paPPa.com informiert:
US-Repräsentantenhaus
zur Bedeutung der Väter, 9. Juni 1998
(H. Res. 417 In the House of Representatives, U.S., June
9, 1998)
(Deutsche Übersetzung durch paPPa.com)
| Whereas studies reveal that even in high-crime,
innercity neighborhoods, well over 90 percent of children from safe, stable,
two-parent homes do not become delinquents;
Whereas researchers have linked father presence with improved fetal and infant development, and father-child interaction has been shown to promote a child’s physical well-being, perceptual abilities, and competency for relatedness with other persons, even at a young age; Whereas premature infants whose fathers spend ample time playing with them have better cognitive outcomes, and children who have higher than average self-esteem and lower than average depression report having a close relationship with their father; Whereas both boys and girls demonstrate a greater ability to take initiative and evidence self-control when they are reared with fathers who are actively involved in their upbringing; Whereas, although mothers often work tremendously hard to rear their children in a nurturing environment, a mother can benefit from the positive support of the father of her children; Whereas, according to a 1996 Gallup Poll, 79.1 percent of Americans believe the most significant family or social problem facing America is the physical absence of the father from the home and the resulting lack of involvement of fathers in the rearing and development of their children; Whereas, according to the Bureau of the Census, in 1994, 19,500,000 children in the United States (nearly one-fourth of all children in the United States) lived in families in which the father was absent; Whereas, according to a 1996 Gallup Poll, 90.9 percent of Americans believe "it is important for children to live in a home with both their mother and their father"; Whereas it is estimated that half of all United States children born today will spend at least half their childhood in a family in which a father figure is absent; Whereas estimates of the likelihood that marriages will end in divorce range from 40 percent to 50 percent, and approximately three out of every five divorcing couples have at least one child; Whereas almost half of all 11- through 16-year-old children who live in mother-headed homes have not seen their father in the last twelve months; Whereas the likelihood that a young male will engage in criminal activity doubles if he is reared without a father and triples if he lives in a neighborhood with a high concentration of single-parent families; Whereas children of single-parents are less likely to complete high school and more likely to have low earnings and low employment stability as adults than children reared in two-parent families; Whereas a 1990 Los Angeles Times poll found that 57 percent of all fathers and 55 percent of all mothers feel guilty about not spending enough time with their children; Whereas almost 20 percent of 6th through 12th graders report that they have not had a good conversation lasting for at least 10 minutes with at least one of their parents in more than a month; Whereas, according to a Gallup poll, over 50 percent of all adults agreed that fathers today spend less time with their children than their fathers spent with them; Whereas President Clinton has stated that "the single biggest social problem in our society may be the growing absence of fathers from their children’s homes because it contributes to so many other social problems" and that "the real source of the (welfare) problem is the inordinate number of out of wedlock births in this country"; Whereas the Congressional Task Force on Fatherhood Promotion and the Senate Task Force on Fatherhood Promotion were both formed in 1997, and the Governors Fatherhood Task Force was formed in February 1998; Whereas the Congressional Task Force on Fatherhood Promotion is exploring the social changes that are required to ensure that every child is reared with a father who is committed to be actively involved in the rearing and development of his children; Whereas the 36 members of the Congressional Task Force on Fatherhood Promotion are promoting fatherhood in their congressional districts; Whereas the National Fatherhood Initiative is holding a National Summit on Fatherhood in Washington, D.C., with the purpose of mobilizing a response to father absence in several of the most powerful sectors of society, including public policy, public and private social services, education, religion, entertainment, the media, and the civic community; |
In Anbetracht der Tatsache, dass selbst in kriminell
hoch belasteten innerstädtischen Bezirken gut über 90 % der Kinder
aus sicheren, stabilen 2-Eltern-Haushalten nicht delinquent werden;
In Anbetracht der Tatsache, dass die Forschung Anwesenheit von Vätern mit verbesserter kindlicher und vorkindlicher Entwicklung in Verbindung gebracht hat und gezeigt wurde, dass die Vater-Kind-Interaktion das körperliche Wohlergehen, die Wahrnehmungsfähigkeiten, die Beziehungskompetenz schon im frühen Alter fördert; In Anbetracht der Tatsache, dass Kleinkinder, deren Väter viel Zeit mit Spielen für ihre Kinder aufbringen, bessere kognitive Fähigkeiten und ein besseres durchschnittliches Selbstbewußtsein und durchschnittlich weniger Depressionen haben, wenn sie eine enge Beziehung zu ihrem Vater haben; In Anbetracht der Tatsache, dass beide - Jungen und Mädchen - größere Fähigkeiten haben, initiativ zu werden und Fähigkeiten der Selbstkontrolle haben, wenn sie von Vätern aufgezogen werden, die sich aktiv an ihrer Erziehung beteiligt haben; In Anbetracht der Tatsache, dass obwohl Mütter oftmals hart arbeiten, um ihren Kindern ein kindgerechtes zu Hause zu ermöglichen, sie von der positiven Unterstützung der Väter begünstigt sind; In Anbetracht der Tatsache, dass nach einer Gallop-Umfrage von 1996 79,1 Prozent der Amerikaner glauben, dass das bei weitem größte familiäre oder soziale Problem, dem Amerika gegenüber steht, die Abwesenheit der Väter von zu Hause und die dadurch hervorgerufene fehlende Beteiligung an der Erziehung und Entwicklung ihrer Kinder ist; In Anbetracht der Tatsache, dass nach Angaben des "statistischen Amtes für Bevölkerungsdaten" 19.500.000 Kinder in den USA (fast 1/4 aller Kinder) in Familien leben, in denen der Vater abwesend ist; In Anbetracht der Tatsache, dass nach einer Gallop-Umfrage von 1996 90,9 Prozent der Amerikaner glauben, "dass es wichtig für Kinder ist, in einem Zuhause mit Vater und Mutter zu leben"; In Anbetracht der Tatsache, dass die Hälfte der heute in den USA geborenen Kinder mindestens die Hälfte ihrer Zeit in einer Familie verbringen werden, in der es keine Vaterpersönlichkeit gibt; In Anbetracht der Tatsache, dass Schätzungen zufolge wahrscheinlich 40 bis 50 Prozent der Ehen geschieden und nahezu 3 von 5 geschiedenen Paaren mindestens 1 Kind haben; In Anbetracht der Tatsache, dass die Hälfte der 11- bis 16 -jährigen Kinder, die mit ihrer Mutter zusammenleben, ihren Vater in den letzten 12 Monaten nicht gesehen haben; In Anbetracht der Tatsache, dass sich ein junger Mann wahrscheinlich doppelt so häufig kriminell betätigen wird, wenn er ohne Vater aufgewachsen ist und sich die Wahrscheinlichkeit verdreifacht, wenn er in Nachbarschaft mit einer hoher Dichte von Einelternfamilien lebt; In Anbetracht der Tatsache, dass Kinder mit nur einem Elternteil ihr Abitur weniger häufig machen, dafür aber als Erwachsene geringere Einkünfte und weniger stabile Erwerbsverhältnisse als Kinder haben als solche, die in Zwei-Eltern-Familien aufgewachsen sind; In Anbetracht der Tatsache, dass eine Umfrage von 1990 der Los Angeles Times herausfand, dass sich 57 Prozent der Väter und 55 Prozent der Mütter dazu bekannten, nicht genug Zeit mit ihren Kindern zu verbringen; In Anbetracht der Tatsache, dass fast 20 Prozent der 6- bis 12-jährigen Schüler berichten, dass sie über einen Monat lang kein gutes Gespräch mit ihren Eltern geführt hätten, das mindestens 10 Minuten gedauert hat; In Anbetracht der Tatsache, dass nach einer Gallup-Umfrage über 50 Prozent aller Erwachsenen bestätigten, dass Väter heute weniger Zeit mit ihren Kindern verbringen als es ihre Väter mit ihnen getan hätten; n Anbetracht der Tatsache, dass Präsident Clinton ausdrücklich festgestellt hat, dass "das größte soziale Einzelproblem in unserer Gesellschaft die zunehmende Abwesenheit von Vätern vom Zuhause ihrer Kinder sein könnte, weil es zu so vielen anderen sozialen Problemen beiträgt" und dass "die eigentliche Ursache von sozialer Armut die übermäßige außereheliche Geburtenrate in diesem Land ist"; In Anbetracht der Tatsache, dass die speziellen Arbeitsgruppen des Kongresses und die des Senates zur Förderung von mehr Vaterschaft beide 1997 gebildet und die Arbeitsgruppe der Gouverneure zur Förderung von mehr Vaterschaft im Februar 1998 gebildet wurden; In Anbetracht der Tatsache, dass die Arbeitsgruppe des Kongresses zur Förderung von mehr Vaterschaft die notwendigen sozialen Maßnahmen erforscht, um sicher zu stellen, dass jedes Kind mit einem Vater aufwächst, der sich aktiv an der Erziehung und Entwicklung seiner Kinder beteiligt; In Anbetracht der Tatsache, dass die 36 Mitglieder der Kongress-Arbeitsgruppe zur Förderung von mehr Vaterschaft in ihrem Bereich für Vaterschaft werben wollen; In Anbetracht der Tatsache, dass die Nationale Vaterschafts-Initiative einen nationalen Kongress über Vaterschaft in Washington, D.C., abhalten wird mit dem Ziel, dem Fehlen von Vätern in den wichtigsten Bereichen der Gesellschaft mehr Aufmerksamkeit zu schenken, einschließlich der allgemeinen Politik, der öffentlichen und privaten sozialen Einrichtungen, den Medien und den Gemeinden; |
| Whereas both Republican and Democrat leaders of
the House of Representatives and the Senate will be participating in this
event; and
Whereas the promotion of fatherhood is a bipartisan issue: Now, therefore, be it That the House of Representatives— (1) recognizes that the creation of a better America depends in large part on the active involvement of fathers in the rearing and development of their children; (2) urges each father in America to accept his full share of responsibility for the lives of his children, to be actively involved in rearing his children, and to encourage the academic, moral, and spiritual development of his children and urges the States to aggressively prosecute those fathers who fail to fulfill their legal responsibility to pay child support; (3) encourages each father to devote time, energy and resources to his children, recognizing that children need not only material support, but more importantly a secure, affectionate, family environment; and (4) expresses its support for a national summit on fatherhood. |
In Anbetracht der Tatsache, dass sowohl die Führung
der Republikaner als auch die der Demokraten des Repräsentantenhauses
und des Senates sich an diesem Vorhaben beteiligen werden und in Anbetracht
der Tatsache, dass die Förderung von Vaterschaft ein beiderseitiges
Anliegen ist: Darum sei es
Dass das Repräsentantenhaus - (1) erkennt, dass die Schaffung eines besseren Amerikas zum großen Teil abhängt von einer aktiven Einbindung der Väter in die Erziehung und Entwicklung der Kinder; (2) die Vater drängt, ihre volle Verantwortung für das Leben ihrer Kinder zu übernehmen, sich aktiv um die Erziehung ihrer Kinder zu bemühen, die Ausbildung, die moralische und geistige Entwicklung ihrer Kinder zu fördern, die Behörden veranlaßt die Väter, die ihren Unterhaltspflichten nicht nachkommen, strafrechtlich zu verfolgen; 3) die Väter auffordert Zeit, Kraft und finanzielle Mittel für ihre Kinder auf zu bringen, wohl wissend, dass Kinder nicht materielle Hilfe sondern vor allem eine sichere, liebevolle Familienumgebung brauchen; und 4) seine Unterstützung für einen bundesweiten Kongress zum Thema Vaterschaft zum Ausdruck bringt. |
© paPPa.com
e.V. - Stand dieser Seite: 28.11.1999 -
Fundstelle: http://www.paPPa.com/vater/vaeterUSA.htm
Zur Bedeutung von Vätern siehe auch:
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