Einladung zur Podiumsdiskussion am 27. Mai 1997 - 14:00 Uhr:
Kindschaftsrechtsreform - Hilfe oder Stolperstein ?
Ort: Bezirksamt Friedrichshain von Berlin - Frankfurter
Allee 35/37 - 10247 Berlin
Aufgang A (Volkshochschule) Raum 3102 - 3103 / 3. Etage
Veranstalter: Bezirksamt Friedrichshain von Berlin - Abt. JugFam - und Berlin-Brandenburger Väterinitiative e.V. - Burgstr. 24 - 10178 Berlin, Tel. 242 72 06
Anmeldung: Fr. Glaser (BA Friedrichshain) 23 24 - 35 63 oder Fr. Erdmann (BBVI) 242 72 06
Seit mehreren Jahren werden kontroverse Diskussionen zur Reform des Kindschaftsrechts - angemahnt durch das Bundesverfassungsgericht 1982 und auch 1991 - geführt. Unterschiedliche Standpunkte der Parteien, der Verbände und der Bundesregierung trafen und treffen aufeinander. Leider scheinen durch die langjährigen Diskussionen die Zielstellung der Reform und die möglichen Chancen zur Verbesserung des Kindschaftsrechts (z.B. gemeinsamer Sorge der geschiedenen Eltern, Gleichstellung ehelicher und nichtehelicher Kinder, mehr Rechte für Kinder, ...) in den Hintergrund geschoben worden zu sein.
Die Podiumsveranstaltung soll die Möglichkeit schaffen, den derzeitigen Stand der Reformvorschläge auf den Punkt zu bringen, sowie sinnvolle Forderungen zur Änderung des Kindschaftsrechts aus Sicht der Praktiker verschiedener Bereiche (z.B. Jugendamt, Richter, Sozialarbeiter, ...) zu artikulieren.
Referenten
Margot von Renesse - Abgeordnete des Bundestages
Hans-Christian Prestin - Familienrichter, Amtsgericht Potsdam
Eveline Paul - Amtsleiterin Vormundschaftswesen
Ursula Ofuatey-Kodjoe - Dipl.-Psychologin, Universität Freiburg - EFB
Dr. Ursula Hempel - Familiensoziologin der Berlin-Brandenburger Väterinitiative e.V.
Gisela Zimmer - Journalistin, ORB (Moderation)
Ablauf
1. Eröffnung durch den Bezirksstadtrat der Abteilung Jugend und Familie, Herrn Dr. Wilde, und dem Geschäftsführer der Berlin-Brandenburger Väterinitiative e.V., Herrn Schlicker.
2. Vorstellung der Referenten
3. Diskussion
4. Abschluß