage oder trotz eingestellten Verfahrens. Kritik an laienhafter Ermittlung durch Jugendamt und feministische Kinderschützer, psychische Folter durch behördliche Gewalt. Gründung der SKIFAS-Regionalgruppe Worms. Landeszuschuß für Wildwasser Worms in Höhe von 62.000 DM.
Eltern wehren sich - Öffentliche Debatte zu sexuellem
Mißbrauch
Reg.-Nr. Pr 329596a 1 Seite Mannheimer Morgen v. 02.12.95, Wormser Wochenbl.
v. 07.12.95
Gründung der SKIFAS-Regionalgruppe Worms, Öffentlichkeitsarbeit von SKIFAS und der SHG Schuldig auf Verdacht Worms am Wormser Würfel u. a. mit SKIFAS-Info 4 und SKIFAS-Info „Worms“. Kritik der Gruppe an Herausnahme von Kindern aus Familien ohne Tatnachweis und Trennung über Jahre. Unkontrollierte Vermutungen würden zu Tatsachen erklärt. Deutung kleiner Auffälligkeiten durch Kinderschützer und professionelle Helfergruppen als Zeichen sexuellen Mißbrauchs, Beunruhigung Betroffener über das vielerorts von angeblich zum Kindeswohl Tätigen professionell betriebene Hineinspekulieren eigener Verdächtigungen angeblichen sexuellen Mißbrauchs in unbelastete Kinderseelen. Staat versuche, Heimunterbringungskosten von monatlich bis zu 10.000 DM von den verfolgten Eltern wieder einzutreiben. Kritik an feministischen bzw. parteilichen Beratungsstellen, ärztlichen Diagnosen, Staatsanwälten, Richtern und Jugendämtern (s. a. Reg.-Nr. Info 109603).
Der Müll, die Kinder und das Mainzer Landgericht
Reg.-Nr. Pr 329626a 1 Seite Reinhard Breidenbach, Wormser Ztg. v. 01.03.96
mit Leserbrief
Staatsanwaltschaft und Nebenklagevertreterin Claudia Burgsmüller wolle den Gutachter Prof. Steller, Berlin, aus dem Verfahren drängen, weil er die Mißbrauchsaufdeckung durch Beratungsstellen als Müll bezeichnet haben soll und angeblich mit SKIFAS sympathisiere. Er hatte diagnostiziert, das angebliche Opfer habe die geschilderten Mißbrauchshandlungen wahrscheinlich nicht erlebt, sondern sei Opfer eines massiven Suggestions- und Befragungsdrucks durch Stiefmutter und Wildwasser geworden. Das Gericht habe den Befangenheitsantrag jedoch zurückgewiesen.