Presseberichte zum Mißbrauch mit dem Mißbrauch aus dem SKIFAS-Katalog (Pr Presse, Ausgabe C)
Aus "parteilicher" Sicht
Focus Studie zum sexuellen Mißbrauch. Im
Zweifel gegen die Opfer
Reg.-Nr. Pr 409445a 1 Seite Focus 21/1994 v. 21.05.94
Lehrstück für Parteilichkeit: Aus einem Freispruch aus Zweifelsgründen wird eine Justiz, die angeblich Kinder quält. Trotz Freispruch wird von Tätern gesprochen und von Opfern, die vor Tätern zu schützen seien, und zwar durch Änderungen der Strafprozeßordnung, die die Unschuldsvermutung weiter aushöhlen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Sozialwissenschaftlerin Sabine Kirchhoff nach Untersuchung von nur 15 Gerichtsverfahren.
Emma Nur zwei von 100 Mißbrauchern werden
verurteilt
Reg.-Nr. Pr 409469a 1 Seite RAin Alexandra Goy in Emma Sept./Okt. 94
Ein Lehrstück zur Dunkelzifferlüge. Zu den genannten „100 Mißbrauchern“ zählen die nicht verurteilten Ange-klagten und die nicht angeklagten, der eindeutige Beleg für den Schuldspruch auf Verdacht. Der angebliche Mißbrauch als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme zwecks Verhinderung unabhängiger Aufklärung: Zwar sollen den Opfern Mehrfachvernehmungen erspart, zugleich aber Sozialarbeiter, Pädagogen, Psychologen zur Seite gestellt werden. Angeblich jedes dritte Mädchen Opfer sexueller Männergewalt, der meistverbreiteten Gewaltform in Deutschland. Über die angeblich noch höhere Verbreitung sexuellen, zugleich rassistischen Mißbrauchs unter Ausländern und die Notwendigkeit intensiverer Aufdeckungsarbeit in Flüchtlings- und Immigrantenfamilien.
Emma Stoppt den Backlash (der Täter und ihrer
Sympathisanten)
Reg.-Nr. Pr409470a 5 Seiten Michaela Huber in Emma Sept./Okt. 94
Ein weiteres Lehrstück zur Dunkelzifferlüge, diesmal von einer Psychologin, die nach eigenem Bekunden Opfer germano-faschistoider Satanssekten und Folteropfer therapiert. Nur jede 50. sexuelle Mißhandlung werde angezeigt, davon nur jede zehnte verhandelt, davon nur ein kleiner Bruchteil verurteilt (Dunkelziffer also weit über 500 zu 1). Beispiele von Unrechtsbeschuldigungen seien rar. In emotionsgeladenem und diffamierendem Tonfall wird die Bewegung gegen den Mißbrauch mit dem Mißbrauch als kriegerische Gewalttat nicht verurteilter Täter gegen selbstlos tätige Helferinnen dargestellt, die unter Gefährdung ihrer eigenen Existenz Opferschutz betreiben. Über die angeblichen Montessori-Opfer ohne ein einziges Wort über das Eigentor in Form der geradezu grotesken Massenanschuldigungen durch die feministische Helferszene. Zur Vorverurteilung des unschuldigen Montessori-Angeklagten durch die Bild-Zeitung: Bild nehme niemand ernst (SKIFAS-Kommentar: Wer nimmt Emma ernst?) Die Inhaftierung des Beschuldigten, später freigesprochenen Verdächtigungsopfers wird als gute Nachricht be-zeichnet, der Beschuldigte als „sehr vermutlicher“ Kinderschänder diffamiert. Prof. Dr. Udo Undeutsch wird der dreisten Falschaussage bezichtigt. Prof. Dr. Burkhard Schade wird aufgrund seiner Äußerung, daß nicht bei allen Formen sexuellen Mißbrauchs das Kind ein Trauma erleidet, mit Pädophilen gleichgestellt. Jeder Mann sei potentieller Täter. Dem Feminismus sei zu verdanken, wenn er nicht tatsächlich Täter sei.
Lichtenberger Monatsblatt Sexueller Mißbrauch
Reg.-Nr. Pr 409477a 3 Seiten Lichtenb. Monatsbl. (Berlin) Ausg. Okt. 94
mit Leserbrief u. Antwort
Eine Berliner (auch für Jugend zuständige) Verwaltungsbehörde informiert die Bürger ihres Bezirks über ihre Sicht des sexuellen Mißbrauchs: Unterschwellig wird suggeriert, insbesondere unstrittig als unspezifisch erkannten Symptomen in einer auf Mißbrauch spezialisierten Beratungsstelle nachgehen zu lassen, deren Qualifikation sie u. a. mit dem Hinweis darauf anpreist, daß sich zu Unrecht beschuldigt „fühlende“ Männer Erzieher und Sozialarbeiter als „hysterische Sittenpolizei“ anklagen würden, woraufhin die derart Beschuldigten erwägen, lieber wegzusehen, als sich Sorgen um ein Kind zu machen.
Kai Sachs Für eine Tüte Chips haben viele
Täter schon eine Menge Opfer bekommen
Reg.-Nr. Pr 409577a 2 Seiten Kai Sachs, Bildungsreferent Consult-Büro
Kiel Paps Okt./Nov. 95 m. Leserbr.
Väter seien „die“ Tätergruppe und nicht durch ihr bloßes Anwesendsein keine Täter, Anzahl der Falschbeschuldigungen sei gering. Dunkelziffern würden mittels Roll-back absichtlich und fast ausschließlich von Beschuldigten und politisch Konservativen bestritten. Es sei egal, ob jedes dritte oder sechste Kind betroffen sei.